Lachen! Lachen! Das ist das Einzige, was noch hilft

Ob nun der Verfassungsschutz oder die diversen Ministerien der Bundesregierung, sie alle präsentieren sich zurzeit voll tragischer Schwere. Da hilft nur noch Lachen, aber selbst das wollen uns die Ministerien verbieten, seit die Realität der Satire täuschend ähnlich wurde. Das ist dann wieder zum Lachen.

IMAGO / Frank Ossenbrink

Ganz gewiss ist es verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates, wenn man sich über die obwaltende Regierung scheckig lacht – obzwar die Karikaturen an der Macht, die zum Lachen einladen, ja nicht der Staat sind. Wir hoffen doch, das von dem noch was übrig ist, wenn wir die unfähigste Regierung seit Beginn der Wetteraufzeichnung nach Abwahl endlich los sind. Und wer weiß: vielleicht ist es bald soweit. Denn wenn die Personen, die behaupten, zum Wohle „unserer Menschen“ zu regieren, gründlich, gallig, gottlos und grundsätzlich ausgelacht werden, ist es bald vorbei mit der angemaßten Macht. Man gedenke der DDR selig!

Der Verfassungsschutzpräsident wurde übrigens just daran gehindert, relevante Delegitimierung zu betreiben: die AFD hat ihm erfolgreich untersagt, sich während des Parteitags über die Partei auszulassen. Haldenwang musste eine „Stillhaltezusage“ abgeben. Da lacht die Coralle.

Nimmt noch irgendeiner der ganz normalen Steuerzahler die „feministische“ Außenministrierende ernst? Ja, schon gut, zum Lachen ist das eigentlich nicht, wenn Baerbock mal so ganz nebenbei Russland den Krieg erklärt. Auch von Diplomatie versteht die Frau mit der Sprachoriginalität nichts, jedenfalls operiert sie lieber mit Brandbeschleuniger, als dass sie irgendwie friedensstiftende Maßnahmen ergreift. Komischer ist schon, wenn sie den Diplomaten im AA einen feministischen „Reflex“ implantieren möchte. Das Gelächter auf den Fluren des AA sollte jemand mal aufnehmen und beim TE-Morgenwecker  ausstrahlen.

Über sich selbst lachen fällt der Ministerin offenbar eher schwer, weshalb ihr Amt gegen einen Twitteraccount vorgegangen ist, von dem man meinte, dass er sich nicht so richtig von ihrem „echten“ X-Account unterschieden habe. Nanu. Nun ist https://twitter.com/baerbockpress als Parodie gekennzeichnet. „Wer die Satire nicht erkennt“, kontern die Parodisten, „verwechselt auch Kobold mit Kobalt.“

Ein immer wieder Lachreflexe auslösender Minister heißt Karl, Karl wie Lauterbach. Nicht, weil er aussieht wie ein irrlichternder Askesemönch, wir wollen nicht vom Äußeren auf… Obwohl: Der Mann ließ sich während seines Italienurlaubs in kurzen Hosen fotografieren und verkündete: „Die Hitzewelle ist spektakulär hier. Wenn es so weiter geht werden diese Urlaubsziele langfristig keine Zukunft haben. Der Klimawandel zerstört den Süden Europas. Eine Ära geht zu Ende.“
Die Italiener schäumten. Der Lebensgefährte von Ministerpräsidentin Meloni riet mit italienischem Charme dem Geschäftsschädiger, sich besser geschlossen zu halten und im Schwarzwald zu bleiben. Währenddessen zittern die Deutschen im Sommer, der bislang ein Frühherbst war, der vom Lautermann versprochenen Hitzeglut entgegen.

Lachen, Leute, lachen! Etwa über Nancy Faeser, Innenministerin mit grenzenloser Fremdenliebe. Sie ist zwar offenbar weder bereit noch willens, auch verurteilte migrantische Straftäter abzuschieben, möchte jetzt jedoch ganze Clans des Landes verweisen, selbst, wenn deren Mitglieder keines Vergehens wegen verurteilt worden sind. Das ist offenbar einfacher, als ein vernünftiges Kontrollverfahren an unseren Grenzen einzuführen.
Ob das wiederum verhältnismäßig ist, sei dahingestellt. Hauptsache, die Ministerin erweckt den Anschein, etwas zu tun. Das ist ja die Lieblingsbeschäftigung unserer Regierenden: so zu tun, als ob sie etwas tun, und wenn es nur die Forderung nach öffentlichen Sonnencremespendern ist.

Wollen wir nun noch über Robert Habeck lachen? Oder tut er uns etwa leid? Der arme Kerl muss ja jetzt ohne seine Graichenclique die Suppe auslöffeln, die sie ihm eingebrockt haben. Doch er scheint noch immer Vergnügen daran zu finden, die einst kraftstrotzende deutsche Volkswirtschaft an die Wand zu fahren. Die von Energie- und Ideologiepolitik gequälten Unternehmen, denkt er sicher, werden ja nicht insolvent, sie produzieren nur nicht mehr. Und das ist auch gut so, denn, so der gute Robert: „Bevor die Leute dort (in Osteuropa) frieren, müssten wir unsere Industrie drosseln oder gar abschalten.“ Also ruhig schon mal üben!

Um die Zukunft unseres Landes muss uns also nicht bange sein, die fällt einfach weg, auch was die Fortpflanzung betrifft. Wie sagte noch die Familienministerin Lisa Paus von den Grünen: „Eine Transfrau ist eine Frau.“ Lacht da noch wer?


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Kommentare ( 70 )

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Ede Wolf
9 Monate her

Wenn ich mir die drei Dilettanten auf dem Bild so anschaue ist mir nicht mehr zum Lachen zumute, da kommen ganz andere Gefühlswallungen hoch die weit entfernt vom Lachen sind.

Epouvantail du Neckar
9 Monate her

Hmmm, selbst im Führerbunker soll man Ende April 1945 unter dem Einfluß von genügend französischem Beutecognac noch gelacht haben.

Tizian
9 Monate her

„Lachen! Lachen! Das ist das Einzige, was noch hilft“
Aber was ist, wenn einem das Lachen Tag für Tag im Halse stecken bleibt und man immer mehr das Gefühl hat, daran zu ersticken…?

verblichene Rose
9 Monate her

Liebe Frau Stephan. Das Lachen ist mir längst im Halse stecken geblieben. Mein Problem ist nämlich, dass ich zwar fast schreiend lachen kann/könnte, aber diese „politischen“ Popanze noch eine Weile daran arbeiten dürfen, die Schokolade aus dem Quengelregal doch noch zu bekommen. Heute hörte ich übrigens, dass der Verkauf einer Tonne CO2 um Zehn Euro verteuert wird, was dann bedeutet, dass der Sprit demnächst ca. 4 Cent/Liter erhöht wird! Sagen wir also mal so: Würden ALLE Bundesbürger auf das Fahrrad umsteigen, wäre Deutschland, respektive Herr Linder, schon vorgestern PLEITE! Und allein darüber kann ich gar nicht lachen. Und dann ist… Mehr

Giovanni
9 Monate her

Die Ampel ist gegen jede Kritik immun. Die öko-sozialistischen Medien sind ihr Schutzschild.
Daß die Politiker sich noch nicht gänzlichen von der Bevölkerung entfernt haben, erkennt man, indem sie auf Parodien reagieren. Wenn man sie der Lächerlichkeit preisgibt, sind sie überaus beleidigt. Nur mittels Lachen bringt man sie noch zu einer Reaktion und vielleicht zu einem Nachdenken!!

bfwied
9 Monate her
Antworten an  Giovanni

Özdemir und Schulze in Rosenheim, Bayern, wurden ausgebuht wegen der Heizungen, der Agrarpolitik, den Essensvorschriften …! Ihre Reaktion: Sie schäumten und sprachen von „so viel Hass“! Ein anschließendes schallendes Gelächter hat leider gefehlt. Vielleicht beim nächsten Mal.
Ideologien kommt man mit Vernunft und entsprechenden Argumenten nicht bei, sie fühlen sich als Propheten auf von Gott angewiesener Mission. Man kann sie nur verhöhnen und sich nicht um sie kümmern und in Massen demonstrieren. Straßenkämpfe, s. Berlin, sind ohnehin schon usus in verschiedenen Städten, sie werden sich vermehren und härter werden.

friedrich - wilhelm
9 Monate her

……so beruft sich ein prof. ad der experimentalphysik in einem vortrag doch tatsächlich auf zahlen der agora! a banan sät der öcher!
all the best from cambridge/mass.!

Lausi
9 Monate her

Wie sagte ein Herr Gauck zu Beginn des Ukrainekrieges: „Wir können schon mal ein paar Jahre für die Ukraine frieren!“ Tja, die unzähligen Ukrainer hier fänden das sicher nicht lustig. Uns Deutsche fragt sowieso niemand.

November Man
9 Monate her

Immer wenn ich solche Bilder wie das oben sehe. fällt mir der Liedtext letzter Vers von Joan Baez/Bettina Wegner „Sind so kleine Hände“ ein.
„Grade, klare Menschen
Wär′n ein schönes Ziel
Leute ohne Rückgrat
Hab’n wir schon zu viel“

H.Arno
9 Monate her

Lachen? -Wenn ich diese drei Rot-Grünen Zerstörer von Deutschlands Wirtschaft, Industrie, Bildung, Geldwert, Renten-Rücklagen, Verkehrs-Infrastruktur, Sicherheit, Demokratie, Meinungs-Freiheit, Verfassungs-Recht, Kultur und staatsbürgerlicher Idendität der Deutschen sehe – ist das ein „realer“ Alptraum der Diktatur!

Last edited 9 Monate her by H.Arno
sunnyliese
9 Monate her
Antworten an  H.Arno

…es ist der Weg in die Barbarei…

Simonia
9 Monate her

Erstaunlich, wie viele Leser in den Briefen ihre Mutlosigkeit ausdrücken. Aber wir dürfen uns doch nicht von diesen Lachnummern wegfegen lassen! Und in denselben moralinsauren Jammer- und Katastrophenton verfallen, mit dem sie uns seit Jahren quälen! Frau Stephan hat recht: wenn wir uns nur noch vor Lachen über sie biegen, ginge ihnen die Luft aus. Wie wären öffentliche Laugh-Ins (statt der in den 60ern üblichen Love-Ins) und Laugh-Parades mit Kobold- und Bacon-Plakaten, mit selbstgebauten Wärmepumpen, vielen Aluhüten, „Maskenpflicht“ etc., aber ohne Wut; das wäre eine angemessene Form der friedlichen Revolution, um diese Pappnasen in einen wie auch immer gearteten „wohlverdienten… Mehr

bfwied
9 Monate her
Antworten an  Simonia

Sie zerstören ohne Sinn und Verstand, und die Leidtragenden sollen „ohne Wut“ demonstrieren. Dann kann man doch besser zuhause bleiben und alles erfüllen, was die verlangen. Wer die Existenz eines anderen zerstört oder auch nur stark beeinträchtigt, muss mit berechtigter Wut rechnen, es ist faktisch Notwehr. Es ist sehr schlau von denen, ununterbrochen auf den Begriff „friedlich“ abzuheben, wobei sie, kühn geworden, alles als unfriedlich ansehen, was gegen sie spricht. Dem sollte man nicht auf den Leim gehen.