Es ist ein Paradebeispiel öffentlich-rechtlicher Desinformation: Mit einer plumpen Falschbehauptung hat der gebührenfinanzierte Sender den Tech-Billionär Elon Musk zum Propagandisten einer „Jagd auf Migranten“ stilisiert. Nun kündigt Musk auf X juristische Schritte gegen das ZDF an – für die Gebührenzahler könnte dies teuer werden.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Godofredo A. Vásquez, Screenprint via ZDF, X – TE-Collage
Nach einem grausamen Messerangriff eines sudanesischen Asylwerbers in Belfast, bei dem das Opfer lebensgefährlich verletzt worden ist, teilte Musk einen Aufruf des britischen Aktivisten Tommy Robinson zu friedlichen Protesten. Musks Kommentar war klar: „Only by protesting REPEATEDLY and LOUDLY will there be any change.“
Also kein Wort von Gewalt, kein Aufruf zur Jagd. Dennoch moderierte ZDF-Moderatorin Christina von Ungern-Sternberg in „ZDFheute live“ so dieses Thema an: „Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten. Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist – und Tech-Milliardär Elon Musk.“ Die Sendung spekulierte sogar über Akteure, die „zum Bürgerkrieg aufrufen“.
Diese Darstellung des ZDF war frei erfunden. Englischsprachige Quellen wie The Washington Times bestätigen: Weder Robinson noch Musk riefen zu Pogromen auf. Robinson betonte sogar „Peaceful. Respectful. Together.“ Musk kritisierte vielmehr die britische Einwanderungspolitik als Ursache der Spannungen – eine Position, die er mit Verweis auf „murderous migrants“ und gescheiterte Multikulti-Experimente untermauerte.
Zusätzlich zu tausenden Protesten gegen die ZDF-Redaktion auf den Social-Media-Plattformen warf auch WELT-Journalistin Anna Schneider dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, Musk Aussagen anzudichten, die er nie getätigt habe. Und NDR-Redakteur Sebastian Eberle distanzierte sich öffentlich: „Liebe Kolleginnen und Kollegen in Mainz, bei allem Respekt. Das geht so nicht. So können und dürfen wir nicht arbeiten. Das ist völlig inakzeptabel.“ Selbst das ZDF ruderte wenig später zurück und gab zu, die Formulierung sei „unpräzise und deshalb missverständlich“. Eine halbherzige Korrektur nach der üblichen Methode: Anfangs maximal skandalisieren, dann leise korrigieren.
Der Bote soll zum Mittäter gestempelt werden
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, finanziert mit Milliarden aus Zwangsbeiträgen, betreibt offensichtlich systematisch Framing gegen Kritiker der Masseneinwanderung: Statt den realen Messerangriff und die berechtigte Wut über die importierte Gewalt zu thematisieren, wird der Bote zum Täter gemacht.
Elon Musk hat in der Nacht auf Dienstag angekündigt, die „skandalösen Lügen“ gerichtlich zu verfolgen und gegen die Verantwortlichen rechtlich vorzugehen. Das könnte nicht nur finanziell den Gebührenzahlern schaden, sondern vor allem dem Ansehen eines Senders, der offenbar Journalismus mit Propaganda verwechselt. Dies ist derselbe Sender, dessen in den USA ansässige Reporterin wiederholt über Charlie Kirk gelogen hat, ohne jegliche Konsequenzen.
In Zeiten, in denen Bürger das Vertrauen in staatliche Medien verlieren, ist ein derartiger Skandal Gift für die Demokratie. Das ZDF sollte sich fragen, ob es noch als seriöser Nachrichtenkanal durchgeht – oder ob es längst zur ideologischen Kampfmaschine mutiert ist. Die Klage von Musk ist dafür ein guter Anlass.



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Ich hoffe, Musk zieht das bis zu einem Urteil durch und lässt sich nicht von halbseidenem Entschuldigungsgeschwurbel des ZDF davon abbringen.
Im Übrigen waren ähnliche Anwürfe auch anderswo im ÖRR zu hören, etwa im DLF.
„Die Organisation „Center for Countering Digital Hate“ mit Sitz in London teilte mit, Musk habe auf seinem Onlinedienst X Beiträge von rechtsextremen britischen Aktivisten wie Tommy Robertson geteilt und dadurch 64 Millionen Aufrufe generiert. Dies sei entscheidend gewesen, um die Proteste in Belfast und anderen nordirischen Städten anzufachen.“
Die Lüge hat System im System.
Musk beschreibt hier den obersten Grundsatz des ZDF. Sie können nur das und sollten deswegen, da nicht reformierbar, aufgelöst werden.
Es freut mich, dass jemand mit Möglichkeiten gegen die hier oftmals wider besseren Wissens verbreiteten Nachrichten /Infos vorgeht. Man kann kaum unterscheiden, was mehr der Wahrheit entspricht, die Nachricht oder der davor oder dahinter gesendete Werbeblock.
ob das für mich als Gebührenzahler teuer wird, ist mir egal, endlich mal jemand der Finanzstark genug ist sich mit dem ZDF anzulegen und die mal richtig in die Schranken zu weisen!
Zwangsfinanzierter Schundfunk. Es ist so unfassbar, dass wir dieses Schmierentheater überbezahlter selbstgefälliger „unsereDemokratie“-Protagonisten über uns ergehen lassen müssen. Nur umgehende Abschaffung des ÖRR kann hier Abhilfe schaffen.
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Auch andere ArbG übernehmen finanzielle Schäden, die vom ArbN verursacht werden. Aber irgendwo ist sicher eine Grenze erreicht. Bei (vermuteter) vorsätzlicher Schädigung? Der ÖRR ist haltungsorientiert. Bei Mitarbeitern, die diese Haltung nur ungenügend aufbringen, wird jeder Fehler zusammengetragen, um sie zur Kündigung zu bewegen oder zu kündigen. Bei korrekter Haltung wird alles unter den Teppich gekehrt, weil Fehler schließlich immer vorkommen. Im Grunde ist das auch bei Unternehmen so. Das spezielle beim ÖRR ist die Finanzierung über Zwangsgebühren und der inzwischen lockere Umgang mit dem Ruf des ÖRR. Diese „Vorteile“ hat ein normales Unternehmen nicht. Lebt der ÖRR nach dem… Mehr
Wenn das ZDF schlau ist, unterschreiben sie eine Unterlassungserklärung, zahlen einige tausend Anwaltsgebühren und gut ist. Mal sehen, wie schlau sie sind.
…für die Gebührenzahler könnte dies teuer werden?
Wieso?
Eher das Gegenteil.
Elon Musk sollte nicht nur das ZDF sondern auch die Moderatorin verklagen. Vielleicht überlegen sich diese „Journalisten“ dann endlich mal, ob sie einfach alles ohne Reflektion vorlesen, was ihnen ein Redakteur vorlegt.