Wie Karl Marx und Familie in London überlebten

Wie Karl Marx ausgerechnet von einem Amerikaner und Kapitalisten vorm Verhungern bewahrt wurde: Ein Blick in die menschlichen Abgründe des Gefeierten.

© CARL DE SOUZA/AFP/Getty Images

Revolutionen lohnen erst, wenn sie gewonnen sind. Ihre erste hatten Karl Marx und seine Kommunisten 1848 verloren. Obwohl er und seine Glaubensbrüder vom „Bund der Kommunisten“ auf den Barrikaden fleißig mit in der ersten Reihe gekämpft hatten. Karl Marx an der Medienfront. „Voller revolutionärer Energie“, wie sich die erinnern, die mit ihm die ‚Neue Rheinische Zeitung‘ in Köln benutzten, um Deutschland reif für seine ersten kommunistischen Zeiten zu schreiben. Vergeblich. Nicht die Arbeiterklasse führte ab jetzt Regie in Deutschland, sondern weiterhin die Adligenklasse. Angeführt von Friedrich Wilhelm IV, als ‚König von Gottes Gnaden‘. Der hatte sein Ziel erreicht. Er blieb der erste Mann im Staat. Danach wird das ‚revolutionäre Blatt‘ eingestellt. Mitstreiter Friedrich Engels:

„Die eine Hälfte der Redakteure war unter gerichtlicher Verfolgung, die andere als Nichtpreußen ausweisbar. Dagegen war nichts zu machen. Wir mussten unsere Festung übergeben, aber wir zogen ab mit Waffen und Bagage, mit klingendem Spiel und mit der fliegenden Fahne der letzten roten Nummer, in der wir den Kölner zuriefen: Die Redakteure der Neuen Rheinischen Zeitung danken euch beim Abschiede für die ihnen bewiesene Teilnahme. Ihr letztes Wort wird immer und überall sein: Emanzipation der arbeitenden Klasse!“

Weil Friedrich „von Gottesgnaden“ nicht gleich seine Armee zur Räumung der Redaktion nach Köln schickt, kann Marx Deutschland immerhin heil verlassen. Nach ein paar Monaten in Brüssel finden er und seine Frau Jenny, die kleine Tochter Jenny, die noch kleinere Laura, der ganz kleine Edgar und ihr nächstes, noch ungeborenes, Baby im August 1849 ein neues Exil in London.

*

Dort kommt kurz darauf Kind Nr. 4 der Familie Marx auf die Welt. Sie nennen den Kleinen Heinrich Guido. Danach hat Papa Karl endlich wieder mehr Zeit, in die Crown Street im Londoner Stadtteil Soho zu gehen. Dort treffen sich jeden Mittwoch in der „Rose and Crown Tavern“ die Londoner Mitglieder des „Bundes der Kommunisten“.

Am Stammtisch ging es seit der gescheiterten Revolution heiß her. Warum nur ist das alles so schiefgegangen? Die meisten wollen nicht wahrhaben, dass die Deutschen weiterhin von einem König und nicht von ihnen regiert werden. Die Parteikasse bleibt deshalb so leer wie die Kasse im Haushalt Marx. Das ist nichts Neues. Einen Job hat er schon lange nicht mehr. Sein einziges Einkommen sind die Pfundnoten, die ihm Engels ab und zu aus Manchester zukommen lässt. Der schneidet die Scheine vorher immer in zwei Teile, schickt sie getrennt ab nach London und Marx klebt sie dort wieder zusammen.

Trotzdem halten ihn Friedrichs Beamte weiterhin für den „gefährlichsten aller Revolutionäre“. Der Berliner Polizeipräsident Hinckeldey warnt ‚seine Majestät‘ bei einem Treffen hinter verschlossenen Türen im Namen seiner Beamten:

„Der Marx selbst ist unseren Leuten persönlich bekannt, und man weiß, dass er in seiner Zehspitze mehr geistigen Fonds als die ganze übrige Gesellschaft in ihren Köpfen hat.“

So schickt er als preußischer Innenminister ein vertrauliches Schreiben an die britische Regierung. Mit dem freundschaftlichen Rat:

„Den Marx sofort aus England auszuweisen.“

Möglichst direkt in seine Hände. Aber der britische Premierminister John Russell hält viel vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit. Solange Marx nicht selbst für seine Idee zur Waffe greift, ist er nur einer von 2,5 Millionen Einwohnern Londons. Unter denen gibt es schon damals viele selbsternannte ‚Weltverbesserer‘. Einer mehr oder weniger fällt da nicht auf. Auch wenn er schon einen Namen hat. Also darf „der auch hier bekannte Kommunistenführer Marx“ bleiben, wo er ist. Und Jenny das nächste Baby zur Welt bringen. Als Kind Nr. 5 kommt Franziska in die Familie. Obwohl? Der kleine Guido ist nicht mehr. Schon nach einem Jahr hatte er aufgegeben. Es war wohl alles etwas viel, vermuten Hinckeldey‘s Informanten:

„Die Familie Marx wohnt in so ziemlich dem übelsten und billigsten Viertel Londons. Dort haust sie in zwei Zimmern. In keiner der Stuben ein sauberes oder anständiges Möbelstück, alles ist zerbrochen, zerfetzt, zerschlissen, fingerdicker Staub klebt überall. Und Manuskripte, Bücher und Zeitungen liegen quer verstreut herum.“

*

Obwohl die Familie sogar ein Dienstmädchen hat. Aber Helene ist verhindert. Hochschwanger fällt ihr das Putzen schwer. Ein paar Wochen später bringt sie den Jungen Frederick auf die Welt und steht dann vor aller Welt als Ehebrecherin da. Und Karl als Ehebrecher. Er ist ja der Vater. Bekannt dafür, dass er gerne … und Kondome gibt es noch nicht. So hat der Haushalt Marx mit „Freddy“ ein weiteres Kind zu versorgen. Aber nicht sehr lange. Auch die „süße Franzi“, wie Jenny immer sagte, schafft nicht mal ihren ersten Geburtstag in einem zu Hause, in dem das meiste zerschlissen ist und der Rest beim Pfandleiher steht. Heimlich klagt Jenny nach dem Verlust ihres zweiten Kindes in einem Brief nach Hause:

„Ich wünschte, ich könnte so wie andere das Leben durch eine rosarote Brille sehen, aber all die Jahre mit so viel Ängsten und Unsicherheiten haben mich nervös gemacht. Zwei meiner Kinder habe ich jetzt verloren und die Zukunft sieht schwarz aus.“

Nicht nur für Jenny, für die ganze Familie Marx. Die wäre mit der Zeit einfach verhungert, auf der Straße erfroren oder ausgeraubt und liegengelassen in ihrem Viertel. Samt seiner Idee des weltweiten Kommunismus. Aber dann? Taucht ihr nächster rettender Engels auf. Nicht aus Manchester, sondern New York.

*

Dort hätte Marx schon längst wieder einen Job. Sogar bei einem „Linken“. Obwohl er manchmal auch ein „Rechter“ ist oder einfach nur in der „Mitte“ steht. Weil er lieber unabhängig denkt und schreibt. Deshalb hatte er schon ziemlich zeitig sein kleines Nest im Irgendwo der Vereinigten Staaten Amerikas verlassen, um ins Herz Amerikas zu ziehen. Als er mit schönen 20 Jahren in New York ankam, hatte Horace Greeley, Sohn eines Farmers, 10 Dollar in der Tasche und einen Traum im Kopf:

„Eine Zeitung zu gründen, in der komplexe Themen für einen Massenmarkt aufbereitet werden.“

Einfacher gesagt: Eine kluge Zeitung aufzumachen, die jeder Dumme versteht. Die lesen schon zu der Zeit lieber groß aufgemachte Polizei-News zum Frühstück. Bis der junge Horace kam und mit ein paar Gleichgesinnten die ‚New York Tribune‘ gründete, die erste Zeitung der Welt, in der gut geschriebene Reportagen unterhaltsame Geschichten erzählen und gleichzeitig Artikel erscheinen, in denen Jeder und jede Richtung zu Wort kommt. Ganz nach seinem journalistischen Motto:

At the forefront reporting if not advocating every reform, radical ideas and ‚ism‘ that came into view.“

Also von ganz weit links durch die breite Mitte bis ganz nach rechts einfach jeden alles sagen und verkünden lassen, was er will. Weil in Amerika das wichtigste Menschenrecht schon damals so selbstverständlich ist, wie die Freiheit es überall und jederzeit in Anspruch zu nehmen, hinderte auch ihn niemand daran. So können seitdem in Amerika sogar die Dümmsten unter ihnen kluge Sachen lesen. Auch noch für einen Preis den jeder zahlen kann. Das war ja Horaces Grundidee:

„Eine gute Zeitung für den Massenmarkt.“

Weil er seinen Worten auch Taten folgen ließ, wurde aus dem 10 Dollar Traum die größte Zeitung der damaligen Welt, mit 287.750 verkauften Exemplaren hat sie mehr als die berühmte ‚Times‘ in London. Sie ist in Amerika zu der Zeit so einflussreich, dass sogar ihre Konkurrenten neidvoll sagen:

„She comes next to the Bibel.“

Horace hörte so etwas gern. Etwas Heiliges haftete dem ‚Exzentriker‘ schon immer an. Deshalb hatte er auch keinerlei Bedenken, als ihm seine rechte Hand, Charles Darna, von dem anderen Heiligen in London erzählte:

Du weißt doch, der philosophierende Kommunistenführer, der in Europa als Kopf dieser neuen Bewegung gilt.“

„Der Autor des Manifestes?“

„Karl Marx.“

„Der sollte mal für uns schreiben.“

*

Seine rechte Hand fand das auch und schon am nächsten Tag geht die Post ab, nach London. Marx kann nicht glauben, was er kurz darauf in den Händen hält. Er soll „Europakorrespondent der New York Tribune“ werden. Das Angebot lautet: Für jeden Artikel 5 Dollar. Jenny kann es kaum fassen:

„God bless  America!“

Karl kann sich dem Stoßgebet allerdings nicht so erlösend anschließen. Nach den ersten Versuchen klagt er:

„Das beständige Zeitungsschmieren ennuyiert mich. Rein wissenschaftliche Arbeiten sind etwas ganz Anderes.“

Er versucht jede Woche zwei mit der Schiffspost abzuschicken. Es geht um alles, was sich in Europa bewegt und wie er, der „Kommunistenführer“, die Entwicklungen sieht. Weil in Amerika selbst Kommunisten sagen und schreiben können, was sie wollen, bekommt auch Marx keinerlei Schwierigkeiten wegen seinen Meinungen und Ansichten. Anders als in Europa. Deshalb steht sein Name auch nicht unter dem, was er den Amis alles schreibt. Damit es keinerlei Schwierigkeiten gibt. Die Einnahmen sind weiterhin die einzigen im hungrigen Haushalt Marx. Dass der bekannteste Kommunistenführer Europas für die einflussreichste Zeitung Amerikas sogar Leitartikel verfasst, ahnten nicht mal Friedrichs lesende Beamte. Die wunderten sich in einer ‚Blattkritik‘ der Zensurbehörde in Berlin nur:

„Die New York Tribune ist ein Organ, das sich seltsamerweise in linker Extravaganz gefällt.“

*

Auf die schwarze Liste kam das „rote Blatt“ aber nicht. Englisch sprach ja kaum einer in Deutschland und eine nächste Revolution war nicht abzusehen. Die zahlen sich immer erst aus, wenn man sie gewinnt und seine erste hatte Karl Marx verloren. Trotzdem brachte sie ihm am Ende etwas ein. Zehn Jahre lang rollte der Dollar in die leere Haushaltskasse der hungrigen Familie Marx. Und jedes Mal wieder freute sich Jenny darüber am meisten:

God bless Amerika. Unserem Retter aus der Not.“


Torsten Preuß ist Journalist und Schriftsteller.

Unterstützung
oder

Kommentare ( 17 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Von den Acta Diurna hierher gelinkt, freue ich mich, diesen kurzweiligen, informativen Beitrag gelesen zu haben, der mir mehr Einblick gibt in das Leben von Karl Marx, als manches umfangreiche Buch. Der Satz: „Aber der britische Premierminister John Russell hält viel vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit“ und folgt nicht der Bitte des preußischen Innenministers, Karl Marx aus Großbritanien auszuweisen, hat mich daran erinnert, wie sehr sich die Zeiten geändert haben. Heute wird ein friedlicher und provokanter Aktivist der IBÖ, Martin Sellner, der von britischen Bürgern zu einem Vortrag nach GB eingeladen worden ist, bei der Einreise verhaftet, seine Unterlagen werden beschlagnahmt… Mehr

Ich musste das erste mal heute lachen.
„Möglichst direkt in seine Hände. Aber der britische Premierminister John Russell hält viel vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit“

Nachfolgend einige Zitate aus dem Buch „Die Sieger“ von Wolf Schneider: Seinen Bewunderer Friedrich Liebknecht bezeichnete Marx in einem Brief an Engels als „Rindvieh“ und eine „Vogelscheuche“, „die leider noch nicht entbehrlich sei“. Von Ferdinand Lassalle sprach er als von einem „kraushaarigen Niggerjuden“ von „niggerhafter Zudringlichkeit“. In Marxens Korrespondenz mit Engels heißen die Arbeiter meist „Ochsen“, „Knoten“ und „komplette Esel“. Der spätere amerikanische Innenminister Carl Schurz, der Marx als Student in Bonn erlebte, schrieb über ihn: „Niemals habe ich einen Menschen gesehen von so verletzender, unerträglicher Arroganz.“ Den italienischen Freiheitshelden Garibaldi nannte Marx einen „Esel“ und die Osteuropäer „slawisches Lumpengesindel“… Mehr

Und was sind nun eigentlich die „menschlichen Abgründe“ (in der Mehrzahl), die solchen Untertitel rechtfertigen? Außer Sex mit dem Dienstmädchen kann ich keine weiteren entdecken.

Der Autor gibt mit jeder abwertenden Formulierung zu verstehen, dass er Marx und wohl vor allem sein Werk einfach nicht mag. Und so präsenteirt er ihn mt Unterstützung des preuß. Innenministeriums als Schlendrian zw. zentimeterhohem Staub zuhause und dem Kommunisten-Stammtisch, bevor er dann 10 Jahre Artikel schreiben darf. Dass die Hauptbeschäftigung von Marx in London aber wissenschaftliche Arbeit in Bibliotheken und zuhause war, scheint nicht der Rede wert.

Erkenntnis: Ohne Kapitalismus wäre Marx glatt verhungert!

Vor allem wäre Murx ohne seinen Geldgeber Engels verreckt. Der war die Antithese zu seiner Aussage „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“. Bei Engels hat das Bewusstsein das Sein bestimmt. Der tote Fisch des Murxismus stinkt von beiden Enden her.

Das Gerücht, dass Marx wissenschaftlich gearbeitet hätte, ist nicht auszurotten. Er war ein völlig unwissenschaftlicher Prophet. Mit schlechten Methoden und falschen Voraussagen.

So ist es aber, lieber Rainer B. Genauer gesagt, wäre er ohne seinen Freund, den Fabrikanten Engels, verhungert. Oder fast jedenfalls. Von den Einkünften für sein „Das Kapital“ konnte er erst in höherem Lebensalter leben. Ich bin übrigens der Meinung, man kann die ökonomische, politische und soziologische Lehre des Marxismus in seinen wesentlichen Schlußfolgerungen für einen epochalen Irrtum halten und trotzdem Respekt vor der gigantischen geistigen Lebensleistung Karl Marx‘ haben.

Lieber Torsten, erst am Dresdner Trojanischen Pferd konnten ich Sie berichtend sehen, eine Wohltat für uns. Ihre News, dieser große Mann, der große Karl Marx, musste tatsächlich Geld verdienen. Wie wir? Unglaublich, so eine Ungerechtigkeit, warum hat er es den bösen, bösen Kapitalisten nicht selbst sofort weggenommen. Da baut sich eine neue Methapher auf.

Wäre es nicht endlich an der Zeit überall im Land Stolpersteine zu setzen, um der Millionen Opfer des Kommunismus zu gedenken, oder scheitert dies einfach daran, dass das Land zu klein ist?
Wo ist Change.org wenn man es mal gebrauchen könnte?

Richtig. Die Nazis sind „böse“ weil sie 55 Millionen Menschenleben auf dem Gewissen haben. Die Roten haben an die 100 Millionen gekillt. Was sind diese wohl dann???

Das ist aber noch eine starke Relativierung zu Gunsten des Kommunismus.
Es macht schon einen Unterschied ob 60 Millionen in einem Krieg sterben, oder ob man weit über 100 Millionen Menschen in Friedenszeiten tötet.

Zitat von Alexander Gauland: „Dem Kommunismus, der so viel Leid über viele Völker gebracht hat, sollte kein Denkmal gesetzt werden“.

Dem kann ich nur beipflichten.

Das Problem mit all den Revolutionen besteht darin, daß ihre Anführer gewöhnliche Sterbliche sind und das Motiv für die Revolution immer ein Mangel an Liebe ist, auch wenn sie das nie zugeben würden. Solche Revolutionen enden immer im Chaos und mit viel Blutvergießen. Es gibt aber eine Revolution, die Bestand hätte. Es ist die Revolution der Liebe, aber das hält leider niemand für möglich.

Man muss nur mal die Briefe der Revolutionäre der französischen Revolution lesen, könnten 1:1 von 68ern oder heutigen Gutmenschen stammen.

Der Typus des Linken hat sich über die Zeit nicht geändert -parasitäre Schwätzer, die Wasser predigen, Wein saufen, immer bei irgendwelchen Feinden der eigenen Landsleute auf der Lohnliste stehen und letztlich an ihr ganzes Geschwätz selber nicht glauben sondern die Revolution nur als Weg zur Macht betrachten.

Stimmt. Und dann die Frage, weshalb uns in Schulen und Universitäten das damalige Schlächtertum als vorbildlich dargestellt wurde.

Mir sind Einigkeit und Recht und Freiheit wertvoll, nicht jedoch die oxymorone Parole „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“.

Marx und Luther – Antisemiten der übelsten Gattung passen in den derzeitigen Zeitgeist der „Anti-Nazis“. Vom hoffierten Chinesen, der das Denkmal finanziert bis zum evangelischen Bischof der das Kreuz verleugnet.