Die Staatsparteien im Rentenalter klammern sich an Weiterbeschäftigung

Von den Parteien zu erwarten, dass sie sich selbst aus dem Rennen nehmen und nur die Wahl von Personen, also Bürgern zu Abgeordneten stattdessen beschließen, gilt als vergeblich. Was die Wählerstruktur der AfD alles auslösen kann, haben die meisten noch gar nicht gesehen.

Ulrich Reitz, damals bei Focus, begegnete ich nicht mehr seit dem Weihnachtsmarkt im Dresden der frühen 1990er. Was er zur Merz-Drohung mit einem „Bundeszwang“ sagt, trage ich ins Nozibuch ein. Schickt Merz sich an, außerhalb oder gegen die  Verfassung handeln zu wollen?

CDU unter 20 Prozent. Die Staatsparteien nähern sich mit großen Schritten der politischen Pensionierung. Viele Berufspolitiker und ÖRR-Berufsbedienstete haben schon so viel für die brave Verbreitung auch der schmimmsten Narrative getan, um ihre Frühpensionierung zu rechtfertigen. Insbesondere, da ihre Unermüdlichkeit den anhaltenden Niedergang ihrer Parteien nachhaltig befördert.

Neue Steuer. Was Klingbeil und Bas „harte Reformen“ nennen, sind mehr Steuern von und weniger Leistungen für die Bürger. Bei der politischen Klasse handelt es sich um ein Inkassobüro. Wer durch KI effizienter arbeitet, soll mehr blechen, hat die SPD bei ihrer täglichen Frage entdeckt, wem können wir noch mehr Steuern abnehmen und unter welchem Vorwand neu? – Eine Frage hat die SPD nicht beantwortet: Für welche Stufen von Ineffizienz gibt es wieviel niedrigere Steuern und ab wann Steuerbefreiung?

Mehr Zentralismus. Das schlechte Abschneiden bei der neuen Pisa-Studie nutzt Grünen-Vorfrau Franziska Brantner:  „Wir müssen endlich raus aus dem föderalen Klein-Klein (RP).“´

Eine Kehrtwende fordert Juso-Vormann Philipp Türmer: „Das war eine Abrechnung mit der Bundesregierung, insbesondere mit dem Reformkurs (HB).“ Zu 9,3 Prozent SPD sagte er: „Wenn wir so starke Vertrauensverluste im Stammklientel erleben, müssen auch wir feststellen: Wir haben verdammt viel falsch gemacht.“ Es sei unmöglich, einen Reformkurs komplett gegen die Bevölkerung durchzusetzen. So müsse Schluss damit sein, dass Reform mit Kürzung gleichgesetzt werde. Stattdessen müssten „echte Reformen“ her, „die das System gerechter machen“. Als Beispiel nannte Türmer eine Rentenreform, die kleinere Renten stärke und sehr hohe Bezüge etwas kürze, aber innerhalb einer gemeinsamen gesetzlichen Rentenversicherung für alle.

Weimar-Vergleiche zurückgewiesen hat der Jenaer Politikwissenschaftler und Vorsitzende des Vereins Weimarer Republik, Michael Dreyer. Historische Vergleiche der AfD mit der NSDAP und Parallelen zum Ende der Weimarer Republik seien irreführend. Der NOZ sagte Dreyer: Die NSDAP stehe „für das absolut Böse, und jeder Vergleich mit ihr führt in die Irre“. Der Erfolg der AfD sei eine „Anpassung an europäische Normalität“, weil es in fast jedem Land eine rechtspopulistische Partei gebe. Vergleiche der Gegenwart mit der politischen Krise der Weimarer Republik hält Dreyer, der Mitgründer des Hauses der Weimarer Republik in Weimar ist, für falsch: „Die Bundesrepublik im Jahr 2026 steht ganz anders da, unsere Eliten sind samt und sonders Demokraten.“ Die Bundesrepublik und das Grundgesetz seien weitaus resilienter als die Weimarer Republik und ihre Verfassung. Zugleich widersprach der Experte der pauschalen Einschätzung, die AfD sei eine antidemokratische Partei. Die AfD wolle das „Mehrheitsprinzip gegen den Minderheitenschutz“ ausspielen: „Ihre Defizite liegen also im Bereich des Liberalismus, nicht im Bereich der Demokratie.“

Warum AfD? Im RTL/ntv-Trendbarometer fragte Forsa letzte Woche die aktuell bei einer Bundestagswahl die AfD wählen wollen, nach dem wichtigsten Grund für ihre Entscheidung. Für sie ist vor allem ausschlaggebend, dass sie die „Interessen des deutschen Volks“ am besten vertritt. Für 34 Prozent ist das wichtigstes Motiv für ihre Wahl. Jeweils gut ein Fünftel verweist auf Unzufriedenheit insgesamt, 22 Prozent, oder auf Unzufriedenheit mit der Bundesregierung unter Friedrich Merz, 21 Prozent. Zwölf Prozent wählen die AfD nach eigener Aussage vor allem, weil sie die Probleme der „kleinen Leute“ am besten kenne. Dass Alice Weidel Kanzlerin werden soll, ist dagegen nur für drei Prozent das wichtigste Wahlmotiv. Unter Unionswählern, die inzwischen zur AfD wechseln wollen, ist die Unzufriedenheit mit der von Friedrich Merz (CDU) geführten Bundesregierung der am häufigsten genannte Grund. 37 Prozent nennen ihn, deutlich mehr als im Kreis aller AfD-Anhänger mit 21 Prozent. Die Aussage, die AfD vertrete die „Interessen des deutschen Volks“ am besten, nennen in dieser Gruppe 22 Prozent. – Das Spritpreis-Narrativ ist real. An einem Liter Diesel verdient der Staat einen Euro.

Nachzählung. Der Kreiswahlausschuss der Wahlkreise 39 Weißenfels, 40 Naumburg und 41 Zeitz informiert am Freitag, 11. September um 10 Uhr im Landratsamt in Naumburg über die Feststellung und Bekanntgabe der Wahlergebnisse. Die Sitzung des Kreiswahlausschusses ist öffentlich.

Um „Populisten den Wind aus den Segeln zu nehmen“, sagt Giovanni di Lorenzo, sollten die zwei Migranten nicht hier sein, die einen alten Mann getötet haben. – Nein, Herr di Lorenzo, nicht deshalb, sondern weil Unrecht nicht hingenommen werden darf.

Merkel hält wie Merz in Deutschland alles für in Ordnung und alles nur für ein Erklärproblem. – So kann man sich auch auf Bundespräsident anpirschen.

— Eddie Graf (@Eddie_1412) September 8, 2026

Donald Trump sagte: »Wow! Die Populisten in Deutschland haben heute Abend einen richtig großen Sieg errungen. Endlich haben sie die Nase voll von den absolut furchtbaren Einwanderungsgesetzen und -bestimmungen, die Deutschland so schwer geschadet haben. SIE SIND IM AUFSTIEG und lassen sich das nicht länger gefallen! MGGA!!! 🇺🇸🇩🇪 «

Der israelische Druse, Ex-IDF-Offizier in einer Spezialeinheit für Geiselbefreiung – nun Mittelost-Experte und YouTuber Mansur Ashkar sieht die Politik in Deutschland so:

Den Herrschaftsanspruch des Islam der Muslimbruderschaft nennt Mansur Ashkar zentrales Problem des Westens. Wer den Islam als eine Religion wie andere sieht, kann mit New York City zu ahnen beginnen, wie sehr er irrt. „Postkolonialist“ und NYC-Bürgereister Zohran Mamdani ist  für die „Globalisierung der Intifada“. Sein Vater und „Postkolonialist“ Mahmoud Mamdani unterrichtet an der Columbia University (Wirkungsstätte von Edward W. Said, eines der Gründerväter der antiwestlichen, rassistischen und strukturell antisemitischen Postcolonial Theory Bewegung, die den dschihadistischen Terrorismus rechtfertigt). „Demnächst wird auch Annalena Baerbock an dieser Indoktrinationskaserne der Woke-Linken unterrichten“, schrieb Emrah Erken.

Einen Quantensprung der freien Kommununikation hat Elon Musk angekündigt: »Starlink wird ein einziges Konatto haben, das sowohl Ihre Heimantenne (inklusive WLAN) als auch Ihr Handy abdeckt. „SpaceX wird Ihnen Hochgeschwindigkeitsinternet direkt vom Satelliten auf Ihr Telefon liefern … ohne Mittelsmänner.“« – Wird das wahr, können sich die EU wie alle sonstigen Zensur-Anhänger ihre Pläne zur Beherrschung der Massen abschminken.

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