Hegseth: „Sturm auf Europa mit gefährlichen Ideologien“

US-Kriegsminister Pete Hegseth warnt zum 82. Jahrestag der Landung in der Normandie die europäischen Verbündeten und zieht eine direkte Parallele zur Gegenwart: Europas Strände werden erneut gestürmt, aber diesmal von Migranten mit „gefährlichen Ideologien“.

IMAGO / Newscom / AdMedia

„Leider werden heute verschiedene europäische Strände von verschiedenen gefährlichen Ideologien gestürmt“, sagte Hegseth am Samstag auf dem US-Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer. Und: „An den Stränden Spaniens, Italiens, Griechenlands und Bulgariens landen Boote und Menschen.“ Dann stellte er die Frage, die an sämtliche Regierungen der EU-Nationen gerichtet war: „Wann werden die europäischen Hauptstädte etwas gegen diese Invasion unternehmen, oder ist es bereits zu spät? Ich bete, dass es nicht so ist, und ich glaube, dass es nicht so ist.“

„Die erkämpfte Freiheit muss bewahrt werden“

Der Vergleich mit der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 war bewusst gewählt: Damals stürmten amerikanische, britische und kanadische Soldaten die Strände, um Europa von der nationalsozialistischen Diktatur zu befreien. Heute, so Hegseths Botschaft, drohe die Freiheit, die mit so viel Blut erkauft wurde, durch eine unkontrollierte Zuwanderung erneut verloren zu gehen: „Die Männer, die hier gekämpft und gestorben sind, haben Europa die Freiheit zurückgebracht. Diese Freiheit muss von dieser Generation von Führern und Kämpfern bewahrt werden – oder das, wofür gekämpft worden ist, war nur vorübergehend.“

Hegseth setzte diese Mahnung zur umfassenden Grenzsicherung nach bereits klaren Appellen an die NATO-Partner. Die Vereinigten Staaten werden führen und erwarten von den Verbündeten, dass sie „Schulter an Schulter“ mitkämpfen, aber nicht nur militärisch, sondern auch bei der Verteidigung der eigenen Zivilisation. Der US-Kriegsminister: „Wir stehen zu unseren Verbündeten. Und wir erwarten, dass fähige Verbündete an unserer Seite stehen, wenn es darauf ankommt.“ US-Präsident Donald Trump lobte auf den Social-Media-Plattformen Hegseths Auftritt sofort als „Epic D-Day-Speech!“.

X-Beitrag von The Iceman: 90 % der Soldaten auf den ersten Booten, die den Strand erreichten, haben den Tag nicht überlebt. Schaut euch diese Gesichter an. Manche von ihnen wurden nie 18 Jahre alt. Vergesst nie, dass sie den höchsten Preis für unsere Freiheit gezahlt haben. Wir leben unser Leben so, wie wir es tun, ihretwegen.

x Beitrag Visegrád: Die Greatest Generation kämpfte hart, um Europa vor der unmenschlichen Ideologie der deutschen Nazis zu retten. Sie hätten es verdient gehabt, in wohlhabenden & friedlichen Gesellschaften alt zu werden. Leider haben kommunistische Unterwanderung & Masseneinwanderung diese Aussicht zerstört

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Kommentare ( 61 )

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karlotto
1 Monat her

JD Vance: „Henry Nowak starb auf die selbe Weise , wie eine Zivilisation stirbt : verlassen und gefesselt“
Und die nächte Flut ist im Anmarsch und es sind wieder „Unsere Freunde “ im Nahenosten , du uns „Beschenken“.

Dr. Bomke
1 Monat her

Ich bin überzeugt, dass man Europa militärisch wieder auf den Weg der westlichen Zivilisation bringen wird. Denn der zivilisatorische Untergang dieses Kontinents gefährdet nicht nur die Existenz der Supermacht im Westen, sondern auch die im Osten Europas. Möglicher Weise werden wir noch erleben, wie sich beide Mächte erneut trotz aller bestehenden Unterschiede zusammenschließen müssen, um wieder eine menschen- und zivilisationsfeindliche Ideologie in Europa auszuradieren, ihrer Verantwortlichen habhaft zu werden und diesen Kontinent, der nie in der Lage sein wird, eigenständig dauerhaft die Werte westlicher Zivilisation aufrechtzuerhalten, zu befreien. Danach würde ich Europa nie mehr eigenständig werden lassen.

Last edited 1 Monat her by Dr. Bomke
Sonny
1 Monat her

Ehrlich gesagt bin ich froh, dass die bedrohliche Lage in Europa den USA anscheinend immer noch eine Beschäftigung mit diesem Problem wert ist. Noch viel schlimmer wäre es doch, wenn denen unser Untergang am A… vorbeiginge. Das die Rede allerdings irgendeinen Einfluss auf die Entscheidungen der europäischen Politiker hätte, da bin ich skeptisch. Hier und da wird es Zugeständnisse geben, aber seien wir mal ehrlich – welcher von den führenden Politikern in Europa hat in den letzten zwanzig Jahren Weitsicht und Verantwortungsbewußtsein seinem Volk gegenüber gezeigt? Da gibt es nur sehr, sehr wenige. Die Meisten hatten vielmehr Allmachtsträume und tralala… Mehr

WGreuer
1 Monat her

Ich empfehle zu Haltung und selbstzerstörerischen Ideologie der Linken immer gerne mal wieder die Videos des ehemaligen KGB-Agenten Yuri Bezmenov (alias Thomas Schumann) aus den 80ern – immer noch auf youtube zu finden. Er erklärte (bereits damals!9 den linken Wahn mit „ideologischer Subversion“ durch den KGB, der 85% seines Budgets mehr oder weniger dazu verwendete. Ziel war es, eine oder mehrere Generationen an Influenzern (damals Meinungsbildner wie Lehrer, Professoren, Politiker, Prominente, etc.) so zu manipulieren, dass sie den in der Natur normalen Selbstschutz nicht mehr hatten und eine komplett verquere Weltsicht hatten. Das Ziel war am Ende den Gegner (den… Mehr

WGreuer
1 Monat her

Hegseth ist, was seine Rolle als Kriegsminister angeht, eine absolute NULL. Das ist keine Frage. Allerdings hat er mit dieser Aussage genauso absolut recht. Europa wird überrannt und zerstört.

Konservativer2
1 Monat her

Die USA, von Europäern aufgebaut, hatten in WK I und II rd. 360000 Tote in Europa zu beklagen. Völlig richtig, dass er die Selbstaufgabe Europas anprangert. Hier tut es ja keiner der Herrschenden.

Manfred_Hbg
1 Monat her

UND bitte wo war unsere grünwokelinke „Altparteien- und die EUropäischen Reg.-Eliten während dieser guten, richtigen und warnenden Rede des US-Kriegssminister Pete Hegseth und was haben sie dann zu dessen Rede und Warnung zu sagen gehabt??
– – –
Ährm, hüstel-räusper: Ich darf hier doch wohl stark annehmen, dass die EUropäischen „Reg.-Eliten“ dieser Rede vom US-Kriegssminister Pete Hegseth nicht nur zugestimmt haben, sondern das sie auch zugesagt haben den Kampf an unseren EU-Grenzen nun Schulter an Schulter aufnehmen zu wollen -oder? (Iro/Zynism off)

Milton Friedman
1 Monat her
Antworten an  Manfred_Hbg

Bitte nicht zu sehr den Finger in die Eurokraten-Wunde legen, dass wir auf einmal Grenzen gegen Invasoren mit unseren Leben verteidigen sollen, während sie über die selbe Grenze andere Invasoren längst ins Land lassen.

Talleyrand
1 Monat her

Ich kann dieses pathetische Geschwätz von „Freiheit erkämpfen“ und ähnlichem nicht mehr hören. Die jungen Leute, die dort in der Normandie durch den Fleischwolf gedreht wurden, sollten mal gehört werden können. Mein viel älterer Bruder war, 18 Jahre jung, auch dabei. Der hätte, wie die anderen auf beiden Seiten, gerne weiter gelebt, aber diese kostbare Freiheit hat man ihm irreversibel genommen. War es das wert?

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Talleyrand

Hätte man halt vor dem Krieg sich einsetzen müssen, dass er nicht ausbricht.
Wir hier tun es jetzt auch wieder nicht – und jeden Tag kommt mehr davon über die offenen Grenzen. Es ist eine Invasion.
Und vor Auslöschung werden sie wieder nicht zufrieden sein. Diesmal halt schleichend – und nicht wie nach der Belagerung von und dem Sieg über Konstantinopel 1453, wo das Blut geflossen sein soll.

Mausi
1 Monat her
Antworten an  Talleyrand

Die damalige deutsche Jugend wurde von Hitler auf die Schlachtbank geführt. Und sicher nicht für die Freiheit. Hitler hat zum Schluss hin die wertlosen Deutschen, die seine Ziele nicht erreichen konnten, in den Tod geführt. Im Osten und im Westen. Also können Sie eigentlich nur über die toten jungen Männer der Alliierten sprechen. Hat es sich gelohnt? Dafür müssten Sie Menschen aus den alliierten Staaten befragen. Die Menschen auf dem europäischen Kontinent einschl. Rußland erhielten die Freiheit von Hitler oder wurden von der Bedrohung durch Hitler befreit. Was wohl niemand auf dem Kontinent bedauert. Aber ob das Ergebnis Eiserner Vorhang… Mehr

Last edited 1 Monat her by Mausi
Andreas Stueve
1 Monat her

Einspruch, Euer Ehren. Die Invasion 1944 diente mitnichten der “ Befreiung “ Europas, sondern sollte dem immer noch existierenden Feindstaat Deutschland das Genick endgültig brechen. Dies gelang allerdings erst ab ca. 1968, als die rotgrüne Pest begann, um sich zu greifen.
Die tötet “ nachhaltiger „, als es die Waffen unserer jetzigen Freunde je vermochten. Amen.

Zebra
1 Monat her
Antworten an  Andreas Stueve

Ich sag es mal auf Englisch: I couldn´t agree more.

karlotto
1 Monat her
Antworten an  Andreas Stueve

Auge um Auge , Zahn um Zahn , es ging immer gegen das elitere Deutschland.

ceterum censeo
1 Monat her

Die Frage ist, ob der Feind an den Stränden zu suchen ist oder vielmehr in den europäischen Parlamenten…