Der Lack ist ab: Die CDU in Schleswig-Holstein mit Daniel Günther stürzt ab, die AfD schießt hoch – und hinter der Fassade aus Brandmauer, Verbotslust und Subventionsfilz beginnt der Norden zu kippen.
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Auch der Norden taut auf. Daniel Günther dürfte seine beste Zeit hinter sich, Schleswig-Holstein hingegen noch vor sich haben, denn mit Schleswig-Holstein geht es unter dem Zuckersteuerliebhaber und Verbots-Connoisseur Günther nur noch bergab. Zuletzt hatte Günther in Kumpelschaft mit Robert Habeck dem Land einen Verlust von mindestens 300 Millionen Euro in der erwart- und absehbaren Northvolt-Pleite beschert. Das Wirtschaftswachstum wird allein von der klimaplanwirtschaftlichen Subventionsbranche Windenergie und der Rüstungsindustrie stabilisiert.
Die neue Wahlumfrage von Infratest Dimap sieht auf den ersten Blick gut für Günther aus – aber auch nur auf den ersten, denn die CDU führt mit 33 Prozent. Als zweitstärkste Partei punkten in der Umfrage die Grünen mit 19 Prozent. Für Günther ist das erstmal insofern gut, weil er ohnehin die CDU nicht von den Grünen unterscheiden kann, und auch von den Linken nicht, mit denen er ebenfalls fusionieren würde. Habe ich fusionieren geschrieben? Ich meinte natürlich koalieren.
Im Norden verweigert man sich nach wie vor der Realität, und hat die Brandmauereinheitspartei noch eine absolute Mehrheit. Die Blockfreunde unserer Demokratie sitzen noch fest in ihren Sätteln. Aber die Verschiebungen beginnen – und zwar deutlich. Der rotgrüne Putz mit schwarzen Punkten bröckelt. Die AfD, die noch nicht im Landtag sitzt, bekam jetzt 15 Prozent Zustimmung und wurde damit drittstärkste Partei in der Umfrage. Das ist ein Zuwachs im Vergleich zur letzten Umfrage von 7 Prozentpunkten. Die SPD verlor 3 Prozentpunkte und kommt nur noch auf 12 Prozent, die Linke auf 6 Prozent, Kubickis FDP auf 4 Prozent, der Südschleswigsche Wählerverband auf 5 Prozent.
Um sich ein Bild von der Heftigkeit der Wählerwanderung zu machen, lohnt ein Blick auf die Landtagswahl von 2022. Da holte Günthers CDU nämlich noch 43,4 Prozent der Stimmen. Das würde einen Verlust von 10,4 Prozentpunkten bedeuten, die Grünen hätten auf Kosten der SPD leichte Zugewinne von 0,7 Punkten, denn sie erreichten in der Landtagswahl 18,3 Prozent. Doch die SPD gibt auch im hohen Norden das gleiche Bild wie überall ab. Hatte die SPD zur Landtagswahl von 2022 noch 16 Prozent der Wähler von sich überzeugen können, würde sie nach der neuen Umfrage nur noch 12 Prozent der Wähler erreichen. Das Ergebnis der AfD lag 2022 bei 4,4 Prozent, jetzt wäre sie nach dieser Umfrage drittstärkste Partei mit einem Zugewinn im Vergleich mit der Landtagswahl von fast 11 Prozentpunkten. Die FDP würde verdientermaßen den Landtag verlassen.
Man versteht mit einem Blick auf die Zahlen, dass Günther Presse- und Meinungsfreiheit ein Dorn im Auge ist, Freiheit überhaupt, wie er bemitleidenswert bei Lanz unter Beweis stellte. Denn die Wirklichkeit, wie sie von freien Medien wie TE abgebildet, berichtet und analysiert wird, ist Günthers heftigster Gegner. Es ist Günthers Fake News, freien Medien Fake News zu unterstellen, wo es doch die Öffentlich-Rechtlichen sind, die eine Spur an Skandalen hinter sich herziehen. Günther dürfte klar sein, dass diese Umfrage nur einen kurzen Boxenstopp auf dem Weg nach unten in der Wählergunst darstellt.
Intellektuell wie politisch gibt die CDU im Norden ein trauriges Bild ab. Nicht nur Günther. In der Bundespolitik hellt sich das Bild der CDU Schleswig-Holsteins keineswegs auf. Hat der Sauerländer Merz für das ungeliebte Ostdeutschland aus den Reihen der CDU nur einen Ministerposten übrig gehabt, so für das kleine Schleswig-Holstein gleich zwei – und beide sind Ausfälle. Während Wadephul als Baerbock-Nachfolger durch die Welt stolpert und überall deutsche Steuergelder rauswirft, als könnte Lars Klingbeil immer neue Milliarden pumpen, finanziert Karin Prien am liebsten linke und rotgrüne NGOs oder obskure Institute wie das DeZIM von Naida Foroutan.
Ist die CDU inzwischen eine linke Partei, dann ist die der CDU Schleswig-Holsteins ultralinks, so links wie die Grünen und die Linke.
Es ist eine alte Erfahrung, dass im Norden die Uhren langsamer gehen, doch das heißt eben nicht, dass sie nicht gingen. Auch hier haben die Wähler zunehmend vom Brandmauer-Kartell des Niedergangs die Nase voll.


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Die Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen.
So so, der Blondschopf aus dem Hohen Norden. Er weiss ja selbst nicht so genau als was er unterwegs ist. Mal als Privatperson, dann wieder als Minipräsi. Alles was Spass macht (Reisen zu Besäufnisfesten, Volksfesten) sind immer dienstlich. Hingegen wenn es um Verantwortung geht ist man plötzlich privat unterwegs. Es gibt halt jede Menge Möglichkeiten sich durchzumogeln. Immer feste auf ö. Kasse.
Mit etwas über 30% ist dieser grün-rote Schwarze immer noch erfolgreicher als viele seiner Unionskollegen in vergleichbaren Ämtern. Solange er nicht unter der AFD reüssiert ist er doch fein raus.
Was geht in den Menschen in SH vor? Die Hasardeure der CDU bekommen immer noch über 30% Zustimmung, ganz zu schweigen von den Grünen. Alle kennen die Machenschaften der totalitären Blockparteien, siehe auch Rheinland-Pfalz: Alter Landtag will neuem Untersuchungsausschüsse wegnehmen, und trotzdem rennen sie den Hütchenspielern hinterher. Warum weigern sich so viele Bürger zu erkennen, dass die Kartellparteien schon wieder den kollektivistischen Totalitarismus mit all seinen Unterdrückungseinrichtungen (z.B.: Stasi alias Verfassungsschutz) einrichten. Den Menschen ist offensichtlich die Wertschätzung von Freiheit und Demokratie abhanden gekommen, denn sonst würden sie nicht freiwillig und gedankenlos in den Untergang trotten.
Gut so. Der linksradikale Milchbubi Günter verkörpert für mich alles, was ich an Politikern hasse. Linksradikal, Arrogant bis in`s Mark, hat unbändigen Spaß am Entzug von Freiheitsrechten für die Bürger, bester Kumpel der linken Zecken, Unqualifiziert etc.pp. Weg damit!
Günther ist ein Unfall der Geschichte, ins Amt gespült durch eine mißglückte Homestory seines Vorgängers Torsten Albig. Die CDU hatte die Wahl bei der Kandidatenaufstellung bereits abgeschrieben und die Personaldecke war derart dünn, daß das Unglück schlicht seinen Lauf nahm. Bis heute hat die CDU keine fähigen Leute nachwachsen lassen. Not und Elend stützen sich gegenseitig. Aber so langsam sterben gottseidank die CDU-Wähler weg. Das hilft. Der Ballast muss weg.
Schön, daß die Wähler endlich so ganz langsam aufwachen. Das hätten sie allerdings tun sollen, als wir noch am Abgrund standen. Wenn man sich bereits im freien Fall befindet, bringt das außer einem tiefen ohnmächtigen Erschrecken herzlich wenig.
Solange die linken und linksextremen Blockparteien jenseits der Brandmauer eine absolute Mehrheit zusammenkratzen können, bleibt alles so wie es ist.
Günther, auch wenn er gerne infantile Tänze auf öffentlichen Bühnen aufführt, bewegt sich programmatisch nicht von der Stelle.
Es liegt also am Wähler und nicht am Umfragepassanten.
Der Wunsch nach Veränderung ist grundsätzlich bundesweit. Die Veränderung bezieht sich gleichrangig auf personelle und politische Änderungen. Erwarten darf man, wenn man dieses Gedankengut hat, nichts. Unser Wahlgesetz kann alles torpedieren durch Koalitionen, die auch noch legal sind. Die AfD benötigt mit Stand heute 50% plus 1 Stimme zur absoluten Mehrheit. Ein unmögliches Unterfangen. So dümpeln wir weiter der politischen,wirtschaftlichen und der gesellschaftlichen Rezession entgegen. Herr Günther kann sich ganz entspannt zurücklegen.
Ich bin über das Resultat der Wahlen in Ungarn echt überrascht. Aus dem Stand eine deutliche und große Mehrheit. Das lässt mich hoffen, dass das auch mal hier bei den satten Bürgern zu einem echten Umschwung Richtung 50% für AFD kommt. Wäre doch herrlich zu realisieren wie 100 NGOs, diverse Think-Tanks und parteinahe Stiftungen Richtung Insolvenz taumeln; und im BT nur noch die AFD im Präsidium sitzt. Man wären das Glücksmomente, die betröppelten Gesichter der Ehemaligen zu sehen.
„Daniel Günther führt Schleswig-Holsteins CDU abwärts .“
Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, ob Günther die Schleswig-Holstein CDU als Ministerpräsident oder als Privatperson abwärts führt?
Aber Markus Lamz wird diesem Sachverhalt bestimmt auf den Grund gehen…wir dürfen also gespannt sein.