Italien: „Es ist, als wären wir in Wuhan“

Die Fakten sehen so aus: 50.000 blockierte Italiener in 11 Gemeinden, 2 Tote, 132 Infizierte in fünf Regionen, zusätzlich eine große Dunkelziffer angesichts einer langen Inkubationszeit.

Roberto Silvino/NurPhoto via Getty Images
The coronavirus (COVID-19) arrives in the Veneto recording 7 cases of alleged contagion. The infected were initially moved to Schiavonia hospital, now in quarantine they have been moved to Padua hospital. The infection is spread by the city of Vo 'Euganeo. In the picture the exterior of Schiavonia hospitals manned by the carabinieri and isolated in quarantine,Schiavonia, Italy, 22th February 2020

Das italienische Kulturgedächtnis hat einen besonderen Nerv für Epidemien. Die Pestwellen Europas nahmen oftmals von den italienischen Häfen ihren Ausgang. Venezianische und genuesische Händler brachten Krankheiten aus dem Orient und den Steppen Asiens in das Herz des Kontinents. Die Gefahr schärfte das Bewusstsein. Vierzig Tage lang verwehrten die Venezianer seuchengeplagten Schiffen den Zugang zu ihrer Stadt. Im venezianischen Dialekt bezeichneten sie die vierzigtägige Periode als quarantena, aus dem sich im Deutschen das Wort „Quarantäne“ bildete.

Ab dem 15. Jahrhundert errichtete das Lagunenvolk auf der Insel Lazzaretto ein Spital, um dort die Pestkranken einzuquartieren. Ähnliches unternahmen die Venezianer in ihren Kolonien Korfu und Ithaka, wo zwei vorgelagerte Inselchen als „Lazarett“ dienten. Das Ringen mit der Pest und der glückliche Sieg über die Krankheit manifestiert sich nirgendwo so plastisch wie in der Kirche von Santa Maria della Salute, deren gewaltige Kuppel das Ende des Canal Grande überragt. Salute, das heißt Heil, das heißt Gesundheit. Die Venezianer hatten der Madonna ein neues Gotteshaus versprochen, sollte sie die Plage von der Stadt nehmen. Seit 1631 findet jährlich am 21. November eine Prozession statt, um für das Ende der Pest zu danken – bis heute.

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Vielleicht ist es Zufall, dass Italien heute wieder Endpunkt der von Peking anberaumten „Neuen Seidenstraße“ sein soll. Und womöglich ist es auch Zufall, dass das erste Opfer des neuen Coronavirus COVID-19 ausgerechnet im venetischen Padua der Krankheit erlag, also nur wenige Kilometer von der einstigen Handelsmetropole entfernt, deren Umgang mit der Pest bis heute das Seuchenvokabular Europas prägt. Andererseits sollte es wenig verwundern, dass gerade der Tourismusmagnet Venedig ein Auslöser für den Seuchenherd in Venetien gewesen sein könnte. Das kleine Städtchen Vo‘ zu Füßen der Euganeischen Hügel im Grenzgebiet zwischen den Provinzen Padua und Vicenza besitzt derzeit die gesamte Aufmerksamkeit der Republik. Rund 3.300 Leute leben dort. Sie stehen heute allesamt unter derselben Quarantäne wie ihre Landsleute vor Jahrhunderten.

Der andere – größere – Teil der Blockierten lebt in der Lombardei. In der Provinz Lodi, südlich der Millionenmetropole Mailand und in der Nähe der beiden großen Provinzstädte Cremona und Piacenza, herrscht gleich in zehn Gemeinden Ausgangssperre. Ihre Namen: Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo e San Fiorano. Sie bilden ab jetzt eine „rote Zone“. Die Kleinstadt Codogno hat 16.000 Einwohner und ist damit der größte betroffene Ort. Die Züge halten hier nicht mehr, Schulen und Behörden bleiben geschlossen, öffentliche Veranstaltungen wurden abgeblasen. Die Restaurants und Bars sind leer. Selbst die Sonntagsmesse fällt aus. „Es ist, als wären wir in Wuhan“, sagt ein Einwohner gegenüber einem Reporterteam von RAI. Straßen und Gassen sind ausgestorben. In Casalpusterlengo laufen die Leute mit Atemschutzmasken in den Supermarkt, um sich für die kommenden Tage zu rüsten.

Nein, das Coronavirus ist nicht die Pest, und die italienischen Verhältnisse sind nicht mit den chinesischen zu vergleichen. Während sich nördlich der Alpen aber der Bayerische Rundfunk vor nicht allzu langer Zeit hinreißen ließ, die Gefahr durch das Coronavirus als Hysterie herunterzuspielen und Fakenews am Werk sah, um den Staat zu „destabilisieren“, hatten die Italiener von Anfang an einen empfindlichen Nerv für die Krankheit. Bereits nach den ersten Fällen rief Italien den nationalen Notstand aus, um im Zweifelsfall jene Maßnahmen durchführen, wie sie jetzt eingeleitet werden. Im selben Zeitraum überschlugen sich Gesundheitsminister Jens Spahn, das Robert-Koch-Institut und die Medienanstalten hingegen damit, wie hervorragend Deutschland auf eine Krankheit vorbereitet sei, die man gar nicht kannte. Während in Deutschland sonst jede Hysterie bedient wird, schien COVID-19 alleinige Sache von Verschwörungstheoretikern und populistischer Medien zu sein, die auf Klickzahlen spekulierten.

Die Fakten sehen so aus: 50.000 blockierte Italiener in 11 Gemeinden, 2 Tote, 132 Infizierte in fünf Regionen, zusätzlich eine große Dunkelziffer angesichts einer langen Inkubationszeit. Sämtliche Fußballspiele in der Lombardei und Venetien wurden abgesagt, die großen Universitäten haben ab Montag geschlossen. Nicht nur in Venedig, sondern überall in Venetien ist der Karneval abgesagt worden. Mittlerweile bereitet man sich auch in Südtirol auf das Virus vor, wo die Universität Bozen für eine Woche geschlossen bleibt. Die Situation zeigt, dass nicht die Letalität die vorsätzliche Gefahr darstellt, sondern geopolitische und globalökonomische Folgen aufgrund von Quarantäne, Krankenhausbelastung, Zusammenbruch des öffentlichen Lebens – und nicht zuletzt Medikamentenknappheit. Die Pharmaindustrie hat seit Jahren ihre Produktion nach Fernost verlagert. Und jeden Tag, den die „rote Zone“ von Codogno unter Quarantäne steht, entgehen der italienischen Volkswirtschaft geschätzte 4 Millionen Euro. Bei einer ganzen Provinz Lodi unter Quarantäne wären es 18 Millionen Euro.

Roberto Burioni, Professor für Mikrobiologie und Virologie, verdeutlichte in der Tageszeitung Repubblica, dass die Quarantäne die „einzige Möglichkeit“ sei, das Virus effizient einzudämmen. Man müsse nun aufpassen, dass aus den ersten Fällen keine Kettenreaktion entstünde. Und: „Die beruhigenden Erklärungen von einigen Politikern waren falsch.“ Auch Premierminister Giuseppe Conte betonte, wie wichtig es nun sei, betroffene Gebiete abzuriegeln. „Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten“, sagte der Regierungschef. Wenn nötig, müssten die Streitkräfte eingreifen, um die Quarantäne durchzusetzen. Wer die Absperrungen umgehe, riskiere strafrechtliche Verfolgung. „In diesem Moment haben wir nicht vor, den Vertrag von Schengen auszusetzen, weil wir das nicht für nötig halten“, trat Conte Gerüchten einer Grenzschließung entgegen. Italien dürfe kein Lazarett werden. Er rief stattdessen dazu auf, Verständnis für die Situation aufzubringen. Die Bevölkerung sollte beruhigt sein: „Wir haben alle Personen unter Quarantäne gestellt, die mit den infizierten Menschen in Kontakt gekommen sind.“

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Scharfe Kritik erntete Conte vonseiten des Lega-Chefs Matteo Salvini. Bisher gilt die Quarantäne nur für Personen, die in Kontakt mit Infizierten standen, jedoch nicht prinzipiell für China-Rückkehrer. „Eine freiwillige Quarantäne für diejenigen, die aus China zurückkommen? Machen wir hier Witze? Die Gesundheit unserer Leute kommt vor allem anderen, wir haben eine Regierung satt, die nichts tut.“ Salvini hatte zuvor die Aussetzung des Schengen-Abkommens gefordert. Wenn Conte nichts tun wolle, dann solle er zurücktreten. Irgendetwas gehe bei den Kontrollen offensichtlich schief. „Es ist jetzt Zeit, unsere Grenzen zu schützen. Alles soll jetzt in zweite Reihe treten, die ganzen Streitereien zwischen Conte, Renzi und den Fünf Sternen. Jetzt ist Schluss, das ist ein nationaler Notfall, Schluss mit dieser ganzen Politik. Wir haben es gesagt, wir haben nach Grenzkontrollen gefragt und man hat uns Schakale und Faschistenleghisten genannt.“

Indes gehen neue Meldungen im Stundentakt ein. Ein neuer Fall im Valtellina an der Grenze zur Schweiz, neue Infizierte in Turin und Venedig, geschlossene Schulen in Mailand und der gesamten Lombardei. Die Emilia-Romagna denkt darüber nach, nachzuziehen. Die Abschlussprüfungen im Friaul sind abgesagt. Die Armani-Modeschau findet ohne Publikum statt und wird auf Livestream verlegt. 19 Infizierte von der „Diamond Princess“ haben das Land mit einem Militärflugzeug erreicht und stehen dort unter Quarantäne. Das Militär ist bereit, Kasernen im Notfall zu Krankenstationen umzubauen. Zwei Ärzte unter den neuen COVID-Fällen. Das Nachbarland Frankreich wappnet sich für eine Ausbreitung im eigenen Land.

Italien liegt jetzt auf dem vierten Platz bei den Ländern, die von der Epidemie erfasst wurden. Conte mag guter Hoffnung sein, dass es nicht das Lazarett Europas wird. Es ist aber ein Beobachtungsfeld Europas, wo zum ersten Mal die Krankheit untersucht werden kann – ohne das Nadelöhr chinesischer Staatspropaganda. Was Deutschland angeht, so ist man in Berlin offensichtlich überzeugt, dass es sich nur um eine vorübergehende Erscheinung handelt. Zumindest hielt es das Gesundheitsministerium nicht für nötig, seine Seite bezüglich der Ereignisse in Italien zu aktualisieren.

Wenige Stunden vor der Absage des Carnevale di Venezia

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Kommentare ( 60 )

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60 Kommentare auf "Italien: „Es ist, als wären wir in Wuhan“"

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Die ganzen Panikgeschichten, Waldsterben, Vogelgrippe, BSE, etc. haben mich kalt gelassen. Aber das hier ist was anderes.

Hellhörig wurde ich, als China schon nach relative kurzer Zeit Städte abgeriegelt hat. Wenn ein Land wie CH, daß gerne alles was nicht gut läuft konsequent unter den Teppich kehrt (man erinnere sich, wie man mit dem „Entdecker“ des Virus umgegangen ist) solch drastische Maßnahmen, auch noch während des Neujahrsfests anordnet, dann müsste jedem klar geworden sein, daß es ernst ist. Es hätte hier sofort Einreisesperren für alle Flüge aus China geben müssen. @ Hannibal Murkle. Das ist eben KEIN normaler Grippevirus. Die Gefahr hier liegt darin, daß das Virus permanent mutiert und niemand voraussagen kann, in welche Richtung es… Mehr

die chinesische staasführung hält so ziemlich alles hinter dem berg mit dem verweis auf nationale souveränität ,bis die büchse der pandora auch dort zuschlägt. wirtschachaftkraft ist nicht alles,wenn es ganze städte dahin rafft.

Deutschland muss um jeden Preis „offen gehalten“ werden. Das ist höchste Staatsraison.

So eine Pandemie ist doch ein idealer Grund für Notstand. Und demonstrieren traut sich dann auch keiner mehr. Merkel wirds recht sein.

Ich lasse sonst ja wirklich kein gutes Haar an unserer Regierung. In diesem Fall jedoch bin ich das erste Mal seit sehr langer Zeit mit dieser vorsichtigen, aber gelassenen Einstellung einverstanden. So weit ich es verstanden habe, ist der Corona-Virus (genau wie Sars) ein mutierter Grippevirus. Gegen die üblichen Grippeviren gibt es diverse Schutzimpfungen – für Corona wird dafür bestimmt auch schon geforscht und zeitnah präsentiert werden. Ich erinnere nur daran, wie Hunderttausende von Sars-Injektionen von unserer Regierung vorsorglich gebunkert und bereitgestellt wurden, die dann im darauffolgenden Jahr unbenötigt in den Schubladen der Apotheken vor sich hin warteten. Jedes Jahr… Mehr
Bin Laie, aber wenn das Virus viel länger hält an der Luft als Grippeviren, 9 Tage plus x, wenn die Inkubationszeit 29 Tage plus x ist ohne das Symptome auftreten, das sich Patienten wieder neu infizieren können, das es viele Infektionswege gibt, das es möglicherweise sogar an die Zeugungsfähigkeit geht, das die Sterblichkeit höher ist als bei Grippe und das in der Nähe des Fischmarktes sich ein Hochsicherheitslabor befindet, werde ich misstrauisch. Und dann noch die panische Reaktionen der Chinesen und jetzt der Italiener. Nicht gut. Mindestens wird das der Schwarze Schwan für die Wirtschaft. Faustregel: Wenn bei uns was… Mehr
Danke für den Bericht aus Italien, der auch auf die politischen Querelen einging. Die Maßnahmen der Behörden widerlegen das gerne gepflegte Vorurteil, südlich der Alpen werde alles mit sorgloser Lockerheit betrieben. Würde Vergleichbares in unserer Hauptstadt grassieren, so würden die Verantwortlichen erst einmal überlegen, ob durch die Information der Bevölkerung nicht Wasser auf die Mühlen derer…u.s.w gelenkt wird. Der Bericht des BR gab schon einen Hinweis, was wir weiterhin zu fürchten haben: 0.04 % CO2 und okkulte Nazis. Vielleicht ist der Virus nur eine „soziale Konstruktion“ – irgendein verwirrter Soziologieprofessor wird sich für die „Diagnose“ doch finden lassen.. Ich will… Mehr

Leute…jetzt mal sachlich bleiben. Corona ist ein Virus….dagegen gibt es keine Medis. Ob Tamiflu oder ähnliche Präparate evtl. etwas helfen ist ja nicht bekannt…Antibiotika jedenfalls nicht. Was helfen würde, wäre ein Impfung…aber das dauert…insofern…hilft nur Hygiene und kein ÖPNV.

Der Ausbruch von Corona, SARS und MERS hängt mit der chinesischen Eigenart zusammen, so ziemlich alles als essbar anzusehen – ein Ausfluss einer spürbar höheren Bevölkerungsdichte als in Europa. Auch das Sozialverhalten, Nähe und enges Beisammensein gut zu finden und besser zu ertragen, das „rè naò“ (belebt, heiß und laut) ist anders als bei uns. Ideale Bedingungen für das Ausbreiten eines Virus. Italien mit messbar geringeren Distanzen im sozialen Umgang gibt für die vielen in Italien lebenden Chinesen (warum wohl?) einen idealen Nährboden zur Übertragung. Immerhin dürfte auch dem glühendsten Globalisten langsam dämmern, dass es einen gewissen Unterschied zwischen freiem… Mehr
Fakt ist: -es wird nicht weggehen. -die Entwicklung von Gegenmitteln wird dauern (auch wenn China Anfang April als Milestone setzt) es scheint: – das die Infektionsrate je nach Genstruktur unterschiedlich ist (auch wenn gender böse ist..) – das starke Immunabwehr zum Kollaps und Tod zu führen scheint. – schwache Immunabwehr führt zu Tod durch Begleitkrankheiten. – die Inkubationszeit scheint (..) zwischen 2-4 Wochen zu betragen – es scheint die ersten Re-Infektionen nach vermeintlicher Heilung zu geben. positiv: – der menschliche Körper ist ein wahres Wunderwerk mit unglaublichen Möglichkeiten. Wenn die Zeit reicht , wird er mit extrem vielen Angreifern fertig… Mehr

BREAKING NEWS! New Coronavirus Can Incubate For As Long As 27 days Before Showing Symptoms!
Source: Thailand Medical News

Wir haben bereits mit Ebola gesehen wie schlecht Europa auf eine Epedemie vorbereitet ist. Gegen Corona gibt es in Deutschland keine Mittel.

Mir ist egal, was die Politiker sagen. Mein Schwiegervater kommt morgen uns aus Rumänien besuchen, aber nur, weil .RO und .CH bislang verschont sind. Er war nahe daran, bereits jetzt die Reise (wegen Italien) zu stornieren, und dass, obwohl er seine Tochter in 20 Jahren noch nie besucht hat, und es sein erstes und einziges Enkelkind ist. Soweit sind da schon einige bei den Bedenken…. Ich persönlich bin heute noch durch die Wohnung, habe die Vorräte durchgesehen (die wir eh aus Gewohnheit haben), und werde morgen noch ein paar Dinge besorgen, die ev. in ganz rapider Zeit zumindest eine Weile… Mehr

Ich habe zusätzlich noch Gaskocher und Trinkwasserreserven, allerdings so gut wie immer. Nicht nur bei Corona. Rund 21 l pro Person, damit kann man notfalls 14 Tage auskommen. Wenn die Hamsterhysterie ausbricht, und sie wird ausbrechen, spätestens, wenn der erste Infizierte in Österreich erfasst ist, will ich halbwegs gewappnet sein.

Ein Teil von mir denkt sich: „Na, etwas fickrig*, der gute Mann.“

Der andere Teil geht eine Liste von Sachen durch, die ich morgen auf dem Heimweg beim V-Markt hole…

* Allgäuerisch für „nervös“.