Was ändert es am Krieg in der Ukraine, wenn hierzulande Solidaritäts-Gesten gezeigt werden? Gar nichts ändert es. Denn das ist gar nicht der Zweck der Gesten. Diese Gesten dienen dem Haltungszeigenden selbst. Individuell fühlt sich der Zeigende besser.
Dieser Generation ist quasi über Nacht die Verpflichtung erwachsen, nicht nur die nukleare Selbstvernichtung, sondern auch ein europäisches Vietnam zu verhindern. Das kann nur gelingen, wenn wir die Demonstration von Wehrhaftigkeit in Einklang bringen mit einer Abrüstung in unseren Köpfen und in unseren Herzen. Von Lothar Krimmel
Bis 2021 war Vaatz Vize-Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion – jetzt fuhr er in die Ukraine und liefert Hilfsgüter. Im Interview erzählt er von seiner Reise und der Lage vor Ort, wie man jetzt helfen kann und wie Deutschland sich vor der Welt blamiert.
Greenpeace-Chef Martin Kaiser macht in einem Interview mehr als deutlich, welchen Wert Freiheit für ihn hat. Die Freiheit steht auf seiner Agenda eher unter der Überschrift: einschränken oder abschaffen. – Am besten gleich abschaffen, dann muss man sie später nicht einschränken.
Auch im Schatten des Ukraine-Kriegs demonstrieren weiterhin Zehntausende gegen Impfpflicht und Co. Es stehen entscheidende Wochen in der Corona-Politik an.
Nach der Migrationskrise 2015 wurde die Visegrád-Gruppe – das sind Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei – zu einem Machtfaktor in der EU. Aber der Ukraine-Krieg krempelt auch hier alles um.
Opernsänger, Dirigenten, Wurst, Wodka und Schröder werden mit demselben heiligen Furor verdammt wie zuvor Ungeimpfte. Fehlt nur noch der Papst und ein Deus vult – Gott will es.
Kirchenverlautbarungen dürfen sich nicht nur auf die Rosinenstückchen berufen, um die eigene Pazifismus-Ideologie zu bestätigen. Die Kirche muss sich von ihren Träumereien befreien und der harten Realität stellen: Skrupellose Herrscher werden eine solche Friedfertigkeit ausnutzen, so, wie es Putin gerade tut.
Kein Jahr nach dem großen Grenzdurchbruch in Ceuta erlebte nun die spanische Exklave Melilla einen konzertierten Angriff auf die EU-Außengrenzen. Tausende Schwarzafrikaner stürmten den Grenzzaun, Hunderte überwanden ihn. Dahinter steht ein diplomatischer Streit zwischen Madrid und Rabat.
Die europäische und Nato-Geschlossenheit trügt. Einige wichtige Staaten halten sich mit Kritik an Russland sehr zurück. Darunter nicht nur die beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Welt. Eine besondere Vermittler-Rolle spielt Israel.
Der Krieg in der Ukraine dominiert Ungarns Wahlkampf – zum Vorteil der Regierungspartei Fidesz, deren Vorsprung in den Umfragen auf 12 Prozent wächst. Das hat vor allem einen Grund.
Seit heute muss in Österreich niemand mehr eine Atemschutzmaske in Innenräumen tragen. Auch die meisten anderen Restriktionen enden.
Für die jüngeren Desaster der Bundeswehr stehen drei Namen: Karl-Theodor zu Guttenberg, Ursula von der Leyen und Annegret Kramp-Karrenbauer. Doch über allen waltete eine Frau, die im Kriegs- und Verteidigungsfall die Oberbefehlshaberin der Bundeswehr gewesen wäre: Angela Merkel.
Der Bundesgesundheitsminister sieht die Gefahr nicht gebannt, die von der Delta- und Omikron-Variante ausgeht. Daher müsste das Infektionsschutzgesetz so ausgerichtet werden, dass Maskenpflicht, 2G und 2G-plus weiterhin als Maßnahmen verfügbar seien.
Ausgerechnet in einem deutschen Feuilleton erscheint eine wütende Kritik an der Rolle deutscher Medien im Ukraine-Krieg. Die berichteten von Flüchtlingen und angeblich verzweifelten Ukrainern – statt von deren Solidarität und der „absoluten Kampfbereitschaft“.
Bauernsprecher Antony Lee kritisiert bei Tichys Ausblick die „ideologiegetriebene Agenda“ gegen die deutsche Landwirtschaft.
Angenommen, russische Truppen würden an den Rhein vorstoßen: Wer würde sich bei ihnen als Hilfskraft melden? Hier wird schon mal das Statut für eine gelungene Besatzung skizziert. Und es sieht anders aus, als viele denken.
Die Medien in Deutschland sind spätestens in der Ära Merkel in den Ruf unkritischer Regierungsnähe geraten. Mittlerweile bestreiten Journalisten sogar, dass Regierungskritik eine Kernkompetenz ihres Geschäftes sei. Sie wollen mit „Werten“ und „Haltung“ die Demokratie schützen. In Wirklichkeit schaffen sie diese damit ab.
Im Januar verpflichtete ein Bundesgericht die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA zur zeitnahen Veröffentlichung der Zulassungsdaten für den Pfizer-Biontech-Impfstoff. Erste Dokumente liegen nun – in teils geschwärzter Form – vor und belegen relevante Nebenwirkungen der „Impfung“ mit dem mRNA-Therapeutikum.
Mag ja sein, dass Putin von einer Art Endsieg über die dekadente Demokratie träumt. Übrigens glauben immer nur Tyrannen an so etwas wie einen Endsieg. Tun wir nicht. Wir sind ja nicht irr.






















