Sechsfachmörder von Stade: mutmaßlich wegen Pädokriminalität in der Türkei gesucht

Fatih Khan G., der Mörder von Stade, soll ein flüchtiger Pädokrimineller sein. Seit mehr als 20 Jahren wird in der Türkei nach ihm gefahndet, wie Medienberichte nahelegen. Doch in Deutschland war davon nichts bekannt.

picture alliance/dpa | Jörn Hüneke

Wie am Freitag bekannt wurde, soll Fatih Khan G. in der Türkei wegen mehrerer schwerer Sexualdelikte gesucht werden. Türkische Justizunterlagen (UYAP) sollen Verfahren gegen ihn dokumentieren, darunter der Verdacht eines schweren Sexualdelikts in Kahramanmaraş, im Jahr 2007, sowie der Verdacht des sexuellen Missbrauchs seiner eigenen Tochter im Juni 2022 in Gaziantep. Das meldete die BILD mit Berufung auf türkische Quellen.

Brisant: Laut türkischem Polizeisystem saß G. angeblich 2021 bereits wegen eines anderen Delikts in Untersuchungshaft. Er brach aus dem Gefängnis aus und wurde seitdem per Haftbefehl gesucht. Seinen Halbbruder zitiert die BILD: „Seitdem er aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm. Ich bin schockiert von den Morden, die ihm vorgeworfen werden.“

Trotz dieser Vorgeschichte konnte G. in Deutschland offenbar ein ungestörtes Leben führen. Der Staatsanwaltschaft Stade waren bis dato keine Vorwürfe gegen G. bekannt. Obwohl türkische Staatsangehörige für langfristige Aufenthalte in Deutschland ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis brauchen, ist ein Austausch zwischen Ermittlungsbehörden kaum gegeben.

Wer ist der Killer von Stade?

Fatih G. wurde 1981 in Goslar geboren, sein Vater stammte aus der türkischen Provinz Kahramanmaraş. Er war bereits dreimal verheiratet. Auch in Deutschland war er den Behörden bekannt, unter anderem soll er die Ärzte, die ein Schütteltrauma bei seinem Kind feststellten, bedroht haben. Die Ermittler beschrieben ihn als aggressiv und schwierig im Umgang mit Behörden. Es sind aber soweit keine Gewaltdelikte seinerseits in Deutschland bekannt.

Wie Tichys Einblick bereits berichtete, war die Frau, die den Fluchtwagen fuhr und den mutmaßlichen Täter zum Tatort brachte, die Patentante des drei Monate alten Säuglings.

Die 65-jährige Silvia S. arbeitete als Sozialarbeiterin und bot psychosoziale Beratung speziell in migrantischen Familien an. Ihre Initiative wurde mit mehreren Hunderttausend Euro aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ finanziert.

Nur drei Tage vor der Bluttat hatte sie ein 20-seitiges Schreiben an mehrere Medien, unter anderem den NDR, verschickt. Darin entlastete sie die Eltern des Kindes vollständig, wies die Vorwürfe schwerer Misshandlung wie Hirnblutungen zurück und griff stattdessen die Medizinische Hochschule Hannover sowie das Jugendamt scharf an.

Sie behauptete, die Verletzungen des Babys seien auf einen „unbeabsichtigten Zusammenstoß“ im Elternbett zurückzuführen.

Wie nun bekannt wurde, gehörte das Fluchtauto dem SPD-Politiker Deniz Kurku. Er veröffentlichte die Verbindung selbst. Erst vor wenigen Wochen hatte er das Fahrzeug seiner Schwiegermutter, der Fluchtfahrerin Silvia S. übergeben, die das Fahrzeug auf sich ummeldete.

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GEZ zahlende Ratte
10 Minuten her

„Deutschland“ zahlt jedem der es möchte Bürgergeld, auch Mercedes-AMG-Fahrern. Entsprechendes gilt beim Kindergeld, wobei es die Kinder noch nicht mal geben muss. Deshalb: Deutschland ist erledigt. Es lebe Kalkutta-Germoney!