Die USA bereiten Deutschlands Zaudern ein Ende

Die USA untermauern beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister und derjenigen anderer westlicher Nationen in Ramstein ihren globalen Führungsanspruch. Deutschland liefert nun doch Panzer in die Ukraine und bekommt Lob aus Washington.

IMAGO / Political-Moments
Treffen der Nato-Verteidigungsminister zum Ukraine-Krieg in Ramstein, 26.04.2022

Noch rechtzeitig vor Beginn des in seiner Weise bisher einzigartigen Treffens dem Westen zugehöriger Verteidigungsminister von 38 Staaten auf Initiative der USA hat Deutschland erwartungsgemäß seinen Tribut geleistet. Ein wochenlanges Herumgeeiere um die Lieferung auch schwerer Waffen an die von Russland in ihrer Existenz bedrohten Ukraine fand abrupt sein Ende. Die Bundesrepublik wird aus eigenen Beständen 50 gepanzerte Luftabwehrsysteme vom Typ “Gepard” an die Ukraine liefern. Der fast entschuldigende nachgeschobene Hinweis aus der zweiten Reihe der SPD, die Regierung Scholz habe lediglich der Industrie die Genehmigung dazu erteilt, so als ob Deutschland gar nicht der Entsender sei, ist bloße Augenwischerei und grenzt an Volksverdummung! Doch was soll’s? Die interne Seelenmassage für die unverändert starke Linke nicht nur in der SPD interessiert außerhalb dieser Zirkel niemanden.

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Am Ende zählt immer nur die raue Realität: Da ist erstens der völkerrechtswidrige Angriff Russlands, der sich zunehmend zu einem Vernichtungskrieg entwickelt hat, auf einen souveränen Staat – nämlich die Ukraine. Diese wehrt sich unerwartet hart und mit großer Tapferkeit. Jede Hilfe dabei seitens Dritter widerspricht nicht dem Völkerrecht, sondern ist Beistand in höchster Not! Wer sich dem entzieht, macht sich möglicherweise unbewusst zum Kumpanen des Aggressors.

Zweitens, die einzige Macht, die sich glaubhaft dem Aggressor entgegenstellen kann, sind die USA. Gleichzeitig sind diese auch der Garantiegeber für die Freiheit der gesamten demokratischen Welt. Dazu gehört, wenn man manchmal auch zweifeln mag, die Bundesrepublik Deutschland.

Drittens ist die Schlussfolgerung daraus die Erkenntnis, dass nur eine geschlossene Gegenwehr das System Putin stoppen kann. Wer sich dem verschließt, und das sind nicht wenige in allen Parteien Deutschlands und beträchtlichen Teilen der deutschen Wirtschaft, muss die Konsequenzen bedenken. Eine selbstgewählte Isolation Deutschlands würde sofort alte Ängste wecken und die Erinnerung an Ereignisse wie den Stalin-Hitler-Pakt aus dem Jahr 1939 wachrufen. Was gern vergessen wird, immer noch exportiert die deutsche Wirtschaft die meisten ihrer Güter in die Vereinigten Staaten. Das mag für einzelne Sektoren, wie die Automobilindustrie, anders sein – in der Gesamtheit aber ist es so.

Washington ist sich seiner Bedeutung und damit auch Macht bewusst. Diesen globalen Anspruch hat Joe Biden ins Weiße Haus zurückgebracht. Mit Sicherheit wünscht sich jetzt manch einer der hasserfüllten Gegner Donald Trumps (Steinmeier: “Trump ist ein Hassprediger”), den “America First”-Playboy zurück. Für ihn war die Nato schon tot, Deutschland ein russenhöriger und fußmüder Geselle, auf den man jederzeit verzichten könne. Nicht auszuschließen wäre für ihn heute ein Deal mit Putin: Er schenkt ihm die Ukraine und den Rest Europas als Einflussgebiet dazu. Was für ein Festmahl im Kreml! Dafür dürfen die Amerikaner Truppen an der russisch-chinesischen Grenze stationieren mit allen damit verbundenen technischen Möglichkeiten.

Gleichzeitig käme es zu einem russisch-amerikanischen Neutralitäts- und Nichtangriffspakt. Die USA wären die ewig nörgelnden und sozialismusverdächtigen Europäer los (Ausnahme Großbritannien). Die USA könnten sich dann mit aller Energie ihrem erklärten Hauptfeind China zuwenden. Bei einem Einvernehmen zwischen Moskau und Washington stünde dann auch einer endgültigen Annäherung zwischen den USA und Indien als kommender Supermacht nichts mehr im Wege. Niemand darf es überraschen, dass solche Szenarien in den Entscheider-Zirkeln der US-Hauptstadt schon auf dem Tisch lagen.

Labert nicht, entscheidet!
Auch „alte“ deutsche Panzer helfen der Ukraine
Doch das ist erstmal Schnee von gestern! Dazu gehört auch der von den USA bestimmte Ort des gestrigen Treffens. Der unverändert unter amerikanischer Hoheit befindliche Luftwaffenstützpunkt Ramstein plus dazugehörigem Groß-Lazarett in Landstuhl ist ein Symbol für die deutsch-amerikanische Partnerschaft. Nicht nur in Berlin dürfte man diese Geste verstanden haben. Die, die heute von ganz links und rechts die Ukraine-Politik der Bundesregierung kritisieren, berufen sich dabei gern auf die Geschichte. Dabei müssten doch gerade sie die Lehren aus den Irrwegen des 20. Jahrhunderts in Europa gezogen haben. Die Feinde der Freiheit sind immer aggressiv und niemals satt. Jede Form von Schwäche verstehen sie als Einladung.

Der große Winston Churchill gab nach dem Zweiten Weltkrieg einmal zu bedenken: „Wenn wir auch nur geahnt hätten, zu was Hitler fähig ist, wäre bis 1938 der Westen in der Lage gewesen, das Raubtier in Berlin zu stoppen.“ Schon kurze Zeit später war die deutsche Wehrmacht so stark, dass ein Bündnis mehrerer Staaten gegen Deutschland dazu beinahe nicht im Stande gewesen wäre. Auch das gehört zur Geschichte!

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Kommentare ( 188 )

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Steffens
21 Tage her

Es geht nicht um Freiheit, es geht um Macht. Leider stimmt das nicht in Deutschland, bei uns geht es um Schuld und Vergangenheit:

Da ist erstens der völkerrechtswidrige Angriff Russlands

Wer sich dem entzieht, macht sich möglicherweise unbewusst zum Kumpanen des Aggressors.

Eine selbstgewählte Isolation Deutschlands würde sofort alte Ängste wecken und die Erinnerung an Ereignisse wie den Stalin-Hitler-Pakt aus dem Jahr 1939 wachrufen. 

Dabei müssten doch gerade sie die Lehren aus den Irrwegen des 20. Jahrhunderts in Europa gezogen haben.

Leider gibt es keinen Preis, für nicht schuldig sein, oder für das „Lernen aus der Vergangenheit“.

Konservativer2
21 Tage her

Heute melden n-tv und t-online nahezu übereinstimmend: „Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Unterstützern der Ukraine mit schnellen Gegenschlägen gedroht. Wer sich von außen einmischen wolle und eine für Russland unannehmbare strategische Bedrohung schaffe, müsse wissen, dass die Antwort „blitzschnell, rasch“ sein werde. Das sagte Putin am Mittwoch in St. Petersburg. „Wir haben dafür alle Instrumente“, sagte der Kremlchef bei einer Versammlung von Spitzenfunktionären. „Und wir werden nicht prahlen. Wir werden sie anwenden, wenn es nötig ist. Und ich will, dass alle das wissen.“ Die notwendigen Entscheidungen seien bereits gefällt.“ (Wladimir Putin: Der russische Präsident drohte dem Ausland. (Quelle:… Mehr

Hannibal Murkle
21 Tage her
Antworten an  Konservativer2

Lange wollte der Westen nicht glauben, dass Russland einmarschiert – ein Irrtum. Jetzt wieder Russisch Roulette spielen? Für wen – für den korruptesten Staat Europas, dem die WELT diese Woche bescheinigte, längst keine Musterdemokratie zu sein? Nur weil die USA, Polen und Baltikum gerne mit den Säbeln schwingen?

Last edited 21 Tage her by Hannibal Murkle
Contra Merkl
21 Tage her
Antworten an  Konservativer2

Wenn jetzt schwere Panzer geliefert werden an die Ukraine könnte ich mir gut vorstellen, dass die Russen dann auch uns das Gas abdrehen. Bis Ende des Sommers sind die 33 % der Gasspeicher für Strom und Industrie durchgebracht. Dann hat es die Regierung geschafft binnen eines Jahres hier komplett alles vor die Wand zu fahren. Sind die so blöd oder ist das Absicht, um bis 2030 laufende Lieferverträge absichtlich platzen zu lassen und uns in einen Krieg mit reinzuziehen ? Und dann wird Putin als Sündenbock präsentiert ?
Das Spiel ist doch leicht durchschaubar.

Brandenburg
22 Tage her

Der Aussetzer gegen Trump ist genauso daneben wie die Beschreibung der USA als Schutzpatron der Demokratie. USA ist eine Weltmacht, die ihre Interessen in der Regel mit Härte und über Leichenberge vertritt. Russland ist eine Weltmacht, die eine solche Haltung auch hat. Die Definitionsmacht über ihr Tun fällt bei Weltmächten immer positiv aus. Beide Mächte sind keine Einrichtungen der Caritas und keine Nachfolger der Mutter Theresa. Im Falle der Ukraine dürfte das Schutzbedürfnis von Russland höher veranschlagt werden als die von der USA betriebene Erweiterung des Nato-Terrains. Seit Ende der Zarenzeit hat es zahlreiche Versuche gegeben, Russland zu zerschlagen. Wie… Mehr

Last edited 22 Tage her by Brandenburg
Put1200
22 Tage her

Kannste dir nicht ausdenken-weil Munition fehlt könnte die Ukraine das Angebot ablehnen haha…Welt.de 10:31 Uhr – Ukraine-Botschafter überrascht von Gepard-Angebot Deutschlands  Die Ukraine war nach den Worten ihres Botschafters in Berlin, Andrij Melnyk, „völlig überrascht“ vom Angebot der Bundesregierung, dem Land Flugabwehrpanzer vom Typ Gepard zu überlassen. Es sei ein Angebot gewesen, „das wie ein Blitz aus heiterem Himmel kam“, sagt Melnyk den Sendern RTL/n-tv. Die ukrainische Regierung habe nach diesem Waffentyp in Berlin bereits in den ersten Kriegstagen gefragt. Damals habe es aber geheißen, dass die Munition für den Gepard fehle. Sollte sich dies nicht ändern, müsste die Ukraine… Mehr

Helfen.heilen.80
22 Tage her
Antworten an  Put1200

Es ändert sich nicht: „Die Regierung in Bern hat Deutschland die Weitergabe von in der Schweiz hergestellter Munition an die Ukraine untersagt. Das Veto bezieht sich unter anderem auf Munition für den Flugabwehrpanzer Gepard, (…) Die Anfrage Deutschlands sei mit Verweis auf die Schweizer Neutralität abschlägig beantwortet worden.“ https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/518955/Konferenz-von-Ramstein-Lambrecht-liefert-ploetzlich-Panzer-aber-die-Schweiz-rueckt-keine-Munition-heraus

Contra Merkl
21 Tage her
Antworten an  Helfen.heilen.80

Die 20mm Marder Munition kommt auch aus der Schweiz. Das gleiche Ding also, es werden Panzer angekündigt aber man hat keine Munition.

ArnoH
22 Tage her

„Washington ist sich seiner Bedeutung und damit auch Macht bewusst. Diesen globalen Anspruch hat Joe Biden ins Weiße Haus zurückgebracht“
??? Was auch immer ihn ins WH gebracht hat, ich bezweifle es war der „globale Anspruch“ .
Und welcher neu-linke Wahnsinn schon ab der 2ten Reihe hinter Biden in seiner Partei tobt, sollte man auch bedenken. Der Westen ist nicht mehr das was er 1960 war.

Gunter Zimmermann
22 Tage her

Wie immer ist die Diskrepanz zwischen dem hervorragenden Artikel und den Reaktionen eines Teils der Kommentatoren frappierend. Es lässt tief blicken, dass diese Zeitgenossen nicht begreifen können, dass die Ukrainer über ihr Schicksal selbst bestimmen und nicht von Putin oder einer von ihm eingesetzten Marionetten-Regierung regiert werden wollen, und dass sie dafür jede Unterstützung verdienen. Ich hatte gehofft, dass die anti-demokratische, autoritaristische und imperialistische Haltung in Deutschland gänzlich verschwunden ist, aber leider hat sich diese Hoffnung als trügerisch herausgestellt.

pcn
22 Tage her
Antworten an  Gunter Zimmermann

Jaja, daher sind wir zu allen Opfern bereit. Selbst um den Preis der wirtschaftlichen Vernichtung unseres Landes. Wer so klug reden will wie Sie, der sollte eigentlich in der Lage sein die Dinge analytisch betrachten zu können. Aber offensichtlich sind die einegpflanzten Denkmuster der Massenmedien vorherrschend und geben den Ton an. Darauf kann man verzichten: auf Moralisten, ein Virus, der wirklich ein gefährlicher Virus ist, im Vergleich zum Coronavirus.

JamesBond
21 Tage her
Antworten an  pcn

Schon vergessen? Energiewende, E-Autos, Kohleausstieg …. Wer vernichtet unsere Wirtschaft? Merkel, Scholz und die anderen Blockparteien einschl. der Grünen.
Nebenbei totale Abhängigkeit von Russland bei Gas … und Trump, der davor gewarnt hat? Steinmeier hat Trump beschimpft, Maas und Merkel ihn ausgelacht.
Jetzt löffelt die Suppe mal aus, ihr Pseudo-Demokraten und wählt weiter Block.

Helfen.heilen.80
22 Tage her
Antworten an  Gunter Zimmermann

Naja, bitte polemisieren Sie nicht. Eine Ablehnung des Ostkrieges muss doch nicht einer „Anti-demokratische, autoritaristische und imperialistische Haltung“ entspringen. Bewirken diese Haltungen denn nicht klassicherweise eine „Befürwortung“? Deutschland ist geographisch nahe am Geschehen, ist Lager für US-Atomwaffen und damit potentielle Zielstruktur, wir sind mit der RU Wirtschaft enger verflochten als die Rest-EU (ob wir wollen oder nicht) und jede Familie hat im WW2 Angehörige im größten Vernichtungskrieg der Geschichte verloren. Wir hatten schon zwei Weltkriege mit RU und der jüngeren Generation wurden 30 Jahre lang Gardinenpredigten gehalten, dass die deutsche Schuld sigulär sei. Bitte gestehen Sie den Menschen zu, dass… Mehr

w.k.
21 Tage her
Antworten an  Helfen.heilen.80

Sie können natürlich den Krieg ablehnen und gleichzeitig genauso viel wie die Ostermärsche bewirken. Wenn ich die Kommentare lese, könnte der Eindruck entstehen, die Ukraine hat Russland angegriffen und mordet dort die Zivillisten, zerstört ganze Städte- 70% der Deutschen, kommen nicht aus der eigenen Blase, in der sie seit 80 Jahren gefangen sind. Nach dem Motto: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“.

Helfen.heilen.80
21 Tage her
Antworten an  w.k.

🙂 ja, verstehe ich. Wenn es in den Bereich der moralisch/religiösen Vorstellungen geht, werden die Maßstäbe individuell und man soll ja nicht urteilen. Ich bringe statt dessen strategische Überlegungen ein: der WW2 war ein konventioneller Krieg, der heutige Krieg hat das Potential zum „unkonventionellen“ ABC-Krieg. Bei dem muss man nicht erst die HKL mühsam über die Landkarte schieben, da kommen die Feindmittel mit Hyperschall. USA, China und RU haben Zugriff auf Satellitennutzung und gleichzeitig Anti-Satellitenraketen. Wir haben auf die Vollendung des deutschen Flarak-Systems MARS verzichtet, und daher keine Schutzgürtel um die Städte und AKWs. Da reichen Saboteure. Die innere Sicherheit… Mehr

Last edited 21 Tage her by Helfen.heilen.80
MartinB.
22 Tage her

Der amerikanische Vertreter hat in seiner gestrigen Ansprache das Ziel doch eindeutig vorgegeben. Ziel ist nicht die „Rettung“ der Ukraine, sondern dafür zu sorgen, dass Russland !NIE WIEDER! so handeln kann, wie es gerade handelt. Gibt das nur mir zu denken? Wohlan denn in den Untergang. Glaubt eigentlich irgend jemand tatsächlich in Washington, Paris oder London drückt man aufs „Knöpfchen“, wenn die Bombe auf Berlin fällt? Wir haben noch eingelagertes, schweres Gerät? Reaktivieren und der Bundeswehr zur Verfügung stellen. Wir werden es vielleicht in Kürze brauchen.

StefanB
22 Tage her

Da sieht man doch ganz eindeutig, wer in Deutschland das Sagen hat: nicht Deutschland.

Ein sehr gutes Interview zur Ukraine-Krise mit deutlichen Hinweisen auf die USA-Interessen, die nicht die deutschen sind, gab es ausnahmsweise auf dem NDR mit dem 93jährigen Dohnanyi, der noch ausgesprochen klar im Kopf ist.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/DAS-mit-Politiker-Klaus-von-Dohnanyi,dasx27858.html

Niederbayerin
22 Tage her

Das Herrchen hat geschimpft und Bello hat brav Sitz gemacht.
Spätestens jetzt müsste jedem Deutschen klar sein, dass nicht Scholz, Habeck, Bärbock usw. die Geschicke Deutschlands leiten.
Hier werden knallhart die amerikanischen Interessen durchgesetzt. Und ob es auf europäischem Boden einen Atomkrieg gibt, interessiert die Biden-Führung herzlich wenig.

Peter Klaus
22 Tage her

Mein langjähriger Freund, welcher über 25 Jahre beim Heer gedient hat (Panzerhaubitzen) meinte, wenn 10 von diesen Gepards aus der Garage fahren kann man froh sein, wenn jetzt nach Jahren der Stilllegung noch 5 am Kasernentor ankommen. Von dem logostischen Aufwand (Instandhaltung) fern dem Heimatstützpunkt mal ganz abgesehen. Mit den alten Leos und Mardern verhält es sich ähnlich, wenn nicht sogar, seiner Meinung nach, noch viel schlimmer. Mit der Auslieferung von schweren westlichen Waffensystemen hätte man schon allerspätestens letztes Frühjahr anfangen müssen, damit diese jetzt einigermaßen vollumfänglich einsatzfähig wären. Mit der Ausbildung der Soldaten und Mechaniker schon viel früher. Viele… Mehr