Thüringen: Vize-Ministerpräsidentin Katja Wolf tritt aus BSW aus

Sahra Wagenknecht wertet den Parteiaustritt von Katja Wolf und weiteren BSW-Abgeordneten in Thüringen als Rückenwind für Sachsen-Anhalt. Jetzt gehe es darum, am Sonntag ein starkes Ergebnis zu erreichen und mit einem eigenständigen BSW in den Landtag einzuziehen.

picture alliance / Chris Emil Janßen | Chris Emil Janssen

Die Spitze des BSW Sachsen-Anhalt versucht, den Parteiaustritt der Thüringer Vize-Ministerpräsidentin Katja Wolf aus dem BSW für den Einzug des BSW in den Landtag in Mageburg zu nutzen. „Mit dem Austritt von Katja Wolf gibt es endlich Klarheit. Der Druck aus der Mitgliedschaft war in den vergangenen Wochen deutlich geworden: Viele Mitglieder wollten, dass das BSW wieder erkennbar die Politik macht, für die es gegründet wurde“, sagten die Spitzenkandidaten Claudia Wittig und Thomas Schulze sowie der BSW-Landesvorsitzende John Lucas Dittrich der Welt.

Wolf und neun weitere Thüringer BSW-Landtagsabgeordnete verkündeten am Freitag ihren Austritt aus dem BSW im Protest gegen den Kurs von Parteigründerin Sahra Wagenknecht und dem Bundesvorstand. Für den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt sei das ein gutes Zeichen, heißt es von den ehemaligen Parteifreunden.

„Mit dem Austritt von Frau Wolf ist nun auch im BSW Thüringen der Weg frei für den Kurs, für den Sahra Wagenknecht steht und den wir in Sachsen-Anhalt konsequent vertreten: ein eigenständiges BSW, das sich weder an CDU noch Linke bindet, Sachfragen nach ihrem Inhalt entscheidet, sich nicht in die gescheiterte Brandmauer-Logik einordnet und mutig für die Interessen der Bürger streitet“, so Wittig, Schulze und Dittrich. Viele Wähler in Sachsen-Anhalt unterstützten den Kurs von Wagenknecht und nicht den von Wolf. „Das gibt uns Rückenwind für die letzten Tage des Wahlkampfs. Jetzt geht es darum, am Sonntag ein starkes Ergebnis zu erreichen und mit einem eigenständigen BSW in den Landtag einzuziehen.“

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Kommentare ( 2 )

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Haba Orwell
16 Minuten her

Nach vielen verschwendeten Ostblock-Jahren macht mich nicht traurig, wenn eine kommunistische Partei zerfällt – höchstens, dass es die SED nicht genauso trifft. Und natürlich diese ökosozialistische Partei, >> die dennoch im Hochfinanz-Interesse agiert. <<

Last edited 14 Minuten her by Haba Orwell
jugend_attacke
17 Minuten her

Auch wenn die Prozentzahlen des BSW in ST vermuten lassen, dass da nicht mehr viel zu holen ist, JEDER potentielle Wähler, der das BSW gewählt hat, weil er kein „weiter so“ mehr wollte, muss jetzt sehen, dass diese Partei durchsetzt von U-Booten wie Katja Wolf ist.
Sahra Wagenknecht hat keine Macht gegenüber den Abtrünnigen Systemlingen.
Wählt die AfD, wenn ihr Veränderungen wollt, oder seht zu, wie sich auch in Sachsen-Anhalt nach der Wahl die Kartellknechte finden, die einen Schulze stützen.

Last edited 13 Minuten her by jugend_attacke