Boss von Impfstoff-Firma Moderna kassiert 353 Millionen Euro im Jahr

Stéphane Bancel (50), der französische Vorstandschef des Impf-Giganten Moderna, kassierte im vergangenen Jahr 353 Millionen Euro. Bei dieser Rekord-Gage schlagen sogar Analysten in den USA Alarm: Sie warnen die Aktionäre des Pharma-Riesen.

IMAGO / ZUMA Wire

Er war vorher schon schwer reich, doch dank der Pandemie ist der Vorstandsboss von Moderna jetzt endgültig in den Olymp der Milliardäre aufgestiegen. Dank seiner Aktienoptionen flossen an den Franzosen allein im vergangenen Jahr 353 Millionen Euro. Sein eigentliches Jahresgehalt noch nicht einmal mitgerechnet. Da cashte der CEO zusätzliche 1,5 Millionen Dollar – eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. Und das Beste: Weil Moderna offenbar nicht mehr weiß, wohin mit dem ganzen Geld aus dem Impfstoff-Erlösen, soll das Salär von Stéphane Bancel jetzt auch noch deutlich angehoben werden.

Die reichliche Vergütung der Moderna-Führungskräfte gefällt längst nicht jedem Aktionär des Pharma-Riesen. Analysten haben im Vorfeld der Jahreshauptversammlung von Moderna sogar davor abgeraten, dem Vergütungsplan des Unternehmens zuzustimmen, wie die Washington Post berichtete.

Die Kritik kommt nicht von ungefähr, die unternehmerischen Leistungen von Bancel & Co. hätten sich in Grenzen gehalten. Der Moderna-Impfstoff, quasi ein Nebenprodukt aus der Krebsforschung, sei ein Selbstläufer gewesen. Abgesehen davon hatte Moderna für die Entwicklung der Vakzine von den National Institutes of Health und damit vom Steuerzahler 1,7 Milliarden Dollar erhalten.

Bancel erwirtschaftete mit Aktien 1,7 Milliarden Euro

Die schiefe Optik kann da auch das unbestritten soziale Engagement des Vorstandsvorsitzenden nicht mehr reparieren. Bancel hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 176 Millionen Dollar nach Steuern für wohltätige Zwecke gespendet. Für dieses Jahr hat er noch höhere Spenden zugesichert. Aber: Demgegenüber besitzt der Franzose inzwischen Aktien im Wert von 2,8 Milliarden Euro. Seine zusätzlichen aktienbasierten Vergütungen für 2022 sollen 1,7 Milliarden Dollar betragen haben.

Sein überschüssiges Geld investiert der Moderna-CEO gern in “Bancel Philantropies”, eine Stiftung, die Menschen und Programme unterstützt, “die das Potenzial haben, Leben zu verändern, soziale Gerechtigkeit voranzutreiben und Gemeinschaften zu heilen”, wie es in einem Blog der Stiftung heißt.
Moderna setzte mit Impfstoff 19,2 Milliarden Euro um

Moderna wurde durch seinen Corona-Impfstoff weltweit bekannt. Das Biotechnologieunternehmen aus Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts entwickelt seit 2010 Arzneimittel auf Basis von synthetischer Messenger-RNA (mRNA), die Patienten injiziert werden kann. Auf diesem Prinzip beruht auch die Corona-Vakzine.

Knapp 4.000 Mitarbeiter in den USA haben im vergangenen Jahr einen Umsatz von 19,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.


Dieser Beitrag ist zuerst bei exxpress.at erschienen

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Kommentare ( 12 )

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StefanB
1 Jahr her

Es ist doch immer schön zu wissen, welche Leute durch von der linksgrünen Politik angeordnete Subventionen an der gesellschaftlichen Umverteilung nach oben teilhaben. Aber der kleine Mann auf der Straße, der diesen reichen Herrn noch viel reicher gemacht hat, hat ja auch wirklich etwas dafür bekommen…

Die Corona-Pharma-Subventions-Abgreifer sind der adäquate Fall zur deutschen Energiewende und deren mafiös organisierten Profiteure.

Last edited 1 Jahr her by StefanB
lkempf
1 Jahr her

Während der Bürger verpflichtet ist, für ehrliche Arbeit unaufgefordert und hochbemessen Steuern zu entrichten, glaubt diese Person, den gezielt angerichteten Schaden seines Experiments an der Menschheit mit seiner Spende zu mindern.

Andreas Bitz
1 Jahr her

Wie U. Sahin, Ü. Türeci, C. Huber, 2 x Strüngmann (jeweils BioNTech) hat Bancel (Moderna) Milliarden öffentlicher Steuergelder in die eigenen Taschen gescheffelt – ohne in über 10 Jahren auch nur ein einziges Produkt zur Marktreife gebracht zu haben. Der gesamte medizinisch-mediale Komplex hat an der Umverteilung des Vermögens hin zu einigen sich als Philanthropen gebenden Profiteuren mitgewirkt..

Proffi
1 Jahr her
Antworten an  Andreas Bitz

Wenn man bedenkt, daß die mRNA Injektion, keinerlei Schutzwirkung gegen eine harmlose Virusinfektion entfalten konnte und daß das Ausmaß der Kurz- und Langzeitschäden mit aller Macht geheim gehalten wird und dass Politiker, Ärzte und ihre Funktionäre diese Maßnahme propagiert haben, obwohl sie gegen alle Regeln der Kunst entwickelt und zugelassen wurde, muß man verzweifeln. Das dieses Verbrechen auch noch so horrend belohnt wurde ist völlig unbegreiflich.
Dieser unerhörte Vorgang wird hoffentlich einmal mit Konsequenzen an den Pranger gestellt werden. Dies sicher nicht Deutschland, wo alle daran beteiligten Parteien in eine Boot sitzen-

mediainfo
1 Jahr her

„Bancel hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 176 Millionen Dollar nach Steuern für wohltätige Zwecke gespendet. Für dieses Jahr hat er noch höhere Spenden zugesichert.“ Diese Strategie hat soweit ich mich erinnere, eine Industriellenfamilie am Anfang der vergangenen Jahrhunderts erstmalig angewendet: Demonstrative Mildtätigkeit als vorbeugende Maßnahme dagegen, dass der Zorn über die einkassierten astronomischen Summen, in der Bevölkerung überkocht. Zudem sorgt so etwas für ein angenehmes soziales Leben, in dem man überall freudig begrüßt wird. Man kann gezielt Dinge fördern, die aus Milliardärs-Perspektive gefördert werden sollten; und andere nicht; dazu ein positives Selbstbild als „Philantrop“ pflegen. Was sind 200… Mehr

Last edited 1 Jahr her by mediainfo
Kartoffelstaerke
1 Jahr her

Die gigantische Ungerechtigkeit zwischen dem Erhalt solcher Summen einerseits und der wachsenden Zahl von ans Licht kommenden Impfwirkungen andererseits ist derartig gewaltig, daß ich nicht glaube, unser bisheriges System könnte das im Laufe der nächsten Jahre ohne gewaltige Umbrüche überstehen.

Wilhelm Rommel
1 Jahr her

Soso, sein überflüssiges Geld investiert der Hazardeur also in wohltätige Werke der Nächstenliebe nach dem Motto: „We view love as our most untapped resource. We invest in people and programs with the potential to transform lives, advance justice, and heal communities.“ (das Zitat entstammt der Stiftungsseite; die Hervorhebung ist von mir!). Danke, Herr Staatsanwalt, keine weiteren Fragen! Wie sagte die ‚Schwefel-Bübin‘ von Storch doch mit Blick auf den Graichen-Clan und seine Finanziers kürzlich so treffend: „Sobald Sie am grünen Lack kratzen: Milliardäre, Milliardäre, Milliardäre…“. Hier könnte man im entsprechenden Sinne sagen: „Sobald Sie die edle philanthropische Gardine beiseite ziehen, kommt… Mehr

Last edited 1 Jahr her by Wilhelm Rommel
GP
1 Jahr her

Das Volk glaubt aber weiter dass deren „Impfstoff“ Mio Menschenleben gerettet hat. Wenn man die Motivation hinter einer Aktion sucht, folge dem Geld, dort findet man die Antworten auf alle Fragen. Die Pharmaindustrie hat die Politiker korrumpiert und das Volk abgezockt. Letzteres bedanken sich auch noch dafür….

mr.kruck
1 Jahr her

Läuft….Hier sieht man die ganze Perversion dieser Abzocker. Wen interessieren da schon ein paar Millionen Impfschäden, zumal für die Abwicklung derselben ja die Länderregierungen verantwortlich sind. Verbrechen im ganz großen Stil…..aber nur möglich durch die unfähige Dummheit der Regierungen.

Teiresias
1 Jahr her

Hier sehen wir einen kleinen Teil der Zahlen, derentwegen die Politik die Aufarbeitung des Corona-Skandals meidet wie der Teufel das Weihwasser. Danke dafür.

Es kann nicht überraschen, daß hinter der großen Abzocke große Abzocker stehen.
Wer darüber staunt, muss die letzten Jahre wohl im Koma verbracht haben.

Howard B.
1 Jahr her

Passt doch, dass der CEO einer Genklitsche, die ohne staatliche Massivstförderung direkt und mittels Impfnötigung, noch niemals ein Produkt auf dem Markt hatte, ordentlich verdient. Von einem funktionsfähigen Produkt war allerdings nicht die Rede … Und erst die Inflation. Bancel, Bourla etc. sind die dritte und vierte Reihe des finanzkapitalistischen Systems, das im real existierenden Korporatismus vorherrscht. Die genannten Summen sind Peanuts im Vergleich zu dem, was die wirklichen Profiteure der sogenannten Pandemie an Vermögenszuwachs hatten. Man kann entweder den Kapitalismus in Form des Finanzkapitalismus gut finden und muss dann dies eben akzeptieren. Oder aber man lehnt ihn ab, und… Mehr

Last edited 1 Jahr her by Howard B.