Proteste weltweit gegen die Willkür der Regierenden und den künstlich erzeugten Mangel

Im Westen alles beim Alten: Franzosen, Italiener, Spanier und Holländer protestieren gegen die Willkür der Regierenden und den künstlich erzeugten Mangel. In Kanada lebt der Freiheitsprotest auf – in China ein neuer Lockdown. Unübersichtlich ist die Lage in Australien.

IMAGO / ANP
Solidaritätsdemonstration für die Bauern in Eindhoven, Niederlande, 03.07.2022

In Paris marschierten Tausende, um eine Aufhebung der so umstrittenen „Gesundheitsmaßnahmen“ zu fordern. Impfpflichten und Impfnebenwirkungen standen dabei im Zentrum des Interesses. Aber auch der Rücktritt Macrons , der noch ohne stützende Parlamentsmehrheit ist, wurde verlangt. Der Präsident treibe mit seiner Politik die „mutwillige Zerstörung der Wirtschaft des Landes“ voran, so eine Unterstützerin der veranstaltenden Partei „Les Patriotes“.

Wiederum vertreten waren auch die Gelbwesten mit einem Demonstrationszug für soziale und klimatische Gerechtigkeit, gegen Preissteigerungen sowie für die endgültige Abschaffung des „Impfpasses“, die Wiedereingliederung der freigestellten Pflegekräfte und gegen die Reformpläne zu Arbeitsmarkt und Renten der Regierung Macron.

In Genua fand erneut ein Protestmarsch gegen die Regierung Draghi statt, die sich unter anderem gegen die „Gesundheitsdiktatur“ und die „globale Kontrolle“ richtet. Die Freiheit der Italiener sei in Gefahr, trotz der vorübergehenden Aussetzung der Maßnahmen für die touristische Saison.

Kanada: Großer Freiheitsmarsch zum Nationalfeiertag

Aus Anlass des kanadischen Nationalfeiertags am Freitag fand in Ottawa eine sehr viel größere Demonstration statt: der „Freedom March“ mit tausenden Teilnehmern. Daneben gedachten Bürger und Veteranen des Protestes der Trucker gegen die Impfpflichten der Regierung Trudeau, auch mit ihrem Motto: „Befreit Tamara Lich“.

Einige Geschichten schreibt das Leben. Ein junger Mann und Fußballer, über den seine Mutter auf Twitter berichtet, erhielt zunächst seine zweite „Impfung“ (Moderna), um kurz darauf eine linksseitige Lungenembolie zu bekommen, an der man leicht versterben kann. Er aber erholte sich, nicht ohne sich im Krankenhaus eine Coronaviren-Infektion zuzuziehen, von der er nun eventuell ein Post-Covid-Syndrom davongetragen hat. Wer sagt uns, dass es kein Post-Vaccine-Syndrom ist?

 Spanische und niederländische Landwirte auf den Barrikaden

Im südspanischen Andalusien blockierten Landwirte eine Autobahn im Protest gegen hohe Benzin- und Güterpreise.

In den Niederlanden entzündeten Bauern ein Feuer vor dem Rathaus von Epe im Protest gegen die wirtschaftsschädlichen „Agrarreformen“ der Regierung Rutte im Zeichen des Umweltschutzes. Ein Nutzer stellte fest: „Mit dem Aufstand reagieren sie auf die WEF-kontrollierte Schließung von Bauernhöfen, um ‚den Planeten zu retten‘.“ 

Schon in den letzten Tagen und am Sonntag wieder blockierten sie Autobahnen des Landes, auch an der Grenze zu Deutschland. Am Montag sollen ausgreifendere Proteste folgen. So drohen die Landwirte mit einer Blockade von Häfen, Flughäfen und Verteilungszentren.

Stromausfälle und Benzinmangel: Unruhen in Libyen und Sri Lanka

Im libyschen Tobruk wurden vor dem Parlamentsgebäude Autoreifen in Brand gesetzt. Die Hintergründe sind in der politischen Instabilität zwischen den konkurrierenden Regierungen und tagelangen Stromausfällen zu suchen.

Auch in Sri Lanka ist der Schlussakkord für die Unruhen noch nicht gefunden. Nun hat die Regierung die Abgabe von Benzin auf „essentielle“ Verbraucher eingeschränkt.

In der autonomen Provinz Karakalpakstan in Uzbekistan wurde ein einmonatiger Ausnahmezustand wegen ausgebrochener Unruhen verhängt. Sicherheitskräfte sollen scharf auf Protestierende geschossen haben.

China: Neuer Lockdown für Wuxi, Peking und Shanghai feiern „Sieg gegen Virus“

In China wird angeblich die 7,5-Millionen-Stadt Wuxi unter Lockdown gestellt. Zehntausende Covid-Soldaten seien in der Stadt angekommen, tausende Bürger seien mit Bussen in die Quarantänelager verfrachtet worden. Der Anlass: einige dutzend positive Tests.

In Shanghai wurde derweil Disneyland wiedereröffnet. Peking und Shanghai nehmen angeblich den Bahn- und Flugverkehr wieder auf, nachdem man die Covid-Ausbrüche in beiden Städten überstanden habe, wie rot-chinesische Medien berichten. Der Verkehrssektor könne von der steigenden Nachfrage profitieren, da „die beiden Großstädte ihren Sieg im Kampf gegen das Virus festigen“. 

Australien öffnet und schafft neue Covid-Mysterien

In Australien protestierten Hunderte im strömenden Regen für „My body, my choice“ und in Solidarität mit amerikanischen Frauen.

Die Covid-Beschränkungen und Impferfordernisse werden – etwa für die Wiedereingliederung von Pflegekräften – allmählich zurückgeschnitten. Denn die Krankenhäuser des Landes gelten als überlastet.

Gleichzeitig fallen die Einreisebestimmungen des (schon drakonisch benannten) „Biosecurity Act“: Einreisende Passagiere müssen nicht länger Angaben zu ihrem Gentherapie-Status machen. Die Pflicht zur Ausfüllung einer „digitalen Passagier-Erklärung“ (Digital Passenger Declaration) fällt weg. „Die Änderungen wurden am selben Tag angekündigt, an dem Australien den makaberen Meilenstein von 10.000 Covid-19-Todesfällen hinter sich gelassen hat“, heißt es dazu in The New Daily

Derweil wird immerhin eines an den australischen Mit-und-an-Covid-Zahlen deutlich: Die „Impfungen“ halten auch dort kein Virus auf (bzw. was von ihm gemessen und „ertestet“ wird).

Mit anderen Worten: Die australische (und neuseeländische) Covid-Politik ist vielleicht noch verwirrter als irgendwo sonst auf der Welt. Auf den Zero-Covid-Lockdown folgten Impfkampagnen, die ihrerseits den Pflegenotstand ankurbelten. Zugleich erwiesen sich die Lockdowns langfristig als unpraktikabel, so dass heute niemand unterscheiden kann, ob die Menschen durch Covid oder die gentherapeutischen Impfungen krank werden.

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