Rat für Migration fordert entgrenzte Demokratie

Eine Vereinigung von (Sozial-)Wissenschaftlern sieht in der Corona-Pandemie einen Durchbruch zu globaler Gleichheit und will diese Chance nutzen, um seine Vorstellungen von einem Paradies auf Erden zu realisieren.

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Wer glaubt, die von der Globalisierung beschleunigte, weltweite Ausbreitung des Corona-Virus wecke möglicherweise auch unter den Verfechtern der Ideologie der grenzenlosen Weltoffenheit Zweifel am Dogma eines möglichst ungehinderten globalen Austauschs von Kapital, Gütern und Arbeitskräften, sieht sich bei den Mitgliedern des Rats für Migration (RfM), eines schlechteren belehrt. Beim RfM handelt es sich um einem Zusammenschluß von 160 deutschen Hochschullehrern, die auf die eine oder andere Weise Migrationsforschung betreiben. Seine beiden Vorsitzenden, Yasemin Karaksoglu und Paul Mecheril, haben auf der Homepage dieses eingetragenen Vereins, der von der Freudenberg-Stiftung gefördert wird, unter dem Titel „Sars-CoV 2 und die (un-)gleiche Vulnerabilität von Menschen“ eine Stellungnahme veröffentlicht, die sich für eine neue, universalistische Weltordnung ausspricht.

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Liest man die zweieinhalbseitige Stellungnahme, gewinnt man nicht den Eindruck, es handle sich um die Verlautbarung einer Vereinigung von Hochschullehrern, sondern religiöser Menschheitsbeglücker. Sie beginnt mit der abstrusen Behauptung, Sars-CoV-2 behandle alle Menschen gleich und habe deswegen „die abstrakte Gleichheit der Menschen vermutlich zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte zu einer konkreten Gleichheit werden lassen.“ Abgesehen davon, dass es vor Corona schon eine ganze Reihe anderer Pandemien gegeben hat, von denen die beiden RfM-Vorsitzenden vielleicht noch nichts gehört oder gelesen haben, irritiert die Begeisterung, mit der sie die weltweite Betroffenheit von inzwischen mehr als zwei Millionen Infizierten betrachten. Sars-CoC-2 erscheint ihnen als eine Art höherer (göttlicher) Gewalt, die alle Unterschiede zwischen den Menschen auf der gesamten Welt ausmerzt, sie als Infizierte gleichmacht und „so den Raum der menschlichen Verbundenheit als grundlegende Form der Solidarität global erweitert.“

Diesem aus Sicht der beiden RfM-Vorsitzenden höchst erfreulichen Universalisierungsschub steht ihrer Meinung nach bedauerlicherweise entgegen, dass das Corona-Virus zwar als großer Gleichmacher jeden befallen kann, die Corona-Pandemie aber nicht alle Länder und alle Bevölkerungsschichten in gleicher Weise treffe. Je nachdem, in welchen Ländern die gefährdeten Menschen lebten und welchen Bevölkerungsgruppen sie angehörten, seien sie „in einem Ausmaß unterschiedlich durch das Virus verletzbar, bedroht und angreifbar, die auf die Unvergleichbarkeit ihrer Lebensumstände verweist.“ Gemeint ist hier wohl eher die Ungleichheit, nicht die Unvergleichbarkeit von Lebensumständen, deren Ungleichheit im Übrigen allein dadurch festgestellt werden kann, dass sie miteinander verglichen werden.

Von dieser Begriffs-Verwirrung abgesehen liefern die beiden Vorsitzenden, von denen die eine (Karakasoglu) Professorin für interkulturelle Bildung an der Universität Bremen und der andere (Mecheril) Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld ist, keinerlei wissenschaftlichen oder sonstigen Belege für ihre Behauptung. Aus New York wird inzwischen zwar berichtet, dass die Zahl der Infizierten und Verstorbenen in den unteren, von Schwarzen und Latinos geprägten Bevölkerungsschichten deutlich höher ist als in den mittleren und oberen, in denen die Weißen dominieren. Ob die Zahlen, gemessen an den jeweiligen Anteilen an der Bevölkerung, aber signifikant höher sind, ist bislang noch nicht bekannt und kann wohl erst festgestellt werden, wenn die Pandemie vorüber ist. Dann erst lässt sich überhaupt seriös empirisch ermitteln, welche Länder und welche Bevölkerungsgruppen in welchem Ausmaß von Sars-CoV-2 getroffen und geschädigt worden und was die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Gründe für seine Ausbreitung und mögliche Unterschiede in seiner Ausbreitung und Wirkung sind.

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Nicht nur die Virologen und die Epidemiologen, sondern auch die Sozialwissenschaftler stehen mit ihren Erkenntnissen über diese neue Pandemie ziemlich am Anfang, die Sozialwissenschaftler vermutlich noch mehr als die Virologen und die Epidemiologen. Das hindert den Rat für Migration aber nicht daran, unter der Flagge der Wissenschaft die Corona-Pandemie dafür zu missbrauchen, sein universalistisches Süppchen der grenzenlosen Massenzuwanderung aus der Dritten Welt aufzuwärmen. Entscheidend sei angesichts dieser Pandemie, „dass die Ressourcen zu einem Leben schützenden und Leben rettenden Umgang mit dem Virus gänzlich unterschiedlich verteilt sind.“ Aufgeführt werden Ressourcen wie Geld und Wohnraum, Nahrung und Wasser, gesundheitliche Versorgung, geschützte Räume, Zugang zu Medien und anderes mehr. Wo es an diesen Ressourcen mangele, werde „dieser Umstand sowohl für Einzelne, bestimmte soziale Gruppen und mitunter auch ganze Regionen der Welt zum Teil einer existenziellen Bedrohung.“

Nun kann man durchaus vermuten, dass die miserablen Lebensumstände in vielen wirtschaftlich unterentwickelten Regionen dieser Welt im Falle einer viralen Pandemie die in den dortigen Elendsvierteln lebenden Menschen wahrscheinlich höheren Risiken aussetzen als beispielsweise ihre herrschenden Eliten in deren Wohnvierteln oder auch ganze Bevölkerungen in den wirtschaftlich entwickelten Ländern dieser Welt. Die Ursachen für derlei Schieflagen sind allerdings keineswegs allein dem „globalen Norden“ anzulasten, wie es die beiden RfM-Vorsitzenden mit moralisch erhobenem Zeigefinger tun. Dieser habe von Brutalität und Erbarmungslosigkeit geprägte (welt)gesellschaftliche Ordnungen geschaffen, die in der derzeitigen Corona-Pandemie nicht nur ganze Länder und bestimmte Bevölkerungsschichten benachteiligten, sondern den privilegierten Ländern und Bevölkerungsschichten auch noch erlaubten, „den erzwungen Lockdown als willkommene Entschleunigung des überhektischen Alltags zu erleben.“

In den Fokus rücken nach diesem Ausflug in die Dritte Welt in der RfM-Stellungnahme nun die „Sammelstellen und Lager, in denen Geflüchtete in (deutschen) Städten und auf dem Land, in menschenverachtender Weise nicht zuletzt an den sogenannten Europäischen Außengrenzen festgehalten werden“, dann aber auch Pflegeheime, Gefängnisse und Psychiatrien, alles Orte, an denen „die (welt)gesellschaftlich Unerwünschten und Überflüssigen“ untergebracht seien. Sie alle unterlägen einer „spezifischen und spezifisch erhöhten Vulnerabilität“ und lebten, im Unterschied zu allen anderen Bevölkerungsgruppen, „in Sichtweite auf das Sterben“.

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Inzwischen vorliegende und einigermaßen gesicherte Erkenntnisse der Virologen und Epidemiologen, dass Sars-CoV-2 vor allem ältere Infizierte sowie Infizierte mit bestimmten Vorerkrankungen schwer erkranken und sterben lässt, jüngere Menschen und vor allem Kinder hingegen nur wenig mit schweren Erkrankungen oder gar dem Tod bedroht, scheint die beiden RfM-Vorsitzenden in ihrer hypermoralischen Phillipika gegen die wirtschaftlich entwickelten Länder und deren Bürger nicht weiter zu interessieren. Sonst müssten sie sich ja fragen, ob aufgrund der deutlich jüngeren Alterspyramiden etwa in den Ländern der Dritten Welt die Bedrohungslagen möglicherweise geringer sein könnten als im demographisch überalterten „globalen Norden“. Auch die Unterkünfte für Asylbewerber in Deutschland sind deutlich stärker von jungen Personen und Kindern als von alten bewohnt. Die engen Raumverhältnisse erhöhen vermutlich zwar das Ansteckungsrisiko, was aber nicht zwingend zu einer höheren Mortalitätsrate als zum Beispiel in einem Wohnblock, der überwiegend von Rentnern bewohnt wird, führen muss. Die Faktoren, die die Ausbreitung und deren Folgen beeinflussen, sind ohnehin sehr komplex und keineswegs monokausal.

Wie schon gesagt: Die kausalen Zusammenhänge empirisch zu durchleuchten und die daraus sich ergebenden Folgen der Corona-Pandemie aufzuklären sind zusammen mit der Erarbeitung praktikabler Ratschläge, wie sich von der Pandemie besonders betroffene Länder und Bevölkerungsgruppen in Zukunft besser vor ähnlichen Gefahren schützen können, eine Angelegenheit nicht nur der naturwissenschaftlichen, sondern auch der sozialwissenschaftlichen Forschung. Darum geht es den Vorsitzenden des RfM aber offenkundig nicht. Ihr Interesse gilt nicht der vorurteilsfreien wissenschaftlichen Erkenntnis, sondern dem „Einsatz für eine andere ökonomische, ökologische, soziale (Welt-)Ordnung, in der die allgemeine Gleichheit des Menschen in Strukturen und Praktiken globaler Solidarität konkret wird.“ Gefordert wird eine „Entgrenzung der Demokratie“ in Gestalt einer „weltumspannenden Verantwortungsgemeinschaft“, mit denen alle nationalen Eigeninteressen überwunden werden sollen. Ein neuer Garten Eden, aus dem die Menschen im „kapitalistischen Anthropozän“ vertrieben worden sind, und in den sie nun laut dem RfM dank Sars-CoV-2 wieder zurückkehren könnten.

Es mag beruhigen, dass eine solche Stellungnahme aus der Wissenschaft zur Corona-Pandemie angesichts des derzeitigen Problem- und Entscheidungsdrucks, unter dem die Politik steht, nur wenig Aussicht hat, dort Gehör zu finden. Ändern könnte sich dies allerdings, sollten unsere grünen und linken Bannerträger des Universalismus im Bund und in den Ländern noch mehr Einfluss gewinnen. Höchst beunruhigend ist mit Blick auf das deutsche Wissenschaftssystem allerdings jetzt schon, dass sich ein Zusammenschluss von Hochschullehrern aus unterschiedlichen (sozial-)wissenschaftlichen Disziplinen zu einer Pandemie in der Art einer durchgeknallten religiösen Sekte äußert.

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Kommentare ( 63 )

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63 Comments
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Ralf Poehling
6 Monate her

Zitat:“Gefordert wird eine „Entgrenzung der Demokratie“ in Gestalt einer „weltumspannenden Verantwortungsgemeinschaft“, mit denen alle nationalen Eigeninteressen überwunden werden sollen.“ Und genau hier liegt der übliche Denkfehler der Weltverbesserer mit dem andauernden Hang bzw. Zwang zur (globalen) Gleicheit: Nationale Eigeninteressen sind das Resultat lokaler geologischer bzw. daraus resultierender geopolitischer und wiederum daraus resultierender kultureller Unterschiede der Völker auf diesem Planeten. Mit deutscher Denke kommt man langfristig im Kongo auf keinen Grünen Zweig. Gilt u.v.A. genauso für US-amerikanische Denke im Nahen Osten. Lokale Kultur hat ihren Ursprung in den natürlichen (geologischen) Gegebenheiten des lokalen Lebensumfeldes. Und das ist mitnichten einfach so von… Mehr

bhayes
6 Monate her

Mit Wissenschaft haben die Mitglieder dieses linksradikalen Vereins absolut nichts zu tun, es geht ausschließlich um das Propagieren linksradikaler und linksextremer Forderungen.

E. Thielsch
6 Monate her

Immer, wenn ich so etwas wie ‚Weltregierung‘ lese – Und darum geht es ja diesen rundum vom Steuerzahler finanzierten Damen und Herren -kommt mir das Grauen! Nationalstaaten können in schreckliche Zustände entgleisen, das wissen wir. Aber sie sind nicht allein und ständig dem Druck der Konkurrenten ausgeliefert, die freier, reicher, gerechter sind. Würde das wegfallen, gäbe es nur noch den Weltstaat, würde dieser mangels Korrektiv und Alternativen fast zwangsläufig in die Hände eines Stalin oder eines anderen Psychopathen fallen und wie würde man denn dann wieder los? Richtig: Gar nicht, oder nur durch eine grauenhaften Bürgerkrieg. Eine Weltregierung wäre eine… Mehr

Joerg Baumann
6 Monate her

Ich finde es immer interessant Beiträge von Menschen zu lesen, die sich mit vollkommen „unscharfen“ Wissenschaften beschäftigen. Zugegeben kenne ich mich weder mit Erziehungswissenschaften noch mit interkultureller Bildung aus. Und wenn die Angaben in diesem Artikel stimmen, spreche ich zumindest den beiden hier erwähnten und ihrem Verein auch jede wissenschaftlich korrekte Vorgehensweise ab. Von einem Wissenschaftler erwarte ich doch zuerst eine Analyse und dann konkrete Vorschläge zum weiteren Vorgehen unter Betrachtung der Machbarkeit und der jeweiligen Aufwände und Risiken. Davon habe ich hier aber kein Wort gelesen! Stattdessen die übliche Laier „es geht Menschen auf der Welt schlecht, wir müssen… Mehr

Lizzard04
6 Monate her

Werden die Schwachköpfe für ihren geistigen Unfug auch noch alimemtiert, und wenn ja aus welchem Topf? Mal sehen welcher Grüner als erster auf diese sogenannte „Studie“ verweist, um dringende Änderungen zu fordern!

friedrich - wilhelm
6 Monate her

……da müssen wir uns als hochschullehrer allerdings fragen, ob es sinn macht in dieses
verblödete land einst zurückzukehren! es ist zum fremdschämen! wir sind aus cambridge/mas. schon voraussehend nach hier geflohen, um dem beißenden spott unserer kollegen zu entgehen!
bye, bye aus jasper/can. und bleibt gesund!

Markus Gerle
6 Monate her

Versuch einer Erklärung für die kruden Ansichten: Warum preschen Sozialwissenschaftler gerne mit solch abstrusen Thesen hervor? Diese Frage beschäftigt mich schon, seitdem ich selbst studiert habe. Warum sind ausgerechnet Menschen dieser Profession so anfällig für linksideologische Dogmen? Genaugenommen kann ich mir das auch nicht erklären. Aber man kann ja mal spekulieren: Sozialwissenschaft ist keine exakte Wissenschaft. Sie wäre aber gerne eine. Dabei gibt es jedoch ein Problem. Während ich, der ich Chemie studiert habe, es bei der Untersuchung eines Systems einfach habe, können sich Sozialwissenschaftler das zu untersuchende System nicht maßschneidern. Als Chemiker reduziere ich einfach die Komplexität eines zu… Mehr

RolandSpringer
6 Monate her
Antworten an  Markus Gerle

Sehr geehrter Herr Gerle, als Sozialwissenschaftler darf ich Ihnen sagen, daß Sie mit Ihrem Hinweis auf die Unterschiede zwischen den Sozialwissenschaften, zu denen auch die Wirtschaftswissenschaft zählt, und den Naturwissenschaften grundsätzlich recht haben. Gleichwohl verfügen auch die Sozialwissenschaften über ein methodisches Instrumentarium, das eine ihrem Gegenstand angemessene seriöse Forschung erlaubt. Eine solche Forschung betreiben die beiden RfM-Vorsitzenden allerdings nicht.

schwarzseher
6 Monate her
Antworten an  Markus Gerle

Die Erklärung, die Sie suchen ist ganz einfach. Die oben erwähnten Damen und Herren erhalten ihre gut dotierten Professuren nur unter der Voraussetzung, daß sie linke Thesen vertreten und die Regierung loben. Da geht es nicht um Überzeugungen oder gar Wissenschaft, sondern um Opportunismus. Das Opportunismus Virus grassiert schon lange im gesamten Establischment von Politik, Justiz, Medien, Universitäten und ist langfristig viel verheerender als das Covit-19 Virus.

E. Thielsch
6 Monate her
Antworten an  Markus Gerle

Vergessen’s nicht, Herr Kollege:
Banalwissenschaftler wird man, wenn’s für Naturwissenschaften nicht reicht aber trotzdem irgend was studiert werden soll.
Ist so ähnlich wie mit den meisten Biologen. Bloß keine Zahlen und so präzises Zeugs! Bremen-Abi und dann ein paar Semester durchwursteln und dann ist man ‚Akademiker‘. Die Banalwissenschaftler haben denen gegenüber allerdings den Vorteil, dass sie auf ein Plätzchen am Staatseuter bauen dürfen. Da schafft das Angebot den Bedarf selbst.

Kennen Sie übrigens den?
Was sagt ein arbeitsloser Biologe zu einem, der Arbeit hat?
„Einmal Pommes mit Majo, bitte!“

bhayes
6 Monate her
Antworten an  Markus Gerle

Kernlinke sind sprachorientierte, machtgierige Personen. Dies im Gegensatz zu z.B. zahlenorientierten, gewaltorientierten oder macherorientierten. Da sie sprachorientiert sind, sind sie meist gleichzeitig nicht an der Realität, Wissenschaft, Wirtschaft oder Zahlen orientiert, sie verbringen mit diesen Themen entsprechend wenig Zeit und sind dann folgerichtig weitgehend urteilsunfähig. Ihre Macht- und Einflussgier wiederum reduziert ihre Redlichkeit, ihr Bemühen um Verständnis. Die Sprachorientiertheit wiederum hilft ihnen, Aufmerksamkeit zu erlangen, auch sind die Medienleute ebenfalls sprachorientiert, so dass ein gemeinsamer Draht sozusagen vorliegt und sie von den Medienleuten gerne promotet werden. Diese Punkte erklären die extreme Präsenz in den Medien, den geringen Realitätsgehalt. Fehlt noch… Mehr

Hannibal Murkle
6 Monate her

@“Höchst beunruhigend ist mit Blick auf das deutsche Wissenschaftssystem allerdings jetzt schon, dass sich ein Zusammenschluss von Hochschullehrern aus unterschiedlichen (sozial-)wissenschaftlichen Disziplinen zu einer Pandemie in der Art einer durchgeknallten religiösen Sekte äußert.“ Ich habe nie die Sozial“wissenschaften“ für richtige Wissenschaft gehalten in dem Sinne wie Naturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften, Medizin. Da isz nix nachprüfbar – man kann im Grunde erzählen, was man möchte. @“Sammelstellen und Lager, in denen Geflüchtete in (deutschen) Städten und auf dem Land, in menschenverachtender Weise nicht zuletzt an den sogenannten Europäischen Außengrenzen festgehalten werden“ Überzeugt, wir sollen uns human zeigen und alle sofort zurück nach Afghanistan oder… Mehr

herbert b.
6 Monate her

Mit Verlaub, lieber Herr Springer, aber ich kann
das Wort „Wissenschaftler“ nicht mehr hören, und
mag das auch nicht mehr lesen. Die schaffen es nicht
einmal mehr, uns auf intelligente Weise auf den Arm
zu nehmen.

holdtheline
6 Monate her

Richtig, durchgeknallt, damit ist alles gesagt. Übrigens, das wusste ich schon als Schüler/Student, bei einigen dieser Herrschaften. Es ist keineswegs neu. Meine Schulzeit ist schon 30 Jahre her.