Den Neuanfang wagen Merz und Co. nicht und filibustern weiter

Merz hätte sich die Golfreise sparen können, seine Anwesenheit daheim hätte allerdings auch nichts am täglichen folgenlosen Wort-Gezerre in den Gesternmedien geändert.

Die Partnerschaft mit den Golfstaaten besonders im Bereich der Rüstung vertiefen, will Kanzler Merz. Merz hätte mit wem auch immer dort aus Berlin oder Niedereimer oder Gmund telefonieren können wie President Trump mit Chinas Herrscher Xi Jinping.

Mit Xi habe er über Handel, Militärangelegenheiten und Trumps Besuch in China im April gesprochen, teilte der US-Präsident gestern mit, auch über die Situation in Taiwan, den Ukrainekrieg und die aktuelle Lage im Iran. Ein Schwerpunkt des Gesprächs seien die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China gewesen, der Kauf von Öl und Gas und zusätzlicher landwirtschaftliche Produkte durch China aus den Vereinigten Staaten. Dabei habe China zugesagt, die Sojabohnenimporte auf 20 Millionen Tonnen für die aktuelle Saison und 25 Millionen Tonnen für die nächste Saison zu erhöhen.

Andererseits hätte Merz daheim auch nichts am täglichen folgenlosen Wort-Gezerre in den Gesternmedien geändert um Rentenreformen, die keine sind, Wartezeiten beim Facharzt, noch höhere Krankenkassenbeiträge für noch weniger Leistungen, Krankenhausmängel, Schienen-Nichtausbau, Geheimdienst- und Cyberdome-Pläne, mehr Polizisten, Angriffe auf Bahnmitarbeiter, Gesundheitspersonal, Lehrer und Bürger auf der Straße wie in öffentlichen Verkehrsmitteln als Symptome ohne Ursachenbenennung. Ob Merz nun reist oder nicht, ist am Ende außer Spesen da wie dort nichts gewesen.

Denn leider kann niemand hoffen, dass aus der Äußerung des Umweltministers, die nur von der Renaturierung kleinerer Gewässer künden sollte, ein großer Schluss abgeleitet werden kann – nicht weniger als eine Generalumkehr auf allen Irrwegen, die mit der herbeigeredeten Klimakatastrophe, die menschengemacht sein soll, wie in den Gesternmedien unentwegt weiter gepredigt wird.

„In unserem Fortschrittsglauben dachten wir Menschen, wir müssten die Flüsse bezwingen, ihnen die Aue abringen. Das war ein Fehler, den wir wiedergutmachen müssen.“ – Sagte der Umweltminister zur Renaturierung von Gewässern. Die Erkenntnis braucht die ganze woke Chose: „In unserem Fortschrittsglauben dachten wir Woken, wir könnten die Natur bezwingen, ihr das Klima vorschreiben, wie der Wirtschaft das Blühen ohne Markt, Freiheit und Recht. Den Fehler müssen wir wiedergutmachen.“

Dass nicht jede Hoffnung vergeblich ist, zeigt der Blick auf das BIP in der EU. Von der einst guten, obwohl immer mehr politisch behindeten deutschen Wirtschaft, ist auch nach Abzug des Scheineffekts durch die hineingerechneten Staatsausgaben immer noch genug da, um noch nicht ganz abgestürzt zu sein. Polen legt mit seiner anderen Politik einen bemerkenswerten Aufholprozess hin. – Wer sich verirrt hat, kehrt am Besten dorthin zurück, wo er noch wusste, wo er ist – und startet von dort neu. Aber mit Merz geht das nicht, sondern est nach ihm und seinesgleichen.

Die Altersstruktur allein ist nicht das zentrale Problem, das hat Deutschland mit den anderen Industrieländern gemeinsam. Nur dass die anderen sich nicht einbilden, mit ungesteuerter Einwanderung die Lage verbessern zu können.

Die Probleme lassen sich nur durch kluge Innovationen lösen, für die alle politischen Fesseln des freien Wirtschaftens gelöst werden müssen (Trennung von Wirtschaft und Staat). Zu den Fesseln zählt auch eine Einheitswährung, die den verschiedenen Bedingungen in verschiedenen Wirtschaftswirklichkeiten nicht gerecht werden kann. Polen ohne Euro ist ein sprechendes Beispiel.

Während die Macron-gelenkte EU-Kommission wie ein David ohne Steinschleuder den Goliath Amerika in Gestalt von Elon Musks X angreift, schickt der sich an, mit Rechenzentren im All ganz andere Dimensionen der US-Welt anzupeilen.

Vom Mond in den Iran. Zwischen Verhandungen und Angriffsvorbereitungen nannte Rubio die US-Forderungen. Die Reichweite ballistischer Raketen Israel-sicher begrenzen. Die Unterstützung von Terror- und Stellvertreterorganisationen einstellen.
Das Atomprogramm auf strikt zivil beschränken. Den Umgang des Regimes mit der Bevölkerung zivilisieren. Die nächste Meldung kann als Folge verstanden werden:

„Die USA haben die für Freitag geplanten Verhandlungen mit dem Iran abgesagt, nachdem Teheran zuvor getroffene Vereinbarungen sowohl zur Tagesordnung als auch zum Ort der Gespräche revidiert hatte, wie Axios-Reporter Barak Ravid berichtete. US-Beamte erklärten, der Iran habe in letzter Minute neue Forderungen gestellt, woraufhin Washington die Verhandlungen abgebrochen habe. „Wir haben ihnen gesagt: Entweder das oder gar nichts – und sie haben sich für nichts entschieden“, sagte ein hochrangiger US-Beamter.

Nach der ersten iranischen Drohne gestern wurde die zweite beim Angriffsversuch auf die USS Abraham Lincoln abgeschossen.

Nach internen Dokumenten des Mullah-Regimes (Nationaler Widerstandsrat), von Fox News digital überprüft, war das tödliche Vorgehen gegen den landesweiten Aufstand keine spontane Reaktion, sondern eine sorgfältig geplante Militäroperation, vor Jahren vom Obersten Führer Ali Khamenei sanktioniert.

Aufnahmen in der Stadt Ardabil im Nordwesten des Iran zeigen, wie ein gepanzertes Fahrzeug der iranischen Sicherheitskräfte gezielt in Demonstranten hineinrast. ++ Das wird als Beruhigungspille nicht wirken: Frauen soll offiziell erlaubt werden, Motorräder zu fahren.

Türkei. Erdoğan könnte angesichts seiner breiten Gegnerschaft zu dem Schluss kommen, wie das Mullah-Regime vorzugehen, meint Michael Rubin im Middle East Forum.

Die Reisehinweise des U.S. Department of State zielen gegen Westeuropa.

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Kommentare ( 49 )

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Haba Orwell
13 Tage her

Großer Krieg basierend auf einem Artikel einer Modebloggerin über die Ereignisse in Iran? https://uncutnews.ch/lernen-sie-den-ehemaligen-modeblogger-und-zwielichtigen-arzt-hinter-der-iranischen-psy-op-30-000-tote-kennen/ > „… Die Autorin des Guardian-Artikels ist eine ehemalige Modebloggerin namens Deepa Parent, die zur wichtigsten Quelle der Zeitung für Iran-Kriegspropaganda geworden ist und seit den gewalttätigen Unruhen, die das Land am 8. und 9. Januar erschütterten, über ein Dutzend Artikel für The Guardian verfasst hat, in denen sie die Narrative eines Regimewechsels gegen die Islamische Republik vorantreibt. … Parent ist zum Gesicht der Angriffe des Guardian auf den Iran geworden, obwohl sie offenbar keine Verbindungen zu diesem Land hat und dessen Sprache nicht zu sprechen… Mehr

Haba Orwell
13 Tage her

Gegen Trump-Wahlversprechen wird jede Menge Krieg in Afrika geführt, darunter Truppen nach Nigeria geschickt: https://tkp.at/2026/02/05/die-aktuellen-kolonialkriege-der-usa-in-afrika-somalia-und-nigeria/ Noch ein „Hinterhof“ der USA?

Kassandra
12 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Liest sich woanders so:
The U.S. has sent troops to Nigeria to fight ISIS U.S. officials confirmed that a military team has been sent to Nigeria, marking the first official acknowledgment of American forces on the ground since the U.S. carried out airstrikes against ISIS in December.    https://x.com/visegrad24/status/2018824585773560268

Thomas
13 Tage her

Ein krimineller Staat und eine geisteskranke Gesellschaft.
Das ist die Situation in der wir uns befinden.

Kassandra
12 Tage her
Antworten an  Thomas

Die die Gesellschaft irre machen, die wissen, was sie tun.
„Und vielleicht, dachte ich dann und denke ich auch heute, kommt die Beschädigung der Seelen, die da zwangsweise passiert ist, erst mit einer oder zwei Generationen Verspätung wieder an die Oberfläche.“
Michael Kleeberg, „Glücksritter – Recherche über meinen Vater“, Seite 130.
Denken Sie an Bohley, Bezmenov und Mausfeld.
.
Was aber mit solchen Millionen hier, die seit 1447 Jahren auf blutigste Eroberung gedrillt sind?

November Man
13 Tage her

Der Merz gibt dem vermutlichen Mörder des saudi-arabischen Journalisten Khashoggi, dem Kronprinz bin Salman, sogar die Hand. Sein Bückling vor dem Kronprinzen kommt allerdings an den von Habeck vor dem Energieminister in Katar nicht heran. Der Deal mit Katar ist übrigens geplatzt.

Thomas
13 Tage her
Antworten an  November Man

Merz zieht den hardcore Islamistenstaat Saudi Arabien den Trump USA als Partner vor. Noch Fragen?

Last edited 13 Tage her by Thomas
November Man
13 Tage her
Antworten an  Thomas

Saudi-Arabien gehört zu den Ländern, in denen weltweit mit am häufigsten die Todesstrafe verhängt wird. 2024 waren dort laut AFP-Zählung 338 Todesurteile vollstreckt worden. Dies waren deutlich mehr als 2023, als in Saudi-Arabien 170 Menschen exekutiert worden waren. In den USA wurden 1600 Todesurteile vollstreckt wobei man auch ca. 200 unschuldig Verurteilte getötet hat. Aber den Iran will man auch deswegen militärisch angreifen und vernichten. 

Kassandra
12 Tage her
Antworten an  November Man

Ja. Hinsichtlich dessen aus dem Südsudan wurde hier kurz auch die Frage laut, ob so was bei uns gebraucht werden würde.
Wie es scheint, ist das dort so erkannt, dass man manchen einfach nicht beikommt – ohne dass solche Drohung aufrecht erhalten wird.
Bukele in San Salvador wird seine Erfolge in der Kriminalitätsbekämpfung auch nicht mit Samthandschuhen erreicht haben: https://x.com/maps_black/status/2019117049449156877
.
Die 1600 in den USA – von wann bis wann wurden 1600 Todesurteile vollzogen?

Last edited 12 Tage her by Kassandra
Moses
12 Tage her
Antworten an  November Man

Bedeuten Ihre Wörte, dass im Iran gerade die Schuldige getötet worden?

rainer erich
13 Tage her

Da gibt es einen gewohnt guten, aktuellen Artikel von Herrn Wendt mit einem interessanten Teil zum ancien regime in Frankreich. Zutreffend stellte der Autor u a. fest, dass die ersten beiden Stände, übertragen auf Schland, wenig interessiert daran waren, auf ihre Privilegien zu verzichten, obwohl es gewisse Anzeichen dafür gab, dass es kritisch werden könnte. Diese “ Anzeichen“ gibt es in Schland nicht, jedenfalls nicht, was die Stände 3 und 4 betrifft. Dass z.B. Mio Beamte, in allen 3 Gewalten mehr als dominant, ihre Pensionsregeln ändern , scheint doch eine äusserst naive, damit aber zugleich typisch deutsche Vorstellung zu sein.… Mehr

November Man
13 Tage her

„Nach der ersten iranischen Drohne gestern wurde die zweite beim Angriffsversuch auf die USS Abraham Lincoln abgeschossen.“ Woher wollen die wissen das es eine iranische Drohne war. Zweifelsfreie Beweise werden wie immer keine vorgelegt. Ein Stück Blech mit der Afschrift Iran kann jeder anfertigen. Hat sich der Iran schon zu einem Drohnen-Angiff auf die USS Abraham Lincoln bekannt? Es ist also eher davon auszugehen, dass dies eine üblich False-Flag-Aktion war um die Situation anzuheizen. Den Beweis oder eher den nicht Beweis liefern ausgerechnet die Israelis. Ausgerechnet diejenigen, die an einem angezettelten Krieg der USA gegen den Iran am meisten interessiert… Mehr

Haba Orwell
13 Tage her
Antworten an  November Man

> Hat sich der Iran schon zu einem Drohnen-Angiff auf die USS Abraham Lincoln bekannt?

Das Drohnen-Abschießen ist doch selbst ein Angriff? Wenn in internationalen Gewässern US-Schiffe fahren dürften, dann auch – iranische Drohnen darüber fliegen. Ich glaube aber, die Iraner beobachten nur die US-Flotte – ihr gutes Recht.

November Man
13 Tage her

Die USA haben kein Recht dem souveränen Land Iran egal welche Forderungen zu stellen oder etwas zu verbieten. Die USA waren bisher übrigens die einzige Nation die gleich zwei Atombomben auf die Zivilbevölkerung abgeworfen haben.  

Kassandra
13 Tage her

Von gestern: das Trump-Interview bei nbc in ganzer Länge: https://x.com/RapidResponse47/status/2019226268596666826
Vielleicht nur um zu erkennen, dass welche auch in der angeblichen „posttruth-Aera“ weiter Fakten zum Besten geben können.
Im Nachgang dazu:
NBC’s Tom Llamas: „After our interview, off-camera, the President called Savannah Guthrie and spoke to her — offering words of support for her and her family as they search for their mother.   https://x.com/RapidResponse47/status/2019130469925998756

Last edited 13 Tage her by Kassandra
Kassandra
13 Tage her

Hier wie sie über uns, gut verständlich, woanders lachen:
Germany now wants to build nuclear weapons.
Norm has some thoughts on that issue.
https://x.com/WallStreetMav/status/2019285280243454376
.
Schlimm nur, dass sie sich erneut welche zur Hilfe holten, die auch Welteroberung befohlen haben – hin zur erdumspannenden Umma.

Hueckfried69
13 Tage her

„Nach Merz ist vielleicht Licht; vorher nicht.“ Das Problem ist, dass der weitaus größte Teil der „Eliten“ links von der Brandmauer unterwegs ist. Deren Anliegen ist nicht die Stabilisierung, sondern die Abschaffung der Demokratie. Merkelianer, Sozis und Grüne (die vor allem!) sind empört darüber, dass am Wahlsonntag die Stimme eines x- beliebigen Proleten das gleiche Gewicht wie die ihre, obwohl sie doch – nach eigenem Dafürhalten- die moralische Speerspitze des Universums darstellen. Dies erklärt auch den Willen, die Bevölkerung auszutauschen. „Demokratieverwöhnte“ Bürger sollen Platz machen für Figuren, die mit Demokratie nichts am Hut haben. Ich sehe keine prominenten Politiker außerhalb… Mehr