Bei einer Großübung mit mehr als 250 Einsatzkräften in Thüringen wurde ein ICE-Brand in einem Tunnel simuliert. Die ersten Einsatzkräfte trafen erst zwei Stunden nach dem Notruf ein. Bei einem tatsächlichen Feuerunfall hätte es so kaum Überlebende gegeben.
picture alliance/dpa | Jacob Schröter
Mehr als 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienste und weiterer Organisationen trainierten im 1320 Meter langen Sandbergtunnel bei Traßdorf den Ernstfall eines brennenden ICE mit 100 Komparsen an Bord. Etwa 30 von ihnen sollten als Verletzte gerettet werden. Doch die ersten Blaulichter erschienen bei den Tunnelportalen auf der Strecke Nürnberg-Erfurt erst zwei Stunden und sieben Minuten nach dem simulierten Notruf – erwartet war eine Anfahrtszeit von zehn bis maximal 25 Minuten.
Der Lokführer setzte den Notruf planmäßig gegen 10.15 Uhr an die Bahnleitstelle ab. Nach Berichten des Portals Insüdthüringen dauerte es aber 30 Minuten, bis die Rettungsleitstelle Mittelthüringen informiert wurde. Weitere Verzögerungen folgten, ehe die umliegenden Feuerwehren und speziell ausgebildeten Tunnelbasiseinheiten alarmiert wurden.
Erst um 12.22 Uhr trafen die ersten Kräfte des Rettungsdienstes am Nordportal ein, berichtet die BILD. Ein Feuerwehr-Experte zog vor Ort eine vernichtende Bilanz: „Wäre das hier echt, wären längst alle tot.“ Und Branddirektor Marc Stielow vom Thüringer Innenministerium hatte vor der Übung betont: „Der Endgegner im Tunnel ist die Zeit.“
Die Übung, die länger als zwei Jahre vorbereitet worden war und während einer planmäßigen Streckensperrung für Instandhaltungsarbeiten stattfand, sollte genau diese Zeitfaktoren und die Zusammenarbeit der Organisationen realitätsnah testen. Der Sandbergtunnel gehört zur 107 Kilometer langen Neubaustrecke, von der 41 Kilometer durch Tunnel führen. Eine vergleichbar große Übung hatte zuletzt 2019 stattgefunden.
Das Debakel spielte sich noch dazu in Anwesenheit von Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) und Ilm-Kreis-Landrätin Petra Enders ab. Daniel Baumbach, Sprecher des Thüringer Ministeriums für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung, bestätigte die Probleme: „Ja, es gab ein deutlich verspätetes Eintreffen mehrerer Tunnelbasiseinheiten. Bei der Alarmierung ist etwas schiefgegangen.“ Die genauen Ursachen sollen in den kommenden Wochen von Fachleuten ausgewertet werden. Übungen dienten genau dazu, Fehlerquellen aufzudecken, damit der Ernstfall funktioniere, sagte Baumbach.
Auch bei der Bevölkerungswarnung lief nicht alles perfekt: Geplante Meldungen über die Apps NINA und Katwarn erreichten nach Angaben der Verantwortlichen nicht alle Nutzer. Mit 100 Komparsen war der Übungszug vergleichsweise schwach besetzt – reguläre ICE können mehr als 500 Fahrgäste befördern.


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Na gut, der kann sich nun aber auch nicht mit solchen Nebensächlichkeiten befassen. Der ist eher damit beschäftig, sich um vermeintliche Spionage der Opposition im Landtag für Russland zu kümmern, darin sieht er seine Hauptaufgabe…
„Der Endgegner im Tunnel ist die Zeit.“
Der Endgegner in unserem Land heißt ….
Neuwahlen und zwar sofort.
Die Rettungskräfte „üben“ wie Merz „regiert“:
als Super-Desaster
„“Die Übung, die länger als zwei Jahre vorbereitet worden war…..““..eigendlich erübrigt hier jeglicher Kommentar,das merken die selber oder?? Wann genau greift der Russe nochmal an ??
„Der Endgegner im Tunnel ist die Zeit.“
Und dann:
„…sollen in den kommenden Wochen von Fachleuten ausgewertet werden.“
Und vorher:
„Die Übung, die länger als zwei Jahre vorbereitet worden war…“
Wie rief Kanzler Merz jüngst kämpferisch in Berlin:
„Wir lassen uns unsere Art zu Leben nicht nehmen!“
Das beste Deutschland aller Zeiten.
Wahrscheinlich ist man davon ausgegangen, dass der ICE erst zwei Stunden nach dem Notruf am Ort des Geschehens eintrifft.
Auch im Rettungswesen macht sich die zunehmende Zahl der Minderleister bemerkbar. Überdies sind Prioritätensetzungen bisweilen unvermeidbar. Um das auf die Spitze zu treiben hätte man den Testzug vielleicht mit „Ortskräfte“- oder LGBTQ-Komparsen besetzen sollen…;-)