Schwarz und Rot machen AfD und Grüne groß, nicht AfD und Grüne Schwarz und Rot klein

„Je besser die AfD abschneidet, desto schwächer sind CDU und SPD – und umso stärker stehen die Grünen da.” Aber es ist doch umgekehrt: Je schwächer CDU und SPD sind, desto besser schneidet die AfD ab und umso stärker stehen die Grünen da.

© Thomas Niedermueller/Getty Images

„Der Auslöser für den Aufstieg der AfD war 2015 zweifellos die von der Kanzlerin eingeleitete und von allen Parteien – außer der AfD – mitgetragene Politik, Flüchtlinge unkontrolliert und unbegrenzt ins Land zu lassen.”

„Das hat viele Bürger, die sich von den Bundestagsparteien nicht mehr vertreten und nicht mehr verstanden fühlten, in die Arme der AfD getrieben.”

Bis hierhin kann ich Hugo Müller-Vogg gut folgen. Aber dann schreibt er:

„Je besser die AfD abschneidet, desto schwächer sind CDU und SPD – und umso stärker stehen die Grünen da.”

Aber es ist doch umgekehrt: Je schwächer CDU und SPD (und andere) sind, desto besser schneidet die AfD ab und umso stärker stehen die Grünen da.

Und:

„Ohne eine starke AfD wäre Rot-Rot-Grün in Thüringen und Berlin nicht möglich gewesen.”

Wahr ist doch, ohne das Versagen von Union, SPD und anderen gäbe es keine starke AfD.

Und:

„Mit ihrem Wahlerfolg 2016 in Baden-Württemberg hat die AfD den Boden dafür bereitet, dass die Grünen zum ersten Mal in einem Bundesland stärkste Partei wurden.”

Wahr ist vielmehr, dass Union, SPD und andere den Wahlerfolg der AfD 2016 in Baden-Würtemberg produziert haben.

Es stimmt also alles bei HMV, aber mehr im Ansatz als im Schluss.


Wahlwette Hessen:

Wer über alle genannten Parteien hinweg am nächsten an den Ergebnissen landet, gewinnt.

Ihre Wetten nehmen wir ab sofort entgegen.

Annahmeschluss ist der Wahlsonntag (28.10.2018 ) um 16:30 Uhr. Das Wettergebnis wird am Wahlsonntag um 17.45 Uhr veröffentlicht.

Auf die Gewinner wartet:

1. Platz: eine Flasche Champagner von Tante Mizzi
2. Platz: zwei Bücher aus dem Shop nach Wahl
3. Platz: ein Buch aus dem Shop nach Wahl

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Kommentare ( 67 )

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Sorry, es sind die Mainstream-Medien, die die Grünen und die AfD groß, die CDU dagegen klein „machen“. Die SPD hat sich selbst klein gemacht mit der von ihr gewollten Migration. Eine Migration, die die Mehrheit des Volkes nicht will, die SPD daher abwählt. Die Medien erzählen uns dagegen, das wäre der GroKo-Zwist…. nun denn… Während Wähler-Stimmen der AfD von den Links-Medien mit Hilfe von „Nazi“-Kampagnen politisch neutralisiert werden, weil keine andere Partei eine Koalition mit der AfD wagen wird, stärken die Medien die Grünen mit Wähler-Stimmen für ein Potential, Regierungen zu übernehmen. Gleichzeitig wird die Kanzlerin für all die Folgen… Mehr

In Hessen wird es wohl eine weitere Grün/Schwarze Koalition geben. Im TV verkündete Herr von Lucke die Strömungen der Grünen, man staune, Ökologisch, Konservativ und Heimattreu. Jetzt auch in der XXX 20% Verpackung als Volxspartei zu haben. Und Herr Bouffier nimmt für sich das Couching in Anspruch. Und Mutti ist im Wahlkampf immer dabei. Dann ist die Grün/Schwarze Koalition im Bund nicht mehr weit. Es bleibt nur die Frage mit Mutti nochmal oder mit der AKK aus dem Heimatland von Maas,Honecker und Lafontaine.

Autoren wie Müller-Vogg, Tipi, Schäffler etc., die zwar vieles (zu Recht) an der aktuellen Politik kritisieren, aber in ihren Parteien verbleiben, für diese werben sowie in den freien Medien sogar AfD-Bashing betreiben, sind für die Meinungsbildung der Mehrheit verheerend. Denn sie bestätigen die Lügen- und Hetzpropaganda Ihrer Parteiführer und der MSM, die AfD sei eine rechtsextreme Partei: „wenn es sogar bei TE und Achgut steht, dann wird es ja wohl stimmen“. Als Minderheit in ihren Parteien dienen sie (vorläufig !) als Feigenblatt für eine angeblich noch vorhandene Vielfalt. Sie verkennen, dass wir bereits viele Merkmale eines totalitären Staates haben, wie… Mehr

Gesucht – gefunden, die zwei auf dem Photo.

Vielen Dank, Herr Goergen. Sie haben mir den Kommentar zu „HMV“ – Kurzschlüssen erspart. Gewisse Beiträge lassen unsereins „stunned“ zurück.

Herr Goergen,gönnen wir doch dem guten Hugo Müller-Vogg, wie er was sieht, er sieht es halt so, auch wenn es perspektivisch etwas verzerrt ist. Ich sehe das dann doch lieber durch Ihre Brille, das erhöht die Weitsicht. Die Wahrheit wird sich jeder irgendwann eingestehen müssen,und mag sie noch so schmerzlich sein : die „großen“ Volksparteien sind ein Auslaufmodell,sie werden nicht mehr in der Form wie sie sich sehen und darstellen, gebraucht. Ich kann mir sehr gut vorstellen,dass Gerhard Schröder mit dem Wissen von heute in der damaligen Situation des Landes genau so wieder gehandelt hätte,da es richtig war.Bei der Entscheidung… Mehr

Zitat: „Das Ergebnis insgesamt ist trotzdem gut,wäre da nicht ein gewaltiger,die Republik an den Rand des Untergangs transportierender Fehler 2015 vorsätzlich und ebenso fahrlässig von der Regierung begangen worden!“

Das war kein Fehler! Das ist alles eine Folge des UN Replacement and Resettlement-Programmes, welches um die Jahrtausendwende initiiert wurde und durch EU mit Hilfe der GröKaZ gnadenlos umgesetzt wird. Auch die Flüchtlingsströme, welche durch den, von den USA angezettelten „arabischen Frühling“ sind in da mit eingeplant worden … man will uns nur im Glauben lassen, dass das ein „Fehler“ der GröKaZ war!

Wir befinden uns in einer Zeitenwende. CDU und SPD verlieren ihren Status als Volksparteien. Die SPD vertritt nicht mehr die Arbeiterschaft, die CDU vertritt nicht mehr das Konservative.
Die AfD und die Grünen könnten sich hingegen zu Volksparteien entwickeln. Das Konservative und das Bewahren von wichtigen Werten sind nunmehr in der AfD aufgehoben. Die Grünen sind Globalisten. Sie wollen die bisherigen Werte beseitigen. Es sind vorwiegend urbane Wähler, die sich in einer Art Sekte zu einer Dekadenz hin orientieren.

Schön, dass bei TE ein Disput möglich ist. So muss Demokratie (um mal neudeutschen Satzbau zu verwenden).

Die politische Grundeinstellung des Wählers hat sich nicht geändert.
Da diese Politik von den etablierten Parteien nicht mehr angeboten wird, hat der Wähler den Anbieter gewechselt.
( Laut Laschet war das Konservative nie Markenkern der CDU )
Da haben wir die CDU wohl falsch verstanden.

Werter Herr Goergen, genau diese absichtliche Vermischung von Korrelation und Kausalität hat mich in Müller-Voggs Beitrag auch gestört. Bei allem Verständnis für HMVs Sympathie für seine Partei – die CDU – ein Autor auf TE sollte die Regeln der Logik schon berücksichtigen. Aber da Sie, Herr Goergen, sich Gedanken über die Zukunft des Parteiensystems machen, möchte ich auch meine beitragen: Es stimmt, was viele Foristen hier sagen – die beiden bisherigen „Volksparteien“ sind beliebig und ununterscheidbar geworden. Und deshalb überflüssig. Wie werden die zukünftigen aussehen? Ich bin sicher, wir werden wieder zwei haben – die sich klar unterscheiden. Auf der… Mehr
Die inhaltlichen Gegenpole haben Sie meiner Meinung nach durchaus richtig beschrieben. Im freien politischen Diskurs und Wettbewerb bestünde tatsächlich die Möglichkeit, dass Grüne und AfD so etwas wie Volksparteien würden, zumindest die Richtung vorgäben. Nur ist eine echte faire Konkurrenzsituation kaum gegeben: Der Schiedsrichter (Medien) sind nun wahrlich nicht unparteiisch. Die oft einseitige Berichterstattung über die AfD (kritisch zu sehen gibt es bei der Partei allerdings so einiges) führt einerseits zur Deckelung der Prozente nach oben, andererseits und das ist wesentlicher und auch effektiver, verhindert es das Engagement von kompetenten Persönlichkeiten für diese Partei, die etwas zu verlieren haben. Daher… Mehr