Rettet Berlin – stoppt den Länderfinanzausgleich!

Die Hauptstadt prasst, die anderen blechen. An nichts gewöhnen sich Politiker schneller als an scheinbar grenzenlos sprudelnde Gelder der Steuerzahler, noch dazu, wenn die Bürger in Bayern zahlen und die Politiker in Berlin das Geld zum Fenster rauswerfen.

 
Kita ohne Gebühr, kostenloses Schulessen, millionenteure „Begegnungszonen“ auf die Fahrbahn: Berlins rot-rot-grüner Senat verleiht Wohltaten und zahlt für bizarre Projekte – blechen müssen dafür eh die Süddeutschen: aus dem Länderfinanzausgleich. Der führt zu organisierter Verantwortungslosigkeit.

Deshalb ist es höchste Zeit, ihn abzuschaffen, fordert Boris Reitschuster im neuen Frontbericht aus Charlottengrad.


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Lesen Sie auch Reitschusters Kolumne «Berlin extrem – Frontberichte aus Charlottengrad»: Darin lüftet der Autor ironisch den Blick hinter die Kulissen der russisch-ukrainisch-jüdischen Diaspora an der Spree, deren Außeneinsichten oft ungewöhnliche Perspektiven eröffnen. Darüber hinaus spießt der Autor den Alltags-Wahnsinn in der Hauptstadt auf – ebenso wie die Absurditäten in der Parallelwelt des Berliner Politikbetriebs und deren Auswirkungen auf den bodenhaftenden Rest der Republik.

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Kommentare ( 60 )

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Was bin ich froh in Bayern geblieben zu sein und nicht nach Berlin gezogen zu sein. Der Länderfinanzausgleich gehört für Berlin tatsächlich abgeschafft, damit in den politischen Etagen wieder mehr Realitätsinn einkehrt.

Das geht schon mal garnicht. Hat Berlin doch der ganzen Welt bewiesen, daß es möglich ist, einen 100%ig klimaneutralen und emissionsfreien Flughafen zu errichten. Die Flutung des Bundestages –
bzw. dessen Umbau zur Wasserburg – ist noch nicht einmal begonnen und – „wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen“ in Erfahrung zu bringen war – befindet sich die Umgestaltung des Dienstsitzes des Bundespräsidenten zum Wasserschloß noch in der Planungsphase.

Ganz ehrlich, das schlage ich in Gesprächen mit Freunden auch regelmäßig vor, den Länderfinanzausgleich abzuschaffen. Das schadet insbesondere Berlin, und zwar so massiv, dass damit eine Zeitenwende eingeleitet werden kann. Wenn die Stadt die Infrastruktur nicht mehr finanzieren kann, ziehen auch nicht mehr so viele hippe Medientypen, Schauspieler, Journalisten und andere Schwätzer dorthin, weil deren Sicherheit dann nicht mehr gewährleistet und der Erhalt ihres sozialen Biotops gefärdet wäre. Das wäre dann auch das Ende des linken Zeitgeistes, der sich wie ein Schleier über unser Land gelegt hat.

Ich bin gebürtiger (West-)Berliner.
Ich kann mit meiner Stadt immer weniger anfangen, aber sehr viel mit der analogen Trump´schen Beschreibung „shithole city“.
Wenig bis nix funktioniert, endlos wirklich gestörte, kranke Menschen unterwegs*, Müll, Dreck, Aggro, „mir-egal“ allenthalben – und Geld wird klienteltauglich verprasst ganz im Fronstadt-Modus, denn endloses Geld kommt ja vom Rest der Republik.

failed state Berlin – und die Grünen sind nach Umfragen stärkste Partei …. Absurdistan.
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*Wer die volle Dröhnung Berliner „shitholyKeit“ haben will:
Gehst Du zum Halloween? Nein, ich fahre ÖPNV.

Bin auch gebürtiger West-Berliner und war dafür und habe für mich greifbare Politiker beeinflusst, Berlin als Bundeshauptstadt zu installieren, indem ich ihnen in persönlichen Gesprächen klar gemacht habe, dass ich ich aus meiner Familie insgesamt 7 Stimmen vertreten würde – im Gegensatz zu Politikern hatte ich nicht gelogen -, die bei einer Stimmabgabe gegen Berlin diese befragten Vertreter einer Partei nicht mehr/nie mehr wählen würden. Dafür könnte ich mich heute ohrfeigen: Es ist die Hauptstadt der Harzer, Protestierer ( Harzer haben ja viel Zeit ) und ähnlicher Leute, die im Prinzip von den erwirtschafteten Geldern der anderen Bundesländer leben, siehe… Mehr
Im Prinzip eine gute Idee, Herr Reitschuster! Aber… es wird natürlich nicht passieren, denn da sind die SPD, die CDU und die Linken davor – O! Ich hatte die Grünen noch vergessen. So wird das nichts mit der Abschaffung der SorglosFlat. Ich bin auch eigentlich dagegen, vielmehr sollte man dem Berliner Senat noch mehr Geld geben, damit er uns vorführen kann, was für einen Schwachsinn Rote und Grüne anrichten, wenn man ihnen freie Hand lässt. In diesem Reagenzglas kann man dann bewundern, welches Irrenhaus diese Dilettanten und Loser anrichten. Das mag zwar unbequem sein für die Berliner, aber sie haben… Mehr

Man stelle sich die Frage: Welche Bundesländer sind besonders fleißig beim Einbürgern?

Es ist doch so, wenn 50 % der Bevölkerung/Wähler in Berlin mit dem SED Regime einverstanden sind, ist doch alles – zumindes für die Berliner – in Ordnung. Was für ein Glück, dass die Gelder aus Bayern weiterfließen.

Das sind bestimmt die 50% in Berlin die irgendwie vom Staat oder von Stütze leben.

Herr Reitschuster, Sie haben es erfasst. Und Sie haben den richtigen Humor. 🙂
Berlin vergammelt, weil es fortwährend, ohne selbst etwas leisten zu müssen, einfach Gelder von denen abzwacken kann, die wirklich etwas leisten.
Der Vergleich mit den Eltern und ihren Kindern, sitzt perfekt.
Umverteilungsmechanismen führen in extremer Ausprägung immer zu Faulheit und Selbstbedienungsmentalität. Es sei denn, man gibt Gelder nur noch zweckgebunden und bei Missbrauch gar nicht mehr weiter.
Es wird Zeit, den Berliner Flughafen endlich fertigzustellen.
Oder Berlin vertrocknen zu lassen…

Berlin
Die einzige Hauptstadt dieser Erde, die das BSP des Landes senkt, statt es zu verbessern.

Unter Thilo Sarrazin als Finanzsenator war Berlin schuldenfrei!

Schuldenfrei war es nicht, hat aber keine neuen Schulden mehr gemacht und begonnen, alte Schulden zu tilgen.

Die einzig logische Konsequenz von Bayern wäre der Beitritt zu Österreich oder besser noch der Schweiz. Dann könnte man endlich dem völlig durchgeknallten Deutschland eine lange Nase drehen.

Wenn man sich Söder und die CSU ansieht, weiß man, daß die auch schon grünverseucht sind.