EU-Wahl: Brexit-Partei in Umfrage 37 Prozent

Würden die Briten tatsächlich so abstimmen wie demoskopisch gemessen, gäbe es ein Unterhaus ohne Abgeordnete der Konservativen und mit einer erdrückenden Mehrheit der Partei von Nigel Farage: The Brexit Party.

© Kirsty Wigglesworth - WPA Pool/Getty Images

Zusammen mit den verbliebenen drei Prozent für UKIP sind es momentan demoskopisch 40 Prozent erklärte Brexiteers, die Abgeordnete ins Parlament der EU wählen wollen.

Noch schlimmer sieht das demoskopische Bild für die nationalen Wahlen im UK aus:

Würden die Briten tatsächlich so abstimmen, gäbe es ein Unterhaus ohne Abgeordnete der Konservativen und mit einer erdrückenden Mehrheit der Partei von Nigel Farage: The Brexit Party.  Direktwahl ist ein ehrliches System.

Anzeige
Unterstützung
oder

Kommentare ( 39 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

39 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Marc Hofmann
2 Jahre her

Die EU Diktatur der NGO wollte die Briten in der EU halten und somit sollen Sie jetzt auch die Briten behalten dürfen….Nigel, Orban, Salvini, Le Pen, Vilinsky, Meuthen uvm…..einfach nur noch herrlich 😉

Protestwaehler
2 Jahre her

Da sieht man mal unter welch absurden Wahrnehmungsstörungen unsere Politiker und MSM leiden… ohh, Mehrheit der Engländer jetzt gegen Brexit, Mehrheit für Verbleib in der EU, Mehrheit erkennt großen Abstimmungsfehler beim Referendum, bitte bitte wiederholt das schnell, bla bla bla… diese Umfragewerte sprechen da wohl eine eindeutig andere Sprache.

Konservativ_DasGuteBewahren
2 Jahre her

Wie ich gelesen habe, hatte Tony Blair Frau May und Herrn Macron beraten, wie man den Brexit möglichst verhindern kann – ohne dass das öffentlich auffällt. Die Strategie war also endloses Taktieren ohne Brexit am Ende. Das haben die Tories jetzt erkannt – denn Frau May hat jetzt sogar die letzten Hürden fallen gelassen – sie ist für ein 2. Referendum – was den ganzen Brexit um 5 Jahre weiter hinauszögern würde – oder ganz unmöglich machen würde. Darum denke ich, Theresa May muss unverzüglich zurücktreten oder über Misstrauenvotum umgehend entlassen werden um den Brexit aufrecht zu halten. Mit einem… Mehr

Andreas Lange
2 Jahre her

Ich muss gestehen, dass mich diese Umfrageergebnisse ganz besonders für „Mr. 100%“ Martin Schulz freuen. Ich erinnere mich an eine ÖR-Reportage über Das EU-Parlament vor einigen Jahren, in dem er, damals noch als selbstverständlich total neutraler, überparteilicher und vorurteilsfreier Präsident dieser einflusslosen Schwatzbude, in die Kamera sagte „Dä Farratch is für mich ene Fachist!“ (dt.: „Der Farage ist für mich ein Faschist!“) Auch wenn Deutschland wohl nicht mehr zu retten ist, so ist es doch schön, dass zumindest der Rest Europas, abgesehen von Schweden, offenbar zur Vernunft gekommen ist. Und selbst wenn die Grünen inzwischen die mächtigste Partei sind und… Mehr

Sonny
2 Jahre her

Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Die EU hat zuerst gelacht.

Hosenmatz
2 Jahre her

Seltsam, ich habe den Eindruck, dass unsere Leitmedien mir immer vermitteln wollen, dass die Briten den Brexit gar nicht mehr wollen. Und dann schafft die Brexit-Party aus dem Stand 37 %?

Christian Martini
2 Jahre her

Quelle?
Liebe Redaktion, wer hat das wie erhoben? Bitte Eure Einschätzung, ob das repräsentativ ist. Und Bonuspunkte, falls die Fehler-Spannen angegeben werden können. Sensationelle Vorhersagen wie diese bedürfen einer redaktionellen Prüfung, sonst machen Sie sich doch unglaubwürdig.

Ali
2 Jahre her

„EU-Wahl: Brexit-Partei in Umfrage 37 Prozent.“ Wenn mich etwas an dem verschobenen Brexit eines aus wirklich tiefster Schadenfreude bewegt, dann ist es der glückliche Umstand, dass die Briten noch an dieser Wahl teilnehmen können. Dieses totalitär sozialistische Konstrukt namens Europa kann aus meiner Sicht überhaupt nicht genug Klatschen kriegen. Die Menschen Europas haben den freundschaftlichen Bund der Vaterländer Europa gelebt, die EU hat ihn und die Geltung der jeweiligen Demokratien der Mitgliedstaaten über schwachsinnige Bevormundung, Geldverschwendung und verlogener, machthungriger Moral zerrieben. Und der derzeit in vielen Artikeln der sogenannten „Qualitäts-Journaille“ zwischen den Zeilen zu lesende Schmerz der Verfasser darüber, das… Mehr

Protestwaehler
2 Jahre her
Antworten an  Ali

Da kommt diese Nachricht aus den Niederlanden doch gerade pünktlich zur EUropawahl:

„Minister tritt wegen Bericht über Asylkriminalität zurück
Der niederländische Minister für Einwanderung hat sein Amt niedergelegt. Kritiker hatten ihm vorgeworfen, in einem Bericht zur Flüchtlingskriminalität absichtlich Informationen zurückgehalten zu haben.“

Die gesamte europäische Rechte versucht man gerade wegen Strache in Sippenhaft zu nehmen, aber warum geschieht das jetzt mit diesen Einwanderungsbefürworter nun nicht ebenfalls? Da wird doch nicht etwas mit zweierlei Maß gemessen 🙂

https://www.spiegel.de/politik/ausland/niederlande-mark-harbers-minister-fuer-einwanderung-tritt-zurueck-a-1268785.html

usalloch
2 Jahre her
Antworten an  Ali

Präsident des Europäischen Parlaments .Präsident des Europäischen Rates .Präsident der Europäischen Kommission .Vorsitz des Rates der Europäischen Union. Plus Erster Präsident, plus Vizepräsident, plus hohe Vertreterin, plus Kommissar und Kommissarin.
Da hat wohl die ruhmreiche Sowjetunion Pate gestanden. Kein Wunder, denn einige der Herren des hohen Hauses haben ja superreine Maoisten sowie Kommunisten Karrieren hinter sich .

Flori
2 Jahre her

Zur Diskussion Direkt- oder Mehrheitswahl: Ich bin vor allem für die integrierte Stichwahl. Beide Systeme profitieren davon.
Auf dem Wahlzettel wird einfach eine Reihenfolge angegeben. Würde die Stimme verlorengehen (5% oder unterlegener Kandidat), so wird die nächste Präferenz gewertet.

Vor allem erlaubt das (schadlose) Konkurrenz innerhalb einer Partei. Ein parteiinterner Herausforderer kann kandidieren, unterliegt er schadet er aber nicht zwangsläufig der Partei. Das Auskungeln von Listenplätzen und Vergabe sicherer Wahlkreise entfällt damit komplett! Meiner Ansicht dringend notwendig gegen ausuferndes und vorm Wähler abgeschirmtes Berufspolitikertum…

Franz O
2 Jahre her

Zum Mäusemelken. Jetzt sind die rechtspopolistisch verführten Briten immer noch Teil der siegreichen Supermacht EU und es ist leider nicht hilfreich.

Nicholas van Rijn
2 Jahre her
Antworten an  Franz O

Also ich hab‘ die Satire verstanden.

Franz O
2 Jahre her
Antworten an  Nicholas van Rijn

Danke, ich gräme mich nicht und akzeptiere stoisch.
Ich werde Außen-Heiko auch über den erlittenen Hass im Netz via Minus-Daumen nichts erzählen.
Und kann es verstehen. Es ist in letzter Zeit nun mal schwer geworden, ironischen Schwachsinn und realen Schwachsinn auseinander zu halten.