20 Millionen Drohnen will die Ukraine ankaufen - und dafür soll es frisches Geld von den Unterstützern geben. Nach dem Auffliegen des gewaltigen Korruptions-Skandals in Kiew ist der Zeitpunkt für diese Forderung nicht ideal.
picture alliance / PIC ONE | Ben Kriemann
Die jüngste Forderung des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha nach massiver internationaler Finanzierung für den Ausbau der Drohnenproduktion fällt in eine Phase, in der Kiew militärisch unter Druck steht und politisch erneut über Reformfähigkeit und Transparenz diskutieren muss. Sybiha argumentiert, dass der Krieg erst enden könne, wenn Russland weder an einen Sieg glaube, noch bereit sei, die weiter steigenden Kosten zu tragen. Um diesen Punkt zu erreichen, brauche die Ukraine vor allem eines: Schlagkraft in der Luft.
In seiner Botschaft auf der Plattform X stellte Sybiha klar, dass die moderne Kriegsführung nicht mehr über strategische Raketenarsenale, sondern über große Stückzahlen kostengünstiger Drohnen entschieden werde. Sein Ziel ist ambitioniert: Bis zu 20 Millionen Drohnen könnten bereits im kommenden Jahr gefertigt werden, sofern die internationale Gemeinschaft bereit ist, entsprechende Mittel bereitzustellen. Trotz der Dimension des Vorhabens nannte der Minister keine konkrete Finanzierungssumme, doch der Appell lässt erkennen, dass Kiew mit dringendem Finanzbedarf rechnet.
Die Debatte fällt in eine Zeit, in der westliche Staaten genau diese Kontrollmechanismen zur Bedingung für langfristige Hilfen machen. Und: In diesem Korruptins-Krimi ist auch ein guter Bekannter des Präsidenten involviert – Timur Mindich. Der Unternehmer, einer der Hauptverdächtigen, wurde wenige Stunden vor dem Zugriff der Sondereinheiten gewarnt und konnte sich ins Ausland absetzen.
Soll Deutschland weiter Milliarden nach Kiew überweisen?
Für Deutschland ist die Frage, ob nicht ein Teil der überwiesenen Hilfszahlungen in Kiew erneut gestohlen werden, besonders relevant. Die Bundesregierung plant, die Ukraine 2026 mit 11,5 Milliarden Euro zu unterstützen – eine der wichtigsten Finanzierungszusagen in Europa. Der Betrag soll militärische Fähigkeiten stärken, aber auch die Stabilität des ukrainischen Staates sichern. Mit Blick auf die jüngsten Affären wächst jedoch der politische Druck, sicherzustellen, dass die Mittel effizient und zweckgebunden verwendet werden. Kritiker warnen, dass milliardenschwere Hilfspakete in Kombination mit unzureichender Kontrolle langfristig die Reformbereitschaft der Ukraine schwächen könnten.
Gleichzeitig bleibt die militärische Abhängigkeit der Ukraine von externer Unterstützung offensichtlich. Während Russland seine Rüstungsindustrie auf Kriegswirtschaft umgestellt hat, kämpft die Ukraine darum, ihre industrielle Basis zu stabilisieren, zu reparieren und auszubauen. Ob das Ziel einer Drohnenproduktion im zweistelligen Millionenbereich realistisch ist, hängt nicht nur von Geld ab, sondern auch von personellen Kapazitäten, Zulieferketten und der Frage, ob das Land seine strukturellen Probleme zügig genug in den Griff bekommen kann.
Sybihas Appell verdeutlicht die zentrale Herausforderung der Ukraine: Sie muss gleichzeitig den Krieg gewinnen, ihren Staat reformieren und das Vertrauen ihrer Partner verteidigen.



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Trotzdem ein schwacher Artikel. Aussage ohne Belege.
Drohnen waren mal Spielzeug für Kinder, billig zu kaufen, ersetzten den klassischen Modellbau. Leicht zu bedienen, ein ferngesteuerter Hubschrauber wie eine selbst fahrende autonome E-Schlurre als Lastentaxi. In Hamburg heißen die „Moja“. Verstehe ich nicht, warum da überhaupt noch zweifelhafte Gestalten am Lenkrad sitzen und leer in der Gegend rum fahren? Wo tanken die ihren Strom?
20.000.000/365 = 54.794 Drohnen am Tag. Jeden einzelnen Tag (!!). Drohnen – keine Flaschenöffner, die aus einem Stück Stahlblech ausgestanzt werden. Und der Russe schaut dabei zu. Das glaubt der aber selber nicht, oder?
Nee, aber der deutsche Michel mit seinem Loser-Trauma glaubt’s.
ANBEI Polen – Bahngleis gesprengt Wie grad gemeldet wird, konnte in Polen ein aufmerksamer Zugführer ein Unglück verhindern nachdem er ein gesprengtes Bahngleis entdeckt hatte und den Zug stoppen konnte. Abgesehen von dieser und einer weiteren Sprengung auf gleicher Strecke, handelt es sich hier um ein Bahngleis in Richtung Ukraine über das auch die ukrainischen Hilfslieferungen erfolgen. Laut Tusk wird hier Putin’s Geheimdienst vermutet (ach, dass der Oberdemokrat und Friedensengel Putin hiermit zu tun haben könnte, hätte ich nun aber nicht vermutet). Die polnische Polizei und Geheimdienst sind am ermitteln. ENDE – – – Na, …und wieder wird hier der… Mehr
Wenn wir den Putin nicht hätten,gerade gelesen, Bombendrohungen in Berlins Schulen, die Spur führt auch nach Russland. Keine weiss was genaues, aber es wird gleich zugeordnet. Es ist alles, meine Meinung nach, eine Masche um Angst zu schüren. Die Drohen kommen vieleicht auch aus Russland, obwohl es niemand weis, aber möglicheweise weis man das, aber man darf es nicht verraten, es könnte die Menschen beunruhigen.
Die Ukraine muss den Krieg gewinnen, ihren Staat reformieren, das Vertrauen ihrer Partner verteidigen. Genau dafür erhält sie ja auch von Germoneys Sondervermögen im Jahr 2026 das goldene Korruptions-Fass ohne Boden im Wert von 11,5 Milliarden Euro.
Die „EU“ will die Ukraine ja komplett kaufen. Kriegsführung, Wiederaufbau, Bakshish, da sind 11,5 Milliarden ein Nicht. Z.B der (schon zugesagte) Wiederaufbau soll schon bei 750 Milliarden liegen.
Und „EU“ heißt ja „Deutsche Steuergelder“. Damit die Herrschaften dann mit der Größe der EU (wichtig, wichtig, wichtig) international protzen können. Ansonsten bindet man sich wohl kaum ein korruptes Fass ohne Boden um den Hals. Fehlkonstruktion EU (unterschiedliche Wirtschaftskraft) und sich dann als ultimativen Downer noch so etwas aufbürden.
Da unsere Regierung sehr, sehr großzügig mit unserem Geld umgeht wird Merz diesem korrupten Land nicht 20 sondern 100 Millionen überweisen.
Was lacostet die Welt, Geld spielt keine Rolex❗❗❗
Für Deutschland ist die Frage, ob nicht ein Teil der überwiesenen Hilfszahlungen in Kiew erneut gestohlen werden….das sind doch penauts wenn man sich anschaut wie viel geld was wir via EU an andere EU länder zahlen gestohlen wird siehe zb Ungarn, Tschechien* usw usw. Es ist nun mal so das da wo es viel geld gibt auch die korruption zu finden ist. Für mich stellt sich hier die frage ob wir der EU weiter mrd an euros geben sollten wenn ein teil weiterhin davon gestohlen wird. die Ukraine 2026 mit 11,5 Milliarden Euro zu unterstützen…..warum nicht WIR unterstützen doch auch… Mehr
Natürlich muss Geld veruntreut werden, wo soll denn sonst das Geld für den Kickback herkommen?
Dieses Oligarchen-Regime in Kiew, einschließlich Selenski, muss sofort weg.
Die werden ja immer uverschämter.
Dieses Oligarchen-Regime in Moskau, einschließlich Putin, muss sofort weg.
Nein Klaus, das geht uns nicht an, den das deutsche Steuergeld geht an Kiew und nicht nach Moskau. Das ist unsere Geld, egal wie sie Putin hassen.
Wenn wir russland auch geld geben darf ich das aber sagen/fordern?
Seien Sie vorsichtig was Sie sich wünschen. Es gibt ganz andere Hardliner in Russland als den kontrolliert agierenden Putin.
Ihr könnt von mir aus ruhig die UA den Großrussen zum Fraß vorwerfen, werdet schon sehen, was das für Folgen hat. Dann läuft die übrige Slawerey auch gleich heiß. Vllt. tut das den Brüdern ganz gut, wer weiß das schon.
Jaja, Deutschland hat sich schon mal in diesen geographischen Gefilden eingemischt. Ging super aus. Manche lernens wohl nie. Und auf den Einwand hin der dann kommt: an so einem verschwuchtelten Shithole wie Unsere Demokratie, wo nix mehr funktioniert, ist Putin nicht interessiert. Hier regieren schon genug geistig Minderbemittelte.