Super-Gau um BND-Russland-Spion Carsten L. Erinnerungen an die Guillaume-Affäre von 1974 werden wach. Bundeskanzler Willy Brandt musste damals seinen Hut nehmen. Wer übernimmt diesmal die Verantwortung? Nancy Faeser? „Dienste“-Minister Wolfgang Schmidt?
Langsam wachen zumindest die Gewerkschaften auf. DGB-Chefin Fahimi (SPD) warnt vor Deindustrialisierung und fordert konkrete Maßnahmen statt „kapitalismuskritischer Grundsatzdebatten“. SPD-Ökonom Fratzscher formuliert bereits einen Opfermythos, nach der die Ampel völlig unbeteiligt an der Wirtschaftskrise sei.
Unter dem Vorwand, Kühe seien Klimakiller, sollen in Holland 3.000 Bauernhöfe dichtgemacht, die Landwirte von ihren Höfen vertrieben werden. Dabei sind Kühe Spitzensportler unter den landwirtschaftlichen Nutztieren, erklärt Professor Wilhelm Windisch im ersten Teil des Gesprächs, in dem es um die Zukunft der Ernährung geht.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Wer im Zuge der Weihnachtstage irgendwann mal genug hat von „Last Christmas” & Co, greift dann gerne mal zu Bachs „Weihnachtsoratorium”. Dabei offenbart der typisch deutsche Bach seine tiefe Verwurzelung in einer Vielzahl europäischer Traditionen. Von David Boos
Ricarda Lang will eine „feministische Wirtschaftspolitik“ etablieren und meint, eines der drängendsten Probleme der Wirtschaft mit der Idee „Frauen an die Werkbank“ lösen zu können. Damit lässt sie den Wirtschaftsminister wie einen alten weißen Mann aussehen. Eine Glosse über Dinge, die man nur noch glossieren kann.
Überall, wohin ich in meinem Leben kam, war die Woher-Frage ein Türöffner, ein Gesprächsschlüssel und führte zum Interessantesten und oft auch Ergreifendsten, das ich je gehört habe. Trennend oder ausschließend war sie nie.
Die Reden von UN-Generalsekretär Guterres, der Klimaneutralität, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Gerechtigkeit und Menschlichkeit wie eine Monstranz vor sich her trägt, werden immer kurioser: Die Menschheit solle aufhören, die Natur wie eine Toilette zu behandeln, sagt er in seiner Rede zur 15. Weltnaturkonferenz.
Rund 263.000 Personen waren zum Jahresbeginn 2022 in Deutschland „wohnungslos“ gemeldet. Das geht aus dem „Wohnungslosenbericht“ der Bundesregierung hervor. Für den hat die Regierung zehn Monate gebraucht.
Am 12. Februar sollen die Bürger der Hauptstadt wieder an die Urnen, weil der Wahlgang vom September 2021 ungültig erklärt wurde. Dagegen klagen 43 Berliner – darunter auffallend viele FDP-Politiker, die offenbar um ihre Mandate fürchten.
Dreht der Zeitgeist in Groß-Wokistan (USA), dreht er mit zeitlicher Verzögerung auch in Klein-Wokistan (Westeuropa), an dessen östlichsten Rändern Deutschland und Österreich zuletzt – vielleicht in Österreich eine Spur früher.
Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber geschichtliche Abläufe können durchaus Parallelen aufweisen. Die Situation im Süden Serbiens bleibt ein entzündbares Fass, dessen Lunte jederzeit Feuer fangen kann.
In Benin und Abuja feierten die Kulturbeauftragte Roth und Außenministerin Baerbock ihr neues Verständnis von Deutschland. In innenpolitischen Kulturdebatten ist das Gesicht der Grünen weniger freundlich: Die eigenen Traditionsbestände wollen sie am liebsten schleifen. Preußen könnte nur der Anfang sein.
Hubertus Heil hat das zum Jahreswechsel in Kraft tretende Lieferkettengesetz gegen Kritik aus der Wirtschaft verteidigt. An der Verantwortung für Menschenrechte könne kein Weg vorbei führen. Der Mittelstandsverband wünscht ein internationales Lieferkettengesetz anstatt eines deutschen Alleingangs.
Am Mittwoch hatte Papst Franziskus dazu aufgerufen, für seinen „sehr kranken“ Amtsvorgänger zu beten. Dem emeritierten Papst Benedikt XVI. ist eine deutliche Verschlechterung seines Gesundheitszustandes attestiert worden.
ZDF-Intendant Norbert Himmler hat seine Jahresbilanz gezogen. Um es abzukürzen: alles super, alles gut im Zweiten. Nur um ein Thema drückt sich der Boss vom Lerchenberg – um seinen Fäkal-Artisten Jan Böhmermann.
„Zum Jahresende erwartet die gesetzliche Rentenversicherung einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro. Grund sei nicht nur ein stabiler Arbeitsmarkt. Eine höhere Sterblichkeit durch die Corona-Pandemie führe auch zu weniger Ausgaben.“
Für Karl Lauterbach ist erstmal gar nichts vorbei. Denn der Winter sei noch nicht zu Ende. Er warnte bereits im Frühling, im Sommer und im Herbst. Sollte er weiterhin Gesundheitsminister bleiben, dann wird er sich als Vierjahreszeiten-Mahner einen Namen machen. Von Friedrich Pürner
Die oberste Wind- und Solar-Lobbyistin erklärt Atomkraftwerke ernsthaft für „antiquierte Dampfmaschinen“. Ein genauerer Blick zeigt: Hinter der vermeintlich wirren Rhetorik steckt Methode.
Die Corona-Politik hat die Einsamkeit in Deutschland verstärkt. Das berichtet die Telefonseelsorge. Politik und staatsnahe Medien üben sich in Anteilnahme – ohne ihren eigenen Anteil an der Entwicklung anzusprechen.






























