Zwischen Arroganz und Bürgerferne

Eine BSW-Frage im Bundestag zeigt, dass auch die Regierung Merkel mit dem Pfizer-Deal von Ursula von der Leyen befasst war. Doch die EU-Staatsanwaltschaft hat noch nicht um Amtshilfe in Deutschland gebeten. Ihr größter Skandal wird von der Leyen noch nicht gefährlich, doch mit jedem strittigen Zug wächst die Kritik an der EVP-Kandidatin und ihrer geplanten zweiten Amtszeit.

VON Matthias Nikolaidis | 18. April 2024
Herrschaft der Angst

Politisch und medial erzeugte Angst eignet sich bestens, um Bürger in unsichere und folgsame Wesen zu verwandeln. Das wissen Machttechniker nicht erst seit Corona. Die systematisch gezüchtete Furcht vor Klimahölle, Viren und Nazidiktatur verursacht mittlerweile psychische Massenschäden – vor allem bei Jugendlichen.

VON Alexander Wendt | 18. April 2024
Einladung zum Freigeist-Kongress

Tichys Einblick wird zehn Jahre alt. Ich möchte Sie einladen, diese Errungenschaft mit mir zusammen zu feiern. Am 15. Juni 2024 versammeln sich Autoren, Redakteure und Freunde von Tichys Einblick zum Freigeist-Kongress in Halle (Saale).

VON Roland Tichy | 18. April 2024
Kurze Presseschau:

In Brüssel versucht der Bürgermeister das Treffen von Konservativen mit aller Macht zu verhindern. Noch am Abend schiebt das Gericht dieser massiven Repression einen Riegel vor. Das kann kein regional begrenztes Thema sein, ist Brüssel doch auch Sitz der EU. Die Nachrichtensendungen der Öffentlich-Rechtlichen liefern nichts dazu, die großen Medienhäuser veröffentlichten vorgestanzte Fertigmeldungen mit den üblichen Kampfbegriffen.

VON Maximilian Tichy | 17. April 2024
Zum siebten Mal seit dem 7. Oktober 2023

Man stellt etwas ungläubig die Frage, ob man in Israel in dieser bedrohlichen Lage überhaupt Zeit für Baerbocks Besuch hat. Das israelische Kabinett, das sich offenbar noch nicht schlüssig ist, wie es auf die direkten Angriffe aus dem Iran reagiert, wird sich von der deutschen Außenministerin kaum etwas sagen lassen: Entscheidungen treffe man selbst

VON Josef Kraus | 17. April 2024
"Rahmenkonzept Erinnerungskultur"

Das „Rahmenkonzept Erinnerungskultur“ aus Roths Behörde hat es in sich: Die Kulturstaatsministerin gibt darin Einblick in ihre Vorstellung, wie der deutsche Umgang mit Geschichte verändert werden muss. Aus ihrer Perspektive scheint eine deutsche Geschichte im eigentlichen Sinne gar nicht mehr existent. Vielmehr verkommt sie zu einem Sammelplatz von Erfahrungen von Leuten aus aller Welt.

VON Sandro Serafin | 17. April 2024
Außer Spesen nichts gewesen

Wenn deutsche „Spitzenpolitiker“ in die Welt reisen, wird medial oft so getan, als käme ein Gigant in ein Land von Hinterwäldlern, denen man erklären müsse, wo der Hase lang läuft. Auch bei Scholz’ Besuch in China ist das nicht anders. Dabei offenbaren Bilder beim Spaziergang mit Staatsoberhaupt Xi unfreiwillig, wer hier nun der Hase ist.

VON Josef Kraus | 17. April 2024