Söders Rückzug aus dem Ludwig-Erhard-Gipfel markiert einen Schnitt. Söder entzieht einem bisherigen Prestigeformat die staatliche Krone und zwingt damit alle anderen zur Standortbestimmung. Die reihenweisen Absagen belegen, dass das Spiel um Macht und Thron Berlins in vollem Gange ist. Merz’ Verteidigungslinie für Weimer wurde zertrümmert, der Kanzler selbst deutlich geschwächt.
Monatelang ebbte die von Woche um Woche zunehmende und immer breitere Kritik an dem parteilosen Kulturstaatsminister und Kanzler-Amigo Wolfram Weimer nicht ab. Umfangreiche Urheberrechtsverstöße, Abmahnungen, Löschungen, weitere Abmahnungen, weitere Löschungen. In jeder Woche neue Skandale, bei etwas, das jahrelang offen vor allen Redaktionen lag und dennoch erst von Alexander Wallasch angestoßen wurde. Und danach wie eine Lawine ins Tal rollend immer mehr von den Potemkinschen Fassaden des hochstapelnden Medienunternehmers Weimer mit sich riss.
Wer kritisiert, kann nur „rechts“ sein
Für all das hatten Weimer und sein enger Amigo, nun Bundeskanzler Friedrich Merz, die immer gleiche Verteidigungslinie parat: Die Kritik am guten Kumpel Weimer, an seiner aufgepumpten Mediengruppe, am Flaggschiff Ludwig-Erhard-Gipfel, all das komme „von rechts“, aus AfD-nahen Ecken, „rechtsaußen“ – an den Vorwürfen sei nichts dran. Weimer stilisierte sich immer wieder zum Opfer, für die AfD sei er der Hauptgegner ihrer aggressiven Kampagnen.
Diese Erzählung hielt schon damals nicht. Die Vielstimmigkeit der Kritik kam mitnichten nur von den jungen kritischen Medienportalen, die immer mehr Politikern ein Dorn im Auge sind. Die Kritik und immer neue Recherchen kamen auch von allen anderen Medien im Land. (Außer Welt und Bild, die sich eher mühten, beizuspringen und Kritik als rechts zu framen.)
Der weitere Kern der Affäre neben der der umfangreichen Urheberrechtsverletzungen lag dabei schwarz auf weiß im Werbematerial der Weimer Media Group zu ihrem Produkt des Ludwig-Erhard-Gipfels und in der nun sehr breiten öffentlichen Berichterstattung – und sie kam eben nicht nur von „rechts“, sondern quer durch das gesamte Spektrum, bis hin zum ZDF.
Worum geht es konkret? Um den Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee – eine Bühne, auf der Politik und Konzerne nicht nur nebeneinander sitzen, sondern wo der Zugang selbst durch die Weimer Media Group als Produkt verkauft wurde, was von Daniel Gräber aufgedeckt wurde. Die Sponsoring-Pakete trugen Bergnamen und Preisschilder: „Zugspitze“, „Matterhorn“, „Mont Blanc“. Das Mont-Blanc-Paket lag bei 80.000 Euro netto. Und beworben wurde es mit Formulierungen, die in einer Demokratie eigentlich nie im selben Satz mit Regierungsmitgliedern stehen dürften: „Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger“, persönliche Gesprächsmöglichkeiten, exklusive Abendessen, Panelplätze neben Ministern.
Weimer stritt ab, zog Anwälte hinzu, nannte den Einfluss-Vorwurf schlicht eine Lüge – und behauptete zugleich, er habe seit Amtsantritt keine operative Rolle mehr und nehme ja selbst auch gar nicht mehr daran teil. Doch die Kritik wurde immer umfangreicher, nicht weniger. Und sie blieb nicht im Netz hängen, sondern fraß sich bis in die staatliche Verantwortung: Bayern prüfte die Förderung, es lief eine Compliance-Prüfung.
Dann trat Friedrich Merz vor die Kameras – und legte sich fest. Nicht vorsichtig, nicht abwägend, sondern endgültig. Merz sagte wörtlich: „Da wird nichts verkauft.“ Und weiter: „Die Vorwürfe, die gegen Wolfram Weimer erhoben worden sind, haben sich alle als falsch erwiesen.“ Darum wurde immer auch gelöscht, was das Zeug hielt, obwohl längst alle Seiten zigmal in Webarchiven gesichert wurden.
Hier wurde Merz‘ politische Selbstfesselung an Weimer zementiert. Denn wer sich entgegen aller harten Fakten mit solchen Behauptungen vor seinen angeschlagenen Amigo stellt, hat keinen Millimeter Spielraum mehr, wenn anschließend die eigenen Reihen flüchten.
Genau deshalb ist das, was jetzt passiert, nicht ein kleines enges „Weimer-Drama“.
Söders Satz, der Merz’ Verteidigungslinie sprengt
Am 12. Januar 2026 zog Markus Söder die Reißleine – öffentlich, nach Kabinettssitzung, ohne Rückzugsnebel. Drei Punkte, die in Berlin jeder versteht: keine Schirmherrschaft mehr, keine Teilnahme und einen Staatsempfang gibt es auch nicht.
Söder lieferte die Begründung gleich mit. Sein zentraler Satz lautet: „Man muss ökonomische und politische Dinge klar trennen und da möchte ich auch kein Geschmäckle entstehen lassen.“ Er ergänzte: Strafrechtlich sei „nichts zu beanstanden“, aber es gebe eine „erkennbare Grauzone“ – und er wolle in solchen Fällen „relative Klarheit“.
Damit passiert etwas, was Merz und Weimer vorher unbedingt verhindern wollten: Die Verteidigungslinie ist zerbrochen. Söder zieht nicht wegen „rechter Kampagne“ zurück, sondern wegen Grauzone und Geschmäckle. Der CSU-Chef nimmt dem ganzen von Weimer und Merz aufgebauten und gehaltenen Schutzwall die Substanz – mit Worten und mit Amtshandlung.
Gleichzeitig erteilt er den von Merz und Weimer diffamierten und angegriffenen kritischen Medien damit Absolution. Das mag vielleicht ein unbeabsichtigter Nebeneffekt von Söder gewesen sein, aber an seiner Abschlussrechnung ändert der Befund nichts.
Das Ganze trifft dabei weniger Weimer selbst, obwohl man das klar annehmen kann und muss. Das Geschäftsmodell der „Keimzelle“ vom Tegernsee, das Aushängeschild seiner unternehmerischen Hochstapeleien, fällt nun erst einmal für unbestimmte Zeit in sich zusammen.
Söder, im Gegensatz zu allen anderen Politikern mit einem sehr ausgeprägten Sensorium für drehende Stimmungen verflucht und gesegnet, wählt in Abwesenheit des Außenkanzlers ein perfektes Momentum: Er greift Weimers Patron und Amigo Merz frontal an, der sich auf Staatsbesuch in Indien weilend nicht einmal richtig verteidigen kann. Weimer ist soweit erledigt. Merz weiß vermutlich noch immer nicht, was ihn getroffen hat. Nicht mit einer direkten Attacke, aber so elegant über Bande, dass man schon fast seinen Hut ziehen möchte, wenn man versteht, was da passiert ist.
Nach Merz’ Aussage, alle Vorwürfe gegen Weimer und den Gipfel seien unerheblich, hätte Söder keinen Anlass gehabt, den bereits zugesagten und beworbenen Staatsempfang der Bayerischen Landesregierung am Tegernsee abzuräumen. Er tut es trotzdem. Merz hatte gesagt: Es werde „nichts verkauft“. Söder handelt, als wäre genau das der Fall; ein klebriges Bonbon, das man nicht einmal am Ärmel kleben haben will.
Der nächste Schlag: Bayerns Digitalministerium macht dicht
Kaum war Söders Entscheidung öffentlich, folgte das Einreißen der nächsten Verteidigungs- und Nachschublinien. Das bayerische Digitalministerium erklärte, es werde 2026 keinen Kooperationsvertrag mehr abschließen – und Staatsminister Fabian Mehring werde nicht teilnehmen. Gleichzeitig wurden die bisherigen Kooperationskosten beziffert: 10.000 Euro (2022), 14.000 (2023), 15.000 (2024), 30.000 (2025), jeweils netto. Auch das bayerische Wirtschaftsministerium signalisierte: Vorläufig kein Engagement mehr, solange nicht „endgültig geklärt“ sei, was da geprüft wird – inklusive der früheren Beiträge über „Bayern Innovativ“ (2025: 165.000 Euro).
Das ist die Realität nach Merz’ Entwarnung: Während der Kanzler seinen Amigo Weimer mit einem zusätzlichen Schutzwall abschirmen will, beginnt Bayern, Verträge zu stoppen, Summen offenzulegen und die Staatsnähe für jedermann deutlich sichtbar zurückzufahren.
Dann folgt die Phase, in der man den Bruch nicht mehr wegmoderieren kann: Die Minister sagen ab.
Für den Gipfel waren vier Kabinettsmitglieder auf der Webseite vorgesehen – Katherina Reiche, Dorothee Bär, Alois Rainer, Thorsten Frei –, die vorher keinen Anlass gesehen haben, ihre Teilnahme abzusagen. Das ist sehr wichtig und muss dazu gesagt werden. Auch sie wurden durch diverse Medien angefragt und keiner sah sich veranlasst, für das Datum andere Pläne zu machen.
Nach Söders Einreißen der Merzschen Verteidigungslinie ist das große Auf-Abstand-gehen-Spiel losgebrochen. Thorsten Frei aus dem Kanzleramt sagte ab wegen „anderweitiger dienstlicher Verpflichtungen in Berlin“, Dorothee Bär wegen „terminlichen Überschneidungen“, Katherina Reiche erklärte, sie habe nie endgültig zugesagt. Hat sie oder hat sie nicht? Wem soll man da noch Glauben schenken neben dem Filou im Tegernseer Bräustübl.
Der entscheidende Name ist dabei Thorsten Frei. Frei ist nicht irgendein Gast. Er ist Kanzleramtschef – der Weichensteller in Merz’ unmittelbarer Schaltzentrale. Wenn der Kanzler gerade noch behauptet, alles sei erledigt, und sein Kanzleramtsminister kurz darauf dann doch absagt, ist die Verteidigungslinie nicht mehr nur „umstritten“. Dann ist sie gefallen.
n-tv ergänzte zudem: Auch Vizekanzler Lars Klingbeil komme nicht; er habe „schon vor Längerem“ abgesagt. Und dann passiert das, was in solchen Fällen nach dem Abgehen einer Lawine immer passiert: Wer irgendwie kann, verdünnisiert sich. Speaker-Listen verschwinden, damit Medien nicht mehr anrufen können, ob man denn wirklich noch dahin gehen will, Partnerwände wirken gerupft, Sichtbarkeit wird kleiner – weil niemand mehr in einer Reihe stehen will, die gerade gefallen ist.
Nur eine Absage Bayerns – oder das gezielte Anschießen eines politisch schwer Angeschlagenen?
Markus Söder hat nicht einfach Weimer abgestraft. Söder hat Merz’ Schutzbehauptung und Verteidigungslinie, hinter der sich alle gesammelt hatten, regelrecht vaporisiert.
Merz ist politisch schwer angeschlagen, offenbar noch deutlich mehr, als wir alle sehen. Denn das Spiel um den Thron ist jetzt in vollem Gang: von Woche zu Woche sinkende Umfragewerte, unbeliebt und unbesungen, ausgebuht und verspottet. Auf der Flucht in eine Welt des Außenkanzleramts, während die Probleme vor der eigenen Haustüre mit jedem Tag weiter anwachsen.
Der Gegenwind aus der Wirtschaft, Merz‘ bisherigem sicheren Hafen, nimmt mit jedem Tag mehr zu. Dauerstress von allen Seiten. Eine Opposition, die Merz nicht halbiert, sondern verdoppelt hat. Ein Koalitionspartner, der die Union mit Merz’ Segen immer öfter demontiert und vorführt.
Gegenteilkanzler Merz verliert jeden Tag ein Stück Autorität. Dass er sich an seinen engen Amigo Weimer gekettet hat, war das ideale Lindenblatt auf seinem Rücken. Söder hat genau diesen Moment genutzt. Ein Machtpolitiker wie er wartet nicht, bis der Kanzler wieder halbwegs stabil aussieht – er schlägt zu, wenn dieser wankt.
Söders Schuss war eine Machtdemonstration: Wer die Lage dreht, setzt den Takt.
Und der Takt kam diesmal nicht aus Berlin. Merz kippt – Söder übernimmt.
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Markus Söder, oder anders Margaret Thatcher „Die eiserne Lady“, der Rosinen Picker, sich die Taschen voll stopfen und dann von Bundesländer abschaffen reden. Die Bayern wollen nicht mehr, dann wird aber vorher Kasse gemacht. Welche Firmen haben Gelder aus der Rentenkasse bekommen und nicht zurückgezahlt?
Und dann dürfen so einige Ministerien und die damit verbundenen Budget an andere Bundesländer gehen. Und noch viel besser, wir werden sehen, was noch für die CDU übrig bleibt, nicht mit Stimmen zusammen legen!
Mit seiner Idee zur Reduzierung der Zahl der Bundesländer hat Herr Söder sehr recht. Leider hat man 1990 die Chance zur Flurbereinigung verpasst. Die Kosten für 16 Länder mit Landtagen (mit ohnehin geringen Gesetzgebungskompetenzen) und Landesregierungen sind horrend. Mindestens die Stadtstaaten und das Saarland sollten verschwinden. Fragt sich nur, wer sie angegliedert haben will.
Im Ostblock gab es sicherlich viele Intrigen innerhalb des Politbüros, doch ich kannte keinen, der damit irgendwelche Hoffnungen für die Zukunft verbinden würde. Westlich der Elbe fehlt offensichtlich die Erfahrung.
Merz ist schon lange eine Lame Duck von Klingbeils Gnaden. Nach Söders Blattschuß ist er nicht einmal mehr das. Normalerweise wäre jetzt ein konstruktives Misstrauensvotum angesagt, woran allerdings SPD, Grüne und Linke kein Interesse haben dürften. Daher muß Merz jetzt die Vertrauensfrage stellen. Daran führt eigentlich kein Weg vorbei. Tut er es nicht, ist er jederzeit erpreßbar und politisch so tot, wie man nur sein kann. Dann kann Klingbeil kompromißlos durchregieren. Auch wenn ich es nicht gerne sage, aber da sei hoffentlich ein Söder vor, dessen große Stunde möglicherweise gekommen ist.
diese „Union“ ist ein Haifischbecken korrupter und egozentrischer Charakter“besonderheiten“.
Ich denke,Merkel und ihre Truppe ziehen von Beginn an ihre Fäden, diese Parteienfamilie sollte sich selbst auflösen
Das wird auch nichts mehr ändern. Diese schrecklichen Typen sind im Lügen und beim Ignorieren der Lügen anderer völlig schmerzfrei. Es ist nur noch eine schlecht gemachte Show, um den grundsätzlichen Zugriff auf die Posten zu erhalten.
Wer einen Söder zum Freund hat, braucht keinen Feind mehr, aber auf jeden Fall bessere Freunde als einen Weimer, die sich auch ein guter Kanzler nicht leisten kann und die im Zweifelsfall so sehr helfen wie ein bleierner Rettungsring.
Und nach dieser Kostprobe seines Führungsgeschicks und seiner strategischen Begabung und all seiner anderen Kompetenzen, die er im Amt hätte zeigen können, bleibt bei mir die Frage übrig, ob es denn auch etwas gibt, was Merz eigentlich kann. Ich hoffe, er kann irgenwann Rücktritt.
Söder mag den Ruf eines wendigen Halses haben. Wenn er ihn nur rechtzeitig in die richtige Richtung dreht und dort hält, muss das kein Nachteil sein. Mit Söder im Kanzleramt und Dobrindt im BMI könnte ich jedenfalls etwas ruhiger schlafen als jetzt. Er hätte vermutlich das demokratiefeindliche Babyface von der Küste, Lars das Sensibelchen und Bullshitbabsy besser im Griff als Friedrich der (vermeintlich) Große.
Bedauerlich ist nur, dass die ganze Weimer-Story eher eines unserer kleineren Probleme ist. Vor 20 Jahren, da wäre das ein Riesending gewesen, Weimer hätte zurücktreten müssen. Heute wird einfach abgewartet bis die nächste Sau durch’s Dorf getrieben wird. Man erinnere sich auch an die Graichen-Geschichte. Da ist noch weniger passiert, weil die Haltungsmedien den Grünen gegenüber noch parteiischer ergeben sind als einem CDU-Kanzler. Bedauerlicherweise hat auch Söder immer wieder vor den Haltungsmedien gekuscht. Die Weimer-Story eignet sich eben nur deshalb für Söder, weil den Haltungsmedien Merz reichlich schnurz ist. Der wird nur als Abnicker grün-linker Politik gebraucht, also kann Söder… Mehr
Söder ist Opportunist bis ins Mark- Merz nicht mal das. Und beides ist zu wenig, um Deutschland aus dem Sumpf zu ziehen.
Sind sich die Journalisten, die die Affäre Weimer beackern, sicher, dass das ganze mehr ist als nur ein Ereignis in der medialen Blase? Man mache die Probe aufs Exempel, spreche in einem Stadtbus mal die Fahrgäste an, wer Wolfram Weimer sei, und wenn sie es überhaupt wissen, was man ihm vorwirft und dann, ob sie das interessiert. Das relativiert das ganze nicht. Aber zu glauben Merz würde über Weimer stürzen, ist, wenn schon Bayern im Spiel ist, ein Schmarrn. Wäre es wirlich ernst, würde auch Merz Weimer fallenlassen. Söder wiederum hat keinerlei Chancen, Bundeskanzler zu werden. Er ist zwar kein… Mehr
Söder wird aber überschwänglich gelobt. Er ist doch selbst nicht viel besser.
Falls er mal Kanzler wird, werden wir sehen, wie wichtig seine propagierten Werte wirklich sind, besonders die christlichen.
Allerdings wird das Versagen Weimers so dargestellt, als bräche eine Welt für Merz/die Union zusammen. In Wirklichkeit wird es wohl kaum einen interessieren, so wie auch bei den RKI-Files und der Correctiv-Blamage…
Die Amerikaner haben es gut. Da warten nach Trump Vance, Rubio, Hegseth und wahrscheinlich noch ein paar ganz andere, als POTUS die USA noch größer zu machen.
Wir hier haben leider solche, die, wie Nietzsche schrieb, so agieren:
„Aber ich sage: was fällt, das soll man auch noch stoßen!“