Trittin und Künast für Merkel als Bundespräsident

Merkel hat gesagt, sie will nicht. Die Frage ist allerdings, wie viele von der Sorte Trittin und Künast müssen ihrem Vorstoß beitreten, bis es ein Angebot wird, das Merkel nicht ablehnen kann?

picture alliance / dpa | Wolfgang Kumm

Für die erste grüne Kanzlerin Angela Dorotheas Merkel im schwarzen Umhang als  erste grüne Bundespräsidentin im schwarzen Umhang sprechen sich die grünen Altpromis Jürgen Trittin und Renate Künast aus. „Natürlich ist eine ehemalige Kanzlerin mit dieser weltpolitischen Erfahrung geeignet für das Amt des Staatsoberhaupts“, sagte der Ex-Umweltminister dem Spiegel. Merkel habe gesagt, sie strebe das Amt nicht an; „Der Respekt gebietet es, diese Entscheidung zu akzeptieren.“

Die Grünen-Fraktionsspitze hatte Überlegungen zur Wahl von Merkel als Staatsoberhaupt 2027 dementiert. Doch auch Ex-Landwirtschaftsministerin Renate Künast hält die Altkanzlerin für geeignet. Das alles im Spiegel signalisiert, dass der nomniniert. Künast wünscht sich wenigstens eine aktive Rolle der Altkanzlerin bei der Suche nach einer geeigneten Kandidatin. Deutschland brauche gerade in diesen harten Zeiten Orientierung durch eine „überparteilich agierende und politisch erfahrene“ Person. Künast: „Frau Merkel traue ich zu, hier einen professionellen Blick drauf zu werfen und durch erfolgversprechende Überlegungen zu bereichern.“ Merkel als Assessment-Center – vielleicht KI-gestützt. Warum nicht in dieser ratlosen Republik.

Merkel hat gesagt, sie will nicht. Die Frage ist allerdings, wie viele von der Sorte Trittin und Künast müssen ihrem Vorstoß beitreten, bis es ein Angebot wird, das Merkel nicht ablehnen kann?

Auf eine Idee kommen sie natürlich alle nicht. Jemanden zu finden, der zur stets diskriminierten Quote der Fähigen gehört.

Bislang hat die Bundesrepublik noch keinen weiblichen Bundespräsidenten gehabt. Die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier endet im Frühjahr 2027.

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Kommentare ( 78 )

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78 Comments
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K.Selberdenker
1 Monat her

2 x Steinzeit Maoisten und Massenmörder Bewunderer und
1 x privilegierter DDR Apparatschik und Demokratie Verächter.

Alle in den höchsten Ämtern ,was kann da schief gehen für BRD ?
Ist zu spät für Korrekturen, ca.30 Jahre zu spät.

imapact
1 Monat her

Na klar, die beiden Altlinken unter den Grünen wollen Merkel. Wen wundert’s, vertritt sie doch genau deren Ideologie. Von wegen „überparteilich“. Ausgerechnet die übelste deutsche Politikerin der Nachkriegsgeschichte soll Staatsoberhaupt des Landes werden, dessen Flagge sie einst verächtlich in die Ecke pfefferte. Da wäre die Kandidatin der SED, Julie Zeh, noch die eindeutig bessere Wahl.

Klaus D
1 Monat her
Antworten an  imapact

Altlinken….das sind grüne und die haben mit politisch links nix zu tun außer das es wie bei allen parteien überschneidungen mit links/rechts gibt. So sind die grünen politisch gesehen eher rechts als links siehe zb die schwer konervative rot-grüne agenda2010. Diese war ja nur möglich mit dem verrat an der sozialdemokratie durch Schröder und den grünen.

verblichene Rose
1 Monat her
Antworten an  Klaus D

Da haben Sie jetzt aber ziemlich viel in einen Topf geworfen.
Könnte man sich denn darauf einigen, daß alle drei Deutschlandhasser sind?

Klaus D
1 Monat her
Antworten an  verblichene Rose

Aber zu 100%….das sind alles ich menschen denen ist das land total egal. Herr Habeck war das wenigstens ehrlich als er sagte das er deutschland „zum kotzen findet“.

Michael M.
1 Monat her
Antworten an  Klaus D

Selbstverständlich sind das Altlinke, aber das ist ja offensichtlich nicht das einzige was sie so alles durcheinanderbringen. Vor allem über die „rechten“ Grünen (wie kann man nur auf so einen Unsinn kommen?! 🤦‍♂️) habe ich mich köstlich amüsiert.

Last edited 1 Monat her by Michael M.
Klaus D
1 Monat her
Antworten an  Michael M.

Und was sagen sie zur rot-grünen agenda2010 die ja schwer konservativ war und der LINKEN SPD die hälfte der wähler bis heute gekostet hat? Oder das unter der angeblichen linken politik die wir ja angeblich schon lange haben die reichen immer reicher geworden sind? Da bin ICH echt mal auf IHRE antwort gespannt.

verblichene Rose
1 Monat her
Antworten an  Klaus D

Ich glaube, daß genau das das vornehmste Ziel einer linken Partei sein sollte: Wohlstand für alle! Leider wird das immer wieder von sehr vielen Leuten missverstanden und in „soziale Hängematte für alle“ uminterpretiert! Und wann fängt bei Ihnen denn Reichtum an? Nur zum bessren Verständnis: Meine tausend Euro sind nur dann etwas wert, wenn es Leute gibt, die eine Million Euro besitzen. Wenn alle Menschen jeweils (nur) tausend Euro besitzen, sind nämlich nicht alle gleich „reich“, sondern alle sind gleich ARM! Und bislang haben insbesondere die Sozen leider sehr viel Erfolg damit gehabt, den Bürgern einzureden, daß das „gut so… Mehr

Klaus D
1 Monat her
Antworten an  verblichene Rose

Wo fängt denn bei ihnen die soziale hängematte an? Sind es die extrem üppigen diäten der politiker die ja ALLE parteien und politiker abgreifen? Wenn verwandschaft füre einem auf staatkosten in der partei „arbeitet“? Wenn unternehmer mrd an subventionen bekommen und diese abgreifen?

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  Klaus D

Natürlich sind sie Altlinke, Klausi hats mal wieder vergessen

babylon
1 Monat her
Antworten an  imapact

Julie Zeh ist SPD-Mitglied, kommt allerdings nicht in Frage, da der/die/das nächste BP*in Mitglied der Union sein soll, da der aktuelle Sozialdemokrat ist.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  imapact

Sie wissen, was Zeh in der Berliner Zeitung über Gersdorf äußerte – wobei ich dachte, dass sich Juli Zeh gründlicher informiert, bevor sie solches zum Besten gibt: „Meiner Wahrnehmung nach hatten die Medien insgesamt einen recht großen Anteil am Scheitern der Kandidatur. Warum die Stimmen der Vernunft so schlecht durchgedrungen sind, weiß ich nicht. Wir müssen wirklich zurückkehren zu einer Form der Auseinandersetzung, die medial auf neutrale Informationsvermittlung setzt und den Bürgern die Möglichkeit gibt, sich selbst ihre Meinungen zu bilden, statt schon geframte Haltungen und Meinungen vorzusetzen als Angebot, sich dem entweder anzuschließen oder sich darüber aufzuregen. Letzteres fördert… Mehr

AlexR
1 Monat her

Sie wird es. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Weitere Jahre werden wir dann von der sprechenden Knopfleiste regiert mit Darstellung ihrer abgekauten Fingernägel in Form der Raute. Jeden Tag wird sie eine neue Krise ausrufen, bei stetigem weiteren Senken der Mundwinkel. Die von Fratze Fratzscher geforderte MwSt-Erhöhung wird sie als alternativlos bezeichnen und auf Umsetzung drängen. Der, die oder das Bundeskanzler während Merkel Bundespräsident ist, darf nur ihre Steigbügel halten.

Freige Richter
1 Monat her

Dieser move verhöhnt die Bevölkerung und demütigt F. Merz

Kassandra
1 Monat her

Solche Bilder gibt es aus der amerikanischen Administration nicht.
Und die amerikanische Administration wird diffamiert.
.
Und so sehen die 3 Alten inzwischen halt tatsächlich nicht mehr aus.

Peter Gramm
1 Monat her

Genau die Grünen. Die Partei die Deutschland dahin manovriert hat wo wir heute stehen. Die Verantwortlichen dafür vespern heute ihre fette, ersessene Pension oder habe sich auf andere Art und Weise aus dem Staub gemacht und haben eine riesiges Elend hinterlassen. Energiewende und die Kugel Eis. Auch so ein Trittin’scher Kokolores. Das Reservoir grüner Politikversager ist nahezu unerschöpflich. Dass ihnen jhetzt nichts besseres einfällt als die Migrationskünstlerin auf ern Schild zu heben zeigt doch nur wie weltfremd diese Gurkentruppe ist. Der ander grüne Oberindianer in Ba-Wü hat ja Frau Merkel das höchste schwäbische Blechle um den Kragen gehängt. Grüne und… Mehr

Tesla
1 Monat her

Merkel als neue Bundespräsidentin wäre der Übergang vom Regen in die Traufe. Der Bundes-Spalter war schon nicht „mein“ Präsident – und die „Mutter aller Probleme“ wird es erst recht nicht sein. Da der/die Bundespräsident/in ohnehin nicht direkt vom Volk gewählt ist (und absehbar auch nicht werden wird), spreche ich ihm/ihr auch die demokr. Legitimation ab. Darin unterscheidet sich der Bundespräsident Deutschlands auch bspw. vom Bundespräsidenten Österreichs. Meine Wahl würde eher auf Personen wie bspw. U. Vosgerau, M. Berger (MdL in Sachsen, vorher OB in Grimma) oder H. Martenstein fallen. Letzterer hat sich amS durch seine kürzliche Brandrede bei diesem moralinsauren… Mehr

Lars Baecker
1 Monat her

Man kann nur hoffen, dass es einen starken Gegenkandidaten gibt, der dieser ganzen Bundesversammlungs-Wahlfarce zumindest noch den Anschein einer irgendwie demokratisch ausgerichteten Abstimmung gibt. Dieser wird die Wahl dieser Unperson zwar nicht verhindern, könnte aber zumindest mit einem Achtungsergebnis einen glatten Durchmarsch Muttis vereiteln. Mir geht es so langsam ziemlich auf den Senkel, dass diejenigen, die politisch nichts auf die Reihe bekommen, jemanden nominieren, dessen politisches Leben in der Zerstörung eines Landes, einer Gesellschaft und individuellen Existenzen bestand und man als Bürger nichts dagegen tun kann, weil man von dieser Entscheidung ausgeschlossen wird. Die gewählte soll dann die Präsidentin aller… Mehr

BKF
1 Monat her
Antworten an  Lars Baecker

Welche deomokratische Legitimation haben eigentlich die Personen in dieser Bundesversammlung zur Wahl des Staatsoberhaupts?

Dr. Rehmstack
1 Monat her

Ja, das passt: nach meiner Einschätzung gibt es in UnsererDemokratie keinen stärkeren Deutschlandhasser als Trittin; ich kann mir seine klammheimliche Freude vorstellen, wenn er den Deutschen noch mal fünf Jahre (oder zehn) Jahre Merkel einschenken kann. Es wäre auch der letzte Beweis, dass die Grünen unter Trittin die CDU seit Jahrzehnten am Nasenring durch die politische Manege gezogen hat.

Jan Frisch
1 Monat her

Als die Initiatorin des Untergangs Deutschlands, wollen ihr die anderen Krähen wohl auch den Gnadenstoß gönnen … fast schon herzerwärmend.

Kassandra
1 Monat her

Alles eins – nicht wahr? Gut, dass sich das alles so schnell in der Öffentlichkeit zeigt. 3 von denen, die uns nichts Gutes wollen und gönnen. . „Wenn wir eine Regierung gründen, geben wir sie niemals wieder auf, weder durch Wahlen noch andere Methoden.“ Gerhart Eisler, Mitglied des Parteivorstands der SED, 4. Oktober 1949. Dazu geben mag ich noch die Betrachtung derer, die sich in der sed für Jahrzehnte fanden, denn in der DDR kam es dann nach Reich III zu einem Zusammenschluss der übrig gebliebenen Sozialdemokraten mit der KPD – und die nannten sich SED und nahmen dann auch… Mehr

Dundee
1 Monat her

Ist doch klar, dass Merkel Präsidentin wird. Dass sie sich vorab ein bisschen ziert gehört, wie das Klappern, zum Politikerhandwerk. Merkel war nie weg. Seit sie offiziell von Scholz abgelöst wurde, regierte sie ungeachtet aller Wahlen (Wahlen respektiert sie genau so wenig wie Flaggen oder Hymnen) einfach genau so weiter, wie sie es bis dahin getan und aufgebaut hatte. Sie zog vom Kanzleramt in „ihr“ Büro Platz der Republik 1, 11011 Berlin und macht seitdem von dort aus nichts anderes als zuvor vom Kanzleramt aus. Oder glaubt jemand, dass Merkel mit ihren treuen Mitarbeitern, die allesamt mit ins Büro am… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Dundee

> Wenn die Politik trotz anderer Wahlen seit zwei Legislaturen noch exakt genau so ist wie sie unter Merkel war – dann ist die Politik noch immer unter Merkel !

Streng genommen, sie ist Young Global Leader des WEF, welcher Verein nach wie vor Westeuropa regieren darf. Sie selber dürfte lediglich eine „Ortskraft“ sein, wie die Nachfolger.