Facebook: Nach 24 Stunden CDU-Landtagsabgeordneten Tipi erneut gesperrt

Ganz offensichtlich folgt Facebook den Empfehlungen islamistischer Haßprediger - anders ist es nicht zu erklären, dass Ismail Tipi erneut gesperrt wurde, der davor warnt.

„Es ist ein Skandal. Facebook hat mich 24 Stunden nach Freischaltung ein weiteres Mal, diesmal für drei Tage, gesperrt. Hintergrund ist ein Foto, das ich bereits 2015 gepostet hatte und den Hassprediger Pierre Vogel im Kapuzenpulli mit IS-Symbolen zeigt. Damals hatte mich Facebook dafür gesperrt. Nach mehrfacher Beschwerde und einem offenen Brief an Mark Zuckerberg räumten sie den Fehler ein und entschuldigten sich bei mir öffentlich für die Sperre. Und jetzt das“, zeigt sich der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi erbost.

Das schlimme daran ist: Tipi hat dieses Foto nicht neu gepostet. „Das heißt, dass jemand gezielt danach gesucht hat, um mich wieder sperren zu können. Jetzt sind es schon drei Tage. Facebook warnt davor, mich bei einem nächsten Vergehen für sieben Tage, danach sogar noch länger zu sperren. Die Salafisten versuchen eine Lücke in Facebook für sich auszunutzen, in dem sie alte Posts meiner Seite bei Facebook melden. Und Facebook sperrt mich einfach ohne zu kontrollieren, das alles eine Aufklärungsarbeit eines frei und direktgewählten Abgeordneten ist.“

Dabei hat Facebook als Weltunternehmen einen großen Mitarbeiterstamm und viele Möglichkeiten. Für Tipi steht damit Facebook auch in der Pflicht, den Kampf gegen jegliche Form des Extremismus zu unterstützen. Damals hoffte er noch, dass Facebook von dem eingeräumten Fehler lernt. Aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

„Ich glaube nicht, dass da nur Algorithmen und Computer am Werk sind. Da steckt jemand dahinter, der mich gezielt mundtot machen will. Es kann doch nicht sein, dass Facebook mich wieder sperrt für etwas, wofür sie sich bereits entschuldigt hatten. Es kann nicht sein, dass Menschen, die Klartext reden, auf solche Weise stillgelegt werden. Facebook versucht zum wiederholten Mal die Aufklärungsarbeit eines Abgeordneten, der direkt und demokratisch gewählt wurde, zu verhindern, obwohl Salafisten und radikale Islamisten Hass und Hetze verbreiten und sich auf Facebook frei bewegen können. Dass ein Abgeordneter eines Bundeslandes so mundtot gemacht werden soll, kann ich nicht verstehen. Das ist nicht demokratisch. Damit behindert Facebook meine Aufklärungsarbeit als Politiker. Ich sehe mich in der bürgerlichen Pflicht die Gesellschaft und die Politik immer wieder vor den Salafisten, Radikalislamisten und Dschihadisten zu warnen. Doch dafür scheint Facebook leider überhaupt keinen Blick zu haben“, so Tipi weiter.

„Ich möchte noch einmal im Klartext sagen: Ich werde mich weder von Beleidigungen, Beschimpfungen, ja sogar von Morddrohungen noch von einer Account-Schließung auf Facebook in meiner Aufklärungsarbeit behindern lassen. Ich habe in meinem Leben noch nie vor Herausforderungen gekniffen. Ich kenne keinen Rückwärtsgang und werde meinen rechtsstaatlichen Kampf gegen jegliche Art des Extremismus fortführen. Hier möchte ich noch einmal unterstreichen: Ich habe weder vor Morddrohungen Angst noch lasse ich mich von irgendwelchen Milliardären, Social-Media-Anbietern oder Gruppierungen einschüchtern. Punkt“, so Tipi abschließend.


 

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Kommentare ( 45 )

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Wer die grünen Neomarxisten im hessischen Landtag mit seiner Stimme unterstützt, der darf später nicht jammern!
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Das wird nicht funktionieren. Der Austritt aus der CDU Fraktion wäre ein starkes Zeichen gewesen. Warum wollen Sie bei diesem Verein, der im Zusammenschluss mit der „Deutschland – Verrecke“ Partei die sich „Die Grünen“ nennen, ihre Wahlheimat systematisch seit Jahren kaputt schlägt, unbedingt mitwirken?

Hier kommt schon der nächste EU-Eingriff, wonach Online-Plattformen „terroristische Inhalte“ künftig binnen einer Stunde entfernen oder sperren müssen.
Wir dürfen schon gespannt sein, was die privaten Medienanbieter, insbesonder Fratzenbook, als „terroristische Inhalte“ einstufen und was nicht. Herrn Tipis Fratzenbook-Schicksal gibt uns wertvolle Hinweise darauf. Es drohen wie schon im Rahmen des Maas(losen) Netzwerkdurchsetzungsgesetzes drakonische Strafen in Richtung Fratzenbook & Co.

EU-Staaten stimmen für Upload-Filter im Kampf gegen Terrorpropaganda
https://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Staaten-stimmen-fuer-Upload-Filter-im-Kampf-gegen-Terrorpropaganda-4244335.html

Es ist sicherlich sehr ärgerlich und auch ungerecht, aber ich denke nicht, dass System dahinter steckt. Die diese Sperrungen vornehmen, sind einfache Callcenter-Mitarbeiter, die überhaupt keine Ahnung von Zusammenhängen haben. Noch dazu meistens mit Mindestlohn abgespeist. So ist Facebook. Es geht um Gewinnmaximierung und ja, auch um eine politische Agenda. Und die ist links bei Zuckerberg. Gelöscht wird nach meiner Kenntnis nach Listen, ähnlich den politischen Vorgaben im damaligen „DDR“-System. Es wurde von einer ehemaligen Facebook-Mitarbeiterin berichtet, dass bezüglich dieser politischen Vorgaben auch Mitarbeiter der Kahane-Stiftung (Amadeu-Antonio-Stiftung) im Unternehmen erscheinen. Noch Fragen?

Herr Tipi, einerseits bewundere ich Sie für ihr stetiges Eintreten für die Freiheitliche Grundordnung, auch unter eigener Gefahr, andererseits frage ich mich, wie viele hier, was Sie eigentlich innerhalb der CDU konkret tun und was Ihnen dort geantwortet wird.
Vielleicht können Sie darüber ja mal einen Artikel verfassen?

Herr Tipi sollte sich mal mit dem Herrn Maas bzw. nun Frau Barley in verbindung setzen.
Denn Herr Maas hat Frau Kahane und ihre Stasistiftung, die nur durch Steuergelder überlebensfähig ist, bevollmächtigt auf FB Polizei zu spielen!
Durch das NetzDG ist Maas in der Lage gewesen die Antonio Amadeu Stiftung Verfassungswidrig außerhalb der Gewaltenteilung agieren zu lassen!
Und welchen Geistes Kind die Leute dieser „Stiftung“ sind, hat TE ja selbst schon festgestellt.

Herr Tipi, ihre Partei hat die Zensur doch beschlossen! Sie haben ja recht mit ihren Warnungen und mit ihrer Empörung über die Zensur. Aber sind Sie jetzt sauer, weil der rotgrüne Flügel den schwarzgelben Flügel ausbremsen will? Mit denselben Methoden, mit denen sich „frei gewählte Abgeordnete“ ihrer Partei nun mal an der Macht halten, also Propaganda auf allen Kanälen und beherzter Zensur durch indoktrinierte Sittenwächter? Das war doch zu erwarten. Hat es Sie je gestört, wenn eben diese Methoden gegen die AfD zum Einsatz kamen (und kommen)? Oder gegen normale Bürger? „Dass ein Abgeordneter eines Bundeslandes so mundtot gemacht werden… Mehr

Das kann ich hier hundert Prozent unterschreiben!
Diese „anständigen“ Hinterbänkler sind nur nützliche Idioten der Schwarzgrünen, stützen dieses System, geben die Alibikritiker und verhindern einen echten Wandel!

Wie schon mehrfach kommentiert : Es geht nicht um Facebook, sondern um Politik, und an dieser sind Sie ja kraft Amtes beteiligt oder ? Und es geht um Ursache und Wirkung, wobei Facebook die auch von der CDU angestrebte Wirkung ist. Die Ursache ist Ihnen bekannt und ohne das Spitzel – und Denunziationsgesetz wäre Facebook weder Willens noch in der Lage, so zu handeln, wie man unschwer aus der Zeit vor !dem Gesetz ersehen kann. Und bitte noch einmal gründlich darüber nachdenken, ob sie in der „ richtigen „ Partei sind, denn – vielleicht haben Sie es noch nicht verinnerlicht… Mehr
„Dass ein Abgeordneter eines Bundeslandes so mundtot gemacht werden soll, kann ich nicht verstehen.“ Wäre es denn besser oder entschuldbarer, wenn es nur einen Normalbürger getroffen hätte, der seine Grundrechte auslebt? Sie haben als Abgeordneter keine Privilegien, sondern nur mehr Pflichten (und zwar den Bürgern gegenüber). Ansonsten teile ich Ihre Auffassung, bin aber nicht bereit die CDU, die Sie vertreten, aus der Pflicht zu entlassen: War sie es nicht, die die Zensurgesetzgebung maßgeblich vorangetrieben und beschlossen hat? Sie werden Opfer der Politik Ihrer eigenen Partei. Ich kann nur hoffen, dass Sie und andere CDU-Abgeordnete das begreifen. Sie alle haben eine… Mehr

Frei nach Warhol: Jeder hat nur fünfzehn Minuten Freiheit im Leben. Das reicht doch locker für die Anmeldung bei dem Dingsda.

Heute bin ich wirklich sehr zufrieden, dass ich diesen zeitraubenden Facebook-Quatsch ausgelassen habe.