Bundestagskandidatin der Grünen gesteht Beschädigung von CDU-Plakaten

Katharina Horn hat gute Chancen in den Bundestag einzuziehen. Nun wurde bekannt, dass sie in illegaler Weise Wahlplakate von CDU und FDP verunstaltet und deren Kandidaten verunglimpft hat.

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Katharina Horn, Bundestagskandidatin der Grünen in Greifswald

Eine Direktkandidatin der Grünen für den Bundestag hat eine illegale Aktion zugegeben. Katharina Horn (23) beklebte Plakate von CDU und FDP mit einem Aufkleber mit der Aufschrift „korrupt“. Sie war dabei von der Polizei erwischt worden und hat die Tat zugegeben. Über Twitter und auf ihrer Website verbreitete sie nur ein „Statement zur aktuellen Berichterstattung“ aus wenigen Worten: „Ich habe mich vor dem Hintergrund der Wahlauseinandersetzung, der Debatten um Maskendeals und Korruptionsvorwürfe, leider dazu hinreißen lassen, Plakate der CDU mit Stickern zu bekleben. Ich habe den betroffenen CDU-Kandidaten Michael Sack heute in einem Telefonat um Entschuldigung gebeten und danke ihm, dass er diese angenommen hat.“ Von einem Rückzug ihrer Kandidatur ist da keine Rede.

Horn ist nicht nur Direktkandidatin im Wahlkreis Greifswald sondern steht auch auf Platz 2 der Landesliste von Mecklenburg-Vorpommern, wodurch sie gute Chancen hat, in den Bundestag einzuziehen. Während der CDU-Kandidat desselben Wahlkreises und Bundestagsabgeordnete Philip Amthor dem Nordkurier sagte, Horn sei „für den Bundestag offensichtlich nicht geeignet“, versuchte Grünen-Landeschef  Ole Krüger die Angelegenheit lapidar zu beenden: „Sie sieht selbst, dass – bei allem Unmut über die CDU-Politik – die Grenze zur Unfairness klar überschritten wurde“, erklärte Grünen-Landeschef Ole Krüger. Dass die Aktion nicht nur unfair sondern illegal war, erwähnte er nicht.

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