„Eine höhere Sterblichkeit durch die Corona-Pandemie führe auch zu weniger Ausgaben“

„Zum Jahresende erwartet die gesetzliche Rentenversicherung einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro. Grund sei nicht nur ein stabiler Arbeitsmarkt. Eine höhere Sterblichkeit durch die Corona-Pandemie führe auch zu weniger Ausgaben.“

IMAGOO/Schöning
Dass Corona die Herrschenden in Deutschland völlig unvorbereitet traf, weiß heutzutage jeder, der seit 2019 die Augen offen gehalten hat. Wie an Ahr und Erft das Hochwasser, wie einsturzgefährdete Autobahnbrücken, strukturell ausgedünnte Krankenhäuser und so weiter, trifft die Herrschenden alles unvorbereitet, weil sie sich wider besseres Wissen und oft dokumentierte Empfehlungen auf nichts vorbereiten als ihre Machtsicherung – für Letztere tun sie alles, für die Bürger nichts.

Im März 2020 schrieb ich: Warum blieb die Risikoanalyse der Bundesregierung folgenlos, die 2012 dem Bundestag präsentiert wurde? Ich verrate es Ihnen: Weil die Bürger Merkel und den ihren im Parteienstaat egaler sind als egal. Das ist die Logik im Parteienstaat, in dem über die Karrieren der Berufspolitiker diese und jene Berufspolitiker entscheiden, aber niemals die Wähler.

Und im August 2021 notierte ich auf TE: Auf den besonders unglaublichen Merkel-Satz: „Die Pandemie ist erst besiegt, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft sind“ wiederhole ich meine Antwort vom Februar: „Die falsche Politik der Mandarine und ihrer Eunuchen ist erst besiegt, wenn alle aus ihren Ämtern gejagt sind.“

Corona des Zynismus

Zum Glück für Unzählige wurden nicht „alle Menschen auf der Welt“ mit mehr als umstrittenen mRNA-Präparaten behandelt, so dass bei weniger Leuten gefährliche Folgewirkungen auftreten konnten, als es bei Erfüllung der Merkel-Quote der Fall gewesen wäre.

Doch die bisher absolute Corona des Zynismus setzte dem Volk die Präsidentin der Rentenversicherung, Gundula Roßbach, der Nachrichtenagentur dpa gegenüber auf. Stellvertretend für die Herrschenden – garantiert ohne es zu merken – transportierte es gestern die Tagesschau-Meldung über den 2,1-Milliarden-Überschuss:

„Zum Jahresende erwartet die gesetzliche Rentenversicherung einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro. Grund sei nicht nur ein stabiler Arbeitsmarkt. Eine höhere Sterblichkeit durch die Corona-Pandemie führe auch zu weniger Ausgaben.

Das schlägt dem Corona-Politik-Fass den Boden aus. Aber wer weiß, was noch alles kommt.

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Kommentare ( 92 )

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Peter Pascht
1 Monat her

Wir haben in 2020 und 2021 Untersterblichlichkeit trotz Corona, relativ zum langjährigen 20-jährigen Trend:    2020: -2,410%    2021: -1,373% Haben aber eine gemeldete Sterbequote durch Corona:    2020: 4,224%    2021: 7,020% Das heißt alle anderen Todesarten müssten abgenommen haben um:    2020: -6,635%    2021: -8,393% Eine so starke Varianz (3x Standardbaweichung) hat es aber in 20 jahren nicht gegeben und widerspricht daher dem langjährigen Trend der eine Standardbaweichung von +/- 1,44% hat. Das heißt 5%-7% der insgesamt Verstorbenen sind sehr wahrscheinlich nicht an Corona verstorben. Das macht in etwa 80% der gemeldeten Corona Toten aus. Das heißt, mit hoher statistischer Plausibiltät, 80% der… Mehr

Peter Pascht
1 Monat her

Sehr geehrter Herr Goergen, was sie im Artikel schreiben, ist in Dokumenten belegbar. Es interessiert leider keinen, in aller ersten Linie nicht, eine sogenannte „freie Presse“, die nur der billigster Boulevard Journalismus geworden ist. Es gibt keine journalistische Ethik mehr, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, die aber das Ruder nicht herumreißen können. Das es eine zynisch korrupte politische Klasse nicht interessiert, hat sich inzwischen zur Staatsräson etabliert. Dieser Staat ist politisch und juristisch eine Fehlkonstruktion geworden, die sich selber nicht mehr heilen kann. All dies hat seine Ursachen in der korruptesten Ära dieser Republik, der Ära Merkel. „Zeiten“ und „Zeitgeist“… Mehr

Last edited 1 Monat her by Peter Pascht
Peter Pascht
1 Monat her

Es gab 2019-2021 keine Übersterblichkeit insgesamt, im Vergleich mit dem wachsenden Trend der letzten 20 Jahre.
Dei Sterbequote 2019 war die geringste der letzten 20 Jahre, die von 2020 genau im Trend der letzten 20 Jahre, die von 2021 geringstfügig nicht signifikant darüber.
Das belegen die Sterbe-Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Man darf nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Robert Tiel
1 Monat her

Wenn die Übersterblichkeit da ist, ist es an der Zeit, ein Gerechtigkeitsszenario zu entwerfen und deswegen die Erbschaftssteuer zu erhöhen …

AnSi
1 Monat her

Heißa und Juchhu! Endlich gibt es mal einer zu! Die ganze „Piekserei“ hatte und hat nur den Zweck der Reduktion der Bevölkerung! Und da vornehmlich die „vulnerablen Gruppen“ (also Alte, Kranke und sonstige „störende“ und „kostspielige“ Menschen) mehrfach abgestochen wurden, zeigt es endlich Wirkung. Sie brauchen Geld, sie bekommen es.

Robert Tiel
1 Monat her

Wenn es eine echte Pandemie gäbe, und dazu eine nachgewiesen wirksame Impfung, dann würde jedes Volk mit klarem Verstand erst die Jungen impfen, um Helfer und Nachkommen zu haben.
So ist doch der Verdacht von „Versuchskaninchen“ (O-Ton Scholz) schon sehr naheliegend. Die Verklärung in „Alte und Vulnerable zuerst“ hat dann eine besondere Perfidität der Täuschung in sich.

Benno Steinhart
1 Monat her

Wer seinerzeit, als das große Sterben in den Altersheimen am Laufen war, zu schreiben wagte, dies sei die „kalte Sanierung des Rentensystems“, war nochmal was? Wieder eine „bestätigte“ VT, obwohl der Nachweis der Absicht schwerfallen dürfte, da unsere „Verantwortlichen“ es meisterhaft beherrschen, nie für etwas verantwortlich zu sein. Und so wie es von Merkel keine Protokolle zu entscheidenden Sitzungen 2015 in der Flüchtlingsfrage gibt, wie von beamteten „Faktencheckern“ bestritten wurde, sie hätte bezüglich Kemmerich in Thüringen je von „Wahl muß rückgängig gemacht werden“ gesprochen, so gibt es keine verläßlichen Untersuchungen zu den Vorgängen und Zahlen um CORONA, weil das Fax… Mehr

J.Thielemann
1 Monat her

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/gesundheitsminister-lucha-befuerwortet-impfpflicht-ab-60-jahren/
Wenn die Impfpflicht ab 60 funktioniert hätte, gäbe es noch geringere Ausgaben – Stichwort „plötzlich und unerwartet“. Muss ja nur „Impfung“ draufstehen- ob es eine Impfung ist oder nicht. Eine „Zyankali- Impfung ab 67“ wäre dann auch eine Impfung. Und die würde sogar wirken. Keine Impfdurchbrüche, sondern lebenslange Immunität. Keine schweren Verläufe danach, keinerlei Ansteckungsgefahr von Mitmenschen, und das gleich für alle Krankheiten!
PS: Dass die Straßenverkehrsordnung geändert werden soll: Ab 70 darf man bei Rot über die Ampel, ab 80 muss man dann.. sind (noch) FakeNews.
https://www.facebook.com/MP.Michael.Kretschmer/videos/gemeinsam-gegen-falschnachrichten-verschw%C3%B6rungstheorien/268104480985326/

Ludwig von Gerlach
1 Monat her

Haben wir vielleicht alle verkannt, dass die Impfempfehlungen von Lauterbach, Spahn, Stiko und Ema der Rettung des Rentensystems durch Übersterblichkeit dienten? Dann müssten wir ihnen Abbitte leisten, denn der Plan wäre genial! Dann würden auch die Belastungen der Kinder und Jugendlichen durch Isolation, Maske und Fernunterricht zu gegebener Zeit durch Entlastungen beim Rentenbeitrag kompensiert und das Ganze ergäbe den vielfach vermissten höheren Sinn. Dann wäre auch die penetrante Andienung von Gen-Impfstoffen an China und Afrika durch eine beabsichtigte Reduzierung der globalen Überbevölkerung und die damit verbundene, klimarettende Minderung des anthropogenen CO2-Ausstoßes legitimiert. Vielleicht erweist sich dann die Pandemie historisch betrachtet… Mehr

Waldorf
1 Monat her

Tja, Herr Goergen, da stehen wir schon seit ein paar Jahren. In amerikanischen Blogs, natürlich unkorrekter Zeitgenossen, wie zb Dr. Turley, wird die „permanente politische Klasse“ und ihr „Neo-Feudalismus“ schon länger besprochen. Das Phänomen „DC“ mit seinem Eigenleben „am Volk vorbei“ existiert in welcher Variation auch immer auch bei uns, spätestens seit der sehr langen „Merkel-Ära“ Sie ist zweifellos die Hauptfigur, die Mutter einer deutschen „Deep-State“ Version, die sich mehr oder weniger vollständig von den Belangen der Wähler+Bürgerschaft entkoppelt hat. Das mag im Ansatz auch schon für die „Bonner Republik“ gegolten haben, die mit dem Abgang Kohls 1998 endete und… Mehr