EU-Wahl: Brexit-Partei in Umfrage 37 Prozent

Würden die Briten tatsächlich so abstimmen wie demoskopisch gemessen, gäbe es ein Unterhaus ohne Abgeordnete der Konservativen und mit einer erdrückenden Mehrheit der Partei von Nigel Farage: The Brexit Party.

© Kirsty Wigglesworth - WPA Pool/Getty Images

Zusammen mit den verbliebenen drei Prozent für UKIP sind es momentan demoskopisch 40 Prozent erklärte Brexiteers, die Abgeordnete ins Parlament der EU wählen wollen.

Noch schlimmer sieht das demoskopische Bild für die nationalen Wahlen im UK aus:

Würden die Briten tatsächlich so abstimmen, gäbe es ein Unterhaus ohne Abgeordnete der Konservativen und mit einer erdrückenden Mehrheit der Partei von Nigel Farage: The Brexit Party.  Direktwahl ist ein ehrliches System.

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Kommentare ( 41 )

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Damit hätten die EU-Bonzen, die Trompeter bundesdeutscher Altparteien ihr herbei geschwafeltes 2. Referendum, allerdings anders als herbeigesehnt

Die EU Diktatur der NGO wollte die Briten in der EU halten und somit sollen Sie jetzt auch die Briten behalten dürfen….Nigel, Orban, Salvini, Le Pen, Vilinsky, Meuthen uvm…..einfach nur noch herrlich 😉

Da sieht man mal unter welch absurden Wahrnehmungsstörungen unsere Politiker und MSM leiden… ohh, Mehrheit der Engländer jetzt gegen Brexit, Mehrheit für Verbleib in der EU, Mehrheit erkennt großen Abstimmungsfehler beim Referendum, bitte bitte wiederholt das schnell, bla bla bla… diese Umfragewerte sprechen da wohl eine eindeutig andere Sprache.

Wie ich gelesen habe, hatte Tony Blair Frau May und Herrn Macron beraten, wie man den Brexit möglichst verhindern kann – ohne dass das öffentlich auffällt. Die Strategie war also endloses Taktieren ohne Brexit am Ende. Das haben die Tories jetzt erkannt – denn Frau May hat jetzt sogar die letzten Hürden fallen gelassen – sie ist für ein 2. Referendum – was den ganzen Brexit um 5 Jahre weiter hinauszögern würde – oder ganz unmöglich machen würde. Darum denke ich, Theresa May muss unverzüglich zurücktreten oder über Misstrauenvotum umgehend entlassen werden um den Brexit aufrecht zu halten. Mit einem… Mehr
Ich muss gestehen, dass mich diese Umfrageergebnisse ganz besonders für „Mr. 100%“ Martin Schulz freuen. Ich erinnere mich an eine ÖR-Reportage über Das EU-Parlament vor einigen Jahren, in dem er, damals noch als selbstverständlich total neutraler, überparteilicher und vorurteilsfreier Präsident dieser einflusslosen Schwatzbude, in die Kamera sagte „Dä Farratch is für mich ene Fachist!“ (dt.: „Der Farage ist für mich ein Faschist!“) Auch wenn Deutschland wohl nicht mehr zu retten ist, so ist es doch schön, dass zumindest der Rest Europas, abgesehen von Schweden, offenbar zur Vernunft gekommen ist. Und selbst wenn die Grünen inzwischen die mächtigste Partei sind und… Mehr

Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Die EU hat zuerst gelacht.

Seltsam, ich habe den Eindruck, dass unsere Leitmedien mir immer vermitteln wollen, dass die Briten den Brexit gar nicht mehr wollen. Und dann schafft die Brexit-Party aus dem Stand 37 %?

Quelle?
Liebe Redaktion, wer hat das wie erhoben? Bitte Eure Einschätzung, ob das repräsentativ ist. Und Bonuspunkte, falls die Fehler-Spannen angegeben werden können. Sensationelle Vorhersagen wie diese bedürfen einer redaktionellen Prüfung, sonst machen Sie sich doch unglaubwürdig.

„EU-Wahl: Brexit-Partei in Umfrage 37 Prozent.“ Wenn mich etwas an dem verschobenen Brexit eines aus wirklich tiefster Schadenfreude bewegt, dann ist es der glückliche Umstand, dass die Briten noch an dieser Wahl teilnehmen können. Dieses totalitär sozialistische Konstrukt namens Europa kann aus meiner Sicht überhaupt nicht genug Klatschen kriegen. Die Menschen Europas haben den freundschaftlichen Bund der Vaterländer Europa gelebt, die EU hat ihn und die Geltung der jeweiligen Demokratien der Mitgliedstaaten über schwachsinnige Bevormundung, Geldverschwendung und verlogener, machthungriger Moral zerrieben. Und der derzeit in vielen Artikeln der sogenannten „Qualitäts-Journaille“ zwischen den Zeilen zu lesende Schmerz der Verfasser darüber, das… Mehr

Präsident des Europäischen Parlaments .Präsident des Europäischen Rates .Präsident der Europäischen Kommission .Vorsitz des Rates der Europäischen Union. Plus Erster Präsident, plus Vizepräsident, plus hohe Vertreterin, plus Kommissar und Kommissarin.
Da hat wohl die ruhmreiche Sowjetunion Pate gestanden. Kein Wunder, denn einige der Herren des hohen Hauses haben ja superreine Maoisten sowie Kommunisten Karrieren hinter sich .

Da kommt diese Nachricht aus den Niederlanden doch gerade pünktlich zur EUropawahl:

„Minister tritt wegen Bericht über Asylkriminalität zurück
Der niederländische Minister für Einwanderung hat sein Amt niedergelegt. Kritiker hatten ihm vorgeworfen, in einem Bericht zur Flüchtlingskriminalität absichtlich Informationen zurückgehalten zu haben.“

Die gesamte europäische Rechte versucht man gerade wegen Strache in Sippenhaft zu nehmen, aber warum geschieht das jetzt mit diesen Einwanderungsbefürworter nun nicht ebenfalls? Da wird doch nicht etwas mit zweierlei Maß gemessen 🙂

https://www.spiegel.de/politik/ausland/niederlande-mark-harbers-minister-fuer-einwanderung-tritt-zurueck-a-1268785.html

Zur Diskussion Direkt- oder Mehrheitswahl: Ich bin vor allem für die integrierte Stichwahl. Beide Systeme profitieren davon.
Auf dem Wahlzettel wird einfach eine Reihenfolge angegeben. Würde die Stimme verlorengehen (5% oder unterlegener Kandidat), so wird die nächste Präferenz gewertet.

Vor allem erlaubt das (schadlose) Konkurrenz innerhalb einer Partei. Ein parteiinterner Herausforderer kann kandidieren, unterliegt er schadet er aber nicht zwangsläufig der Partei. Das Auskungeln von Listenplätzen und Vergabe sicherer Wahlkreise entfällt damit komplett! Meiner Ansicht dringend notwendig gegen ausuferndes und vorm Wähler abgeschirmtes Berufspolitikertum…