Sie hat zwar massive Wissenslücken zur Energieversorgung, doch den Bundespräsidenten oder die Bundespräsidentin darf sie trotzdem wählen: Luisa Neubauer (30) soll am 30. Januar an der Entscheidung über die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier teilnehmen.
IMAGO / Eventpress
Die Grünen in Niedersachsen wollen Luisa Neubauer in die Bundesversammlung entsenden, damit die umstrittene und oft auf Social-Media-Plattformen aggressiv auftretende Klima-Aktivistin an der Wahl des Bundespräsidenten teilnimmt. Neben Neubauer haben die Grünen auch die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal und den Bildungsforscher Aladin El-Mafaalani vorgeschlagen. Die endgültige Entscheidung über die niedersächsischen Delegierten trifft allerdings erst der Landtag.
Luisa Neubauer ist nicht nur ein bekanntes Gesicht von Fridays for Future in Deutschland, sondern sie hat sich wiederholt mit der Bundesregierung, der Opposition und auch den Grünen selbst angelegt. Sie fordert eine wesentlich konsequentere Klimapolitik und scheut dabei auch vor scharfen Angriffen auf politische Entscheidungsträger nicht zurück.
„Es steht so viel auf dem Spiel. Es ist mir eine Ehre, bei dieser demokratischen Wahl mitwirken zu dürfen“, erklärte Neubauer zu ihrer möglichen Teilnahme. Das nächste Staatsoberhaupt werde ein Deutschland führen, das „so stark erhitzt sei wie nie zuvor“. Der Klimakurs des Landes werde das Schicksal vieler Generationen beeinflussen.
Auch mit den Grünen hatte Neubauer ihre Konflikte: Besonders deutlich wurde das im Jänner 2023 während der Räumung des Braunkohleortes Lützerath. Luisa Neubauer warf der grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen vor, mit ihrer Zustimmung zur Räumung die Pariser Klimaziele zu untergraben. 2026 löste zudem ein Video Aufsehen aus, in dem sie vor einem „neuen Faschismus“ warnte und dabei die nationalsozialistische Vergangenheit ihres Urgroßvaters thematisierte.
Schwurbelei über Tirols Energieversorgung
Noch immer imagebelastend für die Klima-Aktivistin ist ihr – eindeutig unrichtiges – Statement zur Energiewirtschaft im österreichischen Bundesland Tirol. Neubauer meinte im September 2024: „In Tirol steht kein einziges Windrad. Das heißt in der Konsequenz, man ist hier abhängig von Gas von Putin oder importiertem Kohle-Strom. Kacke.“
Luisa Neubauer liegt dabei allerdings komplett falsch: Die fehlenden Windräder bedeuten keine Abhängigkeit von russischem Gas – die österreichische Energieinformationsplattform weist für die Marktgebiete Tirol und Vorarlberg eine Gasversorgung aus Deutschland aus. Außerdem verfügt Tirol über eine extrem starke eigene Stromerzeugung aus Wasserkraft. Ihr eigener Video-Clip wurde nun bereits gelöscht, ein Video eines Kritikers nicht.



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Das Volk sollte den Bundespräsidenten wählen
Grüß-Gott-Augustine!
Wie ein Empfangschef oder Türsteher im Hotel- und Gastgewerbe, deren Hauptaufgabe darin besteht, Gäste freundlich zu begrüßen.
Oder wie Personen in repräsentativen Ämtern, die zwar einen hohen Titel oder Posten haben, aber keine politische Macht oder Entscheidungsbefugnis besitzen und sich auf Händeschütteln und gekünsteltes Lächeln beschränken. Aber Hauptsache eine AfD-Hasserin und Linksextreme.
Einmal abgesehen davon, dass meiner Meinung nach die Schuld mit den Schuldigen stirbt, auch eine Bedeutung von Weihnachten: Die Freude über das wirklich „neue“, unschuldige Kind. Aber was Neubauer hier macht, dass sie die eigene (!) Familiengeschichte und ihres eigenen Vorfahren (ohne den sie nie das Licht der Welt überhaupt erblickt hätte), auf unerträgliche Weise vermischt mit einer Kollektivschuldunterstellung Aller Deutschen und damit auch einer vermeintlichen Kollektivschung (die für sich schon nur erbärmliche Feigheit ist und strohdumm sowieso) auch der deutschen Nazihasserfamilien von denen es jede Menge gab) deren Söhne dennoch in den Krieg mussten, um Gräuel anzurichten, selbst zu… Mehr
Die BuPrä-Kandidaten werden vorab von den Parteien in Hinterzimmern augekungelt.
50% der Bundesversammlung werden dann von eben diesen Parteien gestellt, und die restlichen 50% werden von Leuten eingenommen, die von diesen Parteien nominiert wurden weil sie diesen Parteien wohlgesonnen sind.
Und das ganze nennen die dann Wahl.
Ich unterstütze Tichys Einblick schon sehr lange, u.a. durch ein Abonnement. Aber wenn diese Artikel, die den Wahnsinn dieser wirklich gut aussehenden „Aktivistin“ (steht das Wort schon im Duden, was ist die Bedeutung? ) mit diesen Gimmik „Informationen“ (wo sie sich selber widerspricht) relativieren… Schule machen, dann werde ich die weitere Unterstützung unmittelbar einstellen. Und nicht, weil ich andere Meinungen nicht ertrage, im Gegenteil, sondern weil es meine nicht auf Einsteinniveau befindliche Intelligenz beleidigt, wenn jemand glaubt, mich auf den Arm nehmen zu können. Das, was auch diese Narzistin angerichtet hat, ganz praktisch u.a. wirtschaftlich und an Neurosen einer eh… Mehr
Da das alles ja eine komplette Farce ist, die dieser Tage schon vorbereitet wird, soll die fffFrau, die sonst Straßenproteste vorbereitet, ruhig noch mal was machen, was vordem in Demokratien eine ernsthafte Angelegenheit gewesen zu sein scheint.
Die einzig interessante Frage ist doch, ob sich zu solch „Aufgestellten“ vielleicht doch noch ein Gegenkandidat zeigen wird?
Nun, immerhin konsequent.
Eine völlig nutzlose, unbegreiflich medial omnipräsente Person, wählt eine Person in ein völlig mutloses, unbegreiflich medial omnipräsentes Amt.
Gibts da wirklich noch Menschen, die sich in dieses unwichtige Amt wählen lassen wollen?
Die Union soll sich auf Ilse Aigner als Steinmeier-Nachfolgerin verständigt haben. Nach Angaben der Lügenpresse ist die Personalfrage intern weitgehend geklärt. Für was dann so eine kostspielige Wahlshow im Bundestag? Müssen Politiker nicht auch ihre Gürtel enger schnallen? Anscheinend hat die CDU auch innerhalb der Union nichts mehr zu melden, wenn sie schon dem kleinen Partner seinem Vorschlag zustimmen muss. Die CDU zerbricht immer weiter in ihre Einzelteile und die CDU-ler merken es nicht mal.
Die gesamte CDU merkt schon lange nichts mehr. Und leider auch der immer noch treue Rest der Wähler…
Im Gegensatz zu Deutschland entscheidet in Österreich kein Parlament, sondern die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger wer Bundespräsident wird . Solange ein Deutscher Bundespräsident nicht wie in Österreich direkt, geheim und unmittelbar vom Volk gewählt, sondern von einer bunten Nomenklatura ins Amt korrumpiert wird, kann ein solcher Amtsträger nicht mein Präsident sein.
egal, hüben wie drüben haben beide zum Glück kaum was zu melden. Ein nahezu überflüssiges Amt.
Exak. Und zu allem Überfluss, ist dieses nahezu überflüssige Amt, außerordentlich kostspielig.
Immerhin konnte der in Österreich eine Zwischenkanzlerin installieren – nachdem dort wegen Ibiza die Lunte brannte.
War das tatsächlich Böhmermann, der das einfädelte?