Pornographie in einem Schulprojekt, gefördert von der Amadeu Antonio Stiftung, landet im Bundestag. Während Eltern Aufklärung fordern, stellt sich die CDU vor die Verantwortlichen und versucht, den Vorfall zu relativieren und herunterzuspielen. Ein politischer Skandal mit Ansage.
IMAGO
TE berichtete über den Porno-Skandal, den ein von der Amadeu Antonio Stiftung gefördertes Projekt an einer Schule in Sachsen auslöste. Im Workshop wurde den 14- bis 15-jährigen Schülern pornographisches Material gezeigt, unter anderem der Oralverkehr zweier Männer. Aber darin erschöpft sich der Skandal nicht, denn die Schüler sollten politisch und queer erzogen und indoktriniert werden.
Laut einem Bericht der Ostdeutschen Allgemeinen waren „explizite homosexuelle Handlungen wie Oralverkehr mit sichtbaren Geschlechtsteilen, auf anderen Fotos weitere männliche Genitalien in eindeutigen sexualisierten Handlungen“ zu sehen. Als die Schüler aufgefordert wurden, was man eigentlich nur als homosexuelle oder „binäre“ Umerziehung werten kann, sich selbst nonbinäre Namen zu geben und sich nicht „alle Teilnehmer damit wohlzufühlen schienen, hatte man“, laut Ostdeutscher Allgemeinen, „uneinsichtig reagiert: ‚Hier im braunen Sachsen haben wir auch nichts anderes erwartet.‘“
Die Affäre hatte nun ein Nachspiel im Deutschen Bundestag. Auf Antrag der AfD-Fraktion befasste sich das Parlament am Donnerstag, dem 23. April 2026, mit dem Thema „Vorfälle bei einem von der Amadeu-Antonio-Stiftung geförderten Schulprojekt“. Tino Chrupalla zitierte einen Vater mit den Worten: „Wir kämpfen solange, bis alles aufgeklärt ist“, und eine Mutter, die sich über die „schlechte Kommunikation mit der Elternschaft zur Aufklärung des Vorfalles“ beschwerte. Chrupalla forderte völlig zu recht, dass, solange nicht alle Projekte der Amadeu Antonio Stiftung überprüft worden sind, die Förderung der Stiftung eingestellt wird und die Fördermittel zurückgerufen werden.
Hose brachte es doch tatsächlich fertig zu relativieren: Es sei zwar besorgniserregend, dass Kinder, 13- bis 14-Jährige mit pornographischem Material konfrontiert wurden, das sich durch Zufall oder durch himmlische oder teuflische Gewalt schwuppdiwupp in einem Stapel von Zeitschriften befand. Aber Fehler passieren nun mal, meinte Hose achselzuckend.
Bevor man einen Vortrag oder ein Seminar hält oder einen Kurs durchführt, sichtet und ordnet man sein Material hierfür. Man nennt es Vorbereitung. Übrigens waren auch jedes Mal, wie es sich gehört, Lehrer anwesend.
Kann der CDU-Abgeordnete Hose erklären, wie pornographisches Material in einen Stapel von Zeitungen kommen konnte, das von den Kursleiterinnen als Material für ihren Kurs mit in die Schule genommen wurde? Wurde es den armen Kursleiterinnen in das Material für den von der Amadeu Antonio Stiftung geförderten Kurs von rechten Kräften, von Donald Trump, von Wladimir Putin, vom Mann im Mond unbemerkt in ihren „Stapel“ hineingezaubert? Hat der CDU-Abgeordnete Hose wenigstens eine, halbwegs sinnvolle Erklärung für das große Mysterium des Fehlers, der nun mal passiert sei? Wie passierte denn der Fehler, Hose muss es wissen, er war Schuldirektor, ein Mann der Praxis also?
Die Wahrheit, gegen die sich Hose wehrt, ist doch die: Hätten nicht empörte und verunsicherte Schüler ihren Eltern davon erzählt, und hätten die Eltern nicht sofort bei der Schulleitung interveniert, dann wäre der Kurs noch weitergelaufen – ein Kurs, der Schüler anscheinend indoktrinieren sollte. Der ehemalige Schulleiter lobt die Schulleitung in Schleife, der zwar nichts aufgefallen ist, dafür, dass sie nach Intervention der Eltern „innerhalb von 24 Stunden“ das Projekt abgesagt hat. Also nicht sofort, sondern „innerhalb von 24 Stunden“. Was sind wir beeindruckt von der Reaktionsgeschwindigkeit der Schule.
Der ehemalige Schulleiter lobt die Schulleitung in Schleife, der zwar nichts aufgefallen ist, auch dafür, dass sie nach Intervention der Eltern „innerhalb von 24 Stunden“ die Verträge gekündigt hat. Besonders putzig ist, wenn Hose die Schulleitung dafür preist, dass sie alle Eltern informiert habe, wo doch umgekehrt die Eltern die Schulleitung informiert hatten. Für Ex-Schulleiter Hose ist die Erde eben eine Scheibe. Und auch deshalb sollte man seine Kinder nicht auf eine Schule schicken, die von Michael Hose geleitet wird, denn er hält das alles für „mustergültiges Krisenmanagement“. Wieso eigentlich „Krisenmanagement“? Es gab doch keine Krise, sondern nur einen „Fehler“, der eben mal passiert.
2016 beschrieb Rainer Meyer in der Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Vorgang, der die Grenze zwischen politischer Bildung und politischer Markierung klar überschritt. Im Umfeld des von der Amadeu Antonio Stiftung getragenen Diffamierungs-Projekts no-nazi.net entstand ein „Neue-Rechte“-Wiki, das die CDU in dieses Raster mit einbezog. Nicht als fernstehender Bezugspunkt, sondern als Teil eines Bedeutungsfeldes, das sie in unmittelbare Nähe zur „Neuen Rechten“ rückte. Mit staatlich geförderten Mitteln wurde eine große Volkspartei politisch etikettiert und in ein ideologisches Koordinatensystem eingepasst, das ihre Position verzerrt. Die nachgereichte Klarstellung der Stiftung änderte daran nichts, weil der Vorgang selbst längst sichtbar gemacht hatte, wie hier gearbeitet wurde – und wird. Begriffe wurden nicht erklärt, sondern so gesetzt, dass sie Wirkung entfalten und politische Gegner diffamierten.
Zehn Jahre später ist aus der damaligen Kritik ein politischer Offenbarungseid geworden. Die CDU hat sich nicht nur von dieser Praxis distanziert, sie trägt sie heute mit, verteidigt sie und finanziert sie weiter. Eine Partei, die einst selbst von dieser fragwürdigen Organisation mit besonderen Zersetzungstalenten als Teil der „Neuen Rechten“ einsortiert wurde, hält nun genau die Strukturen am Leben, die solche Zuschreibungen produzieren. Das ist eine ganz bewusste Entscheidung. Die CDU akzeptiert den Deutungsrahmen, in dem sie selbst diffamiert wurde und wird, und stabilisiert ihn mit staatlicher Förderung. Am Ende steht ein Bild, das sich kaum noch überzeichnen lässt: Sie trinkt nicht nur den Kakao, durch den sie gezogen wurde, sie schenkt ihn heute selbst aus. So weit ist die CDU inzwischen nach links gerückt.
Vielleicht ist es besser, wenn Michael Hose Abgeordneter dieser Partei statt Schulleiter ist. Die CDU jedenfalls hat sich in der Aktuellen Stunde ganz genauso verhalten, wie sich eine linke Partei zu verhalten hat.





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Ich empfehle einen Blick ins Plenarprotokoll des Bundestags 21/74, um zu lernen, wie Bundestagsabgeordnete sich bemühen, den Vorfall kleinzureden, mal kurz auf die Gefährlichkeit von Social Media umzuschalten und ein Loblied auf die Amadeu-Antonio-Stiftung zu singen. https://dserver.bundestag.de/btp/21/21074.pdf Der anscheinend tolerante Felix Döring/SPD zum Beispiel lenkte geschickt vom Thema ab und hatte sogar noch ein bisschen Psychoanalyse parat, um bei AfD-Kollegen direkt mal sexuelle Abwehrreflexe zu identifizieren: „Die Amadeu Antonio Stiftung ist Ihnen ein Dorn im Auge, Die Falken sind Ihnen ein Dorn im Auge, und ein Buch mit dem Titel „Queer Sex – whatever the fuck you want“, das muss… Mehr
Ach was, nicht nur in Schulen, demnächst genannt SoPoLAs -Sozialistisch Politische Lewhranstalen- werden Homosexuelle & „queere“ -wtf. das auch immer ist?- hochgehoben, auch den JESUS Kreuz verleugnenden Erzbischof von Freisimng & München, Reinhard Marx – Nomen cum omen- WILL, daß homosexuelle uo. „queere“ PAARE gesegnet werden, als Vorstufe zur Trauung. Das dürfte den Münchner OberbürGAYmeister ganz besonders munden, daß Teile der einst katholische Kirche zum „Regenbogen-Satanismus“ konvertieren. Schaunmermal, ob Papst Leo DAS durchgehen läßt, oder ob er einen, wie den „Löwen von Münster“ oder „Don Camillo“ schickt, um denen das Pater Noster & Ave Maria wieder beizubringen. Eindringlich & nachhaltig.… Mehr
Ihre Verwunderung darüber,daß die linksgrüne Union andere Linke schützt,überrascht mich immer wieder!🤔
Im übrigen, bin ich der Meinung, dass die allgemeine Schulpflicht abgeschafft werden.
Die Schulpflicht ist ein wichtiger Teil der Matrix.
Die Amadeu Antonio Stiftung wurde von der STASI MITARBEITERIN ANETTA KAHANE gegründet.
Das ist alles, was man wissen muss ❗
Die CDU ist der Wurmfortsatz von Merkel. Der letzte Parteitag sprach Bände dazu. Alles von Rang und Namen in der CDU küsste Merkel die Füße. Anetta Kahane war schon im Sandkasten Merkels Gespielin. Die beiden sind so dicke miteinander wie Oliver Hardy und Stan Laurel. Schließlich hat Merkel die unselige A-A-Stiftung nur ins Leben gerufen, um ihrer Anetta Sinn im Leben und vor Allem ein Einkommen zu geben. Natürlich wird die A-A-Stiftung weiterhin von Merkel protegiert. Merkel kann das, weil sie alles managen kann. Mit „Alles“ meine ich Alles. Von „ihrem“ Büro aus, Platz der Republik 1,11011 Berlin. Natürlich lässt… Mehr
Das Problem wird sich ganz schnell erledigen, wenn erstmal die „richtigen Väter“ Wind davon bekommen. Bei einer Freundin aus Bosnien hält die Mutter die Ausmaße des Sexualunterrichts ihrer Töchter in der Schule noch „unter der Decke“, weil sich die Töchter vor dem Vater schämen, wenn eine Klassenarbeit zu unterschreiben ist, sie sich aber der Mutter anvertrauen. Wenn diese Scham erst einmal auffliegt, müssen die Beteiligten ein schnelles Pferd haben.
Wenn es die eigene Tochter/Sohn betrifft dann gibt es nur ein Mittel der Wahl, Sie wissen was ich meine ❗
Das ist nur für den erstaunlich oder tragisch, der sich der Illusion hingibt, dass die Partei die sich heute CDU nennt, irgendetwas mit konservativen Standpunkten oder der Partei von vor 30 Jahren zu tun hat.
Das ist so ähnlich als ob ich bei einem heute gekauften Gerät mit der Markenaufschrift „Telefunken“ erwarte, hochwertige Unterhaltungselektronik aus hiesiger Produktion zu bekommen. Tatsächlich ist es Billigware aus diversen Ländern.
So Epstein war hier nicht effektiv, weil die herrschende Pädo-Mafia sich gar nicht schämt und die Leute gar nicht in der Lage sind mit den Mistgabeln den Mist zu entsorgen. Es sieht stark danach aus.
Genau. Die Pornos sind „versehentlich“ in den Stapel Zeitschriften gelangt. Für wie dumm hält dieser Typ die Menschen eigentlich? Mal angenommen, es wäre so – dann hätten die Kursleiter dieses „Material“ doch einfach verschwinden lassen bzw. einfach nicht zeigen können. Anstatt es ausführlich den Schülern zu präsentieren. Allein für diese dreiste und unverschämte Lüge gehört der Typ geprügelt.