Wer sich auf Notfälle vorbereitet, wird im ÖRR verspottet und diskreditiert – rechtspopulistisch und verschwörungstheoretisch sei das. Die Bevölkerung wird darauf konditioniert, nur noch Gefahren wahrzunehmen, die sich mit "Putin" oder "rechts" umschreiben lassen.
picture alliance / Jochen Tack | Jochen Tack
Kann es sein, dass (nicht nur) junge Menschen verlernt haben, Gefahren zu erkennen, weil sie, wie es der Zeitgeist will, vor jedem Risiko geschützt werden müssen?
Auf die Idee kommt man, wenn man die vielen Videos anschaut, die Feiernde in Crans-Montana noch veröffentlicht haben, kurz bevor aus ein paar Flammen ein Großbrand und aus der Partylocation eine Todesfalle wurde.
Und kann es sein, dass ein ganzes Land bzw. dessen politmediale Blase verlernt hat, Risiken zu erkennen, die nicht „Putin“ heißen? Risiken, denen man nicht mit „Kriegstüchtigkeit“, sondern mit vorausschauender Verteidigungsfähigkeit begegnen muss, welche im übrigen nur zum Teil Aufgabe einer Bundeswehr ist?
In Berlin sind seit vergangenem Samstag und wohl noch bis Donnerstag um die 45.000 Haushalte und 2.500 Betriebe ohne Strom. Eine lachende Berlinerin namens Julika kommentiert: „Ich habe wirklich gedacht, jetzt haben uns die Russen attackiert.“
Na klar: das ist die einzige Gefahr, mit der die deutsche Bevölkerung in Dauerschleife seit Jahren bespielt wird. Und schon kommt der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter um die Ecke und stellt klar, dass Russland hinter dem Blackout in Berlin stecken könnte. Dann wäre ja alles wieder in Ordnung.
Besonders das Bekennerschreiben der Attentäter ist für ihn ein Indiz: „Der Linksextremismus kann entweder nicht richtig Deutsch oder er lässt sich vorschreiben, was er sagen soll“, so Kiesewetter.
Überschätzt Kiesewetter nicht womöglich den hiesigen Linksextremismus? Und ist korrektes Deutsch nicht eigentlich reaktionär und schließt Menschen mit Hintergrund irgendwie aus?
Nein, es ist zu vermuten, dass nicht nur in diesem Fall der Feind schon lange im Land steht. Und ähnlich wie die fröhlich feiernden Jugendlichen in der Schweiz belächeln alle, die nur „rächts“ eine Gefahr sehen, die paar Flämmchen von links.
Hat nicht die „Vulkangruppe“ den Terrorakt in ihrem Bekenntnisschreiben als „gemeinwohlorientierte Aktion“ bezeichnet? Die Antifa meint es doch nur gut! Dafür kann man schon mal die Berliner frieren oder erfrieren lassen. Familienminister Karin Prien verrät uns ein offenes Geheimnis: „Die CDU hat eine antifaschistische DNA“!
Nun, vielleicht sind die betroffenen Stadtteile in Berlin ja tatsächlich innerhalb von fünf Tagen wieder versorgt – wie schwierig das sein dürfte, kann man bei Holger Douglas nachlesen.
Doch auf nichts dergleichen wie auf einen solchen Terrorangriff scheint man in Deutschland vorbereitet zu sein. Weil – genau: Bei uns ist doch alles sicher!
Doch erst vor vier Wochen hatte der Berliner Rechnungshof in seinem Jahresbericht massive Defizite von Landesregierung und Bezirken beim Katastrophenschutz festgestellt. Fünf von 37 zuständigen Behörden wüssten nicht einmal, dass sie Teil des Katastrophenschutzes in der Hauptstadt sind. Vier weitere hätten dem Rechnungshof erklärt, sie hätten „keine Zeit“, um Fragen zu beantworten.
Tja. Auch das Technische Hilfswerk hat schon früh seine Prioritäten weniger in Deutschland denn in der Ukraine verortet. 1700 Notstromaggregate sollen seit 2022 dorthin geschickt worden sein sowie umfangreiche Wärme-Infrastruktur: Über 1.100 Ölheizgeräte bis 2024, um Zelte, Notunterkünfte und Gebäude zu beheizen. Das THW stellte zudem 180 winterfeste Zelte bereit, die zusammen mit den Heizgeräten als „Wärmeinseln“ fungieren.
Zusätzlich wurden Zeltöfen geliefert, die ohne Strombedarf funktionieren. „Das Bundesentwicklungsministerium stellte im Dezember 2025 weitere Mittel für dezentrale Energie- und Wärmeversorgung bereit, um die Resilienz der Ukraine im Winter zu stärken“, schreibt die Berliner Zeitung.
Auch in Berlin scheinen die Prioritäten eher nicht bei den Berlinern zu liegen: selbst Hundertjährige mussten auf Feldbetten in Turnhallen übernachten, während Flüchtlinge in Hotels evakuiert werden. „Das ist kein Betriebsunfall, sondern eine politische Botschaft. Ein Symbol“, schreibt Fatina Keilani in der Welt.
In Deutschland ist Vorsorge für den Krisenfall verpönt. Be prepared? Lächerlich die Angst vieler Deutscher! Denen kann doch nichts passieren! Harald Lesch macht sich beim ZDF lustig über Menschen, die sich im Falle eines Blackouts schützen wollen: So ein Blödsinn! Bloße Angstmacherei!
Genau: Ein böses Spiel von Pegida und AfD, diagnostizierte Georg Restle bereits 2022. Und Anja Reschke intoniert, Vorsorge künde vom Misstrauen dem Staat, der Politik, den Eliten gegenüber, sie hält die Frage, ob alle Prepper rechts sind, für geklärt: Die sind nicht nur rechts, die sind rechtsextrem!
— Critical Cat | (@Critical__Cat) January 4, 2026
Doch das Misstrauen in führende Figuren unserer Regierungen muss gar nicht erst von bösen Menschen geschürt werden, das befördern die schon selbst, wie etwa der Berliner Bürgermeister Kai Wegner, der sich stundenlang in seiner Wohnung verschanzte und schließlich den Terroranschlag „inakzeptabel“ nannte. Da ist man direkt gespannt, was der Mann für akzeptabel hält.
Deutschland ist extrem verwundbar, auch ganz ohne Anschläge irgendeiner „Vulkangruppe“ oder böser Absichten „der Russen“, und das völlig selbstverschuldet.
Seit der sogenannten Energiewende, dem Abschied von der Kernenergie und dem Angriff auf die Nord Stream-Pipeline, seit der Abhängigkeit nicht mehr vom perfiden Russen mit seinem günstigen Gas, sondern von höchst volatilen Energiequellen wie Sonnenlicht und Wind, ist ein Blackout im ganzen Land immer wahrscheinlicher geworden.
Doch ungerührt plappert es in der ARD: „Dass Deutschland in diesem Winter von einem großflächigen Stromausfall bedroht sei, wird regelmäßig behauptet. Doch Blackouts aufgrund von Unterversorgung sind so gut wie ausgeschlossen.“ Wer so etwas behauptet, gehöre zu „rechtspopulistischen und verschwörungsideologischen Kreisen“. Ja klar.
Was lernen wir aus alledem? Lieber rechtspopulistisch sein als alles dem Staat überlassen, selbst tätig werden, egal, was die Hofschranzen sagen. Be prepared ist eine gute Idee: Wir Prepper hier auf dem Land haben selbstredend ein Notstromaggregat, genug Holz vor der Tür sowie Wasser, Konserven und einen Gaskocher. Und Nachbarn, die jagen.
Übrigens: wer wissen will, was im Falle eines großflächigen Blackouts so alles passieren kann, möge das Buch „Blackout“ vom Marc Elsberg lesen. Grusel garantiert.



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Komisch ist doch, daß weder Putin, noch die „Rechten“ bislang bei mir zur Sorge beitrugen, mich entsprechend „vorzubereiten“.
Wahrscheinlich bin ich aber auch zu naiv. Naja, ich schau mich heute mal nach einer Dose Ravioli um. Die kann man auch kalt verspeisen. OK, noch ein paar Rollen Klopapier. Man weiß ja nie, was sonst noch so kommt…
Ich glaub,s nicht!
Wenn Hilfsorganisationen von Spendengeldern u. Zuwendungen Hilfsmaterial kaufen, um hier ihre Hilfstätigkeit bewerrkstelligen zu können und Dieses dann in externe Regionen „verschenkt“ werden, sehe ich keine Motivation mehr dort zu investieren…
Dafür kaufe ich mir dann lieber selber ein Petroleum-Ofen und ein Stromaggregat.
Ich „preppe“ schon seit Jahren. Der Grund ist nicht die pööhse AfD, Putin, Trump oder sonst ein externes Ereignis, sondern schlicht die offensichtliche, Unfähigkeit, die Besetzung der Posten und Pöstchen in Bundesregierung und Behörden und Ämtern seit vielen Jahren. Wenn man den alle Posten als Behördenleiter, Minister, etc. nur bekommt, wenn man nichts kann, also absolut unfähig ist, aber dafür ganz opportunistisch den Senf der Regierenden nachplappert, nichts kritisiert, selbst den größten Schwachsinn für gut befindet und natürlich dafür sorgt, dass verdiente Parteikollegen ihr Auskommen haben, sind Katastrophen vorprogrammiert. Es st nur eine Frage der Zeit. Man sah es im… Mehr
Noch viel besser als Marc Elsberg hat Cassandra Schahrasad in „Das Carrington-Ereignis“ ausgemalt, was ein langfristiger Stromausfall wirklich bedeutet und wer als Prepper überleben wird. Großes Leseabenteuer auf Amazon. Und ja, der Protagonist ist rechts, vielleicht sogar extrem – aber er überlebt!
Leider IST bereits ein Großteil der Bevölkerung in die beschriebene Richtung konditioniert. Es scheint schwierig, wieder eine Sachebene mit offener Diskussion, abseits der Altmedien, zu erreichen. Das Schubladendenken wurde mit der Coronaphase verfestigt, und die etwa 70 bis 80% der Bevölkerung müßten einsehen, daß sie „eingeengt“ waren in bisherigem Denken. Es bedürfte schon sehr viel Mut, vor sich selbst, zur Umkehr, daher vermutlich die allgegenwärtige Blockadeeinstellung außerhalb der kritischen Blase.
Wozu preppen? Ich weiß, wo hier die Grünwähler wohnen und hab ein Schwert. Gibts nen richtigen Blackout, dann ist Helloween. Süßes oder Saures!
Das ist natürlich nur ein Scherz, ist doch klar.
(Unbeachtet ob rechts oder links)
Sehen wir beim Berliner Blackout…traf die Villenviertel und ruckzuck wurde Notstandaktion verkündet…ei G,schmäckle…?
Ob sowas in HH-Mümmelmansberg passieren würde? Oder in irgendweinem „Kuhdorf“ (Ahrweiler)?
Es ist müsig, sich mit oberflächlichen, meist woken, Menschen auseinanderzusetzen. Diese haben meist unrecht weil sie lieber ihren selbtsgewählten „Wahrheiten“ nachhängen, als Realitäten als das zu erkennen, was sie sind. Dazu gehört auch die Fähigkeit, mal ein paar Dekaden weiterzudenken als nur bis zur nächsten Party. Einfach machen lassen und tun, was man für richtig hält. Während kluge Leute durch Erfahrung und Nachdenken Erkenntnisse gewinnen, lernen solche Leute ebne durch Schmerz.
Das alles ist ja noch relativ harmlos, da „lediglich“ 50.000 Haushalte betroffen sind. Und trotzdem läuft das Katastrophenmanagement eher lausig. Nun stelle man sich mal vor, wir reden da vielleicht von Faktor 10 oder 100. Dann ist hier richtig Alarm und nichts geht mehr. Das ganze könnte sich übrigens schon am kommenden Wochenende ereignen, denn es ist ein orkanartiges Tief angekündigt, dass nochmal reichlich Schnee bringen soll. Bis dahin sollen die Temperaturen teilweise deutlich unter -10 Grad fallen und nachdem das Tief durchgezogen ist, soll es mit knackigen Minustemperaturen weitergehen. Wer klug ist und nicht ohnehin schon vorgesorgt hat, holt… Mehr
Nicht gleich „die Hölle an die Wand malen“:
Der „Wetterbericht“ (ARD-Frankfurt!) bezieht sich auf GANZ D-Land, also incl. Küste (Golfstrom) bis Alpen (Hochland+1200m ü.Meeressp.).
Ich lese als „Nordlicht“ daher NUR den „Nordatlantik-Wetterbericht“ an.
Übrigens hatten wir 1979 bis 50cm Schneehöhe und heute wird schon bei 8-10cm „Lebensbedrohung“ propagiert.
Propaganda wie zu besten DDR-Zeiten. Allerdings raffinierter….
Die größte Gefahr ist die nicht enden wollende Dummheit der aktuellen Politiker-Generation. Dagegen hilft kein Vorratskeller.
Lasst mich hier folgendes festhalten: Was in Berlin geschah, war und ist eine direkte Folge des Wählerverhaltens der Berliner. Also: geliefert wie bestellt. Ob es dabei Tote gibt? Schulterzuck – auch die haben gewählt. Und es haben auch die gewählt, welche nicht das links/grüne Gesoxe gewählt haben – indem sie dieses Shithole nicht längst verlassen haben. Von daher traf und trifft es die Richtigen – die, welche das so gewählt haben ebenso wie die, welche es einfach hingenommen haben. Dasselbe gilt ür das Thema dieses Artikels: Wer sich nicht auf Notfälle vorbereitet, verdient nichts anderes als den Notfall ungefiltert zu… Mehr