CDU und FDP dämmert Schlimmes

Klingbeil: «Die Mitte ist in Hamburg eher Rot-Grün als FDP.» Eher heißt nicht so ganz, aber mehr als die anderen.

imago images / Mauersberger
Laut SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil ist sie keine Partei der Mitte mehr: spätestens seit der Wahl des FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten Thüringens. Klingbeil: «Die Mitte ist in Hamburg eher Rot-Grün als FDP.» Haben Buschmann und sein Lindner wirklich geglaubt, der Kotau vor Merkel und Ramelow spreche die sündige FDP selig? Warte nur ein Weilchen CDU, Klingbeil und Co. fangen nur beim Schwächsten an, hören aber erst auf, wenn auch die CDU ganz am Boden liegt.

FDP und CDU fangen an zu merken, dass alles Ranwanzen an Grünrotrot ihnen außer deren Verachtung nichts eingebracht hat. Nichts. Weil ihnen zu dämmern beginnt, dass Politiker, die eigene Leute ausgliedern und weg diffamieren für die Wähler wie Grünrotrot und am Ende auch für Medien und Journalisten nur noch zum Gespött taugen.

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Kommentare ( 93 )

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Franck Royale
8 Monate her

Was hat Frau Teuteberg denn bitte von Sozialisten erwartet, außer eben „Spaltung, Instrumentalisierung & unglaubwürdiger Pathos“? Das Schlimme ist ja nicht unbedingt, daß Leute wie Klingbeil dieser Tage ihre bolschewistischen Masken fallen lassen. Das Schlimme ist, mit welcher Selbstverständlichkeit sie das in Deutschland mittlerweile tun können. Die Mitte wurde unter Merkel mit größter Sorgfalt platt gewalzt – da ist nichts mehr, da wehrt sich nichts mehr, da wächst nichts mehr. Sehr zur Freude eben von Rot-Grün, die sich nun als neue Mitte definieren. Die FDP hätte Stopp sagen können, Stopp sagen müssen, hat sie aber nicht. Sieht nicht gut aus… Mehr

Gotthelm Fugge
8 Monate her

Hamburg-Wahl – Das Kismet der FDP: ARD-Wahlsendung / Sonntag 20200223 – 18.00 h / GEZ-Framing-Prognosenherold Schöneborn: FDP: 5.0 % / AfD: 4.7% „“Neutralität ist bei der aktuellen Wahlberichterstattung für die öffentlich-rechtlichen Sender eigentlich striktes Gebot. Gerade deshalb erregte am Hamburger Wahlabend ein ungewöhnlicher Vorfall Aufsehen: Als im ARD-Studio gegen 18.00 Uhr die erste Prognose für die AfD verlesen wurde, ertönte im Hintergrund Jubel.““ Wie gesagt, im neutral zu haltenden ARD-Studio. Die Genugtuung, diese Meldung süffisant abgesetzt zu haben, stand Schöneborn förmlich ins Gesicht gemeißelt! Wie sich Situationen doch rasch ändern können: Zielgerade. AfD 5,3% / FDP: 4.9%. Man schaue sich… Mehr

T. Pohl
8 Monate her
Antworten an  Gotthelm Fugge

Die niedrige Exit-Poll-Prognose war notwendig, um die AfD-Poltiker aus den Talkrunden herauszuhalten (bei den letzten Wahlen waren Politiker der bisher in den entsprechenden Parlamenten dabei, diesesmal sollten nur solche teilnehmen, deren Prognose ihre künftige Vertretung im Parlament anzeigte).
Unser ÖR: Alle sind vor ihm gleich, nur manche gleicher.
Wenn diese Links- und überhaupt Propaganda enden soll, müssen die ÖR entweder sehr stark gestutzt werden oder ganz weg. Boris weist den Weg.
Ceterum censeo: ÖR esse delendas!

T. Pohl
8 Monate her

Selbst schuld.
Kein Mitleid. Es war (wenn man wollte) abzusehen. Aber „rechts blinken“ und gleichzeitig „links überholen“ in Richtung DDR-2.0 funktioniert eben nicht.

Th. Radl
8 Monate her

„FDP und CDU fangen an zu merken, dass alles Ranwanzen an Grünrotrot ihnen außer deren Verachtung nichts eingebracht hat. Nichts. Weil ihnen zu dämmern beginnt, dass Politiker, die eigene Leute ausgliedern und weg diffamieren für die Wähler wie Grünrotrot und am Ende auch für Medien und Journalisten nur noch zum Gespött taugen.“ Das witzigste dabei ist, dass die Gewinner daraus, wie man jetzt z.T. auch in Hamburg sehen konnte, die GRÜNEN, die SED und gegen den ganzen medialen Widerstand trotzdem die AfD sein wird. Die SPD kann hetzen und Geifer verspritzen, so viel sie will, auf Dauer wird sie das… Mehr

HRR
8 Monate her

„Klingbeil: «Die Mitte ist in Hamburg eher Rot-Grün als FDP.» „

Richtet sich die Einordnung des Begriffes „Partei der Mitte“ neuerdings nach der Anzahl der gewonnenen Wählerstimmen und nicht nach den Termini der politischen Ideologie wie Rechte sowie Linke bzw. Konservative, Liberale sowie Sozialisten und Kommunisten?

Gjergj Kastrioti
8 Monate her

Bei Betrachtung der Fotos dieser beiden fies grinsenden Linksradikalen wurde mir in der Magengrube schlecht. Ich wünsche mir noch viele kommende Wahlergebnisse mit SPD-Prozenten weit unter dem gesitigen Niveau dieser beiden gewaltaffinen Personen! Aber, ist deren Niveau noch unterbietbar? Naja, von Kahrs oder Stegner vielleicht – etwas mehr geht immer noch. Gute Fahrt weiter im Schulz-Zug kann man dieser überflüssigen Partei nur wünschen. Wenn die aus dem ersten Landtag fliegen, mache ich ein Riesen-Fass auf!

ludwig67
8 Monate her
Antworten an  Gjergj Kastrioti

H.G. Maaßen hat es genau so vorausgesagt. Das Ergebnis für seine Kariere kennen wir.

Sonny
8 Monate her

Seit vielen Jahren warten wir sehnsüchtig auf die Abwahl von merkel und ihren willfährigen Klatschhasen. Machen wir uns nichts vor: Die CDU, wofür wir sie hielten und halten, gibt es schon lange nicht mehr. Insbesondere warten wir auf Menschen (Politiker), die -egal ob auf Landes- oder Bundesebene- ihren Amtseid ernst nehmen, ihrem Gewissen folgen und nicht nur ihrem Opportunismus. Die Deutschland einen, beschützen und dementsprechend regieren wollen. Die nicht mit kommunistischer, sozialistischer oder diktatorischer Peitsche Deutschlands einstiger Maxime (Frieden, Freiheit und Wohlstand) entgegenarbeiten. Die in den letzten Jahren zur Wahl stehenden Personen entsprechen mehrheitlich nicht diesem Wunschpolitiker. Unser Parteiensystem kann… Mehr

Christian S.
8 Monate her
Antworten an  Sonny

Großes Kompliment und vollste Zustimmung. Egal wem ich diese Sichtweise schildere, ich werde als Rechter oder Nazi diffamiert. Zum Glück ist mein Arbeitsplatz extrem sicher und ich bin von der Seite unangreifbar.

T. Pohl
8 Monate her
Antworten an  Christian S.

Man gewöhnt sich leicht daran, wenn man über eine gefestigte Weltanschauung verfügt 🙂

Dill Schweiger
8 Monate her

Kommentar aus Bild Online SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil will jetzt alleine entscheiden, wer oder was die „Mitte“ ist. Die FDP sei „spätestens“ nach dem Wahl-Eklat von Erfurt nicht mehr Teil der politischen Mitte. Die Union flirte mit der AfD. Motto: Gut gebrüllt, nichts begriffen! Meine Mitte, deine Mitte. Gute Stimmen, schlechte Stimmen: Wenn die Leute etwas satthaben, dann sind es hohle Abgrenzungs-Spielchen. Wer in der SPD-Grube sitzt (14,5 %), sollte aufhören zu graben: Mehr als eine halbe Million Wähler hat die SPD bei der letzten Bundestagswahl an die AfD verloren, und offenbar noch immer keinen Plan, wie man sie zurückgewinnen könnte. Offene… Mehr

Karlsruher
8 Monate her

Es braucht dafür immer zwei:
einer der es macht und
einer der es mit sich machen lässt.

Laurenz
8 Monate her

Klingbeil äußerte sich im Falle Sarrazin ganz klar. Die SPD steht nur noch für Minderheiten. Gemäß dem Artikel existiert aktuell keine Partei für Mehrheiten. Die elementare Frage ist, wer sich zukünftig das mehrheitliche Wählerpotential zunutze macht?