Merzfall, Steuereintreiber, Spritpreistrick, Unternehmensflucht, „No-Go-Zonen“

Die Unzufriedenheit mit Kanzler Merz mit dem neuen Tiefpunkt von 18 Prozent mit ihm Zufriedenen spiegelt den Parteienstaat als Steuereintreiber und Steuernerhöher zur Finanzierung der Selbsbedienung und der seiner Klientel.

Der Parteienstaat der Selbstbedienung für seine Classe Politique kennt nur ein Ziel: noch mehr vom selbst verdienten Geld der nicht vom Staat – mit ihren Steuern –  bezahlten Bürger. Der Rest ist Propagandanebel. Wie jetzt beim Spritpreistrick.

Das Koalitionsgeraufe am Wochenende in der Berliner Villa Borsig sei vor Abbruch und Vertagung gestanden, weiß der Spiegel von Koalitionären. Zusammengerauft habe man sich, weil man ohne „Entlastungssignal“ nicht vor die Bürger hätte treten können. Die Energiesteuer um 14,04 Cent pro Liter senken, was die Mehrwertsteuer mitsenkt auf zusammen 17 Cent brutto pro Liter. Gelten soll das vom 1. Mai bis 30. Juni., ob und wieviel die Mineralölkonzerne weitergeben? Lotterie. Aus der Sicht des Steuereintreibers Parteienstaat ist das ein Verzicht auf 1,5 Milliarden Einnahmen. Die er sich selbstverständlich nicht nur wiederholt, sondern bei der Gelegenheit erhöht. Wie immer. Diesmal sind die Losungsworte „Übergewinnsteuer“ und Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Senkung der Einkommensteuer.

Die demoskopische Unzufriedenheit mit Kanzler Merz hat diese Woche einen neuen Tiefpunkt: Nur noch 18 Prozent (-2) kreuzen aktuell „mit seiner Arbeit zufrieden“ an, 80 Prozent (+2) hingegen nicht. Erstmals ist auch eine Mehrheit (52 Prozent) der CDU/CSU-Anhänger mit der Arbeit von Merz unzufrieden.

Die AfD ist bei Forsa für RTL und ntv mit unverändert 26 Prozent wieder vor der Union. CDSU verlieren zwei Prozentpunkte auf 24, den schlechtesten Wert seit der Wahl. SED-Die Linke von 10 auf 11 Prozent. Die Grünen (15 Prozent) und die SPD (12 Prozent) unverändert.

Nach November 2025 hat Forsa zum zweiten Mal diejenigen, die derzeit mit der Arbeit von Merz unzufrieden sind, die offene Frage ohne jede Vorgabe an Gründen gestelllt, was sie an ihm als Kanzler konkret stört. Am häufigsten wird Merz dafür kritisiert, dass er vollmundige Ankündigungen mache, ohne dass daraus konkrete Maßnahmen folgen (23 Prozent), und dass er seine Wahlversprechen gebrochen habe (22 Prozent). Bemängelt wird zudem keine klare Linie (14 Prozent), Mangel an Führungsstärke (13 Prozent), Probleme der meisten Menschen nicht kenne (13 Prozent) und zu wenig bedenke, was er sage (11 Prozent). Die mit Merz als Kanzler nicht zufriedenen Unions-Anhänger nennen seine „vollmundigen Ankündigungen ohne Folgen“ (34 Prozent) und eine „mangelnde Führungsstärke“ (24 Prozent).

Bei INSA sieht das Glaubhaft-unglaubhaft-Profil so aus:

Wofür gibt der Parteienstaat das meiste Geld aus? Für den Stimmenkauf der vom Steuergeld bezahlten Bediensteten des Staates direkt, beim Schattenstaat von NGOs und so weuter indirekt und den anderen Subventionen.

Der deutsche Staat stellt im Jahr 2026 321 Milliarden Subventionen bereit. Das entspricht sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts und beläuft sich auf rund 7.000 Euro je arbeitendem Bürger, sagte der am Dienstag in Berlin vorgestellte Freiburger Subventionsbericht. Damit liegt der Betrag nur knapp unter dem teils Corona-bedingten Höchstwert von 2023. Von den 321 Milliarden verteilt 235 der Bund. Davon sind 150 Milliarden Euro Finanzhilfen, die sich in zehn Jahren verdreifacht haben. Ökonom Lars Feld vom Walter Eucken Institut, das den Bericht erstellt hat, kritisierte, drei Viertel dieser Finanzhilfen seien ökonomisch schwach legitimiert und würden mittlerweile zu 42 Prozent außerhalb des Kernhaushalts finanziert. Die restlichen 85 Milliarden Euro entfallen auf Steuervergünstigungen vor allem für große Konzerne, während der Mittelstand nur wenig erhält. Nach Feld haben die hohen Subventionssummen keine positive Wachstumswirkung. Trotz erheblicher Investitionen in das Schienennetz der Deutschen Bahn habe sich deren Zuverlässigkeit verschlechtert. Umweltpolitische Subventionen seien seit 2022 um das 3,5-fache gestiegen, jedoch würden andere Subventionen deren Wirkung konterkarieren. Feld empfiehlt, Subventionen einheitlich zu reduzieren, Steuern zu senken und die Regulierung abzubauen.

Gerhard Mey konstatiert: »Die Deutschen lieben ihre Unternehmer nicht. Jetzt gehen sie. Jahrzehntelang hat die deutsche Wirtschaft alles geschluckt. Jede CO2-, Diversitäts- oder Lieferketten-Auflage, jede Meldepflicht, jede neue Abgabe. Die fetten Jahrzehnte davor haben es möglich gemacht. Also dachten die Regierungen: Geht schon noch weiter. Stellen wir noch ein Bein, noch eine Anforderung, noch eine Vorschrift, noch mehr Steuern. Die Unternehmer werden das schon akzeptieren. Nein, werden sie nicht – nicht mehr. Das Ende ist erreicht. Deutsche Unternehmer wollen, können und lassen sich nicht mehr weiter melken. Und die Unternehmen, die den Laden nicht zumachen, gehen nicht nach Singapur, nach Dubai oder in die USA. Sie gehen zum Beispiel in Länder wie die Schweiz, eines der teuersten Länder der Erde. Wenn ein deutsches Unternehmen sagt, die Schweiz ist als Produktionsstandort günstiger als Deutschland, dann ist das keine Warnung mehr, sondern ein Zeichen politischen Komplettversagens.«

Europa bald No-Go-Ödnis? Es gibt bis zu tausend „No-Go-Zonen“ in ganz Europa und Tausende von anderen „sensiblen Vierteln“ als Folge jahrzehntelanger Masseneinwanderungspolitik. Der Bericht „No-Go-Zonen, Einwanderung und der Aufstieg paralleler Gesellschaften“, von der Denkfabrik New Direction Foundation for European Reform erstellt, sieht an die 1.000 städtische Gebiete als „No-Go-Zonen“ mit hoher Kriminalität, sozialer Fragmentierung und Schwächung der staatlichen Autorität.

Das von Maxime Hemery-Aymar von der Beobachtungsstelle für Einwanderung und Demographie Frankreichs verfasste Dokument verbindet Masseneinwanderung und offene Grenze direkt mit Hochkriminalitätsgebieten, der Verschlechterung der sozialen Normen und sogar der Unterstützung des islamistischen Terrorismus. Die Denkfabrik stellte fest, dass 63 Prozent der islamistischen Terroranschläge in Europa zwischen 2010 und 2025 eine „verifizierte Verbindung“ zu einer identifizierten No-Go-Zone hatten. Sie reichen von La Castellane in Marseille bis Neukölln in Berlin, von Chorweiler in Köln bis Raval in Barcelona, von Rosengård in Malmö bis Feijenoord in Rotterdam.

In Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands und der größten muslimischen Bevölkerung des Landes, gibt es 44 No-Go-Zonen.
Während einige Regierungen stillschweigend die Existenz von No-Go-Zonen anerkannt haben und sie oft mit euphemistischer Terminologie verkleiden, haben die üblichen Medien versucht, ihre Existenz zu leugnen, und reagieren oft ungläubig auf eine wörtliche Interpretation, die sie selbst geschaffen haben.

Die Zeit berichtet von „verbotenen Zonen“ für Juden in Deutschland. Der Präsident der jüdischen Gemeinde von Marseille, Zvi Ammar, bat andere Gläubige, keine jüdischen Symbole außerhalb des Hauses zu tragen.

„In Schweden gibt es 60 Risikogebiete“, berichtet The Spectator. Gebiete wie Alby, ein Vorort von Stockholm, der als „kleines Bagdad“ bekannt ist. Hier ist ein Bewohner von zehn Schwede. Das schwedische Krankenwagenpersonal will Gasmasken und kugelsichere Westen, um sich vor der Eskalation der Angriffe zu schützen, „ähnlich wie die Ausrüstung, die von denjenigen verwendet wird, die in Kriegsgebieten arbeiten“.

Die Niederlande nennen 40 Zonen. Am bekanntesten ist Schilderswijk in Den Haag, wo die Volkszählung von 2012 bereits sagte, dass ethnische Niederländer knapp zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen und ethnische Gewalt oft ausbricht. Sie nennen es „Scharia wijk“, den Bezirk Scharia.

Also ist es höchste Zeit für die Ankunft des politischen Westwindes.

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Kommentare ( 46 )

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Retlapsneklow
26 Tage her

Aus den Köpfen des Westens ist es seit der Kolonialisierung nie rausgegangen, dass er die Welt beherrschen will. Völlig klar, dass sich wehrt, wer nicht eingenommen werden möchte.

Richtig hingesehen, stimmt es sogar, dass der „weiße Mann“ ein Problem ist. Nicht immer zuerst die Schuld bei anderen suchen!

Last edited 26 Tage her by Retlapsneklow
a.bayer
26 Tage her

Die CDU- Ministerpräsidenten im Osten haben -völlig zu Recht!- gegen die Co2- Abgabe randaliert. Angesichts der Wahlen im Herbst wird man wohl kaum darum herumkommen, die Spritpreissenkungen zumindest bis dahin beizubehalten. Oder man schreibt den Osten ab.

Marcel Seiler
26 Tage her

Statt Befreiung kriegen wir Verwahrlosung. Die herrschende Klasse will nicht begreifen – oder es ist ihr egal –, dass das Ende verbindlicher Normen, so wie es jetzt betrieben wird, nicht Befreiung sondern Schutzlosigkeit bedeutet. Es begann mit „Toleranz“ und „Verständnis“ für Normabweichungen, es führt zu Schutzgelderpressungen und No-Go-Zonen. Und es wird noch schlimmer.

Die politischen Träumer wollen eine Welt, in der Wolf und Schaf friedlich nebeneinander liegen. Jetzt frisst der Wolf das Schaf. Die Linken finden, das Schaf sei Schuld.

Kassandra
26 Tage her
Antworten an  Marcel Seiler

Bukele behauptet sogar: opfert.
„He who spares the wolf sacrifices the sheep“   https://x.com/TheRabbitHole/status/2037750795366801907/photo/1

Kampfkater1969
26 Tage her

Freizügigkeit ist ein Grundrecht, fest verankert im Grundgesetz! Der Staat ist verpflichtet, dieses Grundrecht sicherzustellen.

hansgunther
26 Tage her

So geht Deutschland dahin, ja, vor die Hunde! Kein Wähler merkt es? Doch so 30 % sind aufgewacht, es müssen noch mehr werden!
„Mit Selenskyj spielt Merz den Kanzler von Welt
Von Peter Grimm • Gestern war in Berlin endlich wieder ein großer Auftritt für den Weltenlenker Merz. Statt sich mit dem peinlichen Klein-klein der Placebo-Hilfe für die krisengeplagten Bürger abgeben zu müssen, wie in den Tagen zuvor, konnte er sich mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj wieder auf den weltpolitischen Feldherrnhügel stellen. Das lässt er sich, respektive den Steuerzahler dann auch etwas kosten.“
Artikel bei „achgut.com“

Privat
26 Tage her

Es ist wie es ist –
Wer wie die dummen Deutschen immer wieder unterirdische System Parteien wählt, der muss auch mit der antideutschen Politik dieser Figuren leben.
Gestern war zu lesen das die besser Verdiener in Dummland – CDU/CSU -wählen.
Man sollte von solchen eigentlich mehr Verstand erwarten dürfen.

Boudicca
26 Tage her

Seit den 68ern wird den Deutschen eingehämmert, dass die Gewinne von Unternehmen etwas so schlechtes ist, dass man es ihnen abnehmen muss. Der Verdienst der Arbeitnehmer ist als solches immer ungerecht niedrig für ihre Leistung und Beamten und Politiker werden unterbezahlt. Die Gewerkschaften der Arbeitnehmer demonstrieren inzwischen lieber gegen Hass und Hetze, als gegen den finanziellen Missbrauch der Politik der Sozialversicherungen der Arbeitnehmer. Die Sozialversicherungen, das eigentliche Kernstück der sozialen Marktwirtschaft, wird inzwischen wie eine Staateinnahme behandelt, die in fremde Taschen fließen kann und die Absicherung derer, die dafür zahlen nicht mehr garantiert. Die Politik hat dieses Prinzip finanziell ausgehöhlt… Mehr

Mikmi
26 Tage her

Verstößt diese Prämie nicht gegen das AGG? Beamte werden von der Öffentlichkeit bezahlt, also vom Bürger und Steuerzahler, Arbeitnehmer Privat, vom Unternehmer. Also aufgrund seiner Herkunft bekommt der Beamte eine und der Arbeitgeber keine, weil er es nicht Gegenfinanzieren kann, ein klarer Verstoß?

August Klose
26 Tage her

„Die Energiesteuer um 14,04 Cent pro Liter senken, was die Mehrwertsteuer mitsenkt auf zusammen 17 Cent brutto pro Liter.“ 2,6ct Differenz als Mehrwertsteuer. dass wären 21%..hä?

Alf
26 Tage her

Erstmals sei auch eine Mehrheit (52 Prozent) der CDU/CSU-Anhänger mit der Arbeit von Merz unzufrieden? Ich kenne keinen, der mit diesem Kanzler zufrieden ist. Nichts, was diese Truppe vorstellt, hat materielle Substanz. Aber woher soll es auch kommen? Die Koalition der Wahlverlierer kann nicht mal einfache Sachverhalte regeln. Hier wird etwas vorgegaukelt, was die Bürger selber zahlen, wenn diese dazu überhaupt in der Lage sind. Pressekonferenz Müller/Zorn zur Prämie: es handle sich um eine Kann-Bestimmung und er könne jeden verstehen, der aufgrund der wirtschaftliche Lage davon nicht Gebrauch macht….). Ein Rohrkrepierer jagt des anderen. Der politische Selbstbedienungsladen wird nicht angetastet,… Mehr