Es ist einer der größten Solarparks in Brandenburg. Frank Hennig hat analysiert, welche Hitze der Solarpark erzeugt. Die Werte sind erstaunlich hoch. Durch die hohen Temperaturen heizt sich die Umgebung stark auf. Mit der Hitze sinkt die Effizienz der Anlagen.
picture alliance / imageBROKER | Holger Weitzel
Brandenburg. Dass Solarparks auf Grünland nicht umweltfreundlich sind, sondern erhebliche negative Auswirkungen auf die Natur und das Klima in der Umgebung haben, zeigt beispielhaft der 240 Hektar große Solarpark auf dem Flugplatz Neuhardenberg in Brandenburg. Auf einer Fläche von 340 Fußballfeldern verfügt der Solarpark über eine installierte Leistung von 155 Megawatt peak (MWp) bei optimalem Sonnenstand. Damit ist Neuhardenberg einer der größten Solarparks in Brandenburg. Das Magazin Tichys Einblick hat analysiert, welche Hitze der Solarpark erzeugt. Die Werte sind erstaunlich hoch.
Bei starker Sonneneinstrahlung und hoher Umgebungstemperatur steigt die Temperatur der Platten in Neuhardenberg auf über 60 Grad, an windstillen Tagen können nach Aussage von Insidern sogar bis zu 100 Grad erreicht werden. Durch die hohen Temperaturen sinkt die Effizienz der Anlage, der Wirkungsgrad reduziert sich von 20 auf etwa 16 Prozent. Das bedeutet, dass 84 Prozent des Sonnenlichts in die Erwärmung der Platten übergeht. Wenn mittags 16 Prozent des Sonnenlichts in Strom umgewandelt werden (130 MW), emittieren die Paneele eine Wärmeleistung von 682 MW in die Umgebung. Das entspricht etwa zehn Prozent der insgesamt in Berlin installierten Fernwärmeleistung. Damit wirkt der Solarpark in Neuhardenberg wie ein riesiger Plattenheizkörper am Boden.
Im Gegensatz zu Dachanlagen, die ökologisch tote Flächen belegen, zerstören Solarparks auf Freiflächen unmittelbar die Natur und vor allem die klimaregulierende Wirkung der Landschaft, sie reduzieren Biodiversität und produzieren Strom zu Zeiten, in denen ohnehin zu viel Energie im Netz ist.


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Wenn man solche Anlagen betreibt, kann man wirklich vom menschengemachten Klimawandel reden.
Genau das ist doch was die Grünen ,Herr Habeck ,CR,die Küchenhilfe und Frau Hasselmann uva immer gewollt haben . Sie brauchen Wärme um z.B. „“ grünen Stahl „“ zu erzeugen . Diese Wärme ableiten und nach Duisburg zu Thyssen Krupp leiten . Und dann sammeln und damit dann Stahl schmelzen . Denn dort sitzen Manager die wahrlich ganz begeistert von „ grünem Stahl „ sind . Aber Spaß beiseite : wie unsinnig dämlich muss man sein um nach Jahren einer Verspiegelung der Landschaft zu entdecken das der Schrott wenig bringt und die Wetterverhältnisse in unmittelbarer Umgebung deutlich negativer verändert .… Mehr
sie wissen aber schon dass es einen gewissen unterschied zwischen einer „Oberflächentemperatur“ gibt und der Temperatur darunter?
Legen sie mal ein Dach voll mit PV Modulen über ein ungedämmtes Obergeschoss (z.B. Scheune) und laufen mal im Sommer in ein und dasselbe Gebäude. Die PV Module schattieren und senken massiv die Temperatur die durchs Dach ins innere dringt.
Die Reichswindmühlen zerstören Flora und Fauna. Flora durch die Vernichtung ganzer Wälder und Fauna durch das schreddern lästiger Vögel und anderem unnützen Getiers wie z.B. Fledermäüse oder Insekten. Die Verwirbelungsschleppen führen zur Verminderung von Niederschlägen in einem Umkreis von bis zu acht Kilometern. Solarversiegelung ganzer Flächen in Hektargröße erhitzen an guten Sonnentagen die Luft direkt über ihnen was zur Aufwinden führt welche widerum das Mikroklima beeinflußt und zur Austrocknung führen kann. Das sind bekannte Fakten aber einem Linksgrünrotwoken darf man mit Fakten nicht kommen, die sind resistent dagegen.
Längst widerlegt. Lesen Sie bspw. einmal die BNE-Studie zur Biodiversität in Solarparks. Das sind empirisch ermittelte Fakten.
die Monokulturen von Mais für Biogasanlagen sind auch nicht förderlich für Biodiversität. Solar auf den Dächern heizen die Städte auf.
Grundsätzlich sind bei Schäden / Nachteilen immer nur die Endverbraucher, jeder Einzelne „schuld“. So geht das schon seit Jahren.
Damit sollten sich mal die „Freunde“ von Modellrechnungen beschäftigen.
Aber es darf ja nicht sein, was nicht paßt, das wird ausgeblendet. Schuld sind Andere und die Folgen und Kosten werden anderen zugemutet und aufgeladen
Volksmund: fünf von vier Grünen können nicht rechnen.
Ist da was dran?
Was entspricht nötigem Rechnen? Aufgelistete Zahlen zusammen zählen? Selbst Zahlen zusammentragen die relevant sind und diese zusammen zählen? Da wird öfter vieles vergessen. Einschätzen und kalkulieren was für Kosten anfallen werden? Warum wohl ist es in Deutschland z.B. so, daß öffentliche Bauvorhaben und veranschlagte Kosten üblicherweise wesentlich höher kommen als geplant? Warum gehen Viele Bankrott, die sich selbständig machen? Warum können z.B. viele Häuslebauer dal geplante dann reakl nicht bezahlen? Wer noch nie etwas auf eigenes Risiko etwas unternommen hat unterschätzt oft den Umpfang von „nebenbei“ anfallenden Kosten. We gewohnt ist von der Arbeit Anderer zu Arbeiten sowieso. Wenn man… Mehr
Die Solaranlagen „kühlen“ das Gebäude darunter. Reden Sie mal mit Anlagenbesitzern.
das ist Unsinn. Die Reflektion von Sonnenlicht dürfte einem normalen PV Modul nicht anders sein als bei gängigen anthrazit-farbenen Dachziegeln. Zudem kommt wesentlich weniger Hitze durch die Pfannen in das darunterliegene Obergeschoss.
Ach, schau mal einer an.
Daher kommt also die Erderwärmung?
(Ironie off)
Hier stellt sich die Frage, weswegen die Solarplatte nicht mit einem Kühlsystem ausgestattet sind, welches die Wärmeenergie ebenso speichert wie man das mit der gewonnenen elektrischen Energie machen sollte.
Gibt es, nennt sich PVT. Allerdings braucht man auch einen Abnehmer für die Wärme.
Das Ozonloch wurde dank des Verbots von FCKW verkleinert. Das war das Ergebnis einer guten Umweltpolitik. Wenn die AfD schon vor 20 Jahren da gewesen wäre, hätte sie mit allen Mitteln die Einschränkung von FCKW bekämpft. Zum Glück gab es damals diese Partei noch nicht, sonst wäre nun die UV-Strahlung auf der Erde viel höher. Denn das einzige was die AfD kann, ist an allem rummaulen.
Sie werden es wohl auch noch schaffen, der AfD die Weltkriege anzuhängen. Nach Ihrem hochintelligenten Motto: „Wenn es die da schon gegeben hätten, dann wäre bestimmt ….“
Na ja, die AfD hat ja eine gewisse Zuneigung zur Nazizeit, Herr Krahe z.B. findet die SS-ler waren ja nicht unbedingt alle schlecht. Also Ihnen Gedankengang finde ich sehr anregend
Demnach darf ich den Linksgrünrotwoken eine gewisse Zuneigung zum Faschismus unterstellen? Falls ihnen der Unterscheid zwischen Faschismus und Nationalsozialismus geläufig ist?
Quatsch³. Ich kann auch das Zitat wiederholen: WOHER KOMMT DIE CDU?
Das war mal ein Aufreger!
„Das Ozonloch wurde dank des Verbots von FCKW verkleinert.“
Der Glaube versetzt Berge.
Physikalische Chemie ist Hexenwerk, die Erde ist flach und gegen Corona spritzt man sich Desinfektionsmittel. Da bleibt kein Auge trocken!
Das FCKW Verbot wurde auf Druck des Du Pont Konzerns umgesetzt, da deren Patente darauf ausliefen. War damals auch Thema in der Wall Street. Glücklicherweise hatte Du Pont schon Nachfolgeprodukte parat. Außerdem war das sog. Ozonloch besonders über der Antarktis. Weil die Pinguine soviel Graffitis sprayten?
So ist es. Klar, dass hier mit aller Kraft Wissenschaftsleugnung betrieben wird. Das Montrealprotokoll war einer der größten Würfe der globalen Umweltpolitik. Heute undenkbar, in Zeiten wo die Leute sogar Sonnencreme verteufeln.
Sie meinen also, mit einer AfD damals würden wir alle schon gebraten sein? Ich muß sie enttäuschen, die Ozonlöcher sind heute so klein seit wir sie messen können. Daß diese Löcher einem ganz natürlichem Zyklus folgen ist seit langem bewiesen. Sie sind mal größer und mal kleiner und hat mit uns herzlich wenig zu tun. Daß das FCKW verboten wurde fand ich in Ordnung, nicht wegen dem Ozonlöschern sondern der anderen nicht weniger schädlichen Eigenschaften.
Welche anderen schädlichen Eigenschaften? FCKW sind relativ ungiftig, das Hauptproblem sind der Effekt auf die Ozonschicht und das Treibhausgaspotential.
Gut, dass „Johannder1“ das Thema anschneidet:
FCKWs werden nämlich heute noch in fast allen Wärmepumpen eingesetzt, da diese mit FCKW-freien Kühlmitteln aufgrund der dann nötigen Hochdruck-Technik nochmals 50% teurer wären.
Die schlimmsten FCKW (SF6) werden jedoch im großen Stil in Windkraftanlagen eingesetzt. Diese „Ewigkeitschemikalien“ wollte die EU bereits seit Jahren verbieten, wogegen sich jedoch Deutschland bisher erfolgreich gewehrt hat, weil das die „Energiewende“ gefährdet hätte.
Bitte schauen Sie nochmal in ein Chemiebuch. SF6 ist kein FCKW (das steht für flurierte Chlorkohlenwasserstoffe). SF6 enthält weder Chlor, Kohlenstoff noch Wasserstoff. Die in den Wärmepumpen genutzten Verbindungen enthalten ebenfalls kein Chlor und haben ein deutlich niedriger GWP als die ursprünglichen FCKW.
Ewigkeitschemikalien sind nochmal etwas anderes (PFAS). Aber das können Sie selber nachschauen.
Learning by doing!
Es lernt aber offensichtlich niemand dazu oder?!
Kong Fuzi „Konfuzius“, chinesischer Philosoph, Staatsdiener, Minister, Berater an Fürstenhöfen
Robert „Konfus“ Habeck, deutscher Philosoph, Staatsdiener (der USA?), Minister, der sein Ministerium als Fürst führte und Familie und Bekannte zu staatlich finanzierten Hofberatern machte
Meine Güte, man kann auch absichtlich immer das Negative sehen wollen. Schon mal darüber nachgedacht, dass man mit den 100 Grad auch voll supergut Fernwärme produzieren und damit zumindest im Sommer die Häuser beheizen könnte?
Wie alles andere die Machbarkeit bedeutet nicht die Wirtschaftlichkeit. Einzige Anlagen die tatsächlich zum Wärmeerzeugung benutzt werden sind anders gebaut und wenn überhaupt haben auch andere Zwecke als Fernwärme. Das Problem ist wieder in der praktischen Umsetzung. Fernwärme wird besonders gern in Winter und wenn schon dann ganzen Tag gebraucht. Die Anlagen dagegen laufen nur am Mittag und sind in Winter nur selten zu gebrauchen. Das ist nur In normalem Leben werden die Renewables nur dann gebraucht, wenn es nichts anderes zur Verfügung steht (Satelliten nutzen das gerne weil das billiger ist als die Nuklearanlagen usw). Egal wo das passiert,… Mehr
Die Fernwärme ist vor allem im Sommer bei hohen Temperaturen ganz besonders wichtig oder wie oder was. Ha, ha, ha!!! Im Sommer heizt niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat.
Wasser zum Waschen, Duschen usw sollte schon mal erwärmt werden, auch im Sommer.
Ironie/Sarkasmus versteht offensichtlich nicht jeder 😉
Ein Daumen runter von mir korrigiert. Offensichtlich ist Sarkasmus auch für einige TE Leser unverständlich.
… beheizen … schöne Satire 😈, wenn überhaupt dann Warmwasseraufbereitung …
Wie wiel man die abführen und wie zum Nutzer transportieren. Auch hier wieder das Systemdilemma: Die Infrastrukturkosten sind exorbitant.
Böse… Aber ich habe trotzdem gelacht!
Man könnte auch Spiegeleier darauf braten …
Es existiert zur Peak Zeit ohnehin ein Energieüberschuss im Sommer. Da ist es völlig egal ob der Wikungsgrad der Zellen während der Mittagszeit leicht absinkt. Zudem interessiert die Oberflächentemperatur überhaupt nicht, sondern es ist relevant wie die darunterliegene oder nebenliegenden Flächen beeinflusst werden.
Im Bereich Agri-PV mit senkrechter Montage hat sich bereits schon rausgestellt dass der verschattete Bereich dazwischen sehr gut genutzt werden kann.
Ist völlig richtig, es gibt übrigens schon Nahwärmenetze in Deutschland, die genau das umsetzen. Natürlich inkl. Wärmespeicher.