Alles für die Kunst? Verpflichtender Schulausflug zu Fridays for Future

Gesamtschule Kürten ordnet Teilnahme an einer Exkursion an, die eine politische Demo ist.

JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images
Schüler bei einem "die-in" während "Fridays For Future" Anfang Mai in Berlin

„Raustreten zum Klimaschützen“ persifliert Hugo Müller-Vogg die angeordnete Parteinahme der Schüler für Alles für die Kunst? Verpflichtender Schulausflug zu Fridays for Future durch ihre Schule. Die Tweets sprechen für sich.

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Kommentare ( 53 )

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Lana S.
2 Jahre her

An der Schule unseres Schwiegersohns in spe (Lehrer für Deutsch und Erdkunde an einem Gymnasium in NRW) lief das so ab: In Erdkunde wurde den Kindern eingetrichtert wie böse CO2 doch sei. Man arbeitete einen Fragekatalog aus, um Leute dazu zu bewegen, z.B. von Flugreisen abstand zu nehmen, und ein völliges Umdenken anzuregen. Dann ging man am Freitag zu der Demo und überfiel Passanten mit den Fragen. Da das alles zum Unterricht gehörte, war die Teilnahme natürlich verpflichtend. Tochter und Schwiegersohn in spe waren übrigens in den Osterferien 12 Tage in Asien, in den Sommerferien geht es mit dem Flieger… Mehr

Schwabenwilli
2 Jahre her

Wie Kinder instrumentalisiert werden. Grausig. Aus der jüngeren Geschichte: Hitlerjugend, FDJ.

manfred_h
1 Jahr her
Antworten an  Schwabenwilli

GENAU DAS ging auch mir durch den Kopf…:

Erst hieß ea Strammstehen u. Winken für die HJ, dann für die FDJ und nun Stramstehen u. Hüpfen für die GJ.

Dt GESCHICHTE WIEDERHOLT SICH….!

Sabsezander
2 Jahre her

Eine schlimme Sache. Mein Kind würde unbedingt mitwollen, und ich würde nicht wollen, dass es da hingeht. Halte das ganze für Instrumentalisierung erster Kajüte. Und nun? Wenn die ganze Klasse begeistert mitgeht? Soll mein Kind heulend zu Hause sitzen und bekommt obendrein noch eine schlechte Note? Das kann doch alles echt nicht wahr sein!
Es wird tatsächlich immer schlimmer und bedrohlicher. Was kommt als nächstes? Zwangsteilnahme am Parteitag der Grünen?

Cicada3301
2 Jahre her

Es scheint das einige Lehrer nicht aus der Geschichte gelernt haben.

elleb
2 Jahre her

Und was kommt als Nächstes? Ich hätte da ein paar Vorschläge, wie z.B. Exkursion zum nächsten Parteitag der Grünen und gemeinsames in den Handstand gehen mit Anna-Lena Baerbock- bitte in Y Form. Yes, we can… Sie wissen schon. Oder gemeinsame Exkursion mit Bischof Bedford- Strohm zur SeaWatch3. Gemeinsam putzen des Decks beim Absingen fröhlicher politisch korrekter Partisanen Songs . Da empfiehlt sich Ciao Bella, ciao Bella…Alles sehr gute Maßnahmen um das fröhliche, kommunikative, sozial- ökologisch korrekte Miteinander zu stärken.

Andreas aus E.
2 Jahre her
Antworten an  elleb

Bettenmachen in der Gästeunterkunft gab es ja schon, Lübeck.

WandererX
2 Jahre her

Wie in der stalinistischen DDR: Demonstrationen werden verordnet!
Und: Hat das zuständige Kultusministerium eingegriffen? Wenn die das hinnehmen oder auch noch applaudieren, das ist es wirklich DDR- Stil.

AGHamburg
2 Jahre her

Diese Generation ist eine unkritische Obrigkeitshörige Generation. Ideal für Totalitäre Staaten. Für uns wahren die Lehrer und Professoren Nervensägen und häufig auch Feindbilder. Wir haben uns nix gefallen lassen aber heute ist die junge Generation nur noch dämlich dumme Lämminge , Verführte. Die bei jeder Gelegenheit ihren Führern in den A. kriechen um gemocht zu werden.

manfred_h
1 Jahr her
Antworten an  AGHamburg

Zitat: „Diese Generation ist eine unkritische Obrigkeitshörige Generation. Ideal für Totalitäre Staaten. Für uns wahren die….,“

> Mhh, sollte u. müßte man hier aber vor allem nicht mal hinterfragen WIE VIEL Schuld AUCH die Eltern an das unkritische Verhalten ihrer/der Kids haben!?? DENN, so meine zumindest ich, die sog. vielseitige Erziehung beginnt in erster Linie Zuhause durch die Eltern.

Doch wenn ich bspw an die BTW17 UND hier an jene 87% vom Wahlvolk denke, dann wundert mich widerum NIX MEHR!

Gabriele Kremmel
2 Jahre her

Eine Demonstration ist keine Exkursion. Seit wann können Schüler von ihrer Schule verpflichtet werden, an einer Demonstration teilzunehmen und einer Bewegung Gewicht (durch Präsenz) zu verleihen, der sie oder ihre Eltern vielleicht gar nicht zustimmen oder die sie aus anderen Gründen nicht unterstützen wollen?

nachgefragt
2 Jahre her
Antworten an  Gabriele Kremmel

Und selbst wenn die Eltern (oder Lehrer) dem zustimmen, die Kinder aber nicht, dann sollen die gefälligst selbst und ohne die Kinder demonstrieren gehen. Wohl noch nie von „One Man, One Vote“ gehört. Es gäbe sicherlich einige Kinder, die die Zeit in der Schule kurz vor den Zeugnissen sinnvoller nutzen könnten, wenn sie die Wahl hätten.

Franz O
2 Jahre her

Es ist schon erzürnend wie der Jugend auf allen Ebenen, sei es ökonomisch, kulturell oder partizipatorisch, von unseren Eliten die Zukunft geklaut wird. Und die Kinder jubeln noch für die Last, Not und Unterdrückung, welche ihnen aufgebürdet werden wird. Aber es sind nun mal nur Kinder, sie können nicht anders. -_-

CarolusMagnus
2 Jahre her

Solche ** als Lehrerinnen zu haben tut schon weh.
Noch nie etwas von Kalk- und Kohlenstoffkreislauf gehört, aber ihren verpflichtenden Senf dazu geben.
Das ist der ganze Jammer:
Die Dummen sind so sicher
und die Gescheiten so voller Zweifel.
(Bertrand Russel).