Astrid Hamker wollte beim „Forum Freiheit“ der Hayek-Stiftung über Deregulierung diskutieren – bis der CDU-Wirtschaftsrat absagte. Der Grund: Stunden zuvor hatte auf einem völlig anderen Podium ein AfD-Abgeordneter gesprochen. Die Brandmauer wird damit vom politischen Abgrenzungsbeschluss zum Denk- und Kontaktverbot.
picture alliance / Kirchner-Media | David Inderlied
Die eher grünextreme Merkel hatte im Bestreben, ihre vier Sargnägel für Deutschland einzuschlagen – Energiewende, Eurorettung, Migrationsturbo und Pandemie-Diktatur – dem Konservativismus seit 2011 in der Partei den Garaus gemacht und den Liberalismus unter Kuratel gestellt. Eine kleine Episode nun verdeutlicht, wie erbärmlich es in der woke-sozialistischen CDU inzwischen zugeht. Peinlich ist noch geschmeichelt.
Am 24. Oktober veranstaltete die liberale Hayek-Stiftung eine Veranstaltung unter dem Titel „Forum Freiheit 2026“. Um 16.30 Uhr sollte laut Veranstaltungsplan ein Podium zum Thema „Gestaltungsperspektive Deregulierung: Was können wir von Argentinien lernen?“ stattfinden, auf dem die Präsidentin des Wirtschaftsrats der CDU, Astrid Hamker, mit dem Unternehmer Titus Gebel und der Finanzökonomin Jenny Joy Schumann diskutieren sollte und auch „unbedingt“ wollte. Auf Anfrage teilte die Hayek-Stiftung mit: „Wir hatten Frau Astrid Hamker, Präsidentin des Wirtschaftsrates der CDU, für das Panel zur Deregulierung bereits Anfang September angefragt. Sie ließ damals über den Generalsekretär Wolfgang Steiger per E-Mail unbedingt zusagen.“ Doch es kam kurzfristig anders, weil Astrid Hamker nicht an dem Podium teilnehmen „durfte“. Auf die übliche Nachfrage der Stiftung kurz vor der Veranstaltung teilte der Geschäftsführer des Wirtschaftsrats, Simon Steinbrück, der Stiftung überraschend mit, „dass Frau Hamker aufgrund der CDU-internen ‚AfD-Ausschlussregel‘ nicht teilnehmen dürfe.“ Auf Anfrage erfuhr TE von einem Sprecher des Wirtschaftsrates: „In der Gesamtschau entsprach die Agenda nicht unseren Ansprüchen und war nicht ausgewogen genug.“
Worin bestand also das Problem? Man glaubt es kaum: Das Problem bestand gar nicht in der Zusammensetzung des Podiums, an dem Frau Hamker „unbedingt“ hatte teilnehmen wollen. Das Problem bestand darin, dass sechseinhalb Stunden zuvor auf einem anderen Podium unter der Moderation von Ralf Schuler Frauke Petry vom Team Freiheit und Katja Adler von der FDP mit Frank-Christian Hansel, Mitglied der AfD und des Berliner Abgeordnetenhauses, zu diskutieren wagten. Was für ein schöner Brandmauer-Unfall.
CDU verkommt zu einer Zwei-Themen-Partei
Dass sechs Stunden vor ihrem Podium ein demokratisch gewählter Abgeordneter, dass ein Politiker der größten Oppositionspartei im Bundestag, ein Politiker von der AfD in die Diskussion geht und gehen darf, er nicht einfach verboten und mundtot gemacht wird, ist für Astrid Hamker, ist für den Wirtschaftsrat der CDU, ist für die CDU Grund genug, die Teilnahme an einem anderen Podium, wo Astrid Hamker nicht einmal auf einen AfD-Politiker treffen würde, abzusagen?
Was hat die Hayek-Stiftung versäumt? Den Gang in die Brandmauer-Knechtschaft mitzumachen? Freiheit und Liberalität aufzugeben? Hätte es geholfen, wenn die Stiftung nach dem Podium politische Exorzisten durch den Veranstaltungsraum geschickt hätte, um Raum und Teilnehmern die teuflischen Gedanken des politischen Gottseibeiuns auszutreiben unter Absingen des Psalms: Alerta, Alerta, Antifascista? Die Wörter Freiheit und Liberalismus können sie also in der CDU nicht einmal mehr schreiben, geschweige denn verstehen. Die CDU ist zu einer Zwei-Themen-Partei geworden: 1. alles gegen die AfD und 2. alles für die Ukraine. That’s all.
Apropos Ukraine? Was macht eigentlich der famose Vorsitzende der Zwei-Themen-Partei, dem aus Unachtsamkeit vorübergehend das Amt des Bundeskanzlers zur schlechten Verwaltung anvertraut wurde? Er ist vor der deutschen Tristesse nach Asien geflohen, um Xi Jinping mit seiner Reise durch Chinas Nachbarstaaten zu belustigen. Auf diese Art und Weise dilettierte bereits Günthers und Merzens Wadephul vor Längerem. Geld bringen wird die Reise von Friedrich Merz nicht, Geld kosten mit Sicherheit.
Wie gesagt, die Posse, die der Wirtschaftsrat nach dem Motto „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht deren Lieder“ aufführte, wäre nicht der Rede wert, wenn sie nicht so aussagekräftig für den intellektuellen und politischen Niedergang der Union wäre.




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Die CDU ist ja nur ein Beispiel von vielen: Alle früher leidlich respektablen bürgerlich-konservativen bzw. liberalen Institutionen der BRD wie Deutschlandfunk, FAZ, Kath. Kirche, Bundesbank, Bundesverfassungsgericht usw. sind inzwischen unterwandert und ausgehöhlt. Die Linken haben das sehr geschickt gemacht: Die Fassaden stehen gelassen, so dass für den oberflächlichen Betrachter es noch aussieht, als wäre alles wie immer. Im Tarnen und Täuschen sind die Linken unerreicht.
Mittlerweile dürfte wohl jeder bemerkt haben, dass die Union eine links-grüne Partei ist, die mit Demokratie, Liberalität, Meinungsfreiheit und Marktwirtschaft nichts mehr am Hut hat. Der Klatschhasenverein ist für jeden denkenden Menschen absolut unwählbar.
Ich weiß gar nicht wo das Problem liegt. Die CDU zeigt doch nur, dass sie endlich verstanden hat – niemand braucht sie mehr. Also gehen sie zu Podien, wo sie intellektuell sowieso keine Chancen haben, einfach nicht hin. Ich finde, schöner lässt sich eine komplette Niederlage nicht eingestehen.
Das ist richtig. Jetzt müssten es die 18%, die diese Partei incl. ihrer kein Haar anders gestrickten „Schwester“ immer noch wählen, das mitkriegen – und intellektuell verarbeiten. Und das dürfte immer noch schwierig sein. *Darin* liegt übrigens das Problem.
Da gehe ich mit
Seien wir fair. Es sind 3 Themen: (1) AfD in Ketten, (2) alles für die Ukraine und (3) Dienstwagen – wahlweise Strandkörbe – für CDU-Bonzen.
Die Genossen Kriechtiere von der CDU sind kommunistische Konvertiten und als solche noch fanatischer in ihrem „Antifaschismus“ und noch lächerlicher ihrer Realitätsleugnung als das Original. Es sind groteske Karikaturen grüner Kreaturen, die man im Interesse aller Beteiligten am Besten totschweigt.
Der Wirtschaftsrat der CDU war einmal ein Hort der Ordnungspolitik. Da kannte man Begriffe wie Subsidiarität. Es gab eine Periodika mit guten Texten. Das scheint mittlerweile die letzte Funktionärshalde geworden zu sein. Hat den keiner von den vermeintlich Klugen noch den Arsch in der Hose auf persönliche Entscheidungen und Autonomie zu bestehen ? Diese Gucci- Kommunisten- Schickeria disqualifiziert sich selbst. Keiner klug, keiner clever – nur noch Stasi- Bücklinge. Gute Nacht !
Sehr gut.
Die CDU, diese einst so große erfolgreiche Volkspartei mit beeindruckender Geschichte und Persönlichkeiten an der Spitze wird ganz bald selber Geschichte sein und hat sich, was das eigentlich Tragische oder Traurige ist, dabei selbst entleibt!
Gut so. Nicht nur, dass die Parteiführungen in den Jahren seit Merkel eine einzige linkssozialistische Katastrophe waren. Nein, auch die ganzen übrigen Landes- und Kommunalpolitiker sind es, die dieses Niedergang erst möglich gemacht haben. Duckmäuser. Schleimscheißer. Parteihöflinge. Denn ohne die „eigene“ Partei wär keiner von diesen Gestalten in die aktuellen Positionen gekommen. Und davon leben diese Versager. Ausschließlich. Nur die allerwenigsten dieser Gestalten haben den Charakter, die Moral und den Mumm der Partei den Rücken zuzukehren. Man hält lieber die eigenen Klappe, weil ansonsten die eigene Karriere zu Ende ist. Ich bin davon überzeugt, dass es gerade in der Kommunalpolitik… Mehr
Nochmal zum Mitschreiben : Die CDU/CSU moechte diskutieren ueber die Zukunft eurer Kinder , eurer Enkelkinder und deren Kinder . Es geht um deren Zukunft , um die Zukunft derer , fuer die ihr euer Leben geben wuerdet , wenn es hart auf hart kaeme . Nur leider , leider sehen das die Falschen ebenso , und so seid ihr ungluecklicherweise gezwungen , eure Kinder und Enkel dem Schicksal preiszugeben , um weiterhin reinen , gruenen Gewissens zu sein . Ein Toast auf die Linken und Gruenen , die wenigstens offen zugeben , dass ihnen das Ueberleben eurer Nachkommen am… Mehr
„ Es geht um deren Zukunft , um die Zukunft derer , fuer die ihr euer Leben geben wuerdet , wenn es hart auf hart kaeme .“
und die Euch die Butter auf dem Brot neiden. Viele Grüße vom Boomer.
Sie werden irregeleitet , vorsaetzlich . Mit Kitas , Schulen , Unis und unzaehligen Medien , sind sie dem Dauerbeschuss einer riesigen Armee ausgeliefert , der sie aus Mangel an Erfahrung nichts entgegenzusetzen haben . Aber die Meisten werden zu sich kommen in dem urmenschlichen Verlangen , ihr Leben selbst zu gestalten , anstatt es vorverdaut aus rot-gruenen Konserven zu fressen .
Gelegentlich frage ich mich, ob es vielleicht sein kann, dass alle Politiker der Altparteien die gleiche Gehirnwäsche beim WEF – oder ähnlichen Organisationen – durchlaufen haben?
Diese Geschichte ist wieder so eine Gelegenheit, bei der man sich ernsthaft diese Frage stellen muss. Wie anders wäre dieses Phänomen sonst noch zu erklären?
Guten Abend BRD Bürger. Es gab da nach dem zweiten Weltkrieg so ein kluges US Amerikanisches Programm. Frankfurter Schule, Adorno und so. Hieß Reeducation, einfach mal googeln. Da seit ihr alle durch und genau das erklärt warum ihr so seid wie ihr seid, wählt wie ihr wählt und eure entsetzliche Moralschwadroniererei. Blöderweise wussten wir das im Osten nicht und müssen es jetzt auf die harte Tour lernen.
So richtig Ihre Aussage für einen *Teil* der „Westdeutschen“ ist, so unsinnig ist sie in ihrer Verallgemeinerung – wie übrigens jedes Pauschalurteil à la „die Deutschen“, „die Franzosen“, „die Russen“ usw. blanker Unsinn ist. Es wäre einem gedeihlichen Zusammenleben zuträglich, auf solche pauschalen Anschuldigungen zu verzichten und sich in der Sprache zu mäßigen. Politik und Medien sind schlimm genug in ihrer Spalterei – wir sollten das als Bürger *eines* Staates nicht auch noch unterstützen, um unseren Frust loszuwerden. Grüße von einem „Wessi“, der schon seit Jahrzehnten an unseren Altparteien und ihren medialen Sprachrohren MSM/ÖRR verzweifelt.
Adorno war kein Sozialist. In dieser ganz aktuellen Servus-TV-Sendung („Talk im Hangar 7“) wird am Ende sehr klar, wohin die linke Reise gehen soll:
https://tinyurl.com/4bpsvckf
Die Aktualität des längst überwunden geglaubten Marxismus/Sozialismus tritt hier extrem offen zu Tage.
PS: Sie haben es vielleicht noch nicht gemerkt, aber seit über 36 Jahren sind Sie auch ein Bürger der BRD.
Wir sollten den hochindoktrinierten und konditionierten Absolventen der von Ihnen angesprochenen Schulen nicht noch den Gefallen tun , die Axt , die sie uns reichen , auch noch selbst zu schwingen , denn genau das ist ihr Ziel .