Die Bundesregierung darf weiter auf ein großes Mitgefühl der Deutschen bauen, wenn es um die Aufnahme von wirklich Hilfsbedürftigen geht. Aber sie sollte diese Bereitschaft nicht mit höchst zweifelhaften Behauptungen missbrauchen.
Autokonzerne wollen ihre Werke nach dem wochenlangen Produktionsstopp wieder hochfahren. Zugleich bringen die Autobauer staatliche Prämien ins Spiel und Bayerns Ministerpräsident Söder fordert ein „Automobil-Programm“ in Form der früheren „Abwrackprämie“.
Der Vorstoß des Dresdner Stadtverordneten Schlick, man könne jetzt im Zuge der Coronakrise die Wirtschaft endlich an die Wand fahren, um dem Kapitalismus den Rest zu geben, weckt Fragen: Steckt hinter der grünen Fassade waschechter Sozialismus? Dazu spricht Achim Winter mit Oswald Metzger.
Eine Vereinigung von (Sozial-)Wissenschaftlern sieht in der Corona-Pandemie einen Durchbruch zu globaler Gleichheit und will diese Chance nutzen, um seine Vorstellungen von einem Paradies auf Erden zu realisieren.
Wirtschaftswachstum - so das herrschende Paradigma - kann nicht nur Wohlstand, sondern soll auch Stabilität bringen und alle Probleme lösen, auch die jetzige Coronakrise. Doch was endlos wächst und nur Wurzeln in Wolkenkuckucksheim hat, ist notwendigerweise instabil. Ludwig Erhard war der letzte Kanzler, der das beherzigte.
Migranten werden in die EU eingeflogen. Die »kranken kleinen Mädchen« wirken gesund – und männlich. Einer trägt ein Shirt mit der Aufschrift »OBEY«, ein anderer »A.C.A.B«, was für »All Cops Are Bastards« steht.
Im Wahlvolk kämpfen viele mit einem Nettoeinkommensverlust von 40 Prozent und die Abgeordneten wollen sich eine Diät von 2,6 Prozent noch gar nicht Angefuttertem zumuten.
Die Corona-Krise ist schlimm, die Reaktionen weltweit eine Mischung von Adäquatem und Übertriebenem. Das müssen Freunde der Freiheit kritisch und unaufgeregt erforschen, rückblickend richtige Fragen stellen, befriedigende Antworten finden, beste Schlüsse ziehen und mit der notwendigen Mischung von Selbstbewusstsein und Demut kommunizieren. Von Robert Nef.
In Deutschland wurden bis zum 13. April 1,5 Millionen Bürger auf Corona getestet. Neben den USA kritisieren auch andere Länder die China-Hörigkeit der WHO. Die FDP will trotzdem bis zu einer halbe Milliarde an die WHO überweisen.
Edelmetallhändler antworten derzeit gereizt, wenn man sie um einen Kommentar zu ihrem Geschäft in diesen unruhigen Tagen bittet. Die riesige Nachfrage hat erstmals Lieferschwierigkeiten bei Barren und Münzen ausgelöst. Trotzdem zeigt der Goldpreis keine klare Tendenz
Die aus der Psychiatrie entlassene Rechtsanwältin Bahner sorgt nach ihrer abgelehnten Eilantrag beim Verfassungsgericht, weiter für Erstaunen. Vor Demonstranten entschuldigt sie sich bei der Polizei, von der sie vorgeladen worden war.
Zum Einfallstor grüner Utopiewerker in den Konservatismus dient die Idee des Ökokonservatismus: Konservative sollten dem nicht auf den Leim gehen
Ab Montag dürfen kleine Geschäfte wieder öffnen. Am 4. Mai öffnen die Schulen schrittweise. Außerdem empfehlen die Kanzlerin und die Länderregierungschefs nun "Alltagsmasken".
Es sind nicht die Kinder, die sich weigern, die Welt so zu sehen, wie sie ist, indem sie den Kopf in den Sand stecken. Es sind die Kinder, die ihr Kindesalter lange hinter sich haben und das Erwachsenensein verweigern, die dieses tun. Weil sie glauben, sich ihr eigenes Kindsein durch ein naives Bild vom Kind retten zu können.
Andreas Geisel, der schon einmal erfolglos für den Bundestag kandidierte, sieht für sich wohl immer noch höhere Weihen, wenn er aktuell den deutschen Innenminister in einem offenen Brief auffordert, mehr Flüchtlinge aufzunehmen und damit ein lautes überregionales Medienecho erreicht.
Gesundheitsminister Jens Spahn beantwortet im amerikanischen Fernsehen Fragen zur deutschen Reaktion auf Corona. Dabei behauptet er, die Bundesregierung habe das Coronavirus von Anfang an ernst genommen. Zu seinen Gunsten: Das Gesundheitssystem wurde schnell auf die Corona-Krise umgestellt.
Heute beraten die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin zum weiteren Umgang mit der Corona-Epidemie. Diese Beschlussvorlage hatten die Chefs der Staatskanzleien und des Bundeskanzleramtes bei einer Telefon-Schaltkonferenz am 14. April für den Bundesvorschlag (BV) vorbereitet. Tichys Einblick liegt die Vorlage vor.
Der Berliner FDP-Abgeordnete Marcel Luthe klagt gegen die Corona-Maßnahmen des Berliner Senats: Er bezweifelt, dass sie verfassungsgemäß sind – und sieht die Gefahr staatlicher Willkür auch auf anderen Gebieten
Inmitten der internationalen Corona-Krise versucht Erdogan erneut, die griechisch-türkischen Grenzen zu destabilisieren. Hunderte Migranten sind von türkischen Polizisten an die Ägäis-Küste gebracht worden, in Erwartung einer Überfahrt auf die Inseln – und das ausgerechnet zum orthodoxen Osterfest. Doch auch die Griechen sind gewappnet.
Mittlerweile haben rund 725.000 Firmen Kurzarbeit angemeldet. Schwerpunkte bleiben der Einzelhandel und das Gastgewerbe.






























