Nach 26 Anschlägen geben die Betreiber des Café Stay im Leipziger Osten auf. Die Stadt kann in den Angriffen trotz linksextremer Bekennerschreiben kein religionsfeindliches Motiv ausmachen. Die Stadtgesellschaft kapituliert vor linker Gewaltbereitschaft. Toleranz für alle – außer für Christen.
Zeal Church
In der Nacht auf den 25. Dezember 2025 ereignete sich der heftigste Anschlag auf das Café Stay in Reudnitz, einem Stadtteil im Osten Leipzigs. Einen halben Liter Buttersäure gossen die Täter durch ein eigens gebohrtes Loch in das Café.
Mehrere Wochen Zwangspause, damit verbunden finanzielle Einbußen, 20.000 Euro Sachschaden; der gesamte Fußboden musste ausgetauscht werden.
Doch der Betreiber, die freikirchliche Zeal Church, zeigte sich kämpferisch – man wollte bleiben, sich nicht einschüchtern lassen, den Gegnern aus dem linken Milieu Dialog anbieten.
Das Stay sollte ein gastlicher Ort sein, an dem jeder willkommen geheißen wurde. Die Quittung für dieses Anliegen: Säureattacken, eingeworfene Fensterscheiben, Farbanschläge, Drohungen und Beschimpfungen.
Jetzt, nach gut zweieinhalb Jahren Betrieb und sage und schreibe 26 Anschlägen ist Schluss. Die linksextreme Szene Leipzigs triumphiert, auch wenn der leitende Pastor René Wagner dies nicht ganz eingestehen möchte: „Die Linksextremen in Leipzig haben nicht gewonnen“, lässt er laut der evangelischen Nachrichtenagentur Idea verlauten. „Sie haben keine Kirche geschlossen. Sie haben keine Gemeinde gestoppt. Sie haben keine Erweckung verhindert. Sie haben keine einzige Seele davon abgehalten, Jesus zu begegnen.“
Doch diese Worte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Geschäftsaufgabe eine Kapitulation darstellt – nicht so sehr einer kleinen Freikirche, die sich die Weiterführung des Geschäfts unter diesen Umständen schlicht nicht leisten kann, und die den Angriffen aus dem linksextremen Milieu jahrelang tapfer standgehalten hat. Sondern eine Kapitulation der Leipziger Stadtgesellschaft und Politik, die nicht den Schneid hat, für Meinungsvielfalt einzutreten, auch von Linksextremen Toleranz einzufordern und Gewalt ein deutliches Stoppschild entgegenzusetzen.
Wagner und die Zeal Church hatten den Kontakt zur Politik gesucht. Aber geschehen sei nichts. Während man mit Vertretern der anderen Parteien wenigstens Gespräche habe führen können, hätten die Linken jeden Kontakt verweigert, erklärte der Pastor gegenüber Idea. Der Linkspartei allerdings gehört auch der zuständige Bürgermeister an.
Auf eine Anfrage der BSW-Fraktion im Stadtrat antwortete die Stadt Leipzig kaltschnäuzig: „Der Angriff greift – zumindest dem Bekennerschreiben gemäß – nicht die Religionsfreiheit an. Angegriffen wurde ein kommerziell betriebenes Café, welches zur Finanzierung einer Religionsgemeinschaft dient. Begründet wird dies des Weiteren mit der Haltung des betreibenden Vereins zu Homosexualität.“
Christliche und insbesondere freikirchliche Ansichten zu Homosexualität mögen nicht nur Linken missfallen – zu behaupten, eine darauf gründende Ablehnung habe mit Religion nichts zu tun, ist bewusste Realitätsverleugnung, beruhen diese Ansichten doch maßgeblich auf dem zugrundeliegenden biblischen Menschenbild.
Dieser Ignoranz entspricht die Antwort auf die Frage des BSW, wie die Stadt religionsfeindlichen Handlungen gegenübertrete, und ob Überarbeitungsbedarf bestehe.
Hier kann die Stadt nur auf Konzepte zum Schutz gegen „Antisemitismus und Anti-Muslimischen Rassismus“ verweisen. Schutz von Christen ist nicht vorgesehen; zur Sicherheit wird nochmals betont, dass es sich „bei dem vorliegenden Vorfall wie ausgeführt allerdings nicht um einen Angriff auf die Religionsausübung handelt“, und daher kein Handlungsbedarf in diesem Bereich gesehen wird.
Auf dieses Defizit in Wahrnehmung und Adressierung christenfeindlicher Gewalt weist das Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe (OIDAC Europe) immer wieder hin. Die Geschäftsführerin der Beobachtungsstelle äußert sich entsetzt: „Dass eine christliche Einrichtung in Deutschland wegen wiederholter extremistisch motivierter Gewalt schließen muss, ist erschreckend. In einer pluralistischen Gesellschaft müssen Toleranz und Schutzanspruch für alle gelten, ohne politische Scheuklappen und auch gegenüber Christen“, so Anja Tang.
Doch bis zu den Verantwortlichen der Stadt Leipzig ist diese Forderung noch nicht durchgedrungen.
Pastor Wagner zeigt sich enttäuscht über die Reaktion der Stadt. Es sei „sehr schmerzhaft“, dass bis heute nicht anerkannt würde, dass es bei den Angriffen um Religionsfreiheit gehe. Er verweist auf Demonstrationen vor dem Café, Online-Beiträge und nicht zuletzt die Bekennerschreiben, die sich, so Wagner, „eindeutig gegen unsere religiöse Identität, unsere Theologie und unsere Glaubenspraxis“ richten.
So wurde bereits im Oktober 2023, kurz nach der Eröffnung des Cafés im September und unmittelbar nach einem Anschlag, ein Bekennerschreiben auf der linksextremen Plattform Indymedia veröffentlicht. Der Tenor ist deutlich: „Kein Gott, kein Staat, kein Kaffeevollautomat!“, heißt es da, und, im Antifa-typischen Duktus: „Barista, Barista, Antichrista“.
Grund für den Angriff laut Bekennerschreiben: Die Zeal Church heiße Homosexuelle willkommen, sei aber dagegen, homosexuelle Paare zu trauen.
Beides, Akzeptanz homosexueller Menschen und das Bekenntnis, dass eine christliche Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich sei, ist keine fundamentalistische Sondermeinung, sondern christliche Grundhaltung. Für die Täter Grund genug, „genussvoll“ Scheiben einzuschlagen.
Doch das sind nicht die einzigen „Verbrechen“, derer sich Pastor Wagner und seine Gemeinde schuldig gemacht haben: „Die Vorstellung, es gäbe nur Männer und Frauen und dass die monogame cis hetero Ehe die einzig ‚richtige‘ Beziehungsform sei“, verurteilt das Bekennerschreiben, um wenige Absätze später zu bekennen, dass man aber gar nicht wolle, dass die Zeal Church Homosexuelle traue, denn: „Die Ehe als Institution von Staat, Kapitalismus und Patriarchat ist uns herzlich egal.“
Die Stadt Leipzig vermochte in diesen Worten kein christenfeindliches Motiv auszumachen. Ein Kniefall vor linksextremistischem Hass. Niemand muss sich die Ansichten der Leiter und der Betreiber der Zeal Church zu eigen machen. Dass sie im Rahmen einer freiheitlichen Gesellschaft einen Platz haben, sollte jedoch unstrittig sein.
Dass dem gewaltbereiten Auftreten von Linksextremen nichts entgegengesetzt wird, ist ein fatales Signal. Und ein Beweis dafür, dass die Vielfalts- und Toleranzrhetorik, die insbesondere im sogenannten Pride-Month inflationär bemüht wird, nichts als ein Lippenbekenntnis ist: Das kleine Team des Café Stay und der Zeal Church darf keine Solidarität erwarten.




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Der Terror der „Toleranten“. Die Stadt als Komplizin. Kein öffentlicher Aufschrei. Deutschland auf dem Weg in einen neuen Totalitarismus.
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Eine Stadt hat da nichts zu erkennen. Der Staat ist gefordert – nennt sich Staatsanwaltschaft oder Polizei oder Ermittlungsbehörde. Allerdings, einen kriminellen Staat erkennt man leicht daran, dass er unterteilt in für sich „nützliche“ und „schädliche“ Kriminalität. Hier, in der Diktatur „UnsereDemokratie“ genannt, passiert genau das, seit ein Honnecker-Klon das Land auf „DDR-Sozialistisch“ hat drehen können. Die daraus resultierende Justiz spricht „Politische, Parteinbandenfreundliche Urteile“, sanktioniert die Wahrheit und lügt schamlos „im Namen des Volkes“. Wie in jeder Diktatur, ob braun, rot oder, wie jetzt bunt, sind die Schlimmsten die Mitmacher, die „Freislers“ bis „Zyklon-B-Werfer.“ Die, die bereit sind, die Diktatur… Mehr
Dieses Café muss wirklich Salz und Licht in der Stadt Leipzig gewesen sein, denn sonst wäre es dem Teufel kein Dorn im Auge. Oder anders ausgedrückt, wird ein toter Hund nicht getreten. Dass die Stadt nun trotz intensivem Suchen kein „religionsfeindliches Motiv“ erkennen kann, ist ein Anreiz für jeden kreativen Karikaturisten. Und ich hoffe, derer vieler werden sich des Themas annehmen. Diese antichristlichen Anarchos der Straße sehen sich offenbar als die moderne Stadt-Guerilla und wenn die Verantwortlichen der Stadt Leipzig weiterhin darüber sinnieren, wie dies Geschehen denn einzuordnen sei und ob evtl. hier eine Art Parallel-Exekutive gebildet wurde, dann gebe… Mehr
In Deutschlands Großstädten übernimmt eine links-muslimische Truppe das Zepter. Auf gewisse Dinge wird extrem Druck ausgeübt, bis sie weg sind. Man denke an Mohren und ähnliches, das im Zuge von „black lifes matter“ verschwinden musste (Straßen- und Geschäftsnamen, Markenenbleme…). Was auch Antisemitisch in DE passiert,kann sich schnell auch gegen Christen richten.
Aber: Der gute Deutsche unterjocht sich gern und biedert sich der „herrschenden“ Schicht an.
Leipzig ist eine Hochburg der linken Chaoten, ein zentraler Ort der Anarchie! Für diese Bande gibt es keine Gesetze, nur die selbsternannten Regeln haben Gültigkeit! Toleranz ist für diejenigen ein unbekanntes Fremdwort!
Von Stalinisten muss man sich fernhalten. Und in dieser Stadt regieren sie offenbar mit.
Nur in dieser Stadt?
„…freikirchliche Ansichten zu Homosexualität mögen nicht nur Linken missfallen… “
Die wissen aber schon, daß Moslems darüber streiten, ob bei Homosexuellen, die man vom höchsten Gebäude der Stadt geworfen hat, anschließend noch der Leichnam gesteinigt werden muss? Offensichtlich nicht!
Man kann nicht nur Pflugscharen zu Schwertern, sondern auch Kaffeevollautomaten zu Frohe-Botschaft-Verkündern schmieden. Conne Island ist kein uneinnehmbarer Ort!
Sechsundzwanzig (26!!!) Anschläge in wenigen Jahren – Gott, was seid ihr Linken „tolerant“!