Linksgrüne Besserwisser platzen vor Freude über die hohen Energiepreise. Sie träumen immer noch von billiger von Sonne und Wind erzeugter Energie. Dass Deutschlands Wirtschaft längst genau deswegen zusammenbricht, nehmen sie nicht zur Kenntnis. Die meisten von ihnen, die ohnehin vom Staat bezahlt werden, bleiben ihrer dogmatischen Ideologie auch im Untergang treu.
picture alliance / Zoonar | Markus Grummt
Verbrennerfahrendenschelte: Nur ein grober Schnitzer, oder Häme mit System? Wie schwer sich manche damit tun, ihre klammheimliche Freude über geschockte Bürger an der Tankstelle zu verbergen. Man muss Frau Schnitzer schon dankbar sein, wenn sie sich so offen in den Tagesthemen mit Tönen zu Wort meldet, die sich eher nach einer strengen Gouvernante anhören.
Frau Schnitzer wird sekundiert von Kai Schöneberg bei der taz:
„Das ist keine grünversiffte Illusion, das ist Klimaschutz…noch besser sollte Reiche fossile Subventionen abbauen und Diesel und Benzin verteuern. Als die Grünen Ende der 90er 5 Mark für einen Liter Benzin forderten, wurden sie bei den Wahlen abgestraft. Wahrscheinlich muss der Sprit heute aber noch viel kostspieliger werden, bis der letzte Autofahrer merkt, dass er sich nur mit einem Stromer von der Ölmafia lösen kann.“
Im Blog der „Süddeutschen“ ist der Text der Wirtschaftsweisen gar nicht so streng überschrieben, wie er klingt, sondern eher wie eine höfliche Anregung: „Ökonomin Schnitzer plädiert für Verzicht auf Autofahrten“.
Der Altgrüne Ex-Minister Jürgen-„Eine Kugel Eis“-Trittin lässt in seinem Blog keine Zweifel aufkommen, was er von denen hält, die „Benzin im Blut und Gas im Gehirn“ haben.
„Vom Unwillen, aus Energiekrisen zu lernen … Wie lernfähig sind Gesellschaften, die von lernunwilligen Parteien regiert werden? Innerhalb von vier Jahren trifft uns die zweite Energiekrise. Doch trotz der Erfahrung von 2022 setzten viele Deutsche weiter auf Gasheizungen und Verbrenner. … Wie lernfähig sind Gesellschaften? Wie oft müssen sie eine Erfahrung machen, um aus ihr Konsequenzen zu ziehen? … An Deutschlands Tankstellen herrscht angeblich ‚Benzinwut‘ – befeuert von Bild und TV. 1998 hatten Grüne eine Ökosteuer mit einem Spritpreis von 5 Deutscher Mark gefordert. 2026 – mit Grünen in der Opposition – sind Dieselfahrer froh, wenn sie eine Tanke finden, die den Liter Diesel für weniger als 2,50 Euro verkauft …“
Die Überschrift von Alan Poseners Kommentar für die „Die Zeit“ klingt doch sehr wie „Ätsch“:
„Das passiert, wenn man die Energiewende bremst … Die Autofahrer aber zahlen dafür, dass E-Autos zu langsam auf den Markt kommen …“
Übersetzt heißt das wohl „sie zahlen dafür, dass sie sich gegen den Kauf eines solchen entschieden haben“?
Unter dem Foto einer im Schatten von Windrädern Gymnastik Machenden schreiben Annette Doerfel und Katharina Menne für das „Spektrum“:
„Statt Öl und Gas konsequent den Rücken zu kehren und in eine nachhaltigere Zukunft aufzubrechen, klebt uns die schwarz-rote Koalition unter Friedrich Merz in einer fossilen Gegenwart fest. Insbesondere die Unionsparteien scheinen mehr daran interessiert zu sein, die Energiewende als ein ideologisches Projekt der Grünen darzustellen und entsprechend zu torpedieren, als sie als langfristige Grundlage für künftigen Wohlstand zu begreifen.“
„Dabei wäre der Ausweg längst bekannt: E-Autos fahren nicht mit Öl aus Krisenregionen, Wärmepumpen brauchen kein Gas aus geopolitisch instabilen Staaten, und jede Photovoltaikanlage macht Deutschland ein Stück unabhängiger von fossilen Importgütern.“
„…ob wir es uns wirklich weiterhin leisten wollen, in jener fossilen Vergangenheit haften zu bleiben, die uns immer wieder in diese Krisen stürzt“.
Ein Horn, in das auch Michael Kerler für die Augsburger Allgemeine stößt:
„Leider droht Deutschland hier gerade falsch abzubiegen … eine langfristige Strategie muss aber anders aussehen … eine Rückkehr zum Verbrenner und das Bekenntnis zu Öl- und Gasheizungen, wie es die Bundesregierung zuletzt auf den Weg gebracht hat, erscheint in der aktuellen Situation nur noch bedingt weitsichtig …. Rückkehr zum Verbrenner und zur Ölheizung hilft da nicht – lieber erneuerbar … Das Land schießt sich ins eigene Bein.“
Manuel Kugler schreibt für die Nürnberger Nachrichten davon, wie
„absurd es sei dass die Verhinderer der Energiewende nun einen Tankrabatt fordern“, das sei „aus mindestens zwei Gründen viel zu kurz gedacht. Er setzt einerseits ein ökologisch wie ökonomisch falsches Signal. Je geringer die Preise für Öl und Gas sind, desto geringer der Anreiz für Verbraucherinnen und Verbraucher, das knappe Gut möglichst schonend zu verbrauchen – oder mal durchzurechnen, ob sich ein E‑Auto und die Wärmepumpe nicht doch rechnen.“
Henry Erndts Reportage aus Sachsen für das Redaktionsnetzwerk Deutschland (übernommen aus der Sächsischen Allgemeinen) verpackt sein zentrales Anliegen in einen rührenden Bericht über die Autarkiebemühungen einer Dresdner Familie:
„Es heißt ja jetzt immer, die Autofahrer müssten besonders leiden“, „dabei sind es nur die Stinkeautofahrer.“
Markus Abrahamczyk kann da Abhilfe schaffen, sieht in seinem Artikel bei MSN eine „Motor-Wende“ und anlässlich der
„Spritpreise auf Rekordhoch“ die Deutschen in hellen Scharen aus dem „Verbrenner flüchten“. Mit Bezug auf eine „Auswertung der Plattform Carwow“ macht er einen „Umschwung an der Zapfsäule aus: Der sprunghafte Anstieg der Spritpreise lässt das Interesse an Verbrennungsmotoren einbrechen. An den Tankstellen herrscht Verärgerung, im Netz schlägt die Stimmung radikal um. Neue Daten zeigen: Der Krieg im Iran lässt das Interesse am Verbrenner regelrecht implodieren – während das Elektroauto einen Ansturm erlebt.“
Heike Göbel findet die hohen Spritpreise in der FAZ
„… ärgerlich“ … aber eben … nicht lebensbedrohlich“. Und es wäre nun an Verbrauchern und Unternehmen, sich in Widerstandsfähigkeit zu üben …“ „Schließlich ist es Aufgabe der Verbraucher und Unternehmen, in einer solchen nicht lebensbedrohlichen Krise zunächst eigene Ressourcen zu mobilisieren, Sparpotentiale auszuschöpfen und Konsumverhalten und Produktionsprozesse an die Preissignale anzupassen. Nur so wird das Land auf Dauer widerstandsfähiger – in unruhigen Zeiten muss dies auch hierzulande endlich eingeübt werden.“ Die Regierung dürfe den Bürgern „zumuten und zutrauen, den Sommer zu überbrücken … Bürger und Unternehmen wissen am besten, wo ihre Spielräume liegen, wo Verzicht möglich ist und wie man im Betrieb Flexibilität organisiert.“
Bei der Tagesschau spekuliert man schon, ob der Preisschock des Nahostkriegs nicht zum Energiewende-Motor werden könne?
„Für viele Menschen sind das erst mal schlechte Nachrichten. Doch Energiekrisen können auch ein Push sein, wie Forschende berichten.“
Forschende wie Volker Quaschning von der HTW Berlin:
Die Energiewende brauche Investitionen. Das Geld dafür sei grundsätzlich da, es werde derzeit nur falsch priorisiert: „Wir ballern jedes Jahr 80 bis 100 Milliarden Euro für Öl, Kohle und Gas raus. Seit dem Jahr 1990 haben wir zwei Billionen Euro ausgegeben. Man muss ja nur in die Golfstaaten gucken, die schönen Hochhäuser, die dicken Autos: Die kommen ja nicht von ungefähr, die sind von uns bezahlt.“ Da sei es wesentlich sinnvoller, das Geld in Deutschland zu investieren.
Es wird dauern, bis das diese störrischen Deutschen, bei denen der „Preisanstieg bei Sprit nicht ausreiche, um ihr Fahrverhalten zu dämpfen“ (ZDF), ankommt.
„die gestiegenen Spritpreise dämpften die Nachfrage nach Benzinautos, nicht aber das Fahrverhalten der Deutschen“. Die führen sogar „noch mehr“. …“Steigende Spritpreise halten deutsche Autobesitzer anscheinend nicht davon ab, weiter viel zu fahren.“ Das zeige „eine Analyse des Verkehrsdatenspezialisten TomTom.“ Und selbst „beim Carsharing ergebe sich keine höhere Nachfrage“. „Der Berliner Carsharing-Anbieter Miles verzeichnet bislang hingegen keine höhere Nachfrage, die sich direkt auf die gestiegenen Benzin- und Dieselpreise zurückführen lasse“, so das ZDF.
Solche Nachrichten wären, so mag man meinen, geeignet, bei vielen Grünen klammheimliche Freude (unüberhörbar jedenfalls das „haben wie es euch nicht immer gesagt? von F. Banaszak“) auf ihrer Website auszulösen. Wird hier nun doch endlich der Spritpreis Realität, den sie sich immer herbeigesehnt haben. Jedoch, offizieller Jubel bleibt aus. Das grüne Spitzenpersonal hat messerscharf erkannt, dass man sich damit wohl ins Knie schießen würde.
So hat man, wie das Märchen es vorgibt, offenbar ordentlich Kreide gefressen und vermeidet Verbrennerschadenfreude wie die des alten Haudegen Trittin. Man beschränkt sich auf die Wiederholung von Forderungen nach einem angeblich Sprit sparenden Tempolimit auf Autobahnen, der Rückkehr eines mit einer Übergewinnsteuer finanzierten 9-Euro-Tickets und einer verstärkten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.


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Ich habe kein Mitleid mit denjenigen, die sich jetzt noch einen Verbrenner kaufen oder eine Gas- oder Ölheizung einbauen.
Wer dumm ist und nicht weiter, als bis zu seiner Nasenspitze sieht, muss eben leiden. Wie war das noch gleich mit der Evolution…
Ich habe vor inzwischen 6 Jahren im Altbau eine Wärmepumpe eingebaut, zusätzlich eine Photovoltaik auf dem Dach + Speicher und zahle kaum noch Strom…ich bereue nur eines, es nicht noch früher gemacht zu haben.
@ThomasP1965
Die Frage sei Ihnen gestellt:
Würden Sie, ohne staatliche Subventionen, eine Wärmepumpe oder eine PV-Anlage installieren?
Leben Sie damit nicht auf Kosten der Allgemeinheit?
Im Altbau eine Wärmepumpe, wann wurde Ihr Altbau denn errichtet und auf welche Vorlauftemperatur wurde denn Ihre Heizung gebaut?
Haben Sie für die Wärmepumpe den Altbau neu isoliert, Fenster mit 3fach Verglasung eingebaut und die gesamte Heizungsanlage auf Niedertemperatur umgebaut?
Wie hoch waren die Kosten, den Altbau Wärmepumpenfähig zu machen?
Oder wollten Sie sich hier nur hervortun, haben keine Ahnung und wohnen in einer Mietwohnung?
Kurz und knapp: Ja. Denn staatliche Subventionen habe ich überhaupt nicht bekommen. Dank meines unfähigen Energieberaters … da mein Haus kein einfaches Einfamilienhaus ist, sondern ein Mehrfamilienhaus… (keine Standardwärmepumpe) habe ich keine Förderung durch KfW & Co. bekommen … da es für diese „Individuallösung“ keine Zertifizierung gab. Für die PV & Speicher gab es 0. Inwiefern sollte ich auf die Kosten der Allgemeinheit leben? Im Gegensatz zu vielen hier habe ich nichts geerbt, sondern mir alles selbst erarbeitet. Trotzdem haben sich die Investitionen gelohnt. Ich zahlte vorher für das Haus (~1000 € / Monat – Nachtspeicheröfen), jetzt zahle ich ~120.… Mehr
Das Credo lautet: „Raubt sie aus!!!!“ Wer also kein überteuertes fahrbares Handy und/oder kein chinesisches Produkt kaufen will, das vom Staat eh‘ nur als Energiespeicher geplant ist, soll gefälligst überteuerten Sprit zahlen.
Wer spaltet denn nun die Gesellschaft???
Die Regierung weiß schon, warum der Bürgerentscheid nicht zur Debatte steht. Der Bürger weiß aber auch, dass er nicht ca. 50 000.-€ für eine E-Auto einsetzen kann. Zusätzlich muss er auch im status leben und sich – wie gewünscht – Rücklagen für das Alter schaffen. Apropos, die grüne Lastenfahrräder haben sich ja auch nicht so durchgesetzt. Auch nicht in der Polit-Sekte. Alles in allem, Russland war für uns bisher der verlässlichste Wirtschaftspartner. Nicht Moskau hat de Verbindung gekappt, nein, das waren wir.Auf Washington als selbst ernannter Oberhäuptling können wir verzichten. Die EU ist auch eher ein Wunschensemble, in der schlussendlich… Mehr
Die Baden-Württemberger, deren Wohlstand vom Verbrenner stammte und immer noch stammt, haben wieder die Grünen gewählt. Seit der letzten Wahl, habe ich innerlich kapituliert.
Vielleicht sollte jeder einmal eine ganz kleine wissende Stimme anhören? Frau Dr. Krone-Schmalz hat die Ursachen für den Ukrainekrieg sehr gut analysiert. Mit einer Zusammenarbeit mit Russland (die Europäer haben die Zusammenarbeit im NATO-Russland Rat gekündigt, Russland aus der G7+1 geworfen) hätten wir heute nicht das Problem, dass wir von Gas- und Öllieferungen über die Straße von Hormus abhängig wären. Wir haben immer noch Pipelines, die sofort dass Problem lösen könnten, aber: Wir haben keine Regierung, die im Interesse der Bürger handelt, sich als Hauptzahler der EU mit 50Mrd.€ Frau VdL unterordnet. Das betrifft sowohl die CO2 Abgabe wie auch… Mehr
„Forschende wie Volker Quaschning von der HTW Berlin“
Nun ist es so weit:
Wokes Gendern ist jetzt leider auch bei TE angekommen.
Da bin ich auch zusammengezuckt: Die 24/7-Penetration mit der Sternchensprache wird doch hoffentlich nicht auch hier ans Ziel kommen ??
Wann begreift auch der Letzte, dass dieser linksgrüne Sumpf nur mit der AfD tockengelegt werden kann. Jeder der hier noch Altparteien oder kleine Splittergruppen wählt, schön die F….. halten und bejubeln was man in der Wahlkabine bestellt hat.
Es war ja Habeck, der in Katar um Gas gebettelt hat und rund 50 Gaskraftwerke bauen wollte. Und es war der damalige Kanzler Schröder sowie Wirtschaftsminister Müller, die nach ihrem Atomausstieg zu Gaslobbyisten wurden. Gleichzeitig will man den Bürger dazu erziehen, von Gas und Öl weg zu kommen.
Irgendwie schizophren….
Wo soll eigentlich der Strom für E-Autos herkommen? Schon jetzt können wir in Deutschland Strom nicht in ausreichender Menge produzieren, müssen ihn teuer aus dem Ausland importieren, und dies trotz rückläufiger Wirtschaft. Mehr E-Autos würden die Nachfrage nach Strom ja anheben und damit auch die Preise.
Es geht und ging nie darum, dass wir alle auf E-Autos umsteigen. Wir sollen generell auf individuelle Mobilität verzichten. Am besten zuhause bleiben (Home-Office) und die dystopischen 15-Minuten-Städte nie verlassen, außer in der Urne.
Ich bin mal kleinlich: „Forschende“ wie Herr Quaschning. Es ist den EE nicht gelungen, Atomkraftwerke oder konventionelle Kraftwerke zu ersetzen. Wie sollte es auch gehen, wenn man nur dagegen ist und keine Lösung präsentieren kann. Das Einzige, was man geschafft hat ist, dass das Geld nicht verschwunden ist, sondern die EE Lobby sich die Taschen gefüllt hat. Es ist wie bei den meisten „schmutzigen“ Industrien gelaufen, die Chinesen und Co. haben sich ebenfalls mit den Subventionen die Taschen gefüllt und machen uns dem Exportmarkt kaputt. Im Übrigen sind diese Journalisten überflüssig, weil sie nicht über Fakten referieren, sondern nur Meinung… Mehr