Alles für die Kunst? Verpflichtender Schulausflug zu Fridays for Future

Gesamtschule Kürten ordnet Teilnahme an einer Exkursion an, die eine politische Demo ist.

JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images
Schüler bei einem "die-in" während "Fridays For Future" Anfang Mai in Berlin

„Raustreten zum Klimaschützen“ persifliert Hugo Müller-Vogg die angeordnete Parteinahme der Schüler für Alles für die Kunst? Verpflichtender Schulausflug zu Fridays for Future durch ihre Schule. Die Tweets sprechen für sich.

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Kommentare ( 56 )

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man kann das gar nicht mehr glauben was in dieser DDR 2.0 abgeht, man bekommt es von diesen links-grünen Biofaschisten einfach vorgeführt! Mich wundert nur, daß in diesem sonst so Klage-wütigen Land niemand dagegen angeht. Das sind HJ-FDJ Methoden über eine Sache die nicht einmal wissenschaftlich bewiesen ist. Und selbst wenn, die Schulen haben nicht den Auftrag linientreue Grüne abzurichten. Zum Glück sind wir hier nicht davon betroffen, aber müßte ich Kinder auf solche „Anstalten“ schicken, hätten diese links-grünen Pauker massiven Streß mit mir.

An der Schule unseres Schwiegersohns in spe (Lehrer für Deutsch und Erdkunde an einem Gymnasium in NRW) lief das so ab: In Erdkunde wurde den Kindern eingetrichtert wie böse CO2 doch sei. Man arbeitete einen Fragekatalog aus, um Leute dazu zu bewegen, z.B. von Flugreisen abstand zu nehmen, und ein völliges Umdenken anzuregen. Dann ging man am Freitag zu der Demo und überfiel Passanten mit den Fragen. Da das alles zum Unterricht gehörte, war die Teilnahme natürlich verpflichtend. Tochter und Schwiegersohn in spe waren übrigens in den Osterferien 12 Tage in Asien, in den Sommerferien geht es mit dem Flieger… Mehr

ein Paradebeispiel für Neu-DDR Zwiedenken im Orwellschen Stil! Diesen Schwiegersohn würde ich massiv angehen, das können Sie mir glauben, der hätte mit mir keine Freude mehr. Nun ja das geht alles seinen Gang und die werden bald merken was für einen Irrsinn diese Art von Pauker veranstalten. Die Früchte werden massiv faul sein…

Wie Kinder instrumentalisiert werden. Grausig. Aus der jüngeren Geschichte: Hitlerjugend, FDJ.

GENAU DAS ging auch mir durch den Kopf…:

Erst hieß ea Strammstehen u. Winken für die HJ, dann für die FDJ und nun Stramstehen u. Hüpfen für die GJ.

Dt GESCHICHTE WIEDERHOLT SICH….!

Eine schlimme Sache. Mein Kind würde unbedingt mitwollen, und ich würde nicht wollen, dass es da hingeht. Halte das ganze für Instrumentalisierung erster Kajüte. Und nun? Wenn die ganze Klasse begeistert mitgeht? Soll mein Kind heulend zu Hause sitzen und bekommt obendrein noch eine schlechte Note? Das kann doch alles echt nicht wahr sein!
Es wird tatsächlich immer schlimmer und bedrohlicher. Was kommt als nächstes? Zwangsteilnahme am Parteitag der Grünen?

Es scheint das einige Lehrer nicht aus der Geschichte gelernt haben.

Und was kommt als Nächstes? Ich hätte da ein paar Vorschläge, wie z.B. Exkursion zum nächsten Parteitag der Grünen und gemeinsames in den Handstand gehen mit Anna-Lena Baerbock- bitte in Y Form. Yes, we can… Sie wissen schon. Oder gemeinsame Exkursion mit Bischof Bedford- Strohm zur SeaWatch3. Gemeinsam putzen des Decks beim Absingen fröhlicher politisch korrekter Partisanen Songs . Da empfiehlt sich Ciao Bella, ciao Bella…Alles sehr gute Maßnahmen um das fröhliche, kommunikative, sozial- ökologisch korrekte Miteinander zu stärken.

Bettenmachen in der Gästeunterkunft gab es ja schon, Lübeck.

Wie in der stalinistischen DDR: Demonstrationen werden verordnet!
Und: Hat das zuständige Kultusministerium eingegriffen? Wenn die das hinnehmen oder auch noch applaudieren, das ist es wirklich DDR- Stil.

Diese Generation ist eine unkritische Obrigkeitshörige Generation. Ideal für Totalitäre Staaten. Für uns wahren die Lehrer und Professoren Nervensägen und häufig auch Feindbilder. Wir haben uns nix gefallen lassen aber heute ist die junge Generation nur noch dämlich dumme Lämminge , Verführte. Die bei jeder Gelegenheit ihren Führern in den A. kriechen um gemocht zu werden.

Zitat: „Diese Generation ist eine unkritische Obrigkeitshörige Generation. Ideal für Totalitäre Staaten. Für uns wahren die….,“

> Mhh, sollte u. müßte man hier aber vor allem nicht mal hinterfragen WIE VIEL Schuld AUCH die Eltern an das unkritische Verhalten ihrer/der Kids haben!?? DENN, so meine zumindest ich, die sog. vielseitige Erziehung beginnt in erster Linie Zuhause durch die Eltern.

Doch wenn ich bspw an die BTW17 UND hier an jene 87% vom Wahlvolk denke, dann wundert mich widerum NIX MEHR!

„Doch wenn es auch Ungemach zu erdulden gab, so wurde dies teilweise durch die Tatsache aufgewogen, daß das Leben mehr Würde besaß als früher. Es gab mehr Lieder, mehr Reden, mehr Aufmärsche. Napoleon hatte befohlen, daß einmal in der Woche eine sogenannte ‚Spontan-Demonstration‘ stattfinden sollte, deren Zweck es war, die Kämpfe und Triumphe der Farm der Tiere zu feiern. Zur festgesetzten Zeit verließen die Tiere dann ihre Arbeit und marschierten in militärischer Formation die Grenzen der Farm ab, voraus die Schweine, dann die Pferde, dann die Kühe, dann die Schafe und schließlich das Federvieh. Die Hunde flankierten den Aufmarsch, und… Mehr

Eine Demonstration ist keine Exkursion. Seit wann können Schüler von ihrer Schule verpflichtet werden, an einer Demonstration teilzunehmen und einer Bewegung Gewicht (durch Präsenz) zu verleihen, der sie oder ihre Eltern vielleicht gar nicht zustimmen oder die sie aus anderen Gründen nicht unterstützen wollen?

Und selbst wenn die Eltern (oder Lehrer) dem zustimmen, die Kinder aber nicht, dann sollen die gefälligst selbst und ohne die Kinder demonstrieren gehen. Wohl noch nie von „One Man, One Vote“ gehört. Es gäbe sicherlich einige Kinder, die die Zeit in der Schule kurz vor den Zeugnissen sinnvoller nutzen könnten, wenn sie die Wahl hätten.