Jörg Sartor hat die SPD aufgegeben

"Was weg ist, ist weg", stellt Jörg Sartor nostalgisch fest. Er meint den Arbeiterstadtteil in Essens Norden, in dem er aufwuchs. Das trifft ebenso zu auf eine Partei, die als Arbeitervertretung groß wurde, deren Funktionäre in einer Parallelwelt leben, in der jeglicher Bezug zum wahren Leben nur noch mit ideologischer Abscheu betrachtet wird.

VON Tomas Spahn | 10. September 2020
Wer kapituliert, hat verloren

Lesbos brennt. Wer hat gezündelt? – Ein Prinzip des Migrationsbusiness ist die Erpressung: »Gebt uns, was wir wollen, oder wir bringen uns und unsere Kinder in tödliche Gefahr.« – Erpressung funktioniert, weil und solange die Erpressten nachgeben.

VON Dushan Wegner | 10. September 2020
„Wir sind das Volk“

Wir dürfen die Demokratie nicht verlernen. Das bedeutet: viele Meinungen aushalten, immer wieder neu den Streit um das bessere Argument suchen. Politik darf nicht schwarz-weiß sein, sondern muss die Komplexität und Vielschichtigkeit der Herausforderungen für unser Land abbilden.

VON Ismail Tipi | 10. September 2020
Interview

Die Corona-Krise hat eine gewaltige Umverteilung innerhalb der EU in Gang gesetzt, dazu kommen Hilfsprogramme innerhalb Deutschlands. Der Gesamtbetrag der Hilfsprogramme summiert sich auf 40 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Professor Hans-Werner Sinn fordert eine Rückkehr zu Maß und Mitte

VON Roland Tichy | 9. September 2020
Werner Patzelt über den Vaatz-Boykott

Arnold Vaatz sagte schon zu DDR-Zeiten nicht, was die Obrigkeit samt ihren Claqueuren hören wollte. Das war damals so unverzeihlich für jene, die die Macht haben, wie heute. Darum soll er nicht Recht haben, auch nur angehört zu werden. Von Werner J. Patzelt

VON Gastautor | 9. September 2020