Mike Mohring hat den Schwenk zur Linken in Thüringen schon eingeleitet. Bodo Ramelow muss sich trotz verlorener Mehrheit um die CDU nicht einmal besonders bemühen, um weiter zu regieren. Schwierig wird es für eine andere Partei.
Wieder schrumpfen die sogenannten Volksparteien in der Provinz. Sieger sind am linken und am rechten Rand Die Linke und die AfD. Sechs Parteien haben die Bürger in ihr Erfurter Landesparlament gewählt, doch sie sind allesamt nicht willens oder in der Lage, eine vernünftige Regierung zu bilden.
„Wenn die CDU und die Linkspartei zusammengingen, (...) ist das ja die handlungsfähigste, die stabilste Regierungsmöglichkeit“, sagt allen Ernstes Anne Will, ohne darüber laut lachen zu müssen.
Die Wall Street hat am Freitag ihre zwischenzeitlich heftigen Kursverluste bis Handelsende etwas eingedämmt. Die Erholungsrally vom Vortag blieb damit aber ein Strohfeuer.
Was immer passiert in diesem Land - die AfD ist schuld. Es wird Zeit, dass die anderen Parteien ihre Trotzhaltung aufgeben und sich mal den Bürgern nähern. Diese Landtagswahl ist eine zu viel für einfach weiter so.
Der Bundespräsident sollte den Präsidenten der Universität Dieter Lenzen und die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne/Bündnis 90) einladen, ja auffordern, ihn in die Vorlesung zu begleiten.
Der Menschheit geht es besser denn je. Doch der Wohlstand hat uns träg gemacht. Statt echte Probleme zu lösen, verschwenden wir unsere Energie mit Wohlfühl-Aktivismus. Die größten Dummheiten werden heute im Namen der guten Sache begangen.
Mit den Motiven der Wahlberechtigten ist es viel einfacher, als Politwissenschaftler und andere als sachkundig geltende laufend erklären.
Erdogan hat Recht: Maas ist ein „politischer Dilettant“.
Erster virtueller Gast in der gemeinsamen Sendung von Tichys Einblick und Achse des Guten ist Claudia Roth. Wenn sie so viel Hass und Hetze versprüht, wie sie es dem politischen Gegner vorwirft – warum wechselt sie nicht zur AfD-Fraktion?
Mord mit Axt. Arbeiter wird ausgeraubt, für 20 Euro halb-tot getreten. Die Nachrichten lesen sich wie »Täglich grüßt das Murmeltier« – in der deutschen Horror-Fassung.
Bauernmund tut Wahrheit kund. Der Staatsfunk pflegt einen speziellen Humor, und Heiko hat vergessen, wer bei uns die Außenpolitik bestimmt...
Wenig mehr als die Hälfte der Mitglieder wählten, wer die SPD führen soll. Erkenntnis: Die Partei interessiert nicht mal mehr die eigenen Leute. Wenn soll es dann außerhalb der Partei jucken, dass Olaf Scholz und Walter-Borjans in die Stichwahl gehen?
Das Entwicklungsprogramm der UN hat eingewanderte Afrikaner nach ihrer Bildung befragt. Die Studie wurde offenbar mit der Bundesregierung besprochen. Einige Beispiele für den Verbleib deutschen Steuergeldes aus dem Entwicklungshilfeministerium.
Die Dinos der Demokratie Henryk Broder und Roland Tichy sind wieder da - mit einer sensationellen Enthüllung: Sitzt Claudia Roth in Wirklichkeit für die AfD im Bundestag und ist sogar Vizepräsidentin der AfD-Fraktion, die eigentlich keinen eigenen Vize haben darf?
Der Reportagen-Erfinder und Ex-Spiegel-Redakteur Claas Relotius will jetzt den früheren Kollegen Juan Moreno zu Fall bringen. Der hat seinen Schwindel aufgedeckt und ein Buch darüber geschrieben.
Die Grünen-Politikerin sieht eine „Fleischwende“. Der angebliche Höhenflug eines Unternehmens für Fleischersatz gilt ihr dafür als Beleg. Die Zahlen sagen allerdings etwas anderes - aber was versteht Grün schon von Natur, Fleisch oder Geld?
Nach der Ablehnung seines Zeitplans setzt Boris Johnson auf Zusammenarbeit und Konfrontation. Labour-Chef Corbyn soll ihm Neuwahlen im Dezember ermöglichen und dafür mehr Zeit für die Prüfung des Deals bekommen. Doch Labour ist gespalten, und die EU wartet ab.
SPÖ und FPÖ sind tief in Machtkämpfe um Führung und Selbstfindungsprozesse verstrickt, mit den Neos hat Kurz keine Mehrheit. Damit bleiben nur die Grünen übrig. Aber deren Politikpositionen sind nicht mit denen der Volkspartei kompatibel.
Der Verbraucher ist keineswegs König Kunde, so wenig wie er als Wähler von den Parteien als mündiger Bürger behandelt wird. Er muss fortlaufend beschützt werden vor sich selbst. So kommt es, dass er als Verbraucher oft anders handelt, als er als Bürger denkt.


























