Andrea Nahles: Bätschi, der ständige Begleiter

Als Andrea Nahles sagt, viele Abweichler wären wohl von der Union selbst, verrät ihre Mimik - ob nun bewusst oder unbewusst - was AN empfindet: Bätschi.

Screenprint: Mittags Magazin

Andrea Maria Nahles und Angela Dorothea Merkel, AM und AN, versprechen, ein Duo Infernale zu werden. Die äußere Form des öffentlichen Auftritts und dessen verbaler Ausdruck könnten entgegengesetzer nicht sein.

Sollte Angela Merkel noch nicht wissen, was sie erwartet, lieferte Andrea Nahles eine Kostprobe nach der Kanzler-Abstimmung. Unabsichtlich. Unfreiwillig.

Nach den Abweichlern gefragt, berichtet AN vom Besuch von AM in der SPD-Fraktion mit ernst-sachlich-staatstragendem Gesichtsaudruck. Als sie dann sagt, viele Abweichler wären wohl von der Union selbst, verrät ihre Gesichtssprache unbewusst, was AN empfindet: Bätschi. Von einer Sekunde zur anderen.

Die zwei Bilder sind Screenprints aus dem ARD-Mittagsmagazin am 14. März.

Unterstützung
oder

Kommentare ( 70 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Ein ganz gravierendes Problem der deutschen Politik ist der Berufspolitiker ohne eine berufliche Alternative im Leben außerhalb der Politblase. Wer keinen Beruf erlernt, kein Studium abgeschlossen und keine Berufserfahrung im normalen Leben hat, der ist lebenslang auf Gedeih und Verderb auf seine Partei und die Pöstchen im Politbetrieb angewiesen. Solche Leute klatschen dann 20 Minuten auf Parteitagen, stellen die Partei im schlechtesten Fall über Staat und Volk, sind oft eher der Parteiräson als ihrem eigenen Gewissen oder dem Gemeinwohl gegenüber verantwortlich und verlieren den Kontakt zur Lebenswelt der Regierten. Diäten gibt es im deutschen Parlament übrigens erst seit 1908 und… Mehr

Bogorsky, das haben Sie sehr treffend erkannt. Dieser Typus von Berufspolitiker taucht vermehrt in den Fraktionen von B90/Grüne und bei der SPD auf. Ähnlich gepolte haben manchmal was mit Sozial oder Politik studiert – oder auch abgebrochen. Diese Leute schlagen den Weg des geringsten Widerstandes ein, um an Geld zu gelangen. Mit einem gewissen Maß an Intrigantentum und Kaltschnäuzigkeit schaffen sie es mitunter bis ganz nach Oben.

Leider waren es zu wenige Abweichler,egal von wo!
Man stelle sich einmal vor,das Ding der „Göttinnen Wahl“ wäre gründlich in die Hose gegangen?
Aber Sie haben schon Recht Herr Goergen,der Gesichtsausdruck spricht Bände,womit es wohl im Bundestag und in deren Fraktionen,aber zuerst im Kabinett öfter etwas zum stauenen geben wird.
Wenn schon so eine lausige Regierungsmannschaft,dann möchte Ich zumindest ab und zu Grund zum Lachen haben!

Den Grund zum Lachen werden wir oft genug haben. Nur wird uns das Lachen auch öfters als es uns lieb ist im Halse stecken bleiben. Nach den kommenden 3 1/2 Jahren – wenn es so lange dauern sollte – werden wird Deutschland – zum Nachteil für uns alle – nicht wieder erkennen.

Das „Bätschi“ wird Nahles noch lange anhaften wie übrigens auch die Pippi-Langstrumpf-Gesangseinlage im Parlament. Jeder weiß, dass der Ruf eines Berufspolitiker noch schlechter ist als der eines Versicherungsvertreters oder eines Gebrauchtwagenhändlers. Die geben sich alle so allwissend und unfehlbar und schieben ihr eigenes Versagen dem pol. Gegner in die Schuhe, um selbst noch so lange wie möglich weiterhin im pol. Geschäft zu bleiben, koste es, was es wolle. Sie lernen nicht aus Fehlern, weil sie sich ihre Unfehlbarkeit auch selber einreden, dass sie an sie glauben. Und dann kommt mit „Bätschi“ und Pippi Langstrumpfs Weltbild so eine Außendarstellung wie die… Mehr

Verlogene schmarotzende Bande! Nicht mehr und nicht weniger!

AM und AN. Da könnte man doch glatt auf die Idee kommen, dass § 2 des Reichswahlgesetzes vom 30 November 2018 ein Fehler war.

Mit 17% der Wählerstimmen 50% der Minister zu stellen, da kann die SPD noch dreieinhalb Jahre „Bätschi“ feiern.
Am 14. Februar ist Valentin und ab nächstes Jahr ist jeweils am 14. März „Bätschi“, der neue Feiertag.
Finanzministerium und Außenministerium zu besetzen mit 17%, hat es es das schon einmal gegeben?
Jeder CDU Abgeordnete des Bundestages ist keinen Cent seiner Diäten wert, wenn er so eine kaputte, verkorkste Laientruppe als Regierung zulässt, mit seiner Wahl der Kanzlerin.

Die Aussage!
Die Bilder!
Zuviel A.Nahles!

Aus dem Duo Infernale unserer Regierungsparteien ist seit heute ein Trio Infernale geworden:
Schon die Äußerungen von SPD-Frau Dr. Högl betr. „widerliche Lebensschützer*innen“ gelesen?
https://www.welt.de/politik/deutschland/article174578358/Eva-Hoegl-twittert-zum-Abtreibungsparagrafen-219a-In-der-GroKo-liegen-die-Nerven-blank.html

Anläßlich dieses Beitrags erinnere ich mich an einen Vortrag von Meinhard Miegel in der katholischen Akademie in Berlin. Das ist vielleicht zehn Jahre her. Während des Vortrags kam ein Politiker herein, völlig aufgelöst und mit den Nerven runter und ffensichtlich ein Vorbote dessen, was der Bundestag heute ist: EINE GESCHLOSSENE ABTEILUNG!

Tja. Wer heute in die Politik geht, will aufsteigen, networken, möglichst schnell und möglichst weit. Dass der Job eigentlich echte verantwortungsbewusste Realpolitik machen ist, ist vielen entweder nicht bewusst, oder zweitrangig.