Die durch den Rekordtiefstand des Rial und die galoppierende Inflation ausgelösten Demonstrationen haben sich auf über 30 Städte ausgebreitet und von Händlerstreiks zu heftigen Auseinandersetzungen und Zusammenstößen mit Sicherheitskräften entwickelt.
picture alliance / ZUMAPRESS.com | Fars News Agency
Das Interview ist gut vierzig Minuten lang, enthält aber Einblicke in Hintergünde und Zusammenhänge, welche die vielen Videos zu den anhaltenden Zusammenstößen und Protesten auf den Straßen vieler Städte des Iran nicht bieten können.
Demonstranten setzten das Hauptquartier der Basij (paramilitärische Miliz der Revolutionsgarden) in Sabzevar in iranischen Nordosten in Brand. In Nishapur, Ost-Iran, in dder Nähe von Mashhad erstachen Demonstranten einen Basij-Mann. In Hamedan, West-Iran, lynchten Demonstranten einen Basij-Mann.
Die durch den Rekordtiefstand des Rial und die galoppierende Inflation ausgelösten Demonstrationen haben sich auf über 30 Städte ausgebreitet und von Händlerstreiks zu heftigen Auseinandersetzungen und Zusammenstößen mit Sicherheitskräften entwickelt. Mindestens sieben Demonstranten kamen seit Mittwoch ums Leben, Hunderte wurden verletzt oder festgenommen. Die Behörden schlossen Geschäfte und Universitäten in 21 Provinzen. Der im Exil lebende Reza Pahlavi grüßt die Menge und ruft zur Einheit im Kampf gegen das Regime auf. Rufe nach Veränderung hallten wider, und Frauen legten aus Protest ihre Kopftücher ab. Die Unruhen, die größten seit 2022, stellen das Mullah-Regime auf die Probe, das durch Sanktionen und jüngste militärische Rückschläge stark belastet ist.

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> Demonstranten setzten das Hauptquartier der Basij (paramilitärische Miliz der Revolutionsgarden) in Sabzevar in iranischen Nordosten in Brand. In Nishapur, Ost-Iran, in dder Nähe von Mashhad erstachen Demonstranten einen Basij-Mann. In Hamedan, West-Iran, lynchten Demonstranten einen Basij-Mann. Maidan 2014 in Kiew – Scharfschützen haben geschossen, um die Stimmung anzuheizen. Nicht jeder glaubt, dass so etwas spontan geschieht: „Demonstrationen im Iran, Mullahs fliehen?“ > „… Offensichtlich können die USA bombardieren, töten, vernichten, zerstören, aber ohne einen blassen Schimmer zu haben, was danach passieren wird. Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien (es war die Türkei, die von den Sanktionen profitierte und schließlich die „moderaten Rebellen“ und den Regimewechsel herbeiführte). Und nun… Mehr
Für den interessierten Beobachter zeigt sich langsam die neue Welt Ordnung, die Trump baut. Man muss unterscheiden zwischen dem was Trump sagt, seinem taktischen „flip flopping“ (er hat zahlreiche immer noch mächtige Gegner in den USA und ausserhalb die er ablenken und beruhigen muss mit Theaterdonner) und dem was wirklich geschieht hinter den Kulissen. Die strikten „america firster“, die wollen das die USA sich aus allem heraushalten und wieder isoliert vom Rest der Welt in einer eingebildeten „splendid isolation“ lebt, was am Ende Amerika schaden würde muss Trump ruhig stellen. Ein freier Iran ist ein wichtiger Baustein in Trumps Vision… Mehr
Am 11. Februar, dem Jahrestag der Revolutionsgarden unseres iranischen Brudervolkes, muß Bundespräsident Steinmeier wieder vors Faxgerät treten.
Die ganze Welt schaut auf ihn. Er schaut herab auf den Revolutionsgarten seines Schlosses.
Kann er ein Fax schicken? Und wenn ja, warum läßt er es nicht besser?
Ich erwarte eigentlich in Kürze Solidaritätsadressen des ultralinken Bundespräsidenten Steinmeiers und des „wir sind Antifa“-Schatten-Kanzlers Klingbeil an die Mullahs in Verbindung mit der Bereitstellung von Milliarden-Beträgen aus den bitter „dem deutschen Volk“ (Widmung des Grundgesetzes, Schriftzug am Reichstagsgebäude) abgepressten Steuern.
Natürlich nur aus strengen humanitären Gründen. Und weil man es lieber totalitär hat, antisemitisch und freiheitsfeindlich – kollektivistisch. So sind sie eben, die Deutschen Sozialisten!