Frankfurter Polizei lädt zur Zerstörung der EZB ein

Bekanntlich bin ich ja ein Kritiker der Europäischen Zentralbank. Aber allmählich hat man ja das Gefühl, man sollte sie verteidigen – vor der Linken und der Frankfurter Polizei: Die Linke also ruft zu einer Demonstration gegen die zerstörerische Politik der EZB auf. 

Nun ist die Politik der EZB ja sehr einseitig darauf ausgerichtet, die Schuldenpolitik der Südländer und ihre weitere Staatsverschwendung zu finanzieren. Wenn schon nicht von nordeuropäischen Sparern, Arbeitnehmern und Steuerzahlern, so hat sie doch wenigstens Unterstützung von der Linken verdient. Aber Undankbarkeit ist der Welten Lohn. Und wer solcherart „links“ an der Realität vorbei demonstriert, hat ja sein Hirn ohnehin schon abgegeben, und hier kann man sachlich nicht mehr argumentieren. Demos sind halt längst eine Art linker Lebensstil; so inhaltsleer wie intelektuell bräsig. Irgendwie dagegen halt.

Ich habe mich auch mehrfach über die Sicherheitsmaßnahmen rund um die EZB mokiert. Zu Unrecht. Ich habe nicht berücksichtigt, dass für die Sicherheit der EZB die Frankfurter Polizei zuständig ist. Was macht die Frankfurter Polizei? Sie sucht den „Schulterschluss“ mit den Demonstranten.

Superidee. Die haben darauf hin das EZB-Gelände gestürmt.

Sie glauben es nicht? Im Vorfeld hatte der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bersewill erklärt, die Polizei lege Wert darauf, friedliche Demonstrationen zu ermöglichen und „im besten Fall einen Schulterschluss mit den Aktivisten hinzubekommen“.

Super. Das Ergebnis – siehe oben. Die Linke hat diese Einladung zur Gewalt gerne angenommen. Dabei wurde der Haupteingang der EZB nach Presseberichten nur durch ein paar Dutzend Beamte gesichert. Aus dem „Schulterschluss“ wurde eine Einladung, Gewalt auszuüben.

Das hat nicht mal die EZB verdient. Sie hat ihr Gebäude zu Recht vielfach gesichert, denn die Frankfurter Polizei sucht den Schulterschluss mit Verbrechern, die auf Zerstörung, Terror und Randale aus sind.  Man stelle sich übrigens vor, ein paar Hooligans würden demonstrieren und die Polizei sucht da den „Schulterschluß“.

Das ist undenkbar.

Mit Rechten lassen wir uns nicht ein. Zu Recht.

Linke dagegen kriegen eine Einladung von der Polizei gewalttätig zu werden, vielen Dank Herr Polizeipräsident.

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Kommentare ( 2 )

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