Mecklenburg-Vorpommern: Schwesig kopiert Woidke-Wahlkampf

Noch liegt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern vorn, doch Manuela Schwesig holt auf. Statt mit Inhalten macht sie Wahlkampf mit Angst. Wie damals Woidke in Brandenburg eröffnet sie die Alternative: Wer nicht die AfD will, muss Schwesig wählen.

picture alliance/dpa | Jens Büttner

Nach der jüngsten Umfrage, die gerade der Nordkurier veröffentlicht, wird wohl in Mecklenburg-Vorpommern die erfolglose Manuela Schwesig erfolgreich im Wahlkampf und im Amt bleiben.

Die AfD kommt in Mecklenburg-Vorpommern auf 36 Prozent, die SPD auf 33 Prozent, der Landesverband der CDU, aus der Merzens treuer Philipp Amthor stammt, nur noch auf 7 Prozent, die Linke auf 11 Prozent und die Grünen ziehen mit 5 Prozent vielleicht gerade noch so in den Landtag ein.

Kommen die Grünen in den Landtag wird es eine kommunistische Koalition aus SPD, SED-Linke und Grüne. Kommen die Grünen nicht in den Landtag, dann kann es zur SED-Koalition aus SPD und Linken reichen, bzw. zur Block-Koalition unserer Demokratie aus SPD, SED-Linken und CDU. Ob das dann Koalition oder Kooperation oder Duldung heißt, ist eine rein semantische Frage.

Ende 2025 erreichten die öffentlichen Schulden 12,6 Milliarden Euro, 300 Millionen Euro sollen zudem aufgenommen werden. Das Wirtschaftswachstum lag im ersten Halbjahr bei 0,4 Prozent.

Manuela Schwesig holt dennoch auf, weil sie in einem Angst-Wahlkampf wie damals Woidke in Brandenburg die Alternative aufmacht, ich oder die, wer nicht die AfD will, muss Schwesig wählen. Schwesig tourt mit dem inhaltsleeren Spruch: „Die Frau gegen blau.“ Und zwar in Rot.

Geschichtsklitterung hilft, wie auch der Eindruck hilft, den sie verbreitet, die Frau Schwesig ist doch so nett.

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Kommentare ( 10 )

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Hieronymus Bosch
2 Minuten her

Was ist das für ein Land, in dem von morgens bis abends gegen eine Partei gehetzt wird? Gegen eine Partei, die nirgends in der Regierung ist! Gegen eine Partei, die gewählt wird, weil die Altparteien hier komplett versagt haben! Was ist das für ein Land?

roffmann
12 Minuten her

Die Wähler müssen ja keinen Intelligenztest machen, die Gewählten auch nicht !
Wenn der dümmste Spruch gewinnt, war schlau , wer ihn genommen hat !
Sei schlau , wähl Blau ! “ A f D „

Last edited 20 Sekunden her by roffmann
Wilhelm Roepke
21 Minuten her

Offensichtlich holt Manuela Schwesig die Stimmen von der CDU. Noch 2,5 % und die SPD liegt mit der AFD gleichauf. Ich finde, das wäre es wert, wenn die CDU dann bei 4,5% unter der 5%-Hürde liegt… 🙂

AHamburg
23 Minuten her

diese Person hat uns dieses „DemokratieLeben“ mit ihren NGO Kumpels eingebrockt. Sollte man immer erwähnen

Ralph Martin
23 Minuten her

Sie macht Werbung für den weiteren Abstieg.
Es ist unmöglich, dass neue Kräfte das Land schneller scheitern lassen als das Kartell.

ceterum censeo
26 Minuten her

Wenn Blondi wiedergewählt wird, dann können die Bürger in den nächsten Jahren wunderbar ihr Land mit S-A vergleichen: hier Sozialismus gepaart mit ausufernder Armut, Kriminalität, Sozialabbau, Zerstörung der Infrastruktur und Arbeitsplätze, dort beginnende Stabilität und ein prosperierendes Land. Der Wähler hatte es in der Hand…

Gerd55
28 Minuten her

Frau Schwesig GEGEN. FÜR kann sie wohl nicht.
Wie die Omas GEGEN …

Waehler 21
31 Minuten her

Wenn es diesen inhaltlichen Aktparteien gelingt, die Sachthemen draußen zu halten, und dem ÖRR ein weiter so versprechen, dann wird es eben noch mal fünf Jahre dauern. Doch ob dann ein reset möglich ist, weiß wohl heute niemand.

Autour
31 Minuten her

Tja Frau Schwesig ist nett und Herr Holm ist eben netter… mit einfach nur nett sein wird man da auch nix gewinnen… gut man kommt sehr gut mit den anderen Parteien aus aber mehr Wähler gewinnt man nur mit Hundeblick eben nicht….

Haba Orwell
35 Minuten her

> Noch liegt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern vorn, doch Manuela Schwesig holt auf. Statt mit Inhalten macht sie Wahlkampf mit Angst.

Angst wovor – dass Abzocke&Vernichtung eingedämmt werden? Wenn sich die Leute wirklich framen lassen, wurde zumindest im kognitiven Bereich eine Angleichung von Ost und West erreicht.