Infrastruktur hat für die GroKo keine Priorität

Prioritäten sind für die Klasse der Berufspolitiker nicht die ungelösten Probleme der Republik, sondern ihr Bild in den Medien. Und für die Moralmedien gilt exakt dasselbe.

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Wer wird sich denn über Löcher in den Straßen aufregen? Wo doch die Grünen ohnedies an Fahrverboten für Diesler und demnächst Benziner arbeiten – DUH-gestützt. Fahrräder können sportlich um die Löcher Slalom kurven. Im Ernst:

Die Verantwortlichen der Bundesregierung sind irgendwo, nur nicht da, wo sie sein müssten. Die meisten Abgeordneten folgen ihrem schlechten Beispiel und halten die Regierung nicht zum Handeln an. Die allermeisten Medien haben keinen Platz für Kritik an den Zuständen der verrottenden Infrastruktur, an den anderen ignorierten Problemfeldern der Republik und an den dafür Verantwortlichen. Sie sind ja so beschäftigt mit der Vergabe von Haltungsnoten für Politiker weltweit (was die in der Sache tun oder nicht, interessiert Medien in der Regel ebenfalls kaum).

https://twitter.com/wortuose/status/1017438974275653632?s=11

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Kommentare ( 39 )

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mlw_reloaded
3 Jahre her

Da muss ich jetzt mal eine Lanze für die CSU brechen. In Bayern wird seit gut 10 Jahren richtig rangeklotzt was den Autobahnausbau oder Erhaltungssanierungen angeht. So manchen Bayern trifft der Schlag, wenn er nur selten mal außer „Landes“ fährt. München-Köln zum Beispiel ist eine Offenbarung.

MariaundJosef
3 Jahre her

Mit Merkel zurück in die Steinzeit….ach neeh, da gab es noch keine PKW,LKW,Züge,Motorräder….aber zurück zu den Straßen der DDR? Sie hat ihr Werk vollendet, wenn die gute alte Bundesrepublik eine DDR 2 ist.Bloß kein Kopfschütteln jetzt…. Um die Infrastruktur kümmert sich niemand….gerade heute wieder 5 !! LKW ineinander gefahren…Geschwindigkeitsbegrenzung?….Niemand kümmert sich….Jedes Jahr viele Tote durch diese hirnlose Raserei…Kommen gerade aus France🇫🇷….Geschwindigkeitsbegrenzung auf AB…140 Kmh..bestens…Stress beginnt immer an der deutschen Grenze..nur „Hirnis“ unterwegs in Allemagne…Apropos Baustellen: Auch hier „Vive la France“….hier wird gearbeitet: schnell, sauber,mit Unmengen fleißigen Arbeitern und bestes Maschinenmaterial…Auch oft in der Nacht mit Flutlicht! Die Arbeiten sind in… Mehr

Waehler 21
3 Jahre her

Ihr Kommentar. .. Wir sind das “ Wahlvieh“ und werden auch genauso behandelt.
Erschreckend ist, das viele es auch gar nicht anders wollen. Der demokratische Anstand ist seit Kohl nur noch ein Instrument mit dem man andere traktiert.

Waehler 21
3 Jahre her

Keine Sorge ! Ich habe gehört das sich Frau von der Leyen der Sache annimmt. sie wird die Fakten einfach neu interpretieren. Das hilft sofort und ist auch viel billiger – in vielerlei Hinsicht.

AlNamrood
3 Jahre her
Antworten an  Waehler 21

Straße voller Löcher, Brücken gesperrt wegen Einsturzgefahr aber an jedem Rastplatz ein Wickelraum.

NordChatte
3 Jahre her

An einem Mittwochvormittag im letzten November, zwischen 09.00 und 10.00 Uhr, fuhr ich auf der A7 / A5 von Göttingen bis Alsfeld (ca. 70 km) und musste mich durch 4 Großbaustellen quälen. In nicht einer wurde gearbeitet. In einer von vieren wurde ein Bagger auf- oder abgeladen. Das waren die einzigen Bautätigkeiten in den Baustellen in diesem Autobahnabschnitt. Ein Bekannter von der Autobahnpolizei, den ich auf diesen Umstand ansprach, sagte mir, das sei in ganz Deutschland so, es sei schlicht kein Geld zum Weiterbau vorhanden. Ob meiner Verwunderung fragte er mich, ob ich schon mal gelesen hätte, aus welchem Finanzhaushalt… Mehr

karel
3 Jahre her
Antworten an  NordChatte

So berechtigt die Frage nach dem Finanzhaushalt für die vielen Hunderttausenden Miganten ist, so leicht werden jedoch die Verantwortlichkeiten verwischt. Zur Verwahrlosung der Infrastruktur brauchte viele Jahre, gar Jahrzehnte. Und die begann schon zur Jahrtausendwende, als infolge der damaligen Sozial- und Finanzpolitik westdeutsche Kommunen für die finanziellen Folgen von HartzIV, auch den weiteren Aufbau Ost finanziell stark belastet wurden seitdem unter chronischer Finanznot litten. Soziale Leistungen der Kommunen wie Unterhalt von Schwimmbädern, Sportförderungen, kulturelle Veranstaltungen udgl. fielen dem Rotstift zum Opfer, ebenso fehlten für Schulen und Straßenbau die dafür nötigen Mittel. Die „Verwahrlosung“ begann um die Jahrtausendwende. Nicht erst mit… Mehr

Tilo
3 Jahre her

Wozu noch Infrastruktur? Wenn hier bald die Esel-Taxis fahren, brauchen die Leute sowieso keine mehr (-> „Grünen-Politikerin will Esel-Taxis einführen“)

karel
3 Jahre her
Antworten an  Tilo

Ich erinnere an das Vorhaben der Einführung einer generellen Tempo 30 Regelung
innerhalb geschlossener Ortschaft durch unserer „Umwelt-Retter“.
Heute braucht es eigentlich keine behördlich verordneten Tempo-30-Zonen mehr.
Dafür sorgt schon allein der Zustand unserer innerörtlichen Straßen.

Th. Radl
3 Jahre her
Antworten an  Tilo

„Was könnte uns fehlen? Esels-Politiker? Nicht doch.“
Die haben wir doch schon. lol

Gerd Koerner
3 Jahre her
Antworten an  Tilo

Esel reck dich, Esel streck dich, Knüppel aus dem Sack….

Th. Radl
3 Jahre her

Im Ernst? Schlaglöcher in Straßen flicken? Für was kommen die die PKW-Fahrverbote? So spart man nutzlose Kosten für Straßen und Brücken, also sinnlose und klimaschädliche Infrastruktur (Verkehr!) ein. Unsere Alternativloseraute denkt halt vom Ende her! Hoch lebe die „schwarze Null“!

karel
3 Jahre her
Antworten an  Th. Radl

Ich beobachte eine wohl scheinbare „Magie“ der „schwarzen Null“. Seit der „harten Hand“ von Finanzminister Schäuble geht die Gesamtverschuldung Deutschlands im Verhältnis zum BIP (dem jährlichen Brutto-Inlands-Produkt) von ca. 80 auf nun tendenziell 60 % zurück. Die Beschäftigungszahlen entwickeln sich seitdem positiv, die Neuverschuldung wurde erstmalig seit Ende der 60er praktisch auf NULL gestellt. In der EU (nicht nur in den EURO-Ländern) wird die 3%-Grenze für Neuverschuldungen von allen Ländern eingehalten, europaweit ist ein Trend zum Rückgang der Gesamtverschuldung im Verhältnis zum BIP zu beobachten. Die heutigen europa-weiten Schulden wurden ja über viele Jahrzehnte „aufgebaut“. Nun beobachte ich die „Magie“… Mehr

Th. Radl
3 Jahre her
Antworten an  karel

Lieber Karel, ich mag Ihnen eigentlich gar nicht widersprechen. Das mit der „Schwarzen Null“ war sarkastisch gemeint. Natürlich haben Sie Recht, wenn Schuldenabbau am Ende positiv zu bewerten ist. Aber zum Einen bin ich immer noch überzeugt, dass das eine sehr fragile Konstruktion auf dünnen tönernen Füßen ist. Bei einem Einbruch der Konjunktur (und irgendwann wird der kommen) wird es nicht mehr so rosig aussehen. Mir geht es mit der kritisch gemeinten Anmerkung eigentlich eher darum, wofür kein Geld ausgegeben wird (oder längst nicht genug und das häufig dämlich verschwendet) und wo Geldmittel vorhanden sind, als wäre Schuldenabbau eben ein… Mehr

AlNamrood
3 Jahre her

Wenn man die Grundannahme hat dass Deutschland wirtschaftlich und sozial verrotten soll ergibt das Verhalten Sinn.

Petra - Bremen
3 Jahre her

Dazu soll folgender Trick der Länder und Kommunen kommen, um sich Kosten vom Hals zu halten: Wird eine Straße repariert, muss dies das Land/die Kommune zahlen, muss eine Straße vollkommen saniert werden, müssen dies die Anrainer zahlen. Also läßt man die Straßen gerne so lange verloddern, bis eine Vollsanierung nötig ist.

https://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/strassenbau–so-bitten-gemeinden-anwohner-zur-kasse-7408584.html

Wacht auf
3 Jahre her

Das Ende eines funktionierenden Staates beginnt in der Regel mit dem Verottenlassen der Infrastruktur, es folgt das Rechtssystem und danach gibt nur noch überbordende Bürokratie. Willkommen in der – wie laß ich vor kurzem – Demokratiesimulation. Es ist Zeit für Widerstand, für zivilen Ungehorsam auf allen Ebenen. Der bestehende politische Sumpf muss ausgetrocknet werden.