Corona-Update zum 17. November: Was ist ein mRNA-Impfstoff?

Die Inzidenz wächst nur noch langsam an - ist der Höhepunkt der zweiten Welle erreicht? Die Zahl der Todesfälle steigt jedoch weiter. In der vergangenen Woche sorgte der mRNA-Impfstoff von Biontech für Euphorie, aber was ist das eigentlich?

imago images / Ralph Lueger
Beatmungsgerät für schwersterkrankte Covid-19 Patienten im Universitätsklinikum Essen

Das RKI meldete zum Sonntag eine 7-Tages-Inzidenz von 143 Fällen pro hunderttausend Einwohnern. Noch in der letzten Woche wurde eine Inzidenz von 136 Fällen gemeldet. Das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), das in der Regel über aktuellere Daten als das RKI verfügt (aber dafür öfters korrigieren muss), meldet eine Inzidenz von 159 Fällen. Doch in der Vorwoche betrug die Inzidenz noch 152 Fälle. Sie ist also weiter gestiegen, jedoch zeigt sich mittlerweile eine deutliche Verlangsamung des Inzidenzwachstums. Am Samstag meldete das ECDC sogar ein Absinken der Inzidenz um zwei Fälle – hier kann aber auch der Wochenendeffekt im Spiel gewesen sein. Möglicherweise hat aber die zweite Welle ihren Höhepunkt erreicht. Fakt ist, dass die Inzidenz schon seit der Vorwoche deutlich langsamer steigt als noch Anfang des Monats.

Quelle: Europäisches Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten, Datenstand 16.11

Die Inzidenz unter den über 60-Jährigen in der Bevölkerung steigt allerdings weiter, von 92 Fällen pro hunderttausend in der Vorwoche auf 101 Fälle in dieser Woche (RKI-Daten). Entsprechend steigen auch die Todeszahlen weiter an. Das ECDC meldete für die Woche zum 15. November 1.196 Corona-Todesfälle, mehr als 300 mehr als in der Vorwoche. Das RKI meldete zum Sonntag 275.700 aktive Corona-Fälle.

Wie ist die Lage in den Krankenhäusern?

Das DIVI-Intensivregister meldete zum Montag fast 7.000 freie Intensivbetten, davon gut 6.000 für Erwachsene geeignete (die Unterscheidung wurde für die letzten zwei Wochen rückwirkend eingeführt). In der Vorwoche waren noch 8.400, bzw. 7.400 Betten frei.

Außerdem wurden 3.400 Corona-Fälle auf den Intensivstationen gemeldet, davon 1.971 beatmete. Am 9. November wurden noch 3.000 Corona-Fälle auf den Intensivstationen gemeldet.

Was macht mRNA-Impfstoffe besonders?

In der letzten Woche war die Euphorie über den von Pfizer und Biontech angekündigten Impfstoff groß. Doch auch Unbehagen macht sich breit: Bei dem Impfstoff handelt es sich nicht um einen konventionellen Impfstoff, sondern um einen sogenannten mRNA-Impfstoff.

Konventionelle Impfstoffe funktionieren, indem Krankheitserreger (oder deren Bruchstücke) in den Körper der behandelten Person eingebracht werden, dort eine Immunreaktion auslösen und so dafür sorgen, dass das Immunsystem des Patienten lernt, sich gegen einen Virus oder eine Bakterie zur Wehr zu setzen. In der Regel werden abgetötete Krankheitserreger verabreicht (Influenzaimpfung), lebendige aber abgeschwächte Erreger-Stämme (Polio-Schluckimpfung) oder Bruchstücke der Krankheitserreger.

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Ein mRNA-Impfstoff funktioniert nach einem anderen Prinzip. Boten-Ribonukleinsäuren (im Englischen mRNA) dienen in der Zelle zum Transport von genetischen Informationen. Die mRNA liest eine Information aus einem DNA-Strang aus, transportiert die Information an die gewünschte Stelle und wird dort ausgelesen und zum Beispiel als Anleitung für den Bau neuer Protein-Moleküle genutzt. So lässt sich mRNA auch als Impfstoff nutzen: Dem Patienten wird mRNA verabreicht. Diese wandert in die Körperzellen des Patienten und wird dort genutzt, um Proteine zu produzieren, die im Corona-Virus auch vorkommen und die dann eine Immunantwort des Körpers und die Bildung von spezifischen Antikörpern provozieren. Statt also wie bei einer konventionellen Impfung die Krankheitserreger direkt zu impfen, wird eine Bauanleitung für die gewünschten Krankheitserreger-Bruchstücke geimpft. Die geimpfte mRNA wird dann später in den Zellen in ihre Bestandteile zerschlagen und abgebaut.

Die in der Entwicklung befindlichen mRNA Impfstoffe zielen darauf ab, dass die Zellen des Patienten eine spezifische Proteingruppe des Corona-Virus nachbilden, die sogenannten SPIKE-Proteine, die für den SARS-CoV-2 Virus charakteristisch sind.

Vorteile von mRNA-Impfungen

Die Herstellung von mRNA-Impfstoffen in großen Mengen ist einfacher und schneller als von konventionellen Impfstoffen. Es gibt verschiedenste Methoden, um Impfstoffe herzustellen, aber am Anfang aller bisher gängigen Methoden steht die Anzucht von großen Mengen des Krankheitserregers, der dann auf verschiedenste Arten weiterverarbeitet wird. Viren können sich aber nur in Wirtszellen vermehren.

Influenzastämme für die Grippe-Impfung werden zum Beispiel oft in Eiern gezüchtet. Dabei wird pro Impfdosis ein Ei benötigt – ein Ei, das von einer speziell gehaltenen, sterilen Legehenne für die Impfstoffproduktion kommt. Die logistischen Schwierigkeiten, einen neuen Corona-Impfstoff in Eiern heranziehen zu wollen, sind groß, denn die Kapazitäten lassen sich nicht ohne Weiteres ausbauen.

Aus logistischer Sicht ungleich einfacher ist es allerdings, mRNA synthetisch herzustellen und dann die körpereigenen Zellen die für die Impfung benötigten Antigene herstellen zu lassen.

Bedenken bei mRNA-Impfungen

Die mRNA-Impfung ist eine neue Technologie und damit mit Unsicherheiten verbunden. Es ist allerdings keine „Gentherapie“, wie sie manchmal genannt wird. Die Impfung greift nicht in die DNA des Patienten ein. Im MDR stellte ein Genetiker ein Gedankenspiel an, wie es möglich sein könnte (der Konjunktiv ist hier entscheidend), dass die RNA-Informationen der Impfung in die DNA einer Zelle eingefügt werden. Verkürzt: Es muss eine aktive Infektion mit einem von drei bekannten Viren vorliegen: HIV, Hepatitis-B oder das Humane T-lymphotrope Virus 1. Retroviren manipulieren die DNA befallener Wirtszellen, um sich selbst zu vermehren: Es wäre also möglich, dass in dieser Manipulation noch zusätzlich im Erbgut dieser einen Zelle auch die RNA aus dem Impfstoff eingebaut wird. Das wird aber als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt – und selbst wenn es passiert, ist eben nur eine einzige Zelle mutiert und kann vom Immunsystem ausgeschaltet werden.

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Auch ist die Zahl der Zellen, in die der mRNA-Impfstoff eindringt, begrenzt, denn der Körper vervielfältigt die mRNA nicht weiter. Stattdessen werden nur die Zellen um die Einstichstelle herum genutzt, um Antigene zu produzieren. Ist die mRNA abgebaut, werden keine neuen Antigene hergestellt.

Trotzdem besteht wie bei allen Impfstoffen die Gefahr von Nebenwirkungen. Laut Pfizer erhielten mehr als 43.000 Personen bisher mindestens eine Dosis des Impfstoffs. Bisher sollen keine schwerwiegenden Nebenwirkungen beobachtet worden sein. Dabei ist zu bedenken: Müdigkeit, Erschöpfung, Gliederschmerzen und ähnliche Symptome, die sogar wochenlang auftreten können, gelten in der Regel nicht als schwerwiegend, sondern als ganz normales Zeichen der gewünschten Immunreaktion des Körpers. Im Oktober wurde ein Todesfall eines Testteilnehmers in Brasilien gemeldet, der in einer Impfstoff-Studie beteiligt war – doch er war Teil einer Studie der Firma AstraZeneca. Doch Prüfungen unabhängiger stellen ließen die Studie weiterlaufen und konnten keine Gefärdung für die Porbanden ausmachen. Bloomberg berichtete, dass der verstorbene Proband den Impfstoff nicht erhalten hatte – also der Kontrollgruppe angehörte. AstraZeneca bestätigte dies jedoch nicht. AstraZeneca arbeitet außerdem an der Entwicklung eines Vektorimpfstoffs: Ein Impfstoff, bei dem ein bekannter, ungefährlicher Virus gentechnisch so verändert wird, dass er bestimmte Eigenschaften des Ziel-Erregers annimmt. Entwickelt der Körper dann eine Resistenz gegen den Impfstoff, gilt diese Resistenz oder Immunität auch dem Zielvirus.

Doch auch der Virologe Kekulé äußert sich im Interview mit der Welt vorsichtig: „Wissen Sie, das ist ein RNA-Impfstoff. Das ist etwas, was es noch nie gegeben hat. Da verstehe ich wirklich jeden, der sagt: Ich will jetzt nicht der Erste in der Reihe sein. Der Großteil der Bevölkerung wird erst mal warten, wie das mit den Nebenwirkungen laufen wird.“
Er werde sich zwar impfen lassen, aber: „Ich lege keinen besonderen Wert darauf, unter den ersten 100.000 zu sein.“

Am Montag verkündete die Firma Moderna, dass ihr Impfstoff in Phase-3-Studien eine hohe Wirksamkeit erreicht. Dieser Impfstoff soll sogar 94,5 Prozent wirksam sein, mehr als der 90% wirksame Impfstoff von Biontech – wobei sich durchaus fragen lässt, wie groß die statistische Schwankungsbreite in diesen Angaben ist. Beide Impfstoffe sind sehr ähnlich. Auch der Moderna Impfstoff ist ein mRNA-Imfstoff, der wohl das gleiche SPIKE-Protein des SARS-CoV-2 Virus nachbaut. Wie das Science Media Centre, eine britische wissenschaftskommunikations NGO, berichtet, unterscheiden sich die beiden Impfstoffe vor allem in logistischen Details: Der Impfstoff von Moderna kann bei minus 20 Grad gelagert werden und nach dem Auftauen sogar 30 Tage bei regulären Kühlschranktemperaturen. Der Biontech-Impfstoff muss bei minus 70 Grad gelagert werden. Andererseits scheint der Biontech Impfstoff schneller in großen Mengen produzierbar zu sein, auch weil die Menge an Impfstoff in jeder Impfdose geringer ist. Das ist jedenfalls die Einschätzung von Experten des Imperial College in London, die das Science Media Centre befragt hatte.  Doch auch von diesem Impfstoff sind noch nicht alle Daten veröffentlicht worden.

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Kommentare ( 49 )

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49 Comments
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Linus van de Sand
14 Tage her

Heute (18.11.) ist Schweden nun auf Platz 22 der Statistik „Tote pro Million Einwohner“ abgesackt – jede Woche einen Platz tiefer. Ohne Lockdown (Museen wurden geschlossen, na ja). Großbritannien heute auf Platz 8, Italien Platz 9. Wer macht hier was richtig? In Deutschland ist die Belastung der Intensivstationen in der gleichen Größenordnung wie schon in den vorherigen Jahren in der Erkältungssaison – erklärt wird diesmal aber ein nationaler Notstand.

Montesquieu
14 Tage her

Der größte Teil derer, die hier angeben, sich mit einem erstmals und ohne entsprechende Sicherheitsprüfungen (es geht bei den mRNA Immunisierungen vor allem um die potentiellen immunologischen Langzeitfolgen), impfen lassen zu wollen, versteht das zu Grunde liegende Prinzip und damit die möglichen Komplikationen nicht.
Ich kann nur allen nahe legen, sich das nochmal gründlich zu überlegen.
Darüberhinaus sehe ich die epidemiologische Notwendigkeit unverändert nicht.

Gerhard
15 Tage her

Es gab mehrere Versuche einen Gen-Impfstoff herzustellen, um das HIV Virus zu bekämpfen. Alle Versuche sind gescheitert. Das nächste Problem sind die verschiedenen Phasen der Entwicklung und Testung. Normalerweise werden die drei Stufen hintereinander durchgeführt. Jede Stufe startet erst, wenn die vorherige ausgewertet wurde. Bei allen möglichen Impfstoffen in Sachen Sars-CoV 2 laufen bereits Stufe 3 Tests, obwohl die Stufen 1 und 2 nicht ausgewertet sind. Keine der Firmen hat außer den Pressemeldungen bisher Daten veröffentlicht. Alle wollen eine Haftungsbefreiung von den Staaten. Astra Zeneca und Sanofi haben das in der EU bereits erreicht. Ich lasse mich erst mal nicht… Mehr

Kassandra
14 Tage her
Antworten an  Gerhard

Die Sars-Cov-Pandemie 2002/3 scheint ohne die Suche nach einem Impfstoff einfach so wieder abgeklungen zu sein: https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-Pandemie_2002/2003#Gegenma%C3%9Fnahmen

Judith Panther
15 Tage her

“ … Dabei ist zu bedenken: Müdigkeit, Erschöpfung, Gliederschmerzen und ähnliche Symptome, die sogar wochenlang auftreten können, gelten in der Regel nicht als schwerwiegend, sondern als ganz normales Zeichen der gewünschten Immunreaktion des Körpers….“ Interessant, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird: Wenn wochenlang anhaltende grippale Symptomatik von einer Impfung mit einem technisch veränderten Erreger ausgelöst wird nennen sie es eine „erwünschte Immunreaktion“. Wenn die gleiche Symptomatik aber nach einer natürlichen Infektion mit dem Original-Erreger auftritt – gilt es plötzlich als Beweis für dessen Brandgefährlichkeit und löst eine flächendeckende Hexenjagd aus. Nur nochmal als Info: Die Folgen genetischer Manipulation machen… Mehr

Last edited 15 Tage her by Judith Panther
giesemann
15 Tage her

HI-Viren sind RNA-Viren, die ihr Genom in die DNA des Wirtes einbauen können. Das Enzym, das das ermöglicht ist eine sogenannte Integrase: Mit Hilfe eines Integrasehemmers kann man den Vorgang unterbinden – ob zu 100% weiß ich nicht. Beispiel eines solchen Integrasehemmers ist „Isentress“ RTM, wird stets in Kombination mit anderen Wirkprinzipien verabreicht, klassisch ist „Truvada“ RTM, das zwei RTI enthält (RTI heißt reverse transfer inhibitor). Die Viruslast kann so dauerhaft unter die Nachweisgrenze (PCR) von weniger als 20 Kopien pro Milliliter Serum gedrückt werden. Den Einbau von „Spike-mRNA“ in das Genom des Geimpften schätze ich als sehr unwahrscheinlich ein,… Mehr

November Man
15 Tage her

Wenn der Impfstoff angeblich so gut sein soll, stellt sich nur noch die Frage – warum die Hersteller der Impfstoffe vorab für ihr Produkt von jeglicher Haftung freigestellt werden. In Deutschland haben wir immer noch ein nach wie vor gültiges Produkthaftungsgesetz. Warum wird unser Produkthaftungsgesetz von dieser Regierung jetzt schon vorab ausgehebelt? Sollen sich jetzt Menschen, womöglich sogar mit Impfzwang, einen Impfstoff spritzen lassen von dem niemand die Nebenwirkungen kennt und in Deutschland niemand die Haftung für Folgeschäden übernehmen wird. Unser Produkthaftungsgesetz ist unmissverständlich und eindeutig!Gesetz über die Haftung für fehlerhafte Produkte (Produkthaftungsgesetz – ProdHaftG)§ 1 Haftung(1) Wird durch den… Mehr

Bernhard J.
14 Tage her
Antworten an  November Man

Sie sprechen hier den springenden Punkt an! Wenn der neuartige mRNA Impfstoff hinsichtlich Impfschäden unproblematisch wäre, könnten die Hersteller doch die volle Haftung für ihr Produkt übernehmen. Offenbar geht man aber seitens der Hersteller davon aus, dass die Risiken nicht kalkulierbar sind und die Versicherungen eine Deckung ablehnen. Angesichts der geplanten Impfungen wäre selbst ein Hersteller wie Pfizer schnell bankrott, wenn Impfschäden in größerer Zahl auftreten. Insbesondere in den USA wäre das ruiniös, darum hat die US Regierung die Hersteller komplett von allen Haftungsansprüchen befreit. Die Dummen sind also diejenigen, bei denen schwere Impfschäden auftreten sollten, denn die US Regierung… Mehr

November Man
15 Tage her

Heute hat der Nachrichtensprecher bei der WELT folgendes verkündet:
„Das RKI meldet heute 14.419 neue Fälle positiv getesteter Personen.“
„Damit gelten in Deutschland 272.400 Personen als akut erkrankt.“
Die machen aus einem lediglich positiv Getesteten doch tatsächlich einen akut Erkrankten.
Genau darin ist die große Pandemie-Lüge der L-Politiker, Corona-Lügnern und der L-Medien gegenüber den Zuschauern verborgen.
Die alle lügen uns an, dass sich die Balken biegen, nur um eine ungerechtfertigte, ungesetzliche Pandemie plus Volks-schädlichem Lockdown zu rechtfertigen.

Talleyrand
15 Tage her

Ein mRNA Impfstoff kann auf jeden Fall eines nicht. Er hat keine Chance gegen ein öfter mal mutierendes Virus. Als RNA Viren sind die Coronatypen dafür besonders anfällig, die RNA ist ziemlich „nackt“ in der Hülle und bei der Vermehrung allerlei Störungen und Kopierfehlern ausgesetzt. Also sprach Dante: Laßt alle Hoffnung fahren. Es wird so ähnlich verlaufen, wie bei der Grippe. Jedes Jahr ein neuer Impfstoff für ein neues Hx Nx. Und nie ein 100%iger Schutz.

Till2
15 Tage her
Antworten an  Talleyrand

Der Influenzaimpfstoff ist jedes Jahr neu, weil er jedes Jahr neu angepasst werden muss, an die dann vorraussichtlich kursierenden Stämme. Die Anpassung an eine Mutante bei Corona ist natürlich ebenfalls leicht möglich, falls der RNA-Impfstoff wirklich geeignet ist. Es könnte also sein, dass man alle 2 oder 3 Jahre auffrischen muss bei SARS-CoV-2.

Talleyrand
14 Tage her
Antworten an  Till2

Grippeviren sind ebenfalls RNA Viren, daher auch vielfältig mutiert. Eben das ist analog bei Coronaviren zu erwarten und auch schon bekannt. Dass es „nur“ alle zwei bis drei Jahre zu neuen Stämmen kommt, ist unwahrscheinlich.

Luckey Money
15 Tage her

Bei allem Verständnis für Ihre Berichterstattung. Dieser Bericht zum nRNA Impfstoff ist leider sehr dünn!° Kurz gesagt Die von Ihnen genannten (Imperial College, Firma AstraZeneca) sind wirklich nicht geeignet die Qualität des Impfstoffes zu „bescheinigen“. Bringen Sie doch einen Bericht über die Schweinegrippe und der nicht und erheblichen Impffolgen. Einer der schwer wiegenden Gründe für einen nRNA Impfstoff ist die Kosten radikal Senkung. (Mensch wird zum EI) Wen eine Pflanze nach demselben Prinzip veränder würde dürfte sie nicht so ohne weiteres in die Natur ausgepflanzt werden (Begrifflichkeit „Gen sequenziert) Aber was solls! Immer rein mit dem guten SAFT. Ist ja… Mehr

Iso
15 Tage her

Die Vorstände von Pfizer verkaufen ihre Aktien im großen Stil. Scheint so, als ob sie in ihr neues Produkt wenig vertrauen haben. Ich werde auf eine Impfung verzichten.