"Was weg ist, ist weg", stellt Jörg Sartor nostalgisch fest. Er meint den Arbeiterstadtteil in Essens Norden, in dem er aufwuchs. Das trifft ebenso zu auf eine Partei, die als Arbeitervertretung groß wurde, deren Funktionäre in einer Parallelwelt leben, in der jeglicher Bezug zum wahren Leben nur noch mit ideologischer Abscheu betrachtet wird.
Deutschland macht sich nach nur fünf Jahren wieder auf den Sonderweg: Während sich hier parteiübergreifend die Aufnahmefreude manifestiert, haben die Regierungen der Nachbarländer ihre Lektion aus 2015 gelernt. Die Niederlande und Österreich senden eindeutige Absagen.
Es gibt nun wahrlich tagespolitisch interessante Fragen, aber Maischberger will auch noch etwas über die Mutter von Saskia Esken wissen. „Meine Mutter hatte zwei Kinder ...meine Mutter war Buchhalterin ...“, aber um Gotteswillen, wer will das zu welchem Zweck wissen?
Es wäre finanziell ein Klacks, die Worte von Jesus Christus in die Tat umzusetzen: Die Gesamtfinanzierung der "Schutzsuchende" genannten Migranten, die man hierher schleppt (per Kirchen-Schiff) oder nun förmlich herbei ruft (Luftbrücke). Von der Erstaufnahme bis hin zu den Folgekosten!
Lesbos brennt. Wer hat gezündelt? – Ein Prinzip des Migrationsbusiness ist die Erpressung: »Gebt uns, was wir wollen, oder wir bringen uns und unsere Kinder in tödliche Gefahr.« – Erpressung funktioniert, weil und solange die Erpressten nachgeben.
Humanitäre Pharisäer haben die Lehren aus dem Flüchtlingsherbst 2015 nicht verstanden. Sie fachen emotionale Feuer an, über die sie sich dann echauffieren. Über den Widerspruch zwischen Humanität und ihren Grenzen muss man ohne Schaum vor dem Mund diskutieren.
Wir telefonieren mit Rebecca Sommer, die auf Lesbos am niedergebrannten Migrantenlager von Moria ist. Sie spricht von vielen Feuern, die absichtlich gelegt wurden - angeblich auch unter Mithilfe von NGO-Aktivisten.
Wir dürfen die Demokratie nicht verlernen. Das bedeutet: viele Meinungen aushalten, immer wieder neu den Streit um das bessere Argument suchen. Politik darf nicht schwarz-weiß sein, sondern muss die Komplexität und Vielschichtigkeit der Herausforderungen für unser Land abbilden.
Die Runde schloss der philosophisch anmutende Satz von Jördis Frommhold, Chefärztin einer Lungenklinik: „Das normale Leben ist jetzt“.
Die Corona-Krise hat eine gewaltige Umverteilung innerhalb der EU in Gang gesetzt, dazu kommen Hilfsprogramme innerhalb Deutschlands. Der Gesamtbetrag der Hilfsprogramme summiert sich auf 40 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Professor Hans-Werner Sinn fordert eine Rückkehr zu Maß und Mitte
Nawalny ließ sich nicht vor Putins Karren spannen. Das macht ihn zumindest unangenehm, auch wenn von ihm keine ernsthafte Bedrohung für den Herrn im Kreml ausging. Ob der unmittelbar verantwortlich ist für den Anschlag, ist keineswegs sicher. Eine Analyse der Interessenlagen in Russland und anderswo.
Der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), Róbert Ragnar Spanó, nahm den Ehrendoktortitel der Universität Istanbul an - und traf sich mit Präsident Erdogan
Helle Aufregung in Potsdam: Ein Afrikafest wurde abgebrochen! Man empört sich mit Hilfe der Presse über das Auftreten von Polizisten. Es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um "Gefühle".
Nach mehreren Corona-Fällen im Migrantenlager von Moria hatte die Athener Regierung einen lokalen Lockdown verhängt und plante die Errichtung eines Zauns um das Lager. Doch das wollten die Bewohner offenbar nicht hinnehmen. Die Einheimischen von Lesbos haben nun das Nachsehen.
Die Partei die Linke formiert sich in Volksfrontmanier, um die Macht im Bund zu erobern. Streit dreht sich nicht um das Ziel - letztlich Kommunismus - nur um den richtigen Weg dorthin. Und da will man offenbar von Lenin lernen.
Von Hilfen für die in Existenznot geratenen Zulieferer war bei der Videokonferenz der Kanzlerin mit den Großen der Autoindustrie keine Rede. Stattdessen sollen mit staatlicher Stützung Elektro-Autos in den Markt gedrückt werden.
Die mutmaßliche Brandstiftung im Lager Moria wäre das Pendant zur Seenot vor der libyschen Küste: Eine vorsätzlich geschaffene Notsituation soll eine humanitäre Katastrophe auslösen, auf die Deutschland dann nach dem Willen beispielsweise von Saskia Esken mit erneuter Aufnahme reagieren soll.
Arnold Vaatz sagte schon zu DDR-Zeiten nicht, was die Obrigkeit samt ihren Claqueuren hören wollte. Das war damals so unverzeihlich für jene, die die Macht haben, wie heute. Darum soll er nicht Recht haben, auch nur angehört zu werden. Von Werner J. Patzelt
Da sich die Verhandlungen hinziehen und immer noch kein greifbares Ergebnis hervorgebracht haben, rüstet sich die britische Regierung erneut für einen harten No-deal-Austritt.
Es passt alles zusammen: Erst die 13 000 Stühle vor dem Reichstag, nun der Brand des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos, das oft als eine "Hölle" bezeichnet wurde.
























