Stadt Wien lädt auch dreijährige Kinder zur Pride-Parade ein

Alle kennen die Bilder der Pride-Parade aus Europas Großstädten: Menschen in String-Tangas, Homosexuelle in Hunde-Kostümen, Gruppen im Sado-Maso-Outfit. Die Stadt Wien wirbt jetzt auch für die Teilnahme von dreijährigen Kindern bei der Regenbogen-Parade am Samstag.

picture alliance / CHROMORANGE | Harald A. Jahn
Regenbogenparade, Wien 2025

Die städtische WIENXTRA-Kinderinfo im von SPÖ und NEOS regierten Wien bewirbt in ihrem aktuellen Programm explizit Veranstaltungen für Kleinkinder ab drei Jahren im Rahmen des Pride-Months. Konkret geht es um die Aktion „Pride feiern mit Holli“ am kommenden Samstag, dem 13. Juni. Von 10 bis 14 Uhr können Familien in der WIENXTRA-Kinderinfo am Wiener Museumsplatz Regenbogen-Papierflaggen malen. Die Beschreibung dazu: „Wenn die Regenbogenparade startet, gehen wir mit Holli gemeinsam zum Ring und schwenken unsere Flaggen.“ Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Kinder „ab 3 Jahren“ und „die ganze Familie“ – gratis und ohne Anmeldung. Begleitend gibt es Infomaterialien zu Begriffen wie „Diversität“, „Inklusion“ und „Queer“.

Die FPÖ kritisiert diese Aktion der Stadt Wien deutlich: Hier werde eine Frühsexualisierung und eine ideologische Übergriffigkeit auf Kosten der Steuerzahler gefördert. Wiener FPÖ-Politiker wie Leo Lugner und Familiensprecherin Ricarda Berger warfen der SPÖ-geführten Stadtverwaltung vor, bereits Kleinkinder zum „Spielball linker Ideologie“ zu machen. „Dreijährige gehören auf den Spielplatz und nicht in die Pride-Parade“, hieß es in Aussendungen und in einem Facebook-Video.

Die FPÖ sieht darin einen weiteren Beitrag zum systematischen Angriff auf die Erziehungsautorität der Eltern und fordert ein Ende der „Regenbogen-Propaganda“ mit öffentlichen Geldern. Bei einer Rekordverschuldung der Stadt Wien und in Zeiten harter Sparmaßnahmen bei Sozialem und Bildung sei diese Prioritätensetzung unverständlich. Auch Parteichef Herbert Kickl kommentierte bereits diese Kinder-Aktion bei der Schwulen- und Lesben-Parade: „Pride-Parade für Dreijährige – meinen die das wirklich ernst?“

Die Stadt Wien und WIENXTRA verteidigen das Programm als „Beitrag zu Toleranz und Inklusion“. Es gehe nicht um Sexualisierung, sondern um „respektvollen Umgang und Sichtbarkeit verschiedener Lebensrealitäten“. Die Aktion sei „altersgerecht kreativ und freiwillig“.

Und die Veranstalter des Events, Vienna Pride, betonen den gesellschaftlichen Wert des Festivals. Auf der eigenen Homepage wird die Pride-Parade so beschrieben: „Die Regenbogenparade ist eine wichtige politische Demonstration für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, intergeschlechtlichen und queeren Menschen. Die HOSI Wien ruft alle Mitmarschierenden und Zuschauer auf, ihren Anliegen mit Transparenten, Schildern, T-Shirts etc. Ausdruck zu verleihen.“

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Kommentare ( 28 )

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hansgunther
1 Monat her

Die Österreicher sind offensichtlich mindestens so durchgeknallt wie die Piefkes, besonders die in Berlin, aber eigentlich überall, wo Blockparteien hausen und ihr Unwesen treiben. All die, die ihren Schwanz oder Anus und ihre Titten und Pussies nicht mehr unter Kontrolle haben, den Verstand und Anstand sowieso auch nicht. Das Erschreckende ist, dass offenbar die potentiellen Pädophilen und Kinderschänder hier unlimitierten Ausgang haben, um ihre Opfer schon mal auszugucken. Das ist kriminell, nichts anderes! Unter dem Deckmantel der perfiden Pride- und transsexualisierten Szene macht sich selbst der Staat zum Wegbereiter und Zuhälter und ist involviert an den Verbrechen an Kindern und… Mehr

man without opinion
1 Monat her

Moin,
mag sein, daß Österreich ein failed State ist, Wien ist es ganz sicher.
Was nach Patti Smith ohne Übergang von den „Wiener Festspielen“ übertragen wurde, hat mich derart angefasst, daß mir einfach die Worte fehlen.
Optische Livezusammenfassung des Geschehens war ein Farbiger auf der Bühne im Hintergrund. Da bleiben mir keine Zweifel mehr.
LG

albert deutsch
1 Monat her

Egal was zur Debatte steht ,die meisten Deppen wohnen in der Regel in der Hauptstadt .

hansgunther
1 Monat her
Antworten an  albert deutsch

…sie meinen die Capitalinos! Mui bien!

Antaam
1 Monat her

Zitat: „Die Stadt Wien und WIENXTRA verteidigen das Programm als „Beitrag zu Toleranz und Inklusion“. Es gehe nicht um Sexualisierung, sondern um „respektvollen Umgang und Sichtbarkeit verschiedener Lebensrealitäten“. Die Aktion sei „altersgerecht kreativ und freiwillig“. Warum in aller Welt sollte es mich interessieren, wer mit wem ins Bett geht. Diese Regenbogenmenschen fordern keine Rechte ein, weil sie die schon lange haben, aber immer noch mehr Rechte gegenüber anderen Menschen fordern und völlig respektlos gegenüber den Gefühlen anderer sind. Wann respektiert man einen Menschen? Ich respektiere nur Menschen, die klug, weise, fröhlich oder gütig sind, sich angenehm mit einen unterhalten oder diskutieren können… Mehr

Innere Unruhe
1 Monat her

Und dann wunder sich die Regenbogenmenschen, warum die Zustimmung für sie sinkt…

verblichene Rose
1 Monat her
Antworten an  Innere Unruhe

Ich habe diesen Leuten noch nie zugestimmt!

Rainer Schweitzer
1 Monat her

„Die Regenbogenparade ist eine wichtige politische Demonstration für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, intergeschlechtlichen und queeren Menschen.“ Die übergroße Mehrheit der Menschen, denen ich begegnet bin, sind einfach ganz normal heterosexuell. So wie gut 90 % der Bevölkerung, die mit lebisch/schwul/bisexuell nichts zu tun haben, da es sie nicht betrifft. Mir ist nie jemand begegnet, der etwas gegen Lesben, Schwule, „Intergeschlechtliche“ und „Queere“ gehabt hätte. Jeder soll sein Leben führen, wie er es möchte. Man interessierte sich nicht für ihre Geschlechtlichkeit, schließlich wollte man nicht mit ihnen ins Bett sondern professionell zusammenarbeiten. Es war für jeden ok, daß… Mehr

Last edited 1 Monat her by Rainer Schweitzer
Deutscher
1 Monat her

Hätte kein Problem damit, wenn sich LGBTnochmalwas dabei in ihren normalen Alltagsklamotten auf die Straße begeben, eine Kundgebung abhalten und eine Prozession durch die Stadt machen und so dafür sorgen, dass man sie ja nicht vergisst. Dann können von mir aus auch Dreijährige teilnehmen. Wenn sich aber Typen, Typinnen und Weder-nochs aufgetakelt wie Karikaturen eines Rotlichtklischees oder Fetischpornos zur Schau stellen, zum Teil wohl auch mit Drogen zugedröhnt, dann ist es pervers, Kinder dem auszusetzen. Aber vielleicht will die eine oder andere Jessica Parka … ach, lassen wir das!

imapact
1 Monat her

Allein schon die verschwurbelte Sprache mit ihrem zwanghaften (D) Englisch nervt. Die Hauptstadt Österreichs heißt in der Landessprache „Wien“ und für „pride“ gibt es das Wort „Stolz“. Worauf genau sind die stolz? Auf ihre Abweichung von der biologischen Normalität? Daß sie sich erregen, wenn sie in Hundekostümen durch die Stadt laufen und ihnen einer abgeht, wenn sie im Lederfummel verdroschen werden? Und, warum grenzen sie die Muslime aus? Wo sind die Plakate : „Mohammed was queer“? „Der Islam bleibt bunt!“? Wann endlich nehmen Imane „Segenshandlungen an schwulen und lesbischen Paaren vor? Da gibt es noch viel zu tun, bevor man… Mehr

Deutscher
1 Monat her
Antworten an  imapact

Sie müssen mit der besonderen Betonung ihrer „pride“ die Scham kompensieren, die sie gar nicht hätten, wenn sie nicht so … ach, lassen wir das!

a.bayer
1 Monat her

Es wäre interessant zu erfahren, wie hoch der Anteil von Kindern des „internationalen“ Bevölkerungsanteils an solchen Veranstaltungen ist. Ferner wäre zu überprüfen, welche Lehren die Organisatoren aus dem (erwartbaren) Ergebnis ziehen. Wird hier nicht der edle, gemeinhin innig geliebte Muslim von vornherein ausgeschlossen? Denn genauso wie Schweinefleisch (s.“Canon“ in Frankreich“) ist ja auch das Queere bekanntermaßen nicht so direkt sein Ding…

JuergenR
1 Monat her

Vielen Homosexuellen und Transsexuellen sind diese Veranstaltungen zuwider, denn sie wollen einfach ihr Leben leben und nicht mit solchen Menschen auf einem CSD in einen Topf geworfen werden. Den erstgenannten gönne ich dies von Herzen.