Frauenquote übererfüllt: Linke Pariser Regierung muss Strafe zahlen

Wenn es die Falschen trifft: Die sozialistische Regierung der Stadt Paris muss wegen Verletzung der gesetzlich verankerten Quotenregelung für Neueinstellungen Strafe zahlen, weil sie deutlich überproportional viele Frauen eingestellt hat - „absurd, unfair“ findet die Bürgermeisterin das.

imago images / PanoramiC

Die Pariser Stadtregierung muss wegen Verletzung des Paritätsgesetzes 90.000 Euro Strafe zahlen. Laut einem nationalen Gesetz aus dem Hause des Ministeriums für Wandel und öffentlichen Dienst darf ein Geschlecht bei der Besetzung von Managementpositionen nicht mit mehr als 10% überrepräsentiert sein. 2018 verletzte Paris diese Regelungen, indem man in solchen Positionen 69% Frauen einstellte.

Heft 01-2021
Tichys Einblick 01-2021: Wer schützt unsere Demokratie vor Corona?
„Ich freue mich bekanntzugeben, dass wir eine Strafzahlung leisten müssen“, gibt die sozialistische Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, mit beißendem Spott bekannt. Anschließend erklärt sie im ernsteren Ton, selbige Strafe sei „absurd, unfair, unverantwortlich und gefährlich“. Dass das von ihrer Partei unterstützte Prinzip der Geschlechterparität nun zu ihrem Nachteil ausgelegt wird, gefällt der Politikerin offensichtlich gar nicht. In Frankreich sollten Frauen aktiv gefördert werden – das ist die Hauptsache. Dass es an sich ja gar nicht um Gleichheit, sondern um die aktive Benachteiligung von Männern geht, offenbart die linke Politikerin ganz unverblümt: „Ja, um eines Tages die Parität zu erreichen, müssen wir das Tempo beschleunigen und dafür sorgen, dass mehr Frauen als Männer ernannt werden.“ Die angebliche institutionelle Benachteiligung von Frauen wird nun durch wortwörtlich institutioneller Benachteiligung von Männern bekämpft – solch fortgeschrittene Logik versteht man wahrscheinlich nur mit einem Master in Geschlechtswissenschaften.

Was jetzt folgt, ist Polit-Kasperletheater vom Feinsten. Erst erklärt Hidalgo, sie wolle die Strafzahlung in einer feministischen Prozession mit allen Frauen, die für sie arbeiten, in Empfang nehmen. Dann meldet sich die zuständige Ministerin aus der Macron-Partei zu Wort. Auf Twitter nennt Amélie de Montchalin die Regelung „absurd“ und kriecht zu Kreuze: Die Sache der Frauen sei ihr sehr wichtig, die Paritätsregel habe man inzwischen längst geändert und die gezahlte Strafe solle verwendet werden, um Frauen im Öffentlichen Dienst zu fördern. Die Ministerin lädt Hidalgo sogar dazu ein, gemeinsam über die konkrete Verwendung der 90.000 Euro zu entscheiden. Das hätte in dem Fall wahrscheinlich kein Mann gedurft – wenn das nicht mal weibliche Privilegien sind.

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Kommentare ( 21 )

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Peter Pascht
1 Jahr her

Der Superkandidat der CDU zur Wahl des Vorsitzenden, Herr Merz, hat in der TV Runde schon mal unterwürfig in voarauseilendem Gehorsam erklärt: „Also ich brauche da kien Nachhilfe denn ich hab ja schon eine Frau an die Spitze meines Wahlkamüpfteams gestellt“. So läuft vorauseilende Einschüchterung, dieser skandalösen Heuchlei bez. Frauenquote. Frauenquote wurde von zwei Landesverfassungsgerichten für verfassungswidrig geurteilt. Eine weiteres Politisches handeln von CDU/SPD/GRÜNE (sozialistische Einheitsfront) zur Durchsetzung der Frauenquote ist also verfassungswidrig ein Akte gegen die freiheitliche Grundordnung. Das juckt aber unsere Politiker und Politiker’Innen nicht, was Verfassungsgerichte sagen, denn unverdrossen geht die vrfassungswidrige Kampanie zur bevorteilung von Frauen… Mehr

Last edited 1 Jahr her by Peter Pascht
Mindreloaded
1 Jahr her

Die Feministinnen sprechen immer von ihrer unterpriveligierten Stellung in dieser Gesellschaft. Dabei sind sie es, die sich mit einer Arroganz und Selbstdarstellung über jeden und alles stellen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Männer das wieder gerade rücken und ich meine nicht Torben, Finn oder Luka, sondern eher Ali, Yusuf und Murat.

Theos Meinungsfreiheit
1 Jahr her

Tja, meine Herren!
… das ist nun einmal Frankreich und nicht Deutschland.

Theos Meinungsfreiheit
1 Jahr her

Und im Übrigen … kann das gar nicht in Deutschland passieren! Die Stadt Paris muss eine Geldbuße von 90.000 Euro wegen Diskriminierung bezahlen – weil sie zu viele Frauen auf Führungspositionen beschäftigt. Bürgermeisterin Anne Hidalgo sprach gestern von einer „absurden“ Entscheidung. Vor zwei Jahren hatte Paris 16 neue Leitungsposten ausgeschrieben – davon gingen „elf an Frauen und nur fünf an Männer“, so Hidalgo. Die Frauenquote lag bei 69 Prozent der Stellen – zu hoch, wie das Ministerium für öffentliche Verwaltung meint. Es beruft sich auf eine Vorschrift, wonach solche Posten zu mindestens 40 Prozent von Angehörigen eines Geschlechts besetzt werden… Mehr

H.Heinrich
1 Jahr her

Da fällt mir nur eins zu ein: UNGLAUBLICH

Silverager
1 Jahr her
Antworten an  H.Heinrich

Aber es hat doch etwas Heiteres, würde Loriot sagen.

EDELSACHSE 57
1 Jahr her

Herrlich.Köstlich.Bitte mehr davon.Das Leben schreibt die besten Geschichten.
Ich hoffe das unsere feministischen Gestalten das lesen.Vielleicht kommen sie zum Nachdenken.

Silverager
1 Jahr her
Antworten an  EDELSACHSE 57

Dies Hoffnung dürften Sie vergeblich hegen.

Roland Mueller
1 Jahr her

Wer absurde Gesetze auf den Weg bringt, muss halt mit dem leben, was dabei heraus kommt. Selber schuld, kann man da nur sagen.

KoelnerJeck
1 Jahr her

Die Strafe wird aus Steuergeldern bezahlt? Bekommen jetzt die Steuerzahler das Geld zurück oder müssen dafür die Steuern erhöht werden, damit die Strafe gezahlt werden kann?

Theos Meinungsfreiheit
1 Jahr her
Antworten an  KoelnerJeck

Die Steuern werden natürlich erhöht, insbesondere für die Männer, die ja sowieso ungerechterweise mehr verdienen als die Frauen …

Ottewiger
1 Jahr her

Das reinste Narrenhaus. So langsam sollten aber die Frauen dran denken, dass wenn das so weiter geht mit dem Quotenquatsch und Männerbashing, sie künftig nur noch Männer abbekommen, die weder Verantwortung übernehmen -, noch Entscheidungen treffen werden und gar eine Versorgungsmentalität für sich entdecken. Weiß nicht, ob Frau das wirklich will.

Deutscher
1 Jahr her
Antworten an  Ottewiger

Es wird anders kommen. Dank der typisch weiblichen Willkommenskultur wird in 50 Jahren der Islam das Ruder in Europa übernehmen und dann war´s das mit Frauenquote.

Die Linken waren seit jeher auf dem falschen Dampfer, deswegen hat auch jede ihrer Revolutionen am Ende sie selber aufgefressen. Das linke Spektrum ist die politische Heimat der Lernunfähigen.

fatherted
1 Jahr her
Antworten an  Deutscher

Ich sehe das so…..die Linken untertützen alles, was den Status Quo destabilisiert….vor allem auch den Import von Millionen von Muslimen. Dabei haben sie aber nicht auf der Rechnung, dass genau diese Muslime vor allem die Linken ablehnen. Somit kommt es irgendwann zum Kräftemessen zwischen Links und Islam….der klägliche Rest von uns kann da nur zusehen und wählen zwischen Pest und Cholera.

Theos Meinungsfreiheit
1 Jahr her
Antworten an  Ottewiger

Leider haben Sie es immer noch nicht begriffen: Die „Verantwortung“ und das Recht, eine „Entscheidung“ zu treffen, sollen die Männer zukünftig gar nicht haben.
Sie sollen arbeiten, Steuern zahlen und den Mund halten. Oder wie Herr Riezinger das ganz trefflich bereits auf einem Parteitag der LINKEN mit Bezug auf „die Reichen“ formuliert hat: …

StefanB
1 Jahr her

Wie nahezu alles, was Menschen machen, endet auch der Feminismus in einer kräftigen Übertreibungsphase (= Kampfemanzentum). Es ist an der Zeit, dass das Pendel wieder zurückschlägt und eine Normalisierung eingeleitet wird.

Kaltverformer
1 Jahr her
Antworten an  StefanB

Keine Angst, das wird schon wieder.
Dafür werden die Männer aus der anderen Gesellschaftsform schon sorgen.
Ist nur eine Frage der Zeit, denn Demographie lässt sich nicht weg- oder schön lügen.

Moses2
1 Jahr her
Antworten an  StefanB

Aber keine Sorge: Mohammed und Ali werden diesen Gestalten schon zeigen, wo es lang geht. Da bleibt kein Auge trocken. Wenn Steinzeit und Linksideologie aufeinander treffen, dann bleibt nur ein Sieger.

Ruehwaldner
1 Jahr her

Wer für die Besetzung verantwortungsvoller Stellen in Wirtschaft oder Verwaltung nicht einzig und allein die Qualifikation bewertet, sondern stattdessen nach Geschlecht, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit etc. die Stellen besetzt, der schaufelt sich sein eigenes Grab.
China wird das mit Freude vernehmen. Nebenbei bin ich der Meinung, dass es rassistisch ist, hier Menschen trotz besserer Qualifikation aktiv zu benachteiligen, weil Sie das „falsche“ Geschlecht etc. haben.

Deutscher
1 Jahr her
Antworten an  Ruehwaldner

Letzteres wäre dann sexistisch.

Sie haben es aber exakt erfasst: Die wahren Rassisten und Sexisten sind die, die Quoten anhand solcher Kriterien machen.

Last edited 1 Jahr her by Deutscher