Grundsätze zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands am Beispiel des Schicksals des Chinesischen Imperiums

Es war einmal das antike chinesische Fürstentum Lu im Osten des Reichs der Mitte. Im jenem Staat Lu existierte ein Gesetz, welches jeden mit Gold belohnte, der einen Staatsangehörigen von Lu im Ausland aus der Sklaverei erlöste.

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Es war einmal das antike chinesische Fürstentum Lu im Osten des Reichs der Mitte. Im jenem Staat Lu existierte ein Gesetz, welches jeden mit Gold belohnte, der einen Staatsangehörigen von Lu im Ausland aus der Sklaverei erlöste. 

Eines Tages rettete Konfuzius Schüler Zigong durch sein eigenes Lösegeld einen Landesmann aus Lu aus der ausländischen Sklaverei. Doch lehnte Zigong die staatlichen Entschädigungen ab, als er in die Heimat zurückkehrte. Als Konfuzius davon erfuhr, sagte er: “Zigong hat falsch gehandelt. Ab nun werden die Menschen aus Lu ihre Landsleute nicht mehr aus der Sklaverei erlösen wollen. Die Annahme der staatlichen Entschädigungen wird euren Charakter nicht verderben. Die Nichtannahme der Entschädigungen jedoch wird dazu führen, dass niemand mehr aus Lu seine Landsleute aus der ausländischen Knechtschaft retten wird.“

Später rettete Zilu, ein anderer Schüler von Konfuzius, einen ertrinkenden Menschen aus dem Wasser. Dieser dankte seinem Retter mit einem Ochsen, welchen Zilu annahm. Daraufhin sagte Konfuzius erfreut: “Ab jetzt werden die Menschen aus Lu sicher tapfer ertrinkende Personen aus dem Wasser retten“.

Kapitel 6, Buch 16, die Annalen des Lü Buwei, 265 v. Chr 

Schon Konfuzius hat also erkannt, dass ein scheinbar moralisches Handeln ins Gegenteil verkehren könnte.  Es ist nicht die Rolle des Staates, Moral als Maßstab seines Handels zu definieren oder Selbstlosigkeit von der Bevölkerung zu verlangen. Viel mehr sollte der Staat Rahmenbedingungen dafür schaffen, die moralisches Handeln oder Wohltaten der Bevölkerung langfristig auch begünstigen könnten. Es sollte hingegen vermieden werden, dass durch ein moralisch definiertes Handeln für die Bevölkerung allgemeine Nachteile entstehen.

Die Geschichte lehrt uns außerdem, dass ein wirklich moralisches Handeln an seinen Folgen gemessen wird, nicht aber an seinem Selbstzweck.

Als das Imperium Sinica die bekannte Welt beherrschte

Wir schreiben das Jahr 1431, das dritte Jahr der Ära Xuande („Verbreitung der Tugend“). Mehr als ein halbes Jahrhundert war schon vergangen, nachdem das Heer unter der Führung des neuen chinesischen Kaisers Zhu Yuanzhang die Mongolen aus Peking vertrieben hatte. Zhu (Chinesisch: der Rote) schuf das mächtigste han-chinesische Imperium seit dem Ende der Goldenen Ära der Tang-Dynastie im achten Jahrhundert: Das feuerrote Reich „Da Ming“ („Große Helligkeit“).

Nach drei Fremdherrschaften durch die Kitan (2 chin. Nordprovinzen), die Jurchen (Nordchina) und die Mongolen (Gesamtchina) wurde die sinitische Welt wieder von einem han-chinesischen Staat vereint.

Anfang des 15. Jahrhunderts befand sich das chinesische Reich der Ming-Dynastie auf dem Höhepunkt seiner Macht. Das Imperium kontrollierte ein Gebiet, das von den eiskalten Urwäldern der nördlichen Mandschurei (Regionale Militärkommission Nurgan) bis in den tropischen Dschungel Vietnams (Provinz Jiaozhi) und von der Wüste Gobi bis zum Pazifik hineinreichte.

Anno 1431 stand eine 27.550 Mann umfassende Hochseeflotte des Imperiums unter der Führung des Admirals Zheng He zur Ausfahrt bereit, um der Welt abermals die kaiserliche Macht zu zeigen.  Mit der Flotte stachen auch mehr als 60 gewaltige, neunmastige „Schatzschiffe“ in See, die in der Länge bis zu 120 Metern und in der Breite bis zu 50 Metern maßten und somit ein Vielfaches der Größe von Kolumbus „Santa Maria“ mit ihren 27 Metern Länge betrugen, die ihrerseits 90 Jahre später das Zeitalter der weltweiten europäischen Dominanz einleiten sollten.

Sechs mal war die Flotte des Zheng He mit der damals weltweit führenden Kanonen- und Feuerwaffentechnik bereits um die bekannte Welt gesegelt. Mehr als 30 Länder von Indonesien bis nach Ostafrika hatten die Chinesen mit ihrer Drachenflotte unter die formale Oberherrschaft des chinesischen Kaisers gestellt. 

Kurz vor der Ausfahrt ließen die chinesischen Seefahrer ein Denkmal mit der Inschrift errichten: „ Die Kaiserliche Ming hat die gesamte Welt unter ihrer Herrschaft vereinigt. Ihre Errungenschaften sind damit größer als jede Dynastie zuvor. Bis ans Ende des Himmels und der Erde gibt es niemanden, der sich nicht als Untertan dem Kaiser unterwirft.“

Weltfremdheit und Dogmen als Beginn des Niedergangs 

Seit Anbeginn der Ming-Dynastie wurde das Imperium von Beamten regiert und verwaltet. Diese stellten zugleich auch die chinesische Oberschicht, da sie aus Gelehrten rekrutiert wurden und nach der damals vorherrschenden Vorstellung „das Gelehrtentum der edelste aller Berufe und Stände“ sei. So konnten Gelehrte, die ihr Leben lang nur antike Texte und klassische Literaturen ohne Praxisbezug und ohne Bezug zum realen Leben der Bevölkerung einstudiert hatten, nach Bestehen der Kaiserlichen Beamtenprüfung in hohe Regierungsämter gelangen und ganze Regierungskreise in der Größe eines Kleinstaates des Heiligen Römischen Reiches wie Fürsten regieren. 

Nach und nach haben diese Eliten (auch Mandarine genannt) den Großteil der politischen Macht im Reich der Mitte übernommen. Ab dem späten 16. Jahrhundert waren gegen das Machtkartell der Mandarine selbst Kaiser der Ming-Dynastie machtlos. So musste Kaiser Wanli aus Protest Jahrzehnte lang Amtsaudienzen verweigern, weil er seinen Wunschkandidaten für die Thronfolge nicht gegen die Mandarine durchsetzen konnte.

Die Mandarine kontrollierten nicht nur einen Großteil der politischen Macht. Durch ihre Schriften und ihre gesellschaftliche Stellung verfügten sie ebenfalls über ein Quasi-Monopol über die öffentliche Meinungsbildung. Moral war, was die Mandarine als Moral definierten. Ebenso definierten sie, was im Sinne des Volkes zu deuten ist und was eine gute Politik ausmacht.

So schwangen sich die Mandarine zu Meinungsführern auf und predigten Moral als politische Handlungsmaxime. Dabei standen das Wohlergehen und die Zukunftsfähigkeit des Reichs und der Dynastie oft nicht im Vordergrund der politischen Überlegungen, sondern die Übereinstimmung mit den dogmatischen Ansätzen einer moralisierenden Politik sowie darüber hinaus die eigenen partikularen Interessen der Mandarine – die ihrer Familien und der politischen Gruppierungen. 

Manchmal gelang es den Mandarinen auch, ihre eigenen Interessen mit der politischen Moral auf wundersame Weise zu verknüpfen. So wurden Gelehrte, sobald sie eine kaiserliche Beamtenprüfung bestanden haben, von jeglicher Steuerpflicht befreit. Dies führte dazu, dass sich zahlreiche Bauern freiwillig den Gelehrten mit bestandener Kaiserlichen Beamtenprüfung als deren Pächter andienten. Aus Gelehrten wurden so rasch Großgrundbesetzer, die mit der Macht gut vernetzt waren. Ebenso mussten reiche Kaufleute, die durch ihre Bestechungsgelder oft unter dem Schutzschirm der Mandarine standen, nur geringe Steuern und Abgaben zahlen. 

Jeglicher Versuch des Kaiserhofs, die Steuern bei Großgrundbesitzern einzuführen oder die Steuern bei reichen Kaufleuten anzuheben, scheiterte am massiven Widerstand der gesamten politischen Klasse der Mandarine, die dies als unmoralisch deuteten und ihren Widerstand auch von der Bevölkerung als volksnah feiern ließen. Unter tosendem Beifall des städtischen Volkes wurden die steuerneintreibenden Eunuchen auf öffentlichen Straßen verprügelt und aus der Stadt gejagt.

Am Ende blieben die wehrlosen Kleinbauern diejenigen, die die immer erdrückendere Last des Imperiums tragen mussten. Und wie schon seit tausenden Jahren ertrugen sie die Ausbeutung solange, bis bei ihnen nichts mehr einzuholen war.

Für die Weltfremdheit und die moralischen Dogmen der herrschenden Mandarine sollte das Reich der Mitte schon bald einen hohen Preis zahlen.

Das Schicksal wendete sich gegen das Reichs der Mitte 

Mehr als zweihundert Jahre nach der Gründung der Dynastie stand das chinesische Reich der Ming am Rand des finanziellen Kollapses. Die Kleine Eiszeit in Ostasien bescherte China verheerende Missernten und Hungersnöte. Bauern erhoben sich und zogen durch das Land. Sie verschleppten hunderttausende und verwüsteten ganze Landestriche.  Gleichzeitig brannten an verschiedenen Peripherien des Reichs. Mit enormen Blutzoll konnten chinesische Verbände zusammen mit ihrem koreanischen Vasallenstaat Joseon gerade noch hunderttausende japanischen Samurais im Imjin-Krieg aus der koreanischen Halbinsel vertreiben, da sahen die kriegerischen Mandschu-Stämme durch die geschwächte chinesische Garnison in der Mandschurei ihre Chance gekommen, um gegen das Reich der Ming zu rebellieren. Das chinesische Kaiserreich, das im Inland von Hungersnöten und Aufständen heimgesucht wurde, erlitt durch die Mandschu mehrere vernichtende militärische Niederlagen, sodass die Mandschu schon wenige Jahre nach der Rebellion einen Großteil der chinesischen Provinzen in der Mandschurei besetzen konnten.

1636 krönte sich der mandschurische Großkhan Abahai zum Kaiser und rief die Dynastie „Da Qing“ (Die Großen Reinen) aus. Damit erhob der Großkhan der Mandschu Anspruch auf den chinesischen Kaiserthron. Das Wort „Qing“ (Chin: Die Reinen) symbolisiert nach der Lehre der Fünf Elemente das „Wasser“, welches das „Feuer“ der Ming löschen soll.

Angesichts des Ernstes der Lage sah sich Kaiser Chongzheng (Zhu Youjian) gezwungen, mit den Mandschu einen Waffenstillstand auszuhandeln, um sich zunächst mit den wenigen noch verbliebenen schlagkräftigen Truppen auf die inländischen Rebellen zu konzentrieren. Doch der Vorstoß des Kaisers scheiterte schnell an dem geballten Widerstand der Mandarine, die aus moralischen Prinzipien kategorisch jegliche Friedensverhandlung mit „Barbaren“ ausgeschlossen haben. Auf öffentlichen Druck der Moralprediger hin musste selbst der Kaiser seinen  Kriegsminister als Sündenblock hinrichten lassen, den er zuvor persönlich beauftragte hatte, mit den Mandschu um den Frieden zu verhandeln. 

Um den Krieg an mehreren Fronten gegen den Feind im Inneren und Außen finanzieren zu können, erhob die chinesische Regierung drastisch die Steuern und Abgaben ausgerechnet gegen die Ärmsten der Armen: die Landbevölkerung. Ein Teufelskreis wurde in Gang gesetzt, der dazu führte, dass sich immer mehr Bauern den Rebellen anschlossen und so die finanzielle Lage des Reichs weiter verschlimmerten. Das Reich geriet in den Zangengriff durch die immer stärker werdenden aufständischen Bauernheere einerseits und durch die aufstrebenden Mandschu andererseits: ein schier aussichtsloser Kampf.

Schließlich fiel die Hauptstadt Peking den Rebellen in die Hände, nachdem zuvor die Pest einen Großteil der Pekinger Garnisonstruppen weggerafft hatte. Kurz zuvor war ein letzter Versuch des Kaisers, die Hauptstadt vor den heranrückenden Rebellen und Mandschu in den sicheren Süden des Reichs zu verlegen, durch den Widerstand der Mandarine im Keim erstickt worden. Dann war es zu spät.

Im Beisein des letzten treuen Eunuchen erhängte sich Kaiser Zhu Youjian an einem Baum auf dem Kohlenberg.  

Die meisten Mandarine beugten ihre Knie vor den neuen Herren Pekings und erhofften sich dadurch einen hohen Posten in der neuen Dynastie ergattern zu können.

Fall der Ewigen Mauer und des Roten Drachens

Im Zentrum der Macht der östlichen Hemisphere nun angekommen, begangen die überheblich gewordenen Anführer der Bauernrebellen einen folgenreichen Fehler. Statt ihre Macht zu konsolidieren und sich die Unterstützung der kapitulierten kaiserlichen Beamten zu sichern, waren die Bauernanführer blind vor Gier über die Kriegsbeute, die sie nun in der Hauptstadt vorfanden. So machten sie sich daran, das Vermögen der Mandarine und der Reichen in der Hauptstadt zu beschlagnahmen. Als der kaiserlich-chinesische Heeresführer Wu Sangui der chinesischen Garnison erfuhr, dass seine Familie in der Hauptstadt enteignet wurde und überdies seine geliebte Konkubine Chen Yuanyuan von einem Rebellengeneral in Besitz genommen wurde, öffnete er den heranrückenden Mandschu die Tore der Chinesischen Mauer und unterwarf sich dem Qing-Prinzen Dorgon. Die Allianz aus ehemals kaiserlich-chinesischen Truppen der Grenzgarnison, die über die besten Musketen und Kanonen des Reichs verfügten, und der 100.000 Mann umfassende Achtbanner-Truppen der Mandschu erwies sich als die schlagkräftigste Streitmacht im damaligen Ostasien. Rasch besiegte sie die Bauernarme, eroberte Peking und eröffnete die 268 Jahre währende mandschurische Fremdherrschaft über China. 

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Kommentare ( 68 )

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Hochachtung Herr Zhu. Sie sprechen mir nicht nur aus dem Herzen, sondern aus unzähligen Synapsen, in denen sich Ihre Analysen und Gedankengänge wiederfinden. Ihr Erzählstrang gab den Synapsen einen Roten Faden, und mir einen Denkanstoß. 1. Die Referenz der an dynastischen Untergängen reichen Chinesischen Geschichte ist nicht nur interessant, sondern macht auch Hoffnung: Deutschland ist also kein Irrenhaus und das was sich hier tut kein singulärer Defekt unserer Kultur. Wir können aus den Fehlern lernen und sollte das klappen, so können auch andere Nationen darauf aufbauen. 2. Was haben deutschen Mandarine, mit den Chinesischen gemeinsam? Was motiviert(e) sie zur Moralisierung?… Mehr
Lieber Herr Friedman, vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich kann mich Ihrer Schlußfolgerung, dass die Ausnutzung der Moralpolitik als Machtmittel eine der wesentlichsten Treiber der moralisierenden Politik in China und Deutschland war und ist, nur anschließen. In der Ming-Dynastie herrschte ein Machtkampf zwischen den Mandarinen einerseits und dem Kaiser andererseits. Ab der 17. Jahrhundert gewannen zunehmend die Mandarine die Oberhand. Die Kaiser wiederum konnten auf die Eunuchen zurückgreifen, die die kaiserliche Autorität repräsentierten. Offiziell griffen die Mandarine daher meist die sogenannte Eunuchen-Fraktionen an, deren Macht ausschließlich auf den Kaiserholf zurückgingen. Die Moralpolitik war ein Alleinstellungsmerkmal der Mandarine, bzw. der sogenannten… Mehr

Die beste Analyse der gegnwärtigen und vergangenen Politik, die ich seit langem gelsen habe. Tiefschürfend, weitschauend, allumfassend. Genial. Ich könnte niederknien. Alles, was ich seit langem andenke, aber nicht so klar formulieren konnte, in einem Artikel. Mein Respekt…!

Die Vielzahl der zustimmenden Kommentare zeigt, wie sehr Sie mit Ihrem Artikel den Nerv der Zeit treffen. Danke Herr Zhu!

Ein sehr feiner Artikel und schön, dass Sie mal wieder zugegen sind, Herr Zhu.
Leider reicht mir die Zeit gerade nicht, diesen Artikel mit einem entsprechenden Kommentar zu würdigen.
Nur soviel: China und Europa haben in ihrer Entwicklung offenbar mehr gemein, als ich dachte. Was wohl auch den Ausrutscher in den Kommunismus erklärt.

Den Vergleich zwischen dem Niedergang der Ming-Dynastie und Deutschland fand ich originell. Ich weiß praktisch nichts über chinesische Geschichte, daher interessierte mich der Artikel.
Nie hätte ich gedacht, dass sich der Artikel zu einer so treffenden und tiefgreifenden Analyse entwickelt. Der Artikel beschreibt nicht nur präzise, wo Deutschland heute steht, sondern auch welche Fehler uns in diese Situation gebracht haben.
Ist die Analyse gut durchgeführt, liegt die Lösung auf der Hand.
Bleibt nur zu hoffen, dass diese Analyse kein Geheimwissen bleibt, sondern Kreise zieht.

Wir erleben den fatalen deutschen Hang zu Arroganz und Feigheit. Die Welt möge am Wesen deutscher Moral genesen. Wir präsentieren der Welt das Gute schlechthin. Wenn die Welt mit diesem Guten nicht verständig umzugehen weiß, liegt die Verantwortung für ein Scheitern nicht bei uns. Unsere „Mandarine“ haben die Quadratur des Kreises entdeckt.

Man kann nur hoffen, dass der Untergang des jetzigen Deutschlands bald kommt und schnell geschieht. Die Vernünftigen werden Deutschland wieder aufbauen, so wie sie es schon einmal gemacht haben. Im Moment herrscht abgundtiefe Blödheit bei gleichzeitiger himmelweit schreiender Arroganz – insbesondere bei der Jugend, aber auch allen, die die 68er in die Schaltstellen von Politik, Medien, Kunst und Bildung gespült haben.

Ein riesen Kompliment an dem Autor dieses 4-seitigen Artikels.
İch habe selten einem Artikel gelesen, dem ich zu 100 Prozent zustimmen konnte,
hier war es aber der Fall.
Ergaenzend möchte ich noch dazu erwaehnen,
was für eine „Art“ von Außenpolitik will man von einem Mann wie Maas erwarten,
der nach eigener Auskunft „wegen Auschwitz in die Politik gegangen ist“.
Es mag löblich und wichtig sein, wenn man auf die Vergangenheit hinweißt, nur wenn
man darauf seine ganze Politik „baut“, insbesondere in der Außenpolitik, dann muß man
sich nicht wundern, wenn man immer öfters „abseits“ oder „zwischen den Stühlen“ sitzt
und keiner einem mehr für „voll“ nimmt…

Damals wie heute verbirgt sich hinter den
Moralpredigern nur der totalitär denkende Machtmensch.
Damals wie heute dient diese Scheinmoral
nur dem eigenen Machtausbau und dessen
Erhalt.
Damals wie heute sind ihnen die Opfer und die fatalen Folgen ihrer „Moral“ vollkommen gleichgültig.
Damals wie heute wird es auch der eigene
Untergang sein.
Nur eins wird, im Gegensatz zu China von damals, heute anders sein. – Deutschland wird aus moralischen Gründen von der Landkarte verschwinden!
Für Ihren interessanten und lehrreichen Artikel gebe ich Ihnen, sehr geehrter Herr Zhu, zehn 👍
hoch!