Plötzlich scheinen sich alle einig, dass ein gewisser Artur Weigandt die Antwort auf alle deutschen Wehrfragen ist. Wie im Flug wird der Journalist und Buch-Autor zum Wehrfähigkeitsbeauftragten des deutschen Feuilletons. Kritische Nachfragen sollen sich da erübrigen und werden als „Drohungen“ aufgefasst.
Springer-Chef Mathias Döpfner sprach mit Ungarns Regierungschef Viktor Orbán. Selten im Journalismus: Die beiden versuchten, einander zu verstehen. Das gelang nicht immer.
Auch gut zwei Jahre nach dem 7. Oktober 2023: Palästinensische Schulbücher verherrlichen weiterhin Terror, dämonisieren Israeli und verbreiten antisemitische Inhalte – trotz ausdrücklicher Zusagen der Palästinensischen Autonomiebehörde zur Reform des Curriculums. Das hat eine aktuelle Überprüfung der Lehrbücher ergeben.
Seit dem Sturz Assads biedert sich der Westen den neuen syrischen Machthabern an. Repression, Verfolgung und Ermordung von Nichtmuslimen werden ignoriert oder hingenommen. Doch die prekäre Situation hat auch Folgen für den Westen – der für die Lage in Syrien mitverantwortlich ist. Ein Gespräch mit Pfarrer Peter Fuchs, Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation CSI.
Einige europäische Staaten üben sich in Realpolitik und unterstützen den 28-Punkte-Friedensplan. Anderen hingegen nützt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine – um vom innenpolitischen Versagen abzulenken und um wirtschaftlich Profit zu machen.
Das Verfahren gegen Johann G. und seine „Hammerbande“ musste heute unterbrochen werden: Im Gerichtsgebäude und in der Umgebung fiel der Strom aus. Nur ein Sabotage-Akt? Oder gar eine versuchte Gefangenenbefreiung?
Die COP30 ist vorbei, und selbst Hardcore-Anhängern scheint der Unsinn des Projekts zu dämmern. Die Bundesregierung finanziert derweil Experten, die ihr erklären, dass Deutschland auch für Klima-Flüchtlinge verantwortlich ist – so wie es Baerbock einst auf Fidschi nahelegte.
Vier Strafanzeigen laufen aktuell gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Zwar gilt die Unschuldsvermutung. Doch schon jetzt ist klar: Friedrich Merz verliert in ihm ein entscheidendes Teil seines Machtpuzzles – und erhält eine lahme Ente.
Die Regierungen der Mitgliedstaaten im Rat der Europäischen Union haben sich auf eine gemeinsame Position zur Chatkontrolle geeinigt. Eine allgemeine Pflicht zur Durchleuchtung privater Kommunikation wird es zunächst nicht geben, aber der erste Schritt über freiwillige Maßnahmen dürfte nun den Weg ebnen.
Das Statistische Bundesamt legt für das dritte Quartal 2025 neue Zahlen vor: Die Wirtschaft steht still. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts liegt bei 0,0 Prozent. Das bedeutet eine Niederlage für die Regierung Friedrich Merz.
Sebastian Ostritsch wollte über Kant und Thomas von Aquin diskutieren, doch Protestler kritisierten den Referenten als „rechts“ – bis die Universitätsleitung nachgab und den Vortrag absetzte. Konservative Denker sind selbst an einer Jesuiten-Hochschule nicht mehr sicher vor linksradikalen Übergriffen.
Am heutigen Mittwoch treffen sich die Botschafter der Europäischen Union, um das weitere Vorgehen bei der privaten Chatkontrolle zu konkretisieren. Ohne breite öffentliche Debatte versucht die EU-Kommission von Ursula von der Leyen, den nächsten Pfeiler des EU-Zensurapparats zu errichten.
Bürgerliche Politik hätte im Bundestag eine Mehrheit. Daran erinnert Alice Weidel den Kanzler während der Generaldebatte. Sie macht auch konkrete Vorschläge, wie diese aussehen könnte.
Die Regierung fühlte sich geehrt, die politische Weltelite zu Gast zu haben, wurde aber durch Absage der mächtigsten Staatschefs enttäuscht. Die Namen der Abwesenden sagten schließlich mehr aus als die der Anwesenden. Von Hans Hofmann-Reinecke aus Kapstadt
Der neue Vorschlag zur Chatkontrolle verzichtet offiziell auf Aufdeckungspflichten. Die könnten aber hinterrücks eingeführt werden, als „freiwillige Risikominderungsmaßnahme“. Außerdem wollen die EU-Staaten eine verpflichtende Altersverifikation einführen.
Die Ukraine muss gewinnen, sie darf nicht nur nicht verlieren. Diese Parole wird bei Maischberger weiterhin kühn verbreitet. Die ehemalige finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin gibt den eiskalten Kämpfer. Sie trommelt und feuert, als gäbe es gar keine Friedensverhandlungen. Von Brunhilde Blog
Spät – aber immerhin jetzt doch: Die Justiz greift nun endlich hart gegen jene Klima-Aktivisten durch, die mit ihren Blockade-Aktionen tausende Passagiere und Fluglinien quälten.
Die sich selbst "Koalition der Willigen" nennende Reserve-EU versucht mit EUvdL, Merz und Macron wortreich den Eindruck zu erwecken, als hätte sie bei der Trump-Initiative zum Ende des Ukrainekriegs eine Rolle. Das Weiße Haus erklärte weitere Gespräche mit Kiew und Moskau für nötig.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
„Wir schaffen das.“ Dieser längst emblematische Satz Merkels vom 31. August 2015 ist Ausgangspunkt dieses Buches von Gerald Grosz. Er deutet ihn nicht als Floskel, sondern als Chiffre für eine tektonische Verschiebung der Politik, die zum Kontrollverlust im Asylwesen, zur Überforderung staatlicher Institutionen und zu tiefer gesellschaftlicher Spaltung geführt hat.






























